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	<title>Gohrisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gohrisch&amp;diff=384098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-29T08:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gohrisch.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/54/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/06/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gohrisch_in_PIR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Sächsische Schweiz-Osterzgebirge&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Königstein/Sächs. Schw.&lt;br /&gt;
|Höhe              = 300&lt;br /&gt;
|PLZ               = 01824&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035021&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14628140&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Neue Hauptstraße 116b&amp;lt;br /&amp;gt;01824 Kurort Gohrisch&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Goethestr. 7&amp;lt;br /&amp;gt;01824 Königstein&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gohrisch.de/ www.gohrisch.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kay Eisert&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gohrisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sächsische [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] südöstlich von [[Königstein (Sächsische Schweiz)|Königstein]] bei [[Pirna]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Königstein/Sächs. Schw.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gohrisch liegt im [[Elbsandsteingebirge]] auf einer Hochebene links der [[Elbe]]. Der Hauptort Kurort Gohrisch befindet sich 3&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Bad Schandau]]. Die isoliert stehenden Tafelberge des Elbsandsteingebirges, der [[Gohrisch (Berg)|Gohrisch]], der [[Papststein]] und [[Kleinhennersdorfer Stein]], die [[Laasensteine]], [[Spitzstein (Sächsische Schweiz)|Spitzstein]] und [[Katzstein]] umrahmen die Gemeinde mit ihren Ortsteilen. Die markanten Tafelberge [[Lilienstein]], [[Pfaffenstein]] sowie die [[Festung Königstein]] befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist 34,78&amp;amp;nbsp;km² groß. Davon entfallen auf Cunnersdorf 16,59&amp;amp;nbsp;km², auf Kleinhennersdorf 4,59&amp;amp;nbsp;km², auf Kurort Gohrisch 4,51&amp;amp;nbsp;km² und auf Papstdorf 8,73&amp;amp;nbsp;km². Das Gemeindegebiet bildet zwischen dem [[Cunnersdorfer Bach]] und dem [[Krippenbach]] einen breiten Streifen, der sich von der Elbe bis an die sächsisch-böhmische Grenze erstreckt. Der tiefste Punkt befindet sich im Rietzschengrund auf 135 m ü. NN, der höchste auf 481 m ü. NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind [[Königstein (Sächsische Schweiz)]], [[Bad Schandau]], [[Reinhardtsdorf-Schöna]], [[Rosenthal-Bielatal]] und [[Pfaffendorf (Königstein)|Pfaffendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Gohrisch gehören vier Ortsteile: der Hauptort Kurort Gohrisch, das in einer Talmulde gelegene Dörfchen [[Cunnersdorf (Gohrisch)|Cunnersdorf]], das 350 m hoch gelegene [[Papstdorf]] (mit [[Koppelsdorf]]) zu Füßen des [[Papststein]]es und das auf einer Hochebene gelegene [[Kleinhennersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kurort Gohrisch ===&lt;br /&gt;
Das auf einer Hochebene links der Elbe zu Füßen des gleichnamigen Felsens liegende Dorf wurde erstmals 1437 als &amp;#039;&amp;#039;dorffe Gorusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Gohrisch,_Kurort}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war es von der Landwirtschaft geprägt und nahm nur eine vergleichsweise bescheidene Entwicklung. 1548 zählte das Dorf 11 ansässige Bauern, 1815 umfasste Gohrisch 20 Häuser mit 93 Einwohnern. Aufgrund der ruhigen, waldreichen und klimatisch ausgeglichenen Lage empfing der Gutsbesitzer Adelbert Hauffe 1869 die ersten Sommerurlauber auf seinem Gut. Gohrisch ist damit die älteste [[Sommerfrische]] in der Sächsischen Schweiz. Die positive Entwicklung des Tourismus führte zu einer sprunghaften Erhöhung der Einwohnerzahlen und löste eine rege Bautätigkeit aus. Seit 1875 konnte sich der Ort als Höhenluftkurort bezeichnen und 1910 wohnten bereits etwa 700 Menschen dort. Am 29. Mai 1935 wurde dem Ort gemeinsam mit [[Oberwiesenthal]] das Prädikat [[Kurort]] verliehen, der Gemeindeteil &amp;#039;&amp;#039;Kurort Gohrisch&amp;#039;&amp;#039; war bis 2015 [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannter Kurort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5582-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Änderung der Liste der Sächsischen Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 Sächsisches Kurortegesetz (SächsKurG)&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2006] (SächsABl. S. 1012) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2015 kein Kur- oder Erholungsort mehr, siehe [https://web.archive.org/web/20150924093604/http://www.sachsen-gesetze.de/shop/saechsabl/2015/8/read_pdf &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 des Sächsischen Kurortegesetzs&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Februar 2015] (SächsABl. 2015 S. 256–259) auf: &amp;#039;&amp;#039;web.archive.org&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute zählt der Tourismus zu den wirtschaftlichen Standbeinen von Gohrisch. Zu den berühmtesten Gästen zählte [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]], der in Gohrisch 1960 sein [[Streichquartett Nr. 8 (Schostakowitsch)|achtes Streichquartett (c-Moll op. 110)]] im Gästehaus des [[Ministerrat der DDR|Ministerrates der DDR]], dem heutigen Hotel Albrechtshof Gohrisch, komponierte. Aber auch [[Kim Il-sung]], [[Lotte Ulbricht]], [[Horst Sindermann]] und viele weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren zu Gast im Gästehaus des Ministerrates der DDR. Das ehemalige Gästehaus des Ministerrates ist inzwischen ein privat geführtes Hotel, das bei Wanderern und Freunden des Elbsandsteingebirges sehr beliebt ist. Gohrisch zählt heute etwa 800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
08579-Gohrisch-1907-Hauptstraße-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Blick in die Hauptstraße (1907)&lt;br /&gt;
07213-Gohrisch-1906-Erholungsheim-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Erholungsheim im [[Schweizerstil]] (1906)&lt;br /&gt;
Blick auf Gohrisch vom gleichnamigen tafelberg ds wv 06 2010.jpg|Blick vom gleichnamigen Berg auf Gohrisch (2010) &lt;br /&gt;
Gohrisch Gründer IMG 4428.jpg|Denkmal für den Begründer der „Sommerfrische“ in Gohrisch: Adelbert Hauffe&lt;br /&gt;
Gohrisch Bürgermeister Lindemann IMG 4437.jpg|Haus hinter dem Denkmal rechts war die „erste Sommerfrische“. Eine Gedenktafel erinnert an das Schicksal des Bürgermeisters 1946.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinhennersdorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinhennersdorf.JPG|mini|Blick auf Kleinhennersdorf]]&lt;br /&gt;
Kleinhennersdorf wurde erstmals 1439 als &amp;#039;&amp;#039;das Wyndische Heynersdorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Kleinhennersdorf|Kleinhennersdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt, wobei windisch so viel wie klein bedeutet. Lebensgrundlage der Einwohner des von [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedlern angelegten [[Waldhufendorf]]es waren bis ins 19. Jahrhundert Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft. Seit dem 17. Jahrhundert wurde in mehreren Steinbrüchen auch [[Sandstein]] abgebaut. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer der Sommerfrischen in der Sächsischen Schweiz. Dabei verlief die örtliche Entwicklung aber bescheiden. 1501 zählte das Dorf erst 6 ansässige Bauern, 1840 waren es etwa 300 Einwohner, 1919 etwa 500 Einwohner. Heute sind es etwa 250 Einwohner. Kleinhennersdorf wurde 1974 nach Papstdorf eingemeindet, erhielt aber 1990 seine Selbständigkeit zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später erfolgte der Zusammenschluss der vier Orte zur Gemeinde Gohrisch. Zum Ort gehört die 1572 angelegte [[Liethenmühle]]. Touristische Anziehungspunkte sind darüber hinaus die Sandsteinhöhlen am [[Kleinhennersdorfer Stein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cunnersdorf bei Königstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cunnersdorf Forsthof (06).jpg|mini|Cunnersdorf: Das 1607 errichtete Herrenhaus des Forsthofes (Sitz der kurfürstlichen Forstverwaltung für die Sächsische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
Im Gemeindeteil Cunnersdorf (1379 als zu Böhmen gehörig erwähnt, 1454 sächsisch), bis 1627 Kunradsdorf genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Cunnersdorf b. Königstein|Cunnersdorf b. Königstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter [[August (Sachsen)|Kurfürst August]] ein kurfürstlicher Forsthof (wurde 1556 oder 1606 dazu erhoben und gelangte 1872 in den Besitz der Freiherren [[Friesen (Adelsgeschlecht)|von Friesen]]). Das Dorf liegt inmitten ausgedehnter Wälder zwischen 270 und {{Höhe|320|DE-NN|link=true}} in einer Talmulde des [[Cunnersdorfer Bach]]es. Noch heute sind einige [[Dreiseithof|Dreiseitbauernhöfe]] mit Sandsteinunterbau und Fachwerkgeschossen zu sehen, zu denen auch der südlich gelegene Forsthof mit Herrenhaus, Wirtschaftsgebäuden und einem Torhaus zählt. Die neoromanische Kirche von 1854/55 besticht durch ihr Altarbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Viebig, rechtsseitig des Cunnersdorfer Baches, befindet sich die ehemalige Obermühle. Die [[Mühle|Mahl-]] und [[Sägewerk|Brettmühle]] ist seit 1561 urkundlich belegt. Die Brettmühle war das letzte Mal 1955 in Betrieb. Von den ortsansässigen Naturfreunden wurde der Cunnersdorfer Naturlehrpfad angelegt. Er führt nach Süden über das Katzsteinplateau zum {{Höhe|474|DE-NN}} hohen Katzfels, wo 1809 die letzte [[Wildkatze]] erlegt worden sein soll. Dicht darunter befindet sich der Katzstein ({{Höhe|444|DE-NN}}). Des Weiteren verfügt der Ortsteil über ein Waldbad mit Breitrutsche, Wasserpilz und Kinderspielplatz. Cunnersdorf zählte 1445 sechs Ansässige, 1609 waren es bereits 33 Ansässige. 1840 wohnten etwa 600 Einwohner im Ort. Heute sind es etwa noch 420 Menschen, die hier leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Papstdorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Papstdorf Kirche (01).JPG|mini|Die Kirche von Papstdorf]]&lt;br /&gt;
Papstdorf wurde erstmals 1371 als &amp;#039;&amp;#039;Bogansdorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Papstdorf|Papstdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. Der heutige Name erschien erstmals 1555 in Form von &amp;#039;&amp;#039;Babstdorff&amp;#039;&amp;#039;. Papstdorf war über viele Jahrhunderte ebenso wie Gohrisch, Cunnersdorf und Kleinhennersdorf eine reine Bauerngemeinde. Die Einwohner gingen der Land- und Forstwirtschaft nach. 1501 zählte das Dorf 14 Ansässige, 1601 waren es 22 Ansässige und um 1840 lebten etwa 260 Einwohner hier. Mitte des 19. Jahrhunderts setzte auch in Papstdorf die touristische Erschließung ein. Auf dem Plateau des Papststeines wurde 1862 eine Gaststätte errichtet, die später um einen hölzernen Aussichtsturm erweitert wurde. 1919 zählte das Dorf bereits über 600 Einwohner. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten befand sich das [[Zentrales Pionierlager|Zentrale Pionierlager]] „[[Klement Gottwald]]“ im Ort, das vom [[Dresdner Verkehrsbetriebe|VEB Verkehrsbetriebe Dresden]] betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/media/set/?set=a.650804621648720.1073742118.469473933115124&amp;amp;type=3 Facebook-Eintrag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1974: Kleinhennersdorf (Eingemeindung 1990 aufgehoben)&lt;br /&gt;
* 1994: Cunnersdorf, Kleinhennersdorf, Papstdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display:flex; flex-flow:row wrap; gap:1em; align-items:flex-start;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Gohrisch, Kurort}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || 111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 207&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 803&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 856&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 1219&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 994&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=21622|Abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 816&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2191&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1792&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 76,3 % (2019: 75,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW G&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 55.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 41.2&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Freie Wählergemeinschaft Gohrisch&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 17.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 22.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 12.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 16.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 8.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 8.1&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = div. EV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 6.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 0.0&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 888888&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG5     = Summe aus 27 händischen Einzelvorschlägen. Dies ist möglich, da weniger Bewerber aufgestellt wurden, als es Sitze im Gemeinderat gibt. Fünf Einzelvorschläge (mit bis zu 42 Stimmen) wurden in den Gemeinderat gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gohrisch.de/aktuelles/pdf/2024/Gemeinderatswahl_Gohrisch.pdf?m=1718370896&amp;amp;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sitze, für die keine Kandidaten aufgestellt wurden, werden mit Einzelvorschlägen aufgefüllt; dadurch sind die Einzelvorschläge in der Ratszusammensetzung stark überrepräsentiert.&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = ZG&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 12.1&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 8.5&lt;br /&gt;
|PARTEI8        = NPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8   = 3.3&lt;br /&gt;
}}Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft Gohrisch (FW G): 4 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 1 Sitz&lt;br /&gt;
*AfD: 1 Sitz&lt;br /&gt;
*Linke: 1 Sitz&lt;br /&gt;
*Einzelvorschläge: 5 Sitze (stark überrepräsentiert, da nicht genügend Kandidaten aufgestellt wurden, und der Gemeinderat in diesem Fall mit händisch notierten Einzelvorschlägen „aufgefüllt“ wird)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Gemeinderatswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float          = left&lt;br /&gt;
|Land           = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung   = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift    = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
|   Linke|FWG|EV1|EV2|EV3|EV4|EV5|CDU|AfD&lt;br /&gt;
|  FWG Farbe    = 2323DF&lt;br /&gt;
|  EV1 Farbe    = 888888&amp;lt;!-- Die Einzelvorschläge werden händisch notiert und können deshalb nur schlecht zusammengefaßt werden, weil siekeine homogene Gruppe sind. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|  EV2 Farbe    = 888888&lt;br /&gt;
|  EV3 Farbe    = 888888&lt;br /&gt;
|  EV4 Farbe    = 888888&lt;br /&gt;
|  EV5 Farbe    = 888888&lt;br /&gt;
| Linke         = 1&lt;br /&gt;
| FWG           = 4&lt;br /&gt;
| EV1           = 1 &amp;lt;!-- Die Einzelvorschläge werden händisch notiert und können deshalb nur schlecht zusammengefaßt werden, weil siekeine homogene Gruppe sind. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EV2           = 1&lt;br /&gt;
| EV3           = 1&lt;br /&gt;
| EV4           = 1&lt;br /&gt;
| EV5           = 1&lt;br /&gt;
| CDU           = 1&lt;br /&gt;
| AfD           = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628140&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628140&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628140&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Wählergemeinschaft Gohrisch&lt;br /&gt;
|4&amp;lt;!-- nicht fett, da die EV mehr Sitze haben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;29,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;37,2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|17,9&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|22,6&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|12,6&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|16,2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|27,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,0&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|14,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Einzelvorschläge]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|6,3&amp;lt;!-- nicht fett, da die FW G mehr Stimmen hatte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |nicht zulässig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ZG&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|12,1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grüne Sachsen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,5&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[NPD Sachsen|NPD]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|12,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |76,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |75,9 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |64,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2025 Kay Eisert.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2025#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2025]]&lt;br /&gt;
|Kay Eisert&lt;br /&gt;
|Freie Wählergemeinschaft Gohrisch&lt;br /&gt;
|90,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2020#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2020]]&lt;br /&gt;
|Christian Naumann&lt;br /&gt;
|Naumann&lt;br /&gt;
|58,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2019#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2019]]&lt;br /&gt;
|Maik Günther&lt;br /&gt;
|FWG/Linke&lt;br /&gt;
|57,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2012#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2012]]&lt;br /&gt;
|Heiko Eggert&lt;br /&gt;
|Eggert&lt;br /&gt;
|82,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2008]]&lt;br /&gt;
|Tom Vollmann&lt;br /&gt;
|FDP&lt;br /&gt;
|57,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Sächsische Schweiz|2001]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Katharina Grieme&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Grieme&lt;br /&gt;
|76,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Sächsische Schweiz|1994]]&lt;br /&gt;
|68,9&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gohrisch ====&lt;br /&gt;
* Denkmal [[Parkhotel Albrechtshof Gohrisch|Hotel Albrechtshof Gohrisch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.albrechtshof.net/hotel-zimmer-1/geschichte-hotel-albrechtshof-gohrisch/ |titel=Denkmalschutz – Geschichte Albrechtshof Gohrisch |abruf=2014-08-19 |archiv-datum=2014-08-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140819090630/http://www.albrechtshof.net/hotel-zimmer-1/geschichte-hotel-albrechtshof-gohrisch/ |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;: Die denkmalgeschützte Gebäudegruppe des 1956/1968 errichteten „Gästehaus des DDR-Ministerrates“ hatte viele in- und ausländische Besucher der DDR-Staatsregierung zu verzeichnen. Lotte Ulbricht, Kim il Sung, Lev Kerbel, Sindermann und auch der russische Komponist [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]]. Letzterer komponierte hier auf einer Parkbank unter der Trauerbuche im Jahre 1960 sein 8. Streichquartett, die einzige Komposition, die er im Ausland erschuf. Heute ist das Gebäudeensemble das 3-Sterne-Hotel Albrechtshof Gohrisch ein beliebtes Quartier für Wanderer und Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Denkmal Schostakowitsch-Büste: An der Kreuzung Schandauer Straße / Papstdorfer Straße hat der in 2009 gegründete Verein &amp;#039;&amp;#039;Schostakowitsch-Tage&amp;#039;&amp;#039; in Gohrisch in Erinnerung an die beiden Aufenthalte von Dmitri Schostakowitsch eine Bronze-Büste aufgestellt. Sie erinnert insbesondere an das 1960 hier komponierte 8. Streichquartett, das von Rudolf Barschai interpretiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cunnersdorf ====&lt;br /&gt;
* Forsthof: Die denkmalgeschützte Gebäudegruppe des um 1600 errichteten Hofes war Sitz der kurfürstlichen Forstverwaltung für die Reviere der Sächsischen Schweiz.&lt;br /&gt;
* Kirche: Die Cunnersdorfer Kirche stammt aus den Jahren 1854/55. Die Ausstattung wurde aus dem Vorgängerbau übernommen und beinhaltet u.&amp;amp;nbsp;a. ein Altarbild von 1666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Papstdorf ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Papstdorf05-05.jpg|mini|hochkant|Papstdorf, Wilhelm-Leberecht-Herbrig-Orgel]]&lt;br /&gt;
* Kirche: Die Kirche wurde 1787 im Stil des [[Barock|Spätbarock]] errichtet. Sie besitzt eine kulturhistorisch wertvolle zweimanualige mechanische Schleifladenorgel von 1845. Der Erbauer ist [[Wilhelm Leberecht Herbrig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.herbrig-orgeln.de/orgel_papstdorf.html Website Kulturwerkstatt Stolpen e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ort und Kirche sind eine Station an der &amp;#039;&amp;#039;Herbrig-Orgelstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.herbrig-orgeln.de/dieorgelstrasse.html Die Herbrig-Orgelstraße]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Gohrisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Gohrisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Schostakowitsch-Tage ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 werden in Gohrisch die „Internationalen Schostakowitsch-Tage“ veranstaltet, da sich Schostakowitsch im Jahr 1960 und im Jahr 1972 im damaligen Gästehaus des DDR-Ministerrats in Gohrisch zur Kur aufhielt und 1960 am kleinen Teich sein 8.&amp;amp;nbsp;Streichquartett komponierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 erhielt der Dirigent [[Kurt Sanderling]] den nicht dotierten &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Schostakowitsch-Preis Gohrisch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsort der Sächsischen Landesverfassung ==&lt;br /&gt;
In der Abgeschiedenheit des ländlichen Kurortes Gohrisch wurde nach der politischen Wende die [[Verfassung des Freistaates Sachsen|Sächsische Landesverfassung]] erarbeitet. Eine Gedenktafel am Gemeindeamt erinnert heute an dieses Geschehen. Der Landtagspräsident [[Matthias Rößler]] erinnerte in einer Rede zum 20. Jahrestag der Sächsischen Verfassung am 5. Juni 2012 wie folgt daran: „Es entstand der nach dem Tagungsort Gohrisch in der Sächsischen Schweiz benannte ‚Gohrischer Entwurf‘ als Grundlage unserer Verfassung. Der „Gohrischer Entwurf“ war keine Kopfgeburt einiger Verfassungsrechtler, sondern die Verbindung des höchsten juristischen Sachverstandes, der damals in Deutschland zu haben war, und des Willens des sächsischen Volkes.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.sachsen.de/dokumente/Ansprache_Verfassung_und_Verfassungswirklichkeit_-_20_Jahre_Saechsische_Verfassung_5_6_2012.pdf |titel=Ansprache des Herrn Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler „Verfassung und Verfassungswirklichkeit – 20 Jahre Sächsische Verfassung“ am 5. Juni 2012 |werk=landtag.sachsen.de |datum=2012-06-05 |abruf=2018-09-17 |format=PDF; 98 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Gohrisch lebt in erster Linie von [[Tourismus]] und [[Landwirtschaft]]. Die Gemeinde und ihre Ortsteile verfügten 2013 über 20 Beherbergungsstätten mit 841 angebotenen Betten, in denen 33.689 Ankünfte und 116.771 Übernachtungen registriert wurden. In der Gemeinde waren 2013 insgesamt 465 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte erfasst (Beschäftigte am Arbeitsort), davon entfielen 182 auf den Wirtschaftsbereich Bergbau und verarbeitendes Gewerbe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.sachsen.de/appsl1/Gemeindetabelle/jsp/GMDAGS.jsp?Jahr=2014&amp;amp;Ags=14628140 Statistisches Landesamt Sachsen, Gemeindestatistik Gohrisch 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einziger Arbeitgeber in diesem Bereich war die in Cunnersdorf ansässige Landbäckerei Schmidt, die in Dresden und der Sächsischen Schweiz knapp 30 Filialen betreibt. Die Firma verlegte allerdings 2014 ihre Produktion in das Gewerbegebiet [[Leupoldishain]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsische Zeitung (Ausgabe Pirna) vom 22./23. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Gemeindefläche entfallen zwei Drittel (2.315 Hektar) auf Waldflächen und reichlich ein Viertel (981 Hektar) auf Landwirtschaftsflächen. In der Gemeinde waren 2010 sieben Landwirtschaftsbetriebe ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Jordan (Turner)|Karl Jordan]] (1888–1972), Turner und Zoologe (in Papstdorf geboren)&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kretzschmar]] (1926–2015), Jazzmusiker und Arrangeur (in Gohrisch geboren)&lt;br /&gt;
* [[André Hahn (Politiker)|André Hahn]] (* 1963), Politiker (Die Linke), Mitglied des deutschen Bundestages (wohnhaft in Gohrisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|246}}&lt;br /&gt;
* Gebirgsverein Sächsische Schweiz Heimatfreunde Gohrisch e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Gohrisch.&amp;#039;&amp;#039; Gohrisch 2015&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gohrisch.de/ www.gohrisch.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.schostakowitsch-tage.de Schostakowitsch-Tage in Gohrisch]&lt;br /&gt;
* [http://www.forsthof-cunnersdorf.de/forsthof/forsthof.html Informationen über die Entwicklung des Forsthof Cunnersdorf]&lt;br /&gt;
* [http://schmidt-papstdorf.de/geschichte/ Wie Papstdorf entstand]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Papstdorf GenWiki Papstdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gohrisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4369330-1|VIAF=247362745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Sächsischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1437]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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