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	<title>Goidelische Sprachen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:58:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goidelische_Sprachen&amp;diff=36743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florian Blaschke: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-05-24T07:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;goidelischen Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{gaS|teangacha Gaelacha|gd=cànanan Goidhealach|gv=çhengaghyn Gaelgagh}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gälische Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goidelisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind ein Zweig der  [[Inselkeltische Sprachen|inselkeltischen Sprachen]]. Der zweite Zweig der inselkeltischen Sprachen sind die [[Britannische Sprachen|britannischen Sprachen]]. Zu den heutigen goidelischen Sprachen gehören [[Irische Sprache|Irisch]], [[schottisch-gälische Sprache|Schottisch-Gälisch]] und [[Manx (Sprache)|Manx]]. Das vorübergehend ausgestorbene Manx steht dem Schottisch-Gälischen näher als dem Irischen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert D. Borsley, Ian G. Roberts: &amp;#039;&amp;#039;The Syntax of the Celtic Languages: A Comparative Perspective.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1992, ISBN 978-0-521-48160-1, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fife5&amp;quot;&amp;gt;James Fife: &amp;#039;&amp;#039;Typological Aspects of the Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sprecher der goidelischen Sprachen werden [[Gälen]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Goidelisch&amp;#039;&amp;#039; geht auf das [[Altirische Sprache|altirische]] Wort {{lang|sga|&amp;#039;&amp;#039;Goídelc&amp;#039;&amp;#039;}} zurück, eine [[Derivation (Linguistik)|Ableitung]] von {{lang|sga|&amp;#039;&amp;#039;Goídel&amp;#039;&amp;#039;|de=Ire}}, was wiederum ein [[Lehnwort]] aus dem Britannischen ist. &amp;#039;&amp;#039;Goídelc&amp;#039;&amp;#039; war zunächst die Bezeichnung für die irische Sprache im frühen [[Mittelalter]]. In der [[Sprachwissenschaft]] wird &amp;#039;&amp;#039;goidelisch&amp;#039;&amp;#039; für den Zweig der inselkeltischen Sprachen verwendet, der Irisch, Schottisch-Gälisch und Manx umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifter55&amp;quot;&amp;gt;David Stifter: &amp;#039;&amp;#039;Early Irish&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Alle modernen goidelischen Sprachen gehen auf das frühmittelalterliche Irische zurück, der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Goidelisch&amp;#039;&amp;#039; umfasst aber auch ältere Sprachstufen, wie das archaische Altirisch. In der Entwicklung der goidelischen Sprachen lassen sich folgende Phasen unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Frühes Goidelisch (vor dem 4. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Urtümliches Irisch&amp;lt;!-- engl. &amp;quot;Primitive Irish&amp;quot; --&amp;gt; (ca. 4. bis 6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Archaisches Altirisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die keltischen Primärverben |Autor=Stefan Schumacher |Hrsg= |Verlag=Institut für Sprachen und Literaturen |Ort=Innsbruck |Jahr=2004 |ISBN=3-85124-692-6 |Seiten=88f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (ca. 7. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Altirische Sprache|Altirisch]] (ca. 8./9. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Mittelirische Sprache|Mittelirisch]] (ca. 10. bis 12. Jahrhundert)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifter55&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Modernes Irisch&lt;br /&gt;
** Schottisch-Gälisch&lt;br /&gt;
** Manx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Goidelisch ist nur durch wenige [[Ortsname|Orts-]] und [[Stammesname]]n überliefert und muss ansonsten von der historischen Sprachwissenschaft [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|rekonstruiert]] werden. Das urtümliche Irisch ist ausschließlich durch [[Inschrift]]en in [[Ogam]]-Schrift belegt. Das archaische Altirisch ist eine frühe Form des Altirischen. Es gibt lediglich vereinzelte direkte Belege des archaischen Altirisch in der Form von einzelnen Wörtern und Namen in [[Lateinische Sprache|lateinischen]] Texten. Indirekt kann die Forschung jedoch noch auf eine Reihe von [[Prosa]]- und [[Lyrik]]texten zurückgreifen, die in späteren [[Manuskript]]en überliefert sind, aber vermutlich ursprünglich aus dem 7. Jahrhundert stammen. Altirisch ist direkt belegt über [[Glosse (Erläuterung)|Glossen]] und [[Marginalie]]n irischer Schreiber in lateinischen Texten. Für Mittelirisch kann die Forschung bereits auf bedeutende Manuskripte aus dem Mittelalter zurückgreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifter55&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaelic British Isles.jpg|mini|Die gälischsprachige Welt.{{Farblegende|red|die maximale Ausdehnung des Altirischen (gemeinsamer Vorfahre von Irisch, Schottisch-Gälisch und Manx)|Rot}}{{Farblegende|orange|Orte mit Ogham-Inschriften|Orange}}{{Farblegende|green|Gebiete in denen zurzeit gälisch gesprochen wird|Grün}}]]&lt;br /&gt;
Etwa ab dem 5. Jahrhundert breiteten sich goidelisch sprechende Iren im heutigen [[Schottland]] und auf der [[Insel Man]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph F. Eska: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of the Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei goidelischen Sprachen formten historisch ein Dialektkontinuum von [[Irland (Insel)|Irland]] über die Insel Man bis Schottland. Im 13. Jahrhundert trennten sich die Dialekte, die in Schottland und Man gesprochen wurden, von dem Irischen und entwickelten sich zu einer eigenständigen Sprachvariante. Im 15. Jahrhundert schließlich trennten sich auch Schottisch-Gälisch und Manx voneinander und entwickelten sich zu eigenständigen Sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;George Broderick: &amp;#039;&amp;#039;Manx&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Ausbreitung ==&lt;br /&gt;
Die modernen goidelischen Sprachen sind heute noch in Irland und in Schottland zu finden. Manx, ursprünglich auf der Insel Man beheimatet, hat mit dem Tod von [[Ned Maddrell]] 1974 keine Muttersprachler mehr, aber es gibt seit dem 19. Jahrhundert einige Bemühungen, die Sprache wiederzubeleben und unter der englischsprachigen Bevölkerung von Man populär zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;George Broderick: &amp;#039;&amp;#039;Manx&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ken George, George Broderick: &amp;#039;&amp;#039;The Revived Languages: Cornish and Manx&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch außerhalb der britischen Inseln gibt es Dialekte, die vom Irischen bzw. Schottisch-Gälischen abstammen und damit goidelisch sind: So gibt es einige Belege dafür, dass Schottisch-Gälisch und (weniger) Irisch von [[Iren|irischen]] und [[Schotten|schottischen]] Einwanderern und deren Familien in [[Neufundland]] gesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sandra Clarke, Harold Paddock, Marguerite MacKenzie |url=https://www.heritage.nf.ca/articles/society/language.php |titel=Language |werk=Heritage: Newfoundland &amp;amp; Labrador |datum=1999 |abruf=2021-08-23 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kanadisch-Gälische Sprache|Kanadisch-Gälische]] ist ein auf [[Nova Scotia]] gesprochener Dialekt der Nachfahren schottischer Einwanderer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fife5&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|goidelisch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Goidelisch}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4120186-3}}&lt;br /&gt;
* [https://glottolog.org/resource/languoid/id/goid1240 Family: Goidelic] auf [[Glottolog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Keltische Sprachen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4120186-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gälen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florian Blaschke</name></author>
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