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	<title>Goldbraune Algen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:12:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldbraune_Algen&amp;diff=908538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blebbi: /* Lebensweise */ Linkfix</title>
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		<updated>2026-01-13T23:12:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lebensweise: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Goldbraune Algen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chrysophyceae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Adolf Pascher|Pascher]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stramenopile&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Stramenopiles&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Sar (Eukaryoten)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sar&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Diaphoretickes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eukaryoten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Eukaryota&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Domäne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lebewesen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klassifikation&lt;br /&gt;
| Bild             = Mikrofoto.de-Dinobryon divergens.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Dinobryon divergens]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Ochromonas (Chrysophyceae).png|mini|hochkant|Zeichnung von &amp;#039;&amp;#039;[[Ochromonas]]&amp;#039;&amp;#039; sp.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldbraunen Algen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Chrysophyceae) bilden ein eigenes Taxon innerhalb der Gruppe der [[Stramenopile]]n. Zudem werden sie häufig als &amp;#039;&amp;#039;Goldalgen&amp;#039;&amp;#039; (im engeren Sinne) bezeichnet, ein Begriff, der gelegentlich für das nicht mehr allgemein akzeptierte, vormals übergeordnete Taxon der [[Chrysophyta]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Chrysophyceae sind Mikroalgen, deren Organisation einzellig [[Flagellaten|flagellat]], manchmal auch capsoid, coccoid, fadenförmig oder mit Parenchym sein kann. Makroskopische Formen mit Thallus sind die Ausnahme (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Hydrurus&amp;#039;&amp;#039;). Sofern eine Auflage auf der Zellmembran vorhanden ist, besitzen sie Schuppen aus organischem Material oder Silikaten oder auch Zellwände aus [[Zellulose]]. Andere Chrysophyceen synthetisieren charakteristisch geformte [[Lorica (Einzeller)|Loricas]], Kelche, die die Zellen ganz oder teilweise umhüllen. Das Gerüst des Kelches besteht bei der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Poteriochromonas stipitata]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Chitin]], das der Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Dinobryon]]&amp;#039;&amp;#039; wird von mehreren Zellen gemeinsam aus Silikat gebildet. Einige Arten haben auch verkieselte, endogen gebildete [[Zyste (Biologie)|Zysten]]. Das Reserve[[polysaccharid]] ist [[Chrysolaminarin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Plastid]]en sind meist goldbraun bis braun, was der Gruppe ihren Namen gibt. Die Photosynthesepigmente sind [[Chlorophyll]] a und c&amp;lt;sub&amp;gt;1,2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Als akzessorische Pigmente sind β-[[Carotin]] sowie [[Fucoxanthin]], [[Violaxanthin]], [[Antheraxanthin]] und [[Neoxanthin]] ([[Xanthophyll]]e) vorhanden. Letzteres ist der dominante Farbstoff. Der Chloroplast besitzt eine Gürtellamelle. Die äußere Membran des Plastiden ist über das endoplasmatische Reticulum direkt mit der äußeren Membran des Zellkerns verbunden. Die [[Plastiden-DNA]] liegt in einem ringförmigen Genophor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Augenfleck kann vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Formen besitzen zwei [[Flagellum|Geißeln]], von denen eine nach vorne, die andere zur Seite weist. Das [[Mastigonema]] ist dreiteilig und trägt am Schaft kurze und lange Seitenhaare. Das [[Kinetosom]] besitzt gewöhnlich vier mikrotubuläre Wurzeln und eine große gestreifte Wurzel (Rhizoplast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Foraging-by-Paraphysomonas-foraminifera-Prey-handling-steps.jpg|mini|hochkant=2.25|links|Nahrungssuche von &amp;#039;&amp;#039;Paraphysomonas foraminifera&amp;#039;&amp;#039;. a–c: Suche und Fang, d–e: Aufnahme der Beute bzw. f–g: Zurückweisen; lange und gebogene Geißel (rot), kurze Geißel (blau), Aufnahmeort (grüner Kreis), Fütterungsstrom (gebogene Pfeile), Objekt in Bewegung (gerade Pfeile).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten zumeist [[Chloroplast]]en und sind [[Autotrophie|photoautotroph]]. Einige Arten sind jedoch auf [[Vitamine|Vitaminzufuhr]] angewiesen, zum Beispiel von [[Thiamin]] und [[Biotin]] bei der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Ochromonas danica]]&amp;#039;&amp;#039; oder von [[Vitamin B12]] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Poteriochromonas stipitata]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei diesen Arten überwiegt [[heterotroph]]e Ernährung, bei einigen Arten findet sich aber auch [[Phagozytose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Arten vermehren sich [[Ungeschlechtliche Vermehrung|asexuell]]. Einige Arten vermehren sich auch geschlechtlich ([[Isogametie|Isogamie]]), bei einigen Arten, zum Beispiel in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Dinobryon]]&amp;#039;&amp;#039; wurde jedoch auch [[Anisogametie|Anisogamie]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde angenommen, dass die Goldbraunen Algen im Süßwasser häufiger als im Seewasser seien. Diese Ansicht wurde in Teilen revidiert, nachdem bekannt geworden war, dass sie einen wesentlichen Anteil am sogenannten [[Nanoplankton]] haben. Dies sind Organismen im Plankton mit einem Zelldurchmesser zwischen 5 und 20&amp;amp;nbsp;µm. Die gängigen Planktonnetze haben jedoch Maschenweiten von 40 bis 70&amp;amp;nbsp;µm, so dass Nanoplankton bei vielen, vor allem älteren Planktonuntersuchungen nicht mit erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chrysophyceae.jpg|mini|hochkant=1.25|Illustration mit einigen Gattungen inklusive &amp;#039;&amp;#039;[[Synura]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mallomonas]]&amp;#039;&amp;#039; (Synurales)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paraphysomonas@SciELO.jpg|mini|hochkant=0.8|&amp;#039;&amp;#039;Para&amp;amp;shy;physomonas vestita&amp;#039;&amp;#039; (A) Schema&amp;amp;shy;zeichnung (B) Mikro&amp;amp;shy;photo&amp;amp;shy;graphie, der linke Pfeil zeigt auf die kurze Geißel. Baken 5&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|µm]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phase-contrast-micrographs-of-nanoflagellates(a+e).jpg|mini|hochkant=1.1|links|(a) [[Phasenkontrastmikroskopie|Phasenkontrast]]-Aufnahme von &amp;#039;&amp;#039;Para&amp;amp;shy;physomonas foraminifera&amp;#039;&amp;#039;; (e) Schema&amp;amp;shy;zeichnung, C: Zelle, F: Geißel, SF: kurze Geißel. Maßstabsbalken = 5&amp;amp;nbsp;μm.]]&lt;br /&gt;
Die Goldalgen enthalten in etwa 1000 bis 1200 Arten. Sie sind näher mit den [[Synurales]] (Synurophyceae) verwandt. In der [[Systematik der Eukaryoten]] von Adl u.&amp;amp;nbsp;a. 2005 werden für die Chrysophyceae nur drei Gruppen angegeben. Etliche der vormals hierher gestellten Untergruppen werden dabei nicht mehr den Goldbraunen Algen zugerechnet. Übrig bleiben demnach:&lt;br /&gt;
* [[Chromulinales]], u.&amp;amp;nbsp;a. mit&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Chromulina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Uroglena]]&amp;#039;&amp;#039;: koloniebildend&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Chrysomonas]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Spumella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Dinobryon]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Paraphysomonas]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Goldmonaden]] (Ochromonadales)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Ochromonas]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hibberdia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß molekularbiologischer Befunde von Klaveness &amp;#039;&amp;#039;et&amp;amp;nbsp;al.&amp;#039;&amp;#039; (2011) gehört auch die Makroalge &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrurus foetidus]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sicherheit zu den Chrysophyceae. Diese Art ist weltweit in kalten, schnellfließenden Bächen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sina M. Adl, Alastair G. B. Simpson, Mark A. Farmer, Robert A. Andersen, O. Roger Anderson, John A. Barta, Samual S. Bowser, Guy Bragerolle, Robert A. Fensome, Suzanne Fredericq, Timothy Y. James, Sergei Karpov, Paul Kugrens, John Krug, Christopher E. Lane, Louise A. Lewis, Jean Lodge, Denis H. Lynn, David G. Mann, Richard M. McCourt, Leonel Mendoza, Øjvind Moestrup, Sharon E. Mozley-Standridge, Thomas A. Nerad, Carol A. Shearer, Alexey V. Smirnov, Frederick W. Spiegel, Max F. J. R. Taylor: &amp;#039;&amp;#039;The New Higher Level Classification of Eukaryotes with Emphasis on the Taxonomy of Protists.&amp;#039;&amp;#039; The Journal of Eukaryotic Microbiology 52 (5), 2005; Seiten 399–451 ({{doi|10.1111/j.1550-7408.2005.00053.x}})&lt;br /&gt;
* Dag Klaveness, Jon Bråte, Vishwanath Patil, Kamran Shalchian-Tabrizi, Ragnhild Kluge, Hans Ragnar Gislerød, Kjetill S. Jakobsen: &amp;#039;&amp;#039;The 18S and 28S rDNA identity and phylogeny of the common lotic chrysophyte Hydrurus foetidus&amp;#039;&amp;#039;. European Journal of Phycology 46 (3), 2011; Seiten 282–291 ({{doi|10.1080/09670262.2011.598950}})&lt;br /&gt;
* Joachim W. Kadereit, Christian Körner, Benedikt Kost, Uwe Sonnewald: Strasburger – Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften. Springer Spektrum, 37. vollständig überarbeitete &amp;amp; aktualisierte Auflage, Berlin &amp;amp; Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-54434-7 (Print); ISBN 978-3-642-54435-4 (E-Book)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chrysophyceae|Goldbraune Algen (Chrysophyceae)}}&lt;br /&gt;
* [https://microbewiki.kenyon.edu/index.php/Chrysophyceae Eintrag im Microbe Wiki] (in englischer Sprache)&lt;br /&gt;
* [https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d44/44d.htm Beschreibung auf biologie.uni-hamburg.de] (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stramenopile]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blebbi</name></author>
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