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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Goldberyll</id>
	<title>Goldberyll - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T04:11:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldberyll&amp;diff=418097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christian Ude: Goldberyll, Brasilien, &quot;100% Natural&quot;</title>
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		<updated>2024-08-13T22:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Goldberyll, Brasilien, &amp;quot;100% Natural&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pierre-img 0591.jpg|mini|Goldberyll (Heliodor)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldberyll 2x geschliffen aus Mosambik und Brasilien.jpg|mini|Goldberyll im Ceylon-Schliff und gelber Beryll (Amarillo) im Treppenschliff]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldberyll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine hellgelbe bis grünlichgelbe (&amp;#039;&amp;#039;Heliodor&amp;#039;&amp;#039;) [[Varietät (Mineralogie)|Varietät]] des [[Mineral]]s [[Beryll]] (Be&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;[Si&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt;]). Seine chemischen und physikalischen Eigenschaften stimmen mit denen der anderen Beryllvarietäten überein. Im Gegensatz zum [[Smaragd]] hat er allerdings nur selten Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbe ==&lt;br /&gt;
Die gelbe Farbe des Goldberyll entsteht, wenn das in der chemischen Formel oktaedrisch strukturierte Aluminium durch Fe&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt; ersetzt wird. Sie kann aber in der Natur auch durch Emission von [[Radioaktivität|alpha-, beta- und gamma-Strahlung]] benachbarter, radioaktiver Minerale wie [[Zirkon]], [[Columbit]], [[Uraninit]] oder andere erzeugt beziehungsweise verstärkt werden. Aufgrund der Strahlung ionisiert Fe&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt; zu Fe&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt;, wobei die vormals blaue Farbe allmählich über grünlichblau nach gelb umschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundorte und Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Goldberyll findet man meist in den gleichen Edelsteinlagerstätten wie den [[Aquamarin]]. Die wichtigsten Fundorte sind [[Sri Lanka]] und [[Südwestafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldberyll wurde vermutlich erstmals 1912 in der Rössing-Mine im damaligen [[Deutsch-Südwestafrika]] (heutiges [[Namibia]]) gefunden. Die Zeitschrift [[Die Woche (Scherl)|Die Woche]] schreibt 1913 von dem „neuen deutschen Edelstein Heliodor“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat | Text=Deutsch-Südwestafrika, unsere sooft mit Unrecht geschmähte Kolonie, der wir schon recht erhebliche Diamantfunde verdanken, hat der Welt einen neuen Edelstein geschenkt, den ‚Heliodor‘, dessen Entdeckung wir eigentlich dem Zufall verdanken.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man brachte den Stein in die Edelsteinschleifereizentrale nach [[Idar-Oberstein]], wo ihn der Juwelier und Mineraloge Wilhelm Lucas von Cranach untersuchte und ihm den Namen Heliodor gab. Laut Cranach handelte es sich tatsächlich um einen bislang unbekannten Stein, der trotz seiner Goldfärbung nicht mit dem Goldberyll zu verwechseln sei. Die Farbgebung des Goldberylls führte er fälschlich auf Chromoxid zurück, die des Heliodors auf Eisenoxid. Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] gefiel der Stein so gut, dass er ihn mit „der Farbe schönen alten Moselweins“ verglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Woche, Nr. 19, vom 10. Mai 1913, S. 772&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Schmuckstein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heliodor-G-EmpireTheWorldOfGems.jpg|rechts|mini|[[Gold (Farbe)|Goldgelb]] gefärbter, geschliffener Goldberyll (25,15 × 13,66&amp;amp;nbsp;mm)]]&lt;br /&gt;
Goldberyll oder Heliodor werden ebenso wie die anderen Edelberylle zu [[Schmuckstein]]en verarbeitet und erhält dabei überwiegend einen [[Schliff (Schmuckstein)|Facettenschliff]]. Um den Bedarf an kräftig goldgelben Steinen zu decken, werden blassgelbe Rohsteine mithilfe künstlich erzeugter [[Ionisierende Strahlung|ionisierender Strahlung]] verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Wärmeempfindlichkeit stellt jedoch hohe Ansprüche an die Verarbeitung – schon ab einer Temperatur von 250&amp;amp;nbsp;°C tritt eine Entfärbung auf, so dass der Beryll erblasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Walter Schumann| Titel= Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten der Welt. 1600 Einzelstücke| Auflage= 13., überarbeitete und erweiterte | Verlag= BLV Verlags GmbH | Ort= München u. a.| Jahr= 2002 | Seiten= 112 | ISBN= 3-405-16332-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Bernhard Bruder | Titel= Geschönte Steine | Auflage= | Verlag= Neue Erde | Ort= Saarbrücken | Jahr= 1998 | Seiten= 53, 54 | ISBN= 3-89060-025-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Golden beryl}}&lt;br /&gt;
* [[Mineralienatlas:Heliodor]] und [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Beryll/Heliodor%20und%20Goldberyll Mineralienportrait/Beryll/Heliodor und Goldberyll] (Wiki)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varietät (Mineral)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuckstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beryllium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Beryl#Golden beryl and heliodor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christian Ude</name></author>
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