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	<title>Gold-Vierer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:08:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gold-Vierer&amp;diff=376019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Sportler des Jahres (Deutschland); Ergänze Kategorie:Mannschaft des Jahres (Deutschland)</title>
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		<updated>2024-12-16T20:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sportler_des_Jahres_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sportler des Jahres (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sportler des Jahres (Deutschland)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Mannschaft_des_Jahres_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Mannschaft des Jahres (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Mannschaft des Jahres (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gold-Vierer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kilian-Vierer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den Medien seit ihren Erfolgen in den 1970er Jahren die Mannschaft des [[Bund Deutscher Radfahrer|Bundes Deutscher Radfahrer]] in der [[Mannschaftsverfolgung|4000-m-Mannschaftsverfolgung]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel bei der Ehrung mit dem [[Goldenes Band der Sportpresse|Goldenen Band der Sportpresse]], s.  {{Webarchiv |url=http://www.vds-berlin.de/Goldenes%20Band/gold.htm |text=Website des Goldenen Bandes |wayback=20160304063035 |archiv-bot=2018-04-12 16:13:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung geht auf die vielen [[Goldmedaille]]n zurück, die die Mannschaft in verschiedenen Besetzungen bei [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften]] (fünf Titel) und [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] (drei Titel) in den 1960er und 1970er Jahren erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Goldvierer&amp;#039;&amp;#039; wurde auch in der Folge für erfolgreiche deutsche Bahnvierer verwendet, z.&amp;amp;nbsp;B. für die Olympiasieger von 2000, vgl. [https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_166.htm radsport-news.com vom 28. September 2000: Gold-Vierer startet bei der Hessen-Rundfahrt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da [[Gustav Kilian (Radsportler)|Gustav Kilian]] als Trainer in diesen Jahren über längere Zeit verantwortlich war und ihm an diesen Erfolgen ein hoher Anteil zugeschrieben wurde, war auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kilian-Vierer&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von 1972 bis 1976 gewann der deutsche Vierer fünfmal die Weltmeisterschaft und errang sowohl bei den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spielen 1972]] in München wie auch bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Spielen]] in Montreal die Goldmedaille.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_258.htm radsport-news.com 20. Oktober 2010: «Sechstagekaiser» Gustav Kilian gestorben]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt errangen deutsche Fahrer unter Gustav Kilian in der Mannschaftsverfolgung 16 Goldmedaillen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;franz&amp;quot; /&amp;gt; 1973 wurde der Gold-Vierer zur [[Sportler des Jahres 1973 (Deutschland)|Mannschaft des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erfolgsserie endete 1977 bei den Bahn-Weltmeisterschaften in St. Cristobal/Venezuela, als der als unschlagbar geltende Gold-Vierer im Finale gegen die Mannschaft der [[DDR]] verlor, die anschließend für viele Jahre die führende Rolle in der Mannschaftsverfolgung übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Fahrer in diesem Vierer waren [[Udo Hempel]], [[Günter Haritz]], [[Jürgen Kißner]], [[Karl Link]], [[Peter Vonhof]], [[Günther Schumacher]], [[Hans Lutz (Radsportler)|Hans Lutz]], [[Ernst Claußmeyer]], [[Dietrich Thurau]], [[Rainer Podlesch]], [[Gregor Braun]] und [[Rolf Gölz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eklat in Mexiko 1968 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1968/Radsport|Olympischen Spielen 1968]] in [[Mexiko-Stadt]] kam es am 21. Oktober 1968 beim Finallauf des (west)-deutschen Bahnvierers mit [[Jürgen Kißner]], Karl Link, Udo Hempel und [[Karl-Heinz Henrichs]] gegen den dänischen Vierer zu einem Vorfall, der in westdeutschen Zeitungen viel Aufsehen erregte und als „Skandal“ bezeichnet wurde. Der Fahrer Kißner hatte in der letzten Runde des Laufs seinen Mannschaftskameraden Henrichs berührt, nach seinen späteren Angaben, um eine Kollision zu vermeiden, die durch Abstimmungsprobleme innerhalb der Mannschaft drohte. Der Vierer von Trainer Kilian, der vor den Dänen weit in Führung lag, wurde daraufhin nicht nur disqualifiziert, sondern sollte nicht einmal die Silbermedaille erhalten. Als man der italienischen Mannschaft antrug, die Silbermedaille in Empfang zu nehmen, lehnte diese ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Franz |Hrsg=Verein Historische Fahrräder |Titel=Wie der Bahnvierer bei Olympia 1968 in Mexiko Gold verlor |Sammelwerk=Der Knochenschüttler.  Zeitschrift für Liebhaber Historischer Fahrräder |Band=56 |Nummer=2 |Datum=2013 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kißner stammte ursprünglich aus der DDR, hatte sich vier Jahre zuvor in Köln von seiner Mannschaft abgesetzt und war in Westdeutschland geblieben. Da einer der Schiedsrichter bei den Olympischen Spielen, Jürgen Gallinge, aus der DDR stammte, vermuteten die bundesdeutschen Medien, dieser habe Kißners Verhalten „aus Rache für Köln“ sanktioniert. In der „Jury d&amp;#039;Appell“ wiederum, die als zweite Instanz die Entscheidung der Wettkampfrichter bestätigte, saß mit [[Heinz Dietrich]] ein weiterer Sportfunktionär aus der DDR. Er war Generalsekretär des [[Deutscher Radsport-Verband der DDR|Deutschen Radsport-Verbandes der DDR]] und Leiter jener Mannschaft gewesen, aus der sich Kißner 1964 entfernt hatte. Manche Kommentatoren kritisierten die Vertreter des [[Bund Deutscher Radfahrer|Bundes Deutscher Radfahrer]] scharf, weil diese im Vorfeld eine Zusammensetzung der Jurys überwiegend aus Vertretern des [[Ostblock]]s nicht verhindert hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;franz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Renate Franz]] |Hrsg=[[Verein Historische Fahrräder]] |Titel=Wie der Bahnvierer bei Olympia 1968 in Mexiko Gold verlor |Sammelwerk=Der Knochenschüttler. Zeitschrift für Liebhaber Historischer Fahrräder |Band=56 |Nummer=2 |Datum=2013 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kißner selbst wurde wegen der verlorenen Goldmedaille von westdeutschen Radsport-Fans als „Verräter“ und „Zonenschwein“ beschimpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich erfolgte zumindest die Disqualifikation formal zu Recht, wenn auch nicht die Verweigerung der Silbermedaille, die der Vierer mit dem Erreichen des Finales theoretisch schon errungen hatte. Die UCI-Regeln untersagen bei der Mannschaftsverfolgung eine Berührung der Fahrer untereinander, wenn es auch Diskussionen darüber gab, wie der – in den damals nur auf Französisch vorliegenden Wettkampfregeln – Begriff &amp;#039;&amp;#039;pousser&amp;#039;&amp;#039; übersetzt werden solle: als &amp;#039;&amp;#039;berühren&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;anschieben&amp;#039;&amp;#039;; erschwerend kam hinzu, dass keiner der westdeutschen Funktionäre vor Ort Französisch beherrschte. Im November 1968 entschied der Weltradsportverband für [[Amateur]]e &amp;#039;&amp;#039;Fédération Internationale Amateur de Cyclisme&amp;#039;&amp;#039; (FIAC), der für die Durchführung der Radsportwettbewerbe bei Olympischen Spielen zuständig war, auf Vorschlag der eingesetzten Sonderkommission gegen die Stimmen der Vertreter aus der Sowjetunion, Algeriens und der DDR, den Fahrern des westdeutschen Bahnvierers die Silbermedaille zuzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Radsport |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Nummer=49/1968 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1968 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übergabe erfolgte im Rahmen der [[Cyclocross-Weltmeisterschaften|Querfeldein-Weltmeisterschaften]] im Februar 1969 in [[Magstadt]]. Kilian bezeichnete den DDR-Wettkampfrichter Gallinge bis an das Ende seines Lebens als „Golddieb“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;franz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Renate Franz]]&lt;br /&gt;
   |url=https://c4f.sirius.uberspace.de/index.php?id=6234&lt;br /&gt;
   |titel=„Der größte Betrug aller Zeiten“ – Wie der Bahnvierer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko Gold verlor&lt;br /&gt;
   |werk=Cycling4Fans&lt;br /&gt;
   |datum=2015-04-17&lt;br /&gt;
   |abruf=2015-04-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mannschaft des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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