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	<title>Gohfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bahnthaler am 17. Februar 2026 um 19:11 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-17T19:11:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gohfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Löhne&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/11/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/45/31/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 71 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 48&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 177&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 25.50&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;amp;nbsp;(mit Löhne-Bahnhof)&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 11195&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loehne.de/Leben-in-L%C3%B6hne/Stadtinfos/Zahlen-und-Daten/ |titel=Zahlen und Daten |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32584&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05731&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Loehne Ortsteile Gohfeld.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gohfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der im Nordosten [[Nordrhein-Westfalen]]s gelegenen Stadt [[Löhne]]. Bis zu deren Gründung 1969 bildete der Ort eine eigene [[Gemeinde]]. Heute bezeichnet man allerdings oft nur den östlichen Teil des früheren Gemeindegebietes als Gohfeld, während der offiziell zu Gohfeld zählende Westen als [[Löhne-Bahnhof]] bezeichnet wird, quasi einen eigenen inoffiziellen Stadtteil darstellt und deshalb hier nicht mitbeschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Gohfeld macht den Osten und Südosten des Löhner Stadtgebietes aus. Angrenzende Stadtteile sind Löhne-Bahnhof im Westen und [[Mennighüffen]] nebst [[Ulenburg]] im Nordwesten. Ansonsten schließen sich im Norden und Osten [[Bad Oeynhausen]] mit [[Werste]], Innenstadt und [[Lohe (Bad Oeynhausen)|Lohe]], im Südosten [[Vlotho]]-[[Exter (Vlotho)|Exter]] und im Südwesten [[Herford]]-[[Schwarzenmoor]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt auf dem Südufer der [[Werre]]. Auf deren hochwassersicheren [[Flussterrasse|Terrasse]] liegen die Kerne der Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Depenbrock&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Jöllenbeck (Löhne)|Jöllenbeck]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Melbergen&amp;#039;&amp;#039;. Nach Süden hin steigt das Gelände merklich an und wird von mehreren [[Siek (Niederung)|Siek]]s durchzogen. Hier findet sich der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Wittel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gohfeld ist dicht besiedelt und in weiten Teilen mit dem benachbarten Bad Oeynhausen zusammengewachsen. Die Bevölkerungszahl ist nicht genau zu ermitteln, da Gohfeld und Löhne-Bahnhof in der Statistik zusammengeführt werden. Zur groben Orientierung kann man aber von ungefähr zwei Dritteln des gemeinsamen Wertes (31. Dezember 2003: 18.642), also rund 12.500 Einwohnern, ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die getrennte Entwicklung von Gohfeld und Löhne-Bahnhof geht auf die Siedlungsentwicklung seit dem 19. Jahrhundert zurück. Nachdem auf dem westlichen Gebiet der damaligen Gemeinde Gohfeld ein großer [[Rangierbahnhof|Rangier-]] und Umsteigebahnhof gebaut wurde, entwickelte sich hier ein eigener Siedlungsschwerpunkt mit Ausstrahlung auf die umliegenden Gemeinden, der Name Löhne-Bahnhof bürgerte sich ein. Das Gohfelder Kerngebiet im Osten dagegen richtete sich verstärkt auf die aufstrebende Nachbarstadt Bad Oeynhausen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erste besiedelten [[Cherusker]] und Chasuarer die Gegend. Nach Ende der Völkerwanderung ließen sich dort um 400 Sachsen nieder. Um 800 wurde das Gebiet von den Franken christianisiert. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils Jöllenbeck ist für 993 nachgewiesen, der Name Gohfeld wurde 1224 erstmals erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1338 gibt es Zeugnisse für eine [[Pfarrkirche]] in Gohfeld. Um 1550 fand auch in Gohfeld die [[lutherisch]]e [[Reformation]] statt. 1636 wütete eine [[Pest]]epidemie, im gleichen Jahr begannen die Aufzeichnungen in den [[Kirchenbuch|Kirchenbüchern]]. Auf dem Schloss zu Hausberge wurden 1654–1656 21 Frauen der Hexerei beschuldigt und [[Hexenverfolgung|verbrannt]]. 1735 wurde die [[Simeonkirche (Gohfeld)|Neue Kirche]] eingeweiht, sie war ein Geschenk des Preußischen Königs [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] Für 1751–1771 ist das Wirken Pastor Friedrich August Weihes, eines Vertreters des [[Pietismus]], nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gefecht bei Gohfeld]] 1759, einem Nebenschauplatz der [[Schlacht bei Minden]], besiegen 10.000 [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Hannoveraner]] und Verbündete unter [[Karl Wilhelm Ferdinand|Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig]] 4.000 [[Frankreich|Franzosen]] unter Herzog [[Jean Paul Timoléon de Cossé|Jean-Paul-Timoléon]] von [[Herzogtum Brissac|Brissac]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kuschke: &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht bei Gohfeld, 1. August 1759. Schlachtfeldarchäologie in Löhne. Der Siebenjährige Krieg in Löhne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2012), S. 176–187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil des Schlachtfeldes wird seitdem „Blutwiese“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] war Gohfeld Sitz der [[Amt Hausberge (Fürstentum Minden)#Vogtei Gohfeld|Vogtei Gohfeld]] im [[Amt Hausberge (Fürstentum Minden)|Amt Hausberge]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. 1807 fiel Gohfeld an das französisch kontrollierte [[Königreich Westphalen]] und gehörte dort bis 1810 zum [[Kanton Reineberg]] im [[Departement der Weser]] und von 1811 bis 1813 zum [[Kanton Vlotho]] im [[Departement der Fulda]]. In das Jahr 1813 fallen Truppendurchmärsche der Russen (General von Winzigrode, 42.000 Mann) und der Preußen (General Bülow von Dennewitz, 30.000 Mann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gohfeld kam 1816 zum neuen [[Kreis Bünde]] und gehörte seit 1832 zum Kreis Herford. Seit 1843 bildete Gohfeld eine Landgemeinde im [[Amt Gohfeld]], die sich aus den vier alten [[Bauerschaft]]en Bischofshagen, Depenbrock, [[Jöllenbeck (Löhne)|Jöllenbeck]] und Melbergen zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://books.google.de/books?id=vxo_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA21#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Amtsblatt der Regierung Minden: Bildung der Ämter im Kreis Herford |abruf=2024-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hf-gen.de/hof-und-besitzstandskarten-loehne/ Hof- und Besitzstandskarten Löhne mit Karten der vier Gohfelder Bauerschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 erfolgte der Bau der [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Köln-Mindener Eisenbahn]] unmittelbar nördlich der alten Siedlungskerne. Nach dem Bau der Südbahn in Richtung [[Hameln]] 1875 liegt der Gohfelder Kernraum fortan zwischen zwei Bahndämmen. Pfarrer [[Eduard Kuhlo]], mit seinem Sohn [[Johannes Kuhlo]] Begründer des protestantischen [[Posaunenchor]]wesens, wirkte von 1854 bis 1891 in Gohfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1943 gehörte Gohfeld zum [[Amt Löhne]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3920766|titel=Amtsblatt der Regierung Minden|datum=1943|seiten=96|abruf=2022-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 wurde die neue Kirchengemeinde Wittel gegründet und die Lukaskirche gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestrebungen, im Zuge der anstehenden [[Nordrhein-Westfalen|NRW]]-[[Gemeindereform]] Gohfeld teilweise oder ganz an Bad Oeynhausen anzuschließen, scheiterten um 1967 am Widerstand der Löhner Kommunalpolitiker. Am 1. Januar 1969 wurde Gohfeld nach Löhne eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=75}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 hielt der letzte Zug am Bahnhof in Gohfeld, der danach geschlossen wurde. 1993 konnte Gohfeld die 1000-Jahr-Feier des Ortes begehen. Die Schließung der &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund „Puddingschule“ genannt) durch den Träger &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Frauenhilfe Westfalen&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1994. Die letzte Schulleiterin war Barbara Hänsch gewesen, seit 1990 hatte die Schule einen nicht geringen Anteil Schülerinnen aus dem Beitrittsgebiet der ehemaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 fand die [[Landesgartenschau Bad Oeynhausen/Löhne 2000]] als gemeinsame Veranstaltung mit Bad Oeynhausen auf einem ehemaligen Ziegeleigelände in Gohfeld statt. Heute ist dort der [[Landschaftspark|Landschafts-]] und Kulturpark [[Aqua Magica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der an der [[Bahnstrecke Hamm–Minden]] gelegene [[Bahnhof Gohfeld]] ist geschlossen. Er soll in Zukunft wieder an das Bahnnetz angebunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Windmöller |url=https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22898563_Zwei-Bahnhalte-in-Gohfeld-moeglich.html |titel=Zwei Bahnhalte in Gohfeld möglich |sprache=de |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stadtteil kann mit einigen Buslinien (430, 437 und 438) von [[Bahnhof Löhne]] und [[Bahnhof Bad Oeynhausen|Bad Oeynhausen]] aus erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
*Grundschule Gohfeld&lt;br /&gt;
*Grundschule Melbergen-Wittel&lt;br /&gt;
*Goethe Realschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergärten ==&lt;br /&gt;
*Plumpaquatsch, integrativer Kindergarten einer Elterninitiative&lt;br /&gt;
*Ev. Simeonkindergarten &lt;br /&gt;
*Ev. Johannes Kindergarten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinden ==&lt;br /&gt;
*Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Gohfeld &lt;br /&gt;
*Evangelische Kirchengemeinde Wittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile in Löhne&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Stadt- und Landkreis Herford (1968)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Löhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnthaler</name></author>
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