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	<title>Golden Age of Marriage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:24:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Golden_Age_of_Marriage&amp;diff=2179462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-19T06:59:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F001326-0005, Bonn, Münsterschule.jpg|mini|hochkant|Schulische Vorbereitung von Mädchen der 8.&amp;amp;nbsp;Klasse auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter in der Ehe ([[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]], 1954)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Golden Age of Marriage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff der [[Familiensoziologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Lück: &amp;#039;&amp;#039;Der zögernde Abschied vom Patriarchat. Der Wandel von Geschlechterrollen im internationalen Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Edition Sigma, Berlin 2009, ISBN 978-3-89404-567-8, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bezeichnet den Zeitraum der 1950er und 1960er Jahre, in der [[Ehe]] und [[Familie]] in der [[Bundesrepublik Deutschland]] die unangefochtenen [[Institution]]en des [[privat]]en Lebens bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum stößt man gegenüber dem 19. und frühen 20. Jahrhundert auf eine fast vollständige Einbindung ([[Soziale Inklusion|Inklusion]]) der deutschen Bevölkerung in [[Familie]]n. Der englischsprachige Begriff &amp;#039;&amp;#039;Golden Age of Marriage&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Goldenes Zeitalter der Heirat&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;der Eheschließung&amp;#039;&amp;#039;) bezieht sich darauf, dass in den beiden Nachkriegsjahrzehnten über 90 Prozent der Frauen und Männer innerhalb der einzelnen Jahrgänge zumindest einmal eine Ehe schlossen. Bis in die 1960er Jahre lebten über 90 Prozent der Kinder bis zum [[Schulfähigkeit|schulfähigen]] Alter mit beiden Elternteilen zusammen. Die Wertschätzung, die Ehe und Familie im 19. Jahrhundert erfuhren, fand für den historisch vergleichsweise kurzen Zeitraum von zwei Jahrzehnten eine praktische Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Golden Age of Marriage&amp;#039;&amp;#039; markiert geschichtlich den Zeitraum unmittelbar vor Beginn der [[Frauenbewegung|Neuen Frauenbewegung]] in der Bundesrepublik Deutschland. Als es endete, war die [[68er-Bewegung]] auf ihrem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftsgefüge im „Golden Age of Marriage“ ==&lt;br /&gt;
In diesem Zeitabschnitt wurde von Frauen erwartet, eine „[[Hausfrau]]enehe“ zu führen, das heißt, sich vollständig der Rolle als Ehefrau und [[Mutter]] zu widmen. Die Berufstätigkeit der Ehefrau und Mutter galt als unvereinbar mit ihren Aufgaben in der Familie. Dies war damaligen Erhebungen zufolge eine zentrale gesellschaftliche [[Soziale Norm|Norm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der berufliche Abstieg verheirateter Frauen zeigt sich deutlich in Untersuchungen zur Lage von Müttern in den 1960er Jahren. Sie kehrten nach der Geburt von Kindern nicht in den erlernten Beruf zurück. Falls sie zum Einkommen des Mannes [[Zuverdienermodell|hinzuverdienten]], nahmen sie geringer qualifizierte Arbeit an. Begleitet wurde die Entwicklung von der Wiedereinführung von Arbeitsschutzmaßnahmen und Arbeitsverboten für Frauen. Bedingt durch [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] und [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] hatten Frauen auch in sogenannten [[Beruf#Größte Berufsordnungen in Deutschland|Männerberufen]] Fuß gefasst. Im Baugewerbe und in zahlreichen handwerklichen und technischen Berufen wurden Schutzmaßnahmen verankert, die die Berufsaussichten für Frauen in diesen Bereichen verringerten. Andere Beispiele sind das Verbot des [[Schaffner (Beruf)|Schaffnerinnenberufs]] in mehreren deutschen Städten und das [[Nachtarbeit]]sverbot für Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Arbeitslosenquote Deutschlands}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 wurde durch die Verabschiedung des [[Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter|Gesetzes zum Schutz der erwerbstätigen Mütter]] der bis dahin durch Novellen der Vorläufergesetze von 1927 und 1942 erfasste Personenkreis erweitert. Der [[Legislative|Gesetzgeber]] befreite Frauen nicht von der Pflicht, bei Einstellungsgesprächen eine Schwangerschaft mitzuteilen und gab Arbeitgebern das Recht, Hausgehilfinnen und Tagesmädchen nach dem fünften Schwangerschaftsmonat zu kündigen (§ 9 Abs. 1). Für Frauen, die als Lehrerinnen in einem der wenigen [[Akademischer Grad|akademischen]] Berufe arbeiteten, sahen regionale Gesetze die Beurlaubung nach dem sechsten Schwangerschaftsmonat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtgesellschaftlich ging der Rückzug der Frauen in die Familien mit einem wirtschaftlichen Aufschwung („[[Wirtschaftswunder]]“) und der sogenannten [[Vollbeschäftigung]] in den [[Arbeitslosenstatistik|Arbeitsmarktstatistiken]] einher. In der Politik zeigte sich der Rückzug der Frauen aus dem öffentlichen Raum in einem Rückgang des [[Frauenanteil]]s im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von nahe 10 Prozent Ende der 1950er Jahre auf ein historisches Tief von 5,8 Prozent noch 1972 nach Beginn der sozialliberalen Ära mit der [[Bundeskanzler (Deutschland)|Kanzlerschaft]] von [[Willy Brandt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael F. Feldkamp]], Christa Sommer |url=https://www.bundestag.de/resource/blob/189602/3a1c9ddac371d9981ca494ec33046b5b/statistik_download.pdf |titel=Parlaments- und Wahlstatistik des Deutschen Bundestages 1949-2002/03 |format=PDF; 125&amp;amp;nbsp;kB |hrsg=Hrsg. vom Deutschen Bundestag Referat Öffentlichkeitsarbeit. 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Berlin 2003, S.&amp;amp;nbsp;16 |abruf=2025-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft belegen auch Äußerungen von politisch aktiven [[Frauenrechte|Frauenrechtlerinnen]] dieser Zeit, in denen die Enttäuschung über die minimale Unterstützung arbeitender Frauen und das mangelnde politische Interesse der Mehrheit an der weiblichen Bevölkerung zum Ausdruck kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Männerbund. Politikerinnen in Führungspositionen von der Nachkriegszeit bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt(Main) / New York 1997, ISBN 3-593-35889-1, S.&amp;amp;nbsp;331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Von Differenz zu Gleichheit. Frauenbewegung und Inklusionspolitiken im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;  [[Transcript Verlag|Transcript]], Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1224-0, S.&amp;amp;nbsp;100–102.&lt;br /&gt;
* Hartmann Tyrell: &amp;#039;&amp;#039;Ehe und Familie. Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Lüscher, Franz Schultheis, Michael Wehrspaun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die „postmoderne“ Familie. Familiale Strategien und Familienpolitik in einer Übergangszeit.&amp;#039;&amp;#039; Universitäts-Verlag Konstanz, Konstanz 1988, ISBN 3-87940-313-9, S.&amp;amp;nbsp;145–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Goldene Zwanziger]]: Abschnitt [[Goldene Zwanziger#Aspekte der Frauenemanzipation|Aspekte der Frauenemanzipation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienpolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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