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	<title>Goldbacher Stollen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:05:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Goldbacher Stollen Eingang 2010 04 10.jpg|mini|Eingang zum Goldbacher Stollen aus den 1960ern (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldbacher Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen Juni 1944 und April 1945 von Häftlingen des [[KZ-Außenlager Überlingen-Aufkirch|KZ-Außenlagers Überlingen-Aufkirch]] in [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] in die [[Molasse]]fels-Formation zwischen Goldbach und [[Überlingen]] am Nordufer des [[Überlinger See]]s (Teil des [[Bodensee]]s) getrieben und war zur [[U-Verlagerung|Untertage-Verlagerung]] kriegswichtiger Rüstungsbetriebe aus dem ca. 35 km südöstlich am [[Obersee (Bodensee)|Oberseeufer]] gelegenen [[Friedrichshafen]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als Zentrum der [[Rüstungsindustrie]] des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reichs]] war Friedrichshafen während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bevorzugtes Ziel [[alliierte]]r [[Luftkrieg|Luftangriffe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Vorgeschichte siehe Oswald Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Kriegsende wurden nahezu alle Fabriken, darunter die Produktionsanlagen der Firmen [[Luftschiffbau Zeppelin]], [[Maybach-Motorenbau]], [[ZF (Unternehmen)|Zahnradfabrik Friedrichshafen]] und der [[Dornier-Werke]] sowie weite Teile des Friedrichshafener Stadtgebiets zerstört. Ab 1943 wurden Teile der Rüstungsproduktion dezentral in das Umland von Friedrichshafen verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1944, drei Tage nach einem weiteren schweren Luftangriff auf Friedrichshafen, ordnete der „[[Jägerstab]]“, im [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Rüstungsministerium]] für die vermehrte Produktion von Jagdflugzeugen zuständig, den Bau von Stollen für die Friedrichshafener Unternehmen in [[Hohenems]] in Vorarlberg sowie in Überlingen an. In Überlingen standen unmittelbar an der [[Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen]] Felsen aus [[Molasse]] an, einem weichen und leicht aushöhlbaren Gestein. Organisiert von der „Rüstungsinspektion Oberrhein“ starteten die Bauarbeiten Anfang Juni 1944; geplant war eine Bauzeit von 100 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbohrer (Goldbacherstollen).jpg|mini|Schaft und Spitze der beim Bau verwendeten Bohrer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldbacher Stollen Lore 2010 04 10.jpg|mini|Im Stollen ausgestellte Kipplore, die zum Abtransport des Abraums diente]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldbacher Stollen Führung am Kreuzungspunkt Q12 VIII 2010 04 10.jpg|mini|Führung im Stollen]]&lt;br /&gt;
Die Bauleitung für die Stollenanlage mit der Tarnbezeichnung „Magnesit“ hatte das Münchner Ingenieurbüro Arno Fischer inne. Bauausführendes Unternehmen war die [[Siemens-Bauunion]] aus [[München]], die ihrerseits mehrere [[Subunternehmen]] heranzog. Kleinere Installationsarbeiten führten auch Handwerksbetriebe aus der näheren Umgebung aus. Für die Bauüberwachung war die [[Organisation Todt]] im Auftrag des Rüstungsministeriums zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich waren im Goldbacher Stollen 100.000 m² unterirdische Fläche vorgesehen; im Herbst 1944 wurde die Fläche auf 40.000 m² reduziert, auf der die Firmen Maybach-Motorenbau, Zahnradfabrik Friedrichshafen und die Dornier-Werke produzieren sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Peter: &amp;#039;&amp;#039;Rüstungspolitik in Baden. Kriegswirtschaft und Arbeitseinsatz in einer Grenzregion im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 44) Oldenbourg, München 1995, ISBN 3-486-56057-3, S. 187 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jeder Firma war ein Längsstollen zugeordnet, der mit einem [[Gleisanschluss]] ausgerüstet werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgende Zahlenangaben bei Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 13–21. Siehe auch [https://stollen-ueberlingen.de/infos/plan.jpg Übersichtsplan] bei www.stollen-ueberlingen.de. Zugriff am 21. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einstellung der Bauarbeiten bei Kriegsende entstanden neben den Längsstollen 17 Querstollen sowie acht Zugänge bei einer Gesamtlänge von über vier Kilometern. Die Stollenbreite variiert zwischen zwei und 25 Metern, die Höhe zwischen zwei und zehn Metern; ein Teil der Kreuzungspunkte wurde hallenförmig ausgebaut. Abgesehen von einigen [[Stollen (Tunnelbau)#Sonstige Stollen|Fensterstollen]] liegt das Sohlenniveau der Stollen zwischen 399 und 402 [[Normalnull|m ü NN]] bei einem mittleren Bodenseewasserstand von 396 m ü NN. Das Gebiet über dem Goldbacher Stollen, das bereits vor 1944 dicht mit Wohnhäusern bebaut war, liegt zwischen 10 und 60 Meter über dem Sohlenniveau der Stollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beschleunigung der Bauarbeiten wurden KZ-Häftlinge eingesetzt. Das [[KZ-Außenlager Überlingen-Aufkirch]] wird erstmals am 3. September 1944 in erhaltenen Unterlagen des [[Konzentrationslager Dachau|Stammlagers Dachau]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Außenlager siehe Oswald Burger: &amp;#039;&amp;#039;Überlingen (Aufkirch).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Lager, Dachau, Emslandlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 514–517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durchschnittlich 700 KZ-Häftlinge waren in dem Außenlager bei Aufkirch, etwa 1,5 Kilometer vom Stollen entfernt, untergebracht. Rund 70 Prozent dieser Zwangsarbeiter waren politische Häftlinge, die ab Ende 1943 in Italien verhaftet und nach Bayern überstellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oswald Burger |Titel=Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn? Italiener in Überlingen – Überlingen in Italien |Sammelwerk=[[Leben am See]] |Band=42 |Verlag=Gmeiner-Verlag |Ort=Meßkirch |Datum=2024 |ISBN=978-3-8392-0708-6 |Seiten=265-275}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bewacht von 25 [[Schutzstaffel|SS-Mitgliedern]] unter dem Lagerkommandanten [[Georg Grünberg]] arbeiteten die Häftlinge ohne jegliche Vorkehrungen für ihren persönlichen Schutz in zwölfstündigen Schichten beim [[Tunnelbau|Stollenbau]]. Dabei waren sie sowohl beim Vortrieb mit schwerem Gerät wie Pressluftbohrern und [[Drucklufthammer|Presslufthämmern]] beschäftigt als auch beim Abtransport des [[Aushub|Abraums]], der auf Kipploren geladen, an das Ufer des Bodensees gefahren und dort ausgekippt wurde. Auf der so entstandenen Aufschüttung befand sich nach dem Krieg ein Campingplatz; zur [[Landesgartenschau Überlingen 2021]] wurde das Gelände neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zum Stollenvortrieb bauten Mitarbeiter der Friedrichshafener Betriebe in den fertiggestellten Teilen der Anlage die Produktionsanlagen auf. Nach Berichten ehemaliger Mitarbeiter von Dornier war zwischen den Arbeitsbereichen der Firmenmitarbeiter und der KZ-Häftlinge eine Trennmauer mit einer Stahltür errichtet worden, die mit fortschreitendem Stollenbau versetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger22&amp;quot;&amp;gt;Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Sprengung]]en sei es den KZ-Häftlingen untersagt gewesen, sich im sicheren Bereich hinter der Trennmauer aufzuhalten, wodurch Häftlinge verletzt worden seien. Kontakte zwischen den Arbeitern und den Häftlingen seien durch die SS unterbunden worden. Einer der Häftlinge, Anton Jež, berichtete 1998 von stetigen Felsabbrüchen in der [[Firste]] der Stollen, bei denen Häftlinge getötet oder schwer verletzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Jež: &amp;#039;&amp;#039;Der Stollen war unser Unglück und unser Glück. Erinnerungen an das KZ-Außenkommando Überlingen/Aufkirch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;KZ-Außenlager – Geschichte und Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 15) Verlag Dachauer Hefte, Dachau 1999, {{ISSN|0257-9472}}, S. 46–53, hier S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Unfälle hätten sich beim Entfernen nicht explodierter Sprengladungen ereignet. Als „Glück“ für die unzureichend bekleideten und mangelhaft ernährten Häftlinge bezeichnete Jež die relativ milden Temperaturen, die im Winter im Stollen geherrscht hätten. Boris Kobe, ein slowenischer Häftling, zeichnete kurz nach Kriegsende [[Tarockkarten]], die auch die Arbeitsbedingungen im Stollen schildern. Zu sehen sind Häftlinge, die auf dem Marsch zur Arbeit getreten und von [[Diensthunde in Konzentrationslagern|Hunden]] gebissen werden, von herabgestürzten Felsen verschüttete Häftlinge, die Arbeit mit dem Presslufthammer sowie das Schieben einer Kipplore von Hand.&amp;lt;ref&amp;gt;Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 79 ff. Die Karten des Tarockspiels bei: Center for Holocaust &amp;amp; Genocide Studies ([[University of Minnesota]]): &amp;#039;&amp;#039;[https://chgs.elevator.umn.edu/asset/viewAsset/57db10e67d58aea70e3be470 Boris Kobe.] Zugriff am 21. April 2010.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten am Goldbacher Stollen wurden Mitte April 1945 eingestellt, kurz vor der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] Überlingens durch die französische Armee. Die überlebenden KZ-Häftlinge wurden am 20. April in das [[KZ-Außenlager München-Allach]] evakuiert. Beim Abbruch der Bauarbeiten waren in Teilbereichen der Stollenanlage bereits Maschinen aufgestellt; vermutlich war es noch nicht zur Aufnahme der Produktion gekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Toten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birnau-kz-friedhof-gräber-hochkreuze.JPG|mini|Gesamtansicht KZ-Friedhof Birnau mit zwei Hochkreuzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Toten wurden noch auf dem Überlinger Friedhof beigesetzt. Weitere Tote kamen in das Konstanzer Krematorium. Zuletzt wurden die Toten in einem Wäldchen verscharrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Oellers: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Kipplore in die Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; In: Harald Derscka/Jürgen Klöckler (Hrsg.): Der Bodensee. Natur und Geschichte aus 150 Perspektiven. Jan Thorbecke Verlag, 2018, ISBN 978-3-7995-1724-9, S. 268–269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau des Goldbacher Stollens starben 243 KZ-Häftlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel Landesgartenschau Überlingen 2021 beim &amp;quot;Stollendenkmal&amp;quot; 8. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie viele davon bei – teils auch willkürlich provozierten – „Arbeitsunfällen“ ums Leben kamen, ist unbekannt; die Namen der bekannten Toten wurden von [[Oswald Burger]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald fBurger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 28 ff. und S. 89–94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die toten Häftlinge sind südöstlich von Überlingen in der Nähe der [[Wallfahrtskirche Birnau]] auf dem [[KZ-Friedhof Birnau]]  beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldbacher Stollen8048.jpg|mini|Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende kam es im Stollen zu Plünderungen, die von den französischen Besatzungsbehörden bald unterbunden wurden. Nach der [[Demontage (Reparation)|Demontage]] der im Stollen vorhandenen Einrichtungen ließen die Besatzungsbehörden 1947 alle Zugänge und einen Teil des Stollensystems sprengen, so dass die unterirdischen Anlagen nur noch über einen Notzugang zugänglich waren. 3,6 Kilometer blieben begehbar, davon sind 2,5 Kilometer mit Personenkraftwagen und 1,2 Kilometer mit Lastwagen befahrbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlenangaben bei Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß dem [[Allgemeines Kriegsfolgengesetz|Kriegsfolgengesetz]] übernahm der Bund den Goldbacher Stollen, zuständig ist die [[Bundesvermögensverwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde eine neue Einfahrt in das Stollensystem geschaffen, um Erhaltungsarbeiten zu ermöglichen. In dieser Zeit wurde die Nutzung des Goldbacher Stollens als [[Schutzraum|Luftschutzraum]] diskutiert. Zwischen 1983 und 1989 ließ die Bundesvermögensverwaltung umfangreiche Sanierungsarbeiten durchführen, bei der die bislang ungesicherten Oberflächen mit [[Spritzbeton]] versehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stollen werden heute als Winterquartier für bis zu 300 Wohnwagen und Boote genutzt; eine Nutzung, die 1994 kontroverse Diskussionen in Überlingen auslöste. Ehemalige Häftlinge zeigten sich bei Besuchen vor Ort mit der Nutzung einverstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Burger, &amp;#039;&amp;#039;Stollen&amp;#039;&amp;#039;, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wurde der Stollen nach der [[Flugzeugkollision von Überlingen]] im Juli 2002 genutzt, um die geborgenen Leichenteile der 71 Opfer während der Identifizierung gekühlt lagern und so den Verwesungsprozess verlangsamen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Dometeit, Göran Schattauer und Marco Wisniewski: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2025-05 |url=https://www.focus.de/politik/deutschland/ueberlingen-inferno-im-idyll_aid_205388.html |text=Überlingen: Inferno im Idyll |archivebot=2025-05-21 11:06:45 InternetArchiveBot}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 28, 2002. Zugriff am 17. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2005 fand im Stollen anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge ein Konzert des [[Lettland|lettischen]] Staatschors unter der Leitung von [[Māris Sirmais]] mit Werken von [[Henryk Mikołaj Górecki|Górecki]] im Rahmen des 17.&amp;amp;nbsp;[[Internationales Bodenseefestival|Bodenseefestivals]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.suedkurier.de/archiv/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/art1360026,1527160 Gedenkkonzert erinnert an den Schrecken.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Mai 2005. Zugriff am 17. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der mit dem Abraum am Bodenseeufer entstandenen Aufschüttung befand sich nach dem Krieg lange ein [[Campingplatz]]; nach seiner Auflösung wurde auf der Aufschüttung zwischen der [[Sylvesterkapelle (Goldbach)]] und Richtung Überlingen bis kurz vor dem [[Bahnhof Überlingen Therme]] (davor „Bahnhof West“) der „Uferpark“ der [[Landesgartenschau Überlingen 2021|Landesgartenschau Überlingen 2020/21]] (LGS) angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ueberlingen2020.de/de/gelaendeplan |titel=Geländeplan |sprache=de |abruf=2021-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Überlingen - Obere Bahnhofstraße - Goldbacher Stollen 05 ies.jpg|mini|links|Gedenktafel zum 50. Jahrestag der Befreiung des KZ-Außenlagers Aufkirch (April 1995)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldbacher Stollen Überlingen Lesezeichen LGS 5464.jpg|mini|„Lesezeichen“ auf der [[Landesgartenschau Überlingen 2021]] mit Infotafel; im Hintergrund der [[Bodanrück]] mit [[Dingelsdorf]], Blickrichtung Süden]]&lt;br /&gt;
Seit 1981 finden regelmäßig Führungen in der Stollenanlage statt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Freitags 17:00 Uhr&amp;quot; (Infotafel Landesgartenschau Überlingen 2021 am &amp;quot;Lesezeichen&amp;quot;, 8. Juni 2021) bzw. &amp;quot;Am 1. Freitag eines Monats um 17:00 Uhr&amp;quot;, [https://www.stollen-ueberlingen.de stollen-ueberlingen.de/&amp;quot;Führungen&amp;quot;], 10. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der sich seit 1996 auch eine Dokumentationsstätte befindet, die von einem Team engagierter Ehrenamtlichen und dem Verein „Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen e.V.“ betreut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Wagner |Titel=Licht ins Dunkel bringen und die Erinnerung am Laufen halten |Sammelwerk=[[Leben am See]] |Band=42 |Verlag=Gmeiner-Verlag |Ort=Meßkirch |Datum=2024 |ISBN=978-3-8392-0708-6 |Seiten=121-128}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 errichtete die Stadt Überlingen am Eingang zur Stollenanlage eine Gedenkstätte, bestehend aus einem mit [[Stacheldraht]] „bekränzten“ Kreuz und einer Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur LGS 2021 wurde von den Veranstaltern zusammen mit dem Verein &amp;#039;&amp;#039;Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch&amp;#039;&amp;#039; auf der Höhe des Stollens auf dem neu gestalteten Gelände ein von der [[Landschaftsarchitekt]]in &amp;#039;&amp;#039;Marianne Mommsen&amp;#039;&amp;#039; entworfenes „Lesezeichen“ in Form einer aus dem See geborgenen [[Kipplore]] auf zwei Schienen aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ueberlingen2020.de/de/uferpark |titel=Uferpark/&amp;quot;STOLLENDENKMAL&amp;quot; |sprache=de |abruf=2021-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Oswald Burger&lt;br /&gt;
 |Herausgeber=Verein Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen e. V.&lt;br /&gt;
 |Titel=Der Stollen&lt;br /&gt;
 |Auflage=12&lt;br /&gt;
 |Verlag=Edition Isele&lt;br /&gt;
 |Ort=Eggingen&lt;br /&gt;
 |Datum=2017&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-86142-087-3&lt;br /&gt;
 |Seiten=39ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Medienwerkstatt Freiburg: &amp;#039;&amp;#039;Unter Deutschlands Erde&amp;#039;&amp;#039;; Video, Freiburg im Breisgau 1983&lt;br /&gt;
* [[Stephan Kern]], &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Weber&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Wie Dachau an den See kam …&amp;#039;&amp;#039; Video, Querblick Medien- und Verlagswerkstatt, Konstanz 1995, ISBN 3-9804449-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* „[[B8 Bergkristall]]“ (unterirdisches Flugzeugwerk in Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte]]&lt;br /&gt;
* [[Sylvesterkapelle (Goldbach)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stollen-ueberlingen.de/ stollen-ueberlingen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.770560|EW=9.140506|type=landmark|dim=500|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Verlagerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Überlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maybach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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