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	<title>Gohe (Bremen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:05:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gohe_(Bremen)&amp;diff=1243895&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-01T18:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gohe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren Gerichtseinheiten der mittelalterlichen [[Gogericht]]e, die in [[Bremen]] und dem Landkreis Bremen für die Verteidigung, Besteuerung und Unterhaltung der [[Deich]]e eine Rolle spielten. Sie wurden in der [[Franzosenzeit]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gohe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der engeren Umgebung von Bremen gab es links der [[Weser]] das Goh [[Vieland (Bremen)|Vieland]] und rechts der Weser die Gohe [[Hollerland]], [[Blockland]] und [[Werderland]] mit den Gerichten in [[Walle (Bremen)|Walle]] und [[Gröpelingen]]. Besondere Gerichtsbezirke waren [[Borgfeld]] und [[Huchting (Bremen)|Huchting]]. Das Vieland wurde 1598 in die Gohe [[Obervieland|Ober-]] und [[Niedervieland]] geteilt und Holler- und Blockland zusammengefasst. Es blieben damit „vier Gohe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gohgräfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Landruhe - Johann Heinrich Menken - 1800.jpg|miniatur|Eine Baumgruppe markiert die ehemalige Gerichtsstätte des Gohs Hollerland, genannt &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|[[Uppe Angst]]}}&amp;#039;&amp;#039;, nahe dem späteren [[Gut Landruhe]]]]&lt;br /&gt;
Gohgräfe waren Richter eines Gohs und Vorsitzende der Gohgerichte, die die hohe und niedere Gerichtsbarkeit hatten. Sie wurden zunächst für ein Jahr von den [[Ministeriale]]n gewählt, die im Goh über Grundbesitz verfügten. Als Deichgräfen überwachten sie die Unterhaltung der Deiche und veranlassten den Bau von Gräben und Wegen. Auch für die Verteidigungsbereitschaft der männlichen Bewohner hatten sie Sorge zu tragen. Ende des 15. Jahrhunderts kamen die Gohgräfen aus dem Kreis der grundbesitzenden [[Ratsherr]]en und wurden auf Lebenszeit gewählt. Seit 1551 hatten sie nur noch die niedere Gerichtsbarkeit, die hohe lag beim [[Bremer Rat]], der auch Berufungsinstanz war. Der Rat setzte dann ab 1598 die Gohgräfen ein, die nun nicht mehr gewählt wurden und aus den vier städtischen Quartieren kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vogt|Vögte]], Turmleute, Zöllner, Dammvögte und [[Sauvegarde]]n standen den Gohgräfen als Amtspersonen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organe im Goh ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organe der bäuerlichen Genossenschaften waren die Landgerichte (mit den Gohgräfen als Vorsitzer), Deichgerichte (mit den [[Deichgraf|Deichgräfen]] als Vorsitzer) und die Not- und Schreigerichte, in denen auch Unterrichter und [[Landgeschworener|Landgeschworene]] wirkten. Die Gohgräfen wurden bis 1810 alljährlich von den Einwohnern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ortsamt-obervieland.de/stadtteil/geschichte-2300&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundherrenkonvente und die Deichverbände, an deren Spitze zunächst die Gohgräfen, dann besondere Deichgräfen und Deichvögte standen, waren die Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Franzosenzeit endete die Zuständigkeit der Gohe und wurde auch nach 1813 nicht wiederhergestellt. 1817 trat an ihre Stelle das [[Landherrnamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Bremer Deichwesens]]&lt;br /&gt;
* [[Bremischer Deichverband am rechten Weserufer]]&lt;br /&gt;
* [[Bremischer Deichverband am linken Weserufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Ulrich Hucker]]: Das Problem von Herrschaft und Freiheit in den Landesgemeinden und Adelsherrschaften des Mittelalters im Niederweserraum, Münster (Westfalen) 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Behörde (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst im 18. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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