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	<title>Golchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-21T05:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der vorpommerschen Gemeinde Golchen. Ein Ortsteil der Stadt [[Brüel]] in Mecklenburg trägt ebenfalls den Namen Golchen.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/48//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/17//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Golchen in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Treptower Tollensewinkel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 2&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17089&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03965&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071044&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rathausstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;17087 Altentreptow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.altentreptow.de/amt-treptower-tollensewinkel/gemeinden/golchen.html www.altentreptow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gerhard Fuchs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Golchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Nordosten des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]]. Sie liegt südöstlich von [[Demmin]]. Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des [[Amt Tollensetal|Amtes Tollensetal]] und ist seitdem Teil des [[Amt Treptower Tollensewinkel|Amtes Treptower Tollensewinkel]] mit Sitz in [[Altentreptow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Golchen liegt etwa zwölf Kilometer nördlich von [[Altentreptow]] und ca. 22&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Demmin]]. Die Landesstraße 35 (&amp;#039;&amp;#039;ehemals [[Bundesstraße 96]]&amp;#039;&amp;#039;) führt durch die Gemeinde, die [[Bundesautobahn 20]] östlich am Gemeindegebiet vorbei. Sie ist über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Burow&amp;#039;&amp;#039; (etwa drei Kilometer von Golchen entfernt) zu erreichen. Die Gemeinde liegt im [[Tollense]][[urstromtal]]. Zu ihr gehört ein westlich gelegenes langgestrecktes Waldgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Golchen&lt;br /&gt;
* Rohrsoll&lt;br /&gt;
* [[Tückhude]]&lt;br /&gt;
* Ludwigshöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Golchen zählt zu den ältesten Orten in der Region. Erstmals wurde das Dorf 1170 in einer [[Stiftung]]surkunde des [[Kloster Broda|Prämonstratenserklosters Broda]] erwähnt. Die Pommernherzöge [[Kasimir I. (Pommern)|Kasimir von Pommern]] und [[Bogislaw I. (Pommern)|Bugeslav]] sprechen dem Kloster die Nutzung einer Saline Colke zu, „salinam que est in colkle“. „Colke“ geht auf das [[Slawische Sprachen|slawische]] Wort „Chol“ für Salz zurück. Bereits 1173 wurde die [[Saline]] wieder urkundlich aufgeführt, Bischof [[Berno]] von Schwerin sichert dem [[Schloss Dargun|Kloster Dargun]] Einkünfte aus der Salzgewinnung zu. Diese Urkunden sind im [[Mecklenburgisches Urkundenbuch|Mecklenburgischen Urkundenbuch]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1945 stand Golchen unter Beschuss der [[Rote Armee|sowjetischen Armee]], 13 Menschen starben. Sie wurden in einem Massengrab bestattet. Im Jahr 2008 wurde die Geschichte des Tages aufgearbeitet und durch finanzielle Mittel des [[Ministerium für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern|Innenministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern]] entstand auf dem Golchener Friedhof eine [[Kriegsgräberstätte]], welche am 30. April 2010 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de/Kirchen/Golchen Artikel über Golchen auf der Homepage der Kirchengemeinde Hohenmocker, abgerufen am 18. Juni 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1909 wurde die Freiwillige Feuerwehr Golchen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE GOLCHEN • LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.altentreptow.de/media/custom/2973_113_1.PDF |wayback=20190425215052 |text=Hauptsatzung § 1 Abs. 3 |archiv-bot=2023-05-14 12:20:32 InternetArchiveBot }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kirche Golchen]] aus dem 15./16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] (1914–1918)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/2011/golchen_lk-mecklenburgische-seenplatte_wk1_meck-pomm.html Kriegsdenkmal Golchen auf www.denkmalprojekt.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches direkt vor der Dorfkirche steht. Erbaut wurde das Denkmal aus kleinen und großen Feldsteinen und erinnert an die gefallenen Soldaten, die Einwohner von Golchen waren. Eingeweiht wurde das Kriegerdenkmal am 2. September 1928.&lt;br /&gt;
* „Teufelsbaum“, nach einer lokalen Sage hat der [[Teufel]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] einen Schatz versteckt. Er stieß in drei Dörfern der Region seinen Dreizack in einen Baum. Im Mittelpunkt dieser Markierungen soll der Schatz vergraben liegen. Der Teufelsbaum in Golchen, ein Birnbaum, steht am Dorfteich.&lt;br /&gt;
* [[Tollense]]tal&lt;br /&gt;
* [[Slawischer Burgwall|Slawischer]] [[Burgwall Groß Below|Burgwall]] auf dem {{Coordinate|NS=53.806317|EW=13.283038|type=landmark|region=DE-MV|text=Schlossberg|name=Schlossberg}}, ehemalige [[Niederungsburg]], durch landwirtschaftliche Nutzung nur noch ein flacher Wall, archäologische Funde, heute ein [[Bodendenkmal]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Liste der Burgen und Schlösser in MV |url=http://home.arcor.de/dk7om/cen_cota_dl.html |wayback=20151004221335   }} vom 16. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Golchen Kirche Westturm.jpg|Dorfkirche Golchen&lt;br /&gt;
 Kriegsdenkmal Golchen.JPG|Kriegsdenkmal Golchen&lt;br /&gt;
 Pfarrhaus Golchen.jpg|Pfarrhaus Golchen&lt;br /&gt;
 Teufelsbaum Golchen.JPG|Teufelsbaum Golchen&lt;br /&gt;
 Friedhof Golchen.JPG|Eingangstor Friedhof Golchen&lt;br /&gt;
 Schild Tückhude.JPG|Hinweisschilder in Golchen, Richtung Tückhude&lt;br /&gt;
 Dorfteich Gebäude FFW.JPG|Dorfteich und Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Golchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmale ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Golchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Christian Friedrich Lisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Saline zu Golchen oder Selz.&amp;#039;&amp;#039; In: Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Schwerin 1846, {{ISSN|0259-7772}}, {{ZDB|218005-4}}, Bd. 11.1846, S. 162–165&lt;br /&gt;
* Gudrun Grieß: &amp;#039;&amp;#039;Der Nutzungswandel vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Raum Schmarsow – Plötz – Hohenbüssow – Golchen und Nutzungstendenzen bis 1980 sowie deren geoökologische Auswirkungen.&amp;#039;&amp;#039; Hochschulschrift, Greifswald 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;825 Jahre Golchen – Aus der Geschichte des Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; In: Altentreptower Anzeiger – immer aktuell, Sietow 1995, {{ZDB|1295325-8}}, Bd. 1.1995, 4, S. 5&lt;br /&gt;
* Dezernat Archäologie im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Golchen, Lkr. Demmin, Römische Kaiserzeit/Völkerwanderungszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern, Jahrbuch, Landesamt Schwerin, {{ISSN|0067-9461}}, {{ISSN|0947-3998}}, {{ISSN|0947-3998}}, {{ZDB|1093820-5}}, Bd. 53. 2006, S. 397&lt;br /&gt;
* Friedrich Käther: &amp;#039;&amp;#039;Die Strolche von Golchen, lustige und spannende Geschichten aus dem Tollensewinkel.&amp;#039;&amp;#039; Halle 2011, ISBN 978-3-86237-478-6&lt;br /&gt;
* Jens-Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Alles im Fluss? Der älterbronzezeitliche Hortfund von Golchen, Lkr. Demmin.&amp;#039;&amp;#039; In: Kulturwandel im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, Festschrift für Michael Müller-Wille, Neumünster 2013, ISBN 3-529-01853-8, ISBN 978-3-529-01853-4, S. 161–174&lt;br /&gt;
* Jens-Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der älterbronzezeitliche Werkzeughort von Golchen, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte.&amp;#039;&amp;#039; In: Tod im Tollensetal; Die Forschungen bis 2011, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.), Schwerin 2015, ISBN 978-3-935770-43-9, S. 181–190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Golchen}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232197253}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.orte-in-mv.de/Ort/170_Golchen | wayback=20170202052331 | text=Golchen bei www.orte-in-mv.de}}&lt;br /&gt;
* [http://www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de/Kirchen/Golchen Golchen bei www.evangelische-kirchengemeinde-hohenmocker.de]&lt;br /&gt;
* [https://geoport-lk-mse.de/geoportal/gemeinden_msp.php?gemeinde=13071044 Golchen beim Geoportal des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Golchen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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