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	<title>Goffinkakadu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goffinkakadu&amp;diff=751786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melly42: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-04-05T19:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Goffinkakadu&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cacatua goffiniana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Cornelis Simon Roselaar|Roselaar]] &amp;amp; [[J. Peter Michels|Michels]], 2004&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Eigentliche Kakadus&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cacatua&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cacatuinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kakadus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cacatuidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Psittaciformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Cacatua goffiniana -Hong Kong-6b.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cacatua goffiniana -in tree-6.jpg|mini|Goffinkakadu in einem Baum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Intelligente Vögel.webm|mini|Video: Vergleich vom Gehirn bei Vögeln (Goffinkakadu) vs. Menschen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goffinkakadu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cacatua goffiniana&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Papageien]]art aus der Familie der [[Kakadus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goffinkakadu kommt ursprünglich ausschließlich auf den indonesischen [[Tanimbarinseln]] vor, die eine Inselbrücke zwischen dem asiatischen und australischen Festland bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Goffinkakadu erreicht eine Länge von 32 Zentimeter&amp;lt;ref&amp;gt;Hoppe, S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist damit neben dem [[Rotsteißkakadu]] und dem [[Salomonenkakadu]] die kleinste Art aus der Gattung der [[Eigentliche Kakadus|Eigentlichen Kakadus]]. Das Gefieder ist schneeweiß. Die Kopffedern sind an der Basis lachsrosa. Die Ohrdecken haben eine hell gelbliche Tönung. Die Unterseite der Flügel und des Schwanzes sind gelb gefärbt. Die Zügel sind rosa. Der empfindliche Schnabel ist grauweiß und gut an das Kauen harter Nahrung angepasst. Die Beine sind grau. Die Männchen und die Jungen besitzen dunkelbraune und die Weibchen rotbraune Augen, welche von nackter weißer Gesichtshaut umgeben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungvögel gleichen den adulten Vögeln. Der lachsrote Zügel ist bei ihnen jedoch nur angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Er ist heimisch auf den Inseln Yamdena und Larat, die zu den Tanimbarinseln gehören. Auf den indonesischen [[Kei-Inseln]] wurde er eingeführt. Er bewohnt Wälder, Waldränder sowie kultivierte Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Kakadus in freier Wildbahn können wahrscheinlich das ganze Jahr über brüten. Das Gelege befindet sich in einer Baumhöhle und besteht aus zwei Eiern. In Gefangenschaft beginnt die Brutzeit im Mai. Es werden zwischen zwei und vier Eier gelegt, die 28 Tage lang ausgebrütet werden. Häufig kommt es jedoch auch zu unfruchtbaren Gelegen. Die Jungen werden nach acht Wochen flügge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Über seine Ernährungsweise in der Wildnis ist nur wenig bekannt. Gelegentlich fällt er in die Maisfelder ein und richtet Schaden an. In menschlicher Obhut besteht seine Nahrung aus [[Sonnenblume]]n, [[Färberdistel]]n, [[Hafer]], [[Weizen]], [[Echter Buchweizen|Buchweizen]], ungeschälten [[Reis]], gekochten [[Mais]], Obst, Gemüse, frischen Zweigen mit Knospen und Blüten, Taubennahrung sowie regelmäßig Vitamine und Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltung ==&lt;br /&gt;
Die Goffinkakadus können erfolgreich in Gefangenschaft gezüchtet werden. Für eine artgerechte Haltung sollte die Voliere mindestens die Maße 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;m besitzen und aus starkem Maschendraht bestehen. In Österreich sind 3&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;m (Länge&amp;amp;nbsp;×Breite&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;Höhe), also 6&amp;amp;nbsp;m², als Mindestgröße gesetzlich vorgeschrieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGLBL486&amp;quot;&amp;gt;[http://ris1.bka.gv.at/authentic/findbgbl.aspx?name=entwurf&amp;amp;format=html&amp;amp;docid=COO_2026_100_2_154377 2. Tierhaltungsverordnung] auf der Homepage des österreichischen Bundeskanzleramts&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anlage2&amp;quot;&amp;gt;[http://ris1.bka.gv.at/authentic/findbgbl.aspx?name=Anlage%202&amp;amp;format=html&amp;amp;docid=COO_2026_100_2_154377 Anlage 2: Mindestanforderungen für die Haltung von Vögeln] der 2. Tierhaltungsverordnung, Homepage des österreichischen Bundeskanzleramts&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Brutkasten sollte in einer dunklen Stelle der Voliere hängen. Empfohlene Maße für den Kasten sind 25 × 25 × 40 Zentimeter. Während der Brutzeit können sie empfindlich auf Störungen reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs sind die erwachsenen Vögel scheu und zurückhaltend. Nachdem sie Vertrauen gefasst haben, werden sie aktiv und können mitunter sehr laut werden. Der auf Papageien spezialisierte Ornithologe [[Dieter Hoppe (Ornithologe)|Dieter Hoppe]] bezeichnet den Goffinkakadu wegen seines großen Bewegungsdranges als für eine Käfighaltung völlig ungeeignet und weist darauf hin, dass sie in hellen Mondnächten nachtaktiv sind und während dieser Zeit auch nachts ihre sehr lauten Rufe erschallen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoppe, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goffinkakadus sind sehr anfällig für die [[Psittacine Beak and Feather Disease]] (PBFD; engl. für „Feder- und Schnabelkrankheit der Papageien“). Dies ist eine hoch ansteckende, nicht heilbare und oft tödlich ausgehende [[Viren|virale]] [[Infektion]], die bei [[Papageien]]vögeln auftritt. Sie ist die häufigste [[Viruserkrankung]] bei Papageienvögeln in Deutschland und betrifft mittlerweile nicht mehr nur Großpapageien, sondern auch [[Wellensittich]]e und andere kleine Papageienvögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erreger der PBFD ist das [[Beak and Feather disease virus]] (BFDV) aus der Virusgattung [[Circoviridae|Circovirus]]. Es handelt sich dabei um kleine, 12–21&amp;amp;nbsp;nm große, [[Viren#Unbehüllte Viren|unbehüllte DNA-Viren]]. Circoviren sind sehr hoch ansteckend. Sie weisen eine hohe [[Tenazität]] in der Umwelt auf und werden nur durch wenige [[Desinfektionsmittel]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Glutaraldehyd]]) sicher abgetötet. Die [[Infektion]] erfolgt durch [[Peroral|orale]] Aufnahme des Virus oder über eine aerogene Tröpfcheninfektion. Durch die hohe Tenazität ist auch die indirekte Übertragung durch unbelebte Vektoren (Käfigmobiliar, Kleidung, Krallenschere etc.) möglich. Die [[Inkubationszeit]], also der Zeitraum von der Infektion bis zur eigentlichen Erkrankung, kann sich über Monate oder sogar Jahre hinwegziehen. Daher ist bei Tierzukäufen ein sehr hohes Risiko für eine Einschleppung der Erkrankung in eine Vogelhaltung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Goffinkakadu wird in Anhang I des [[CITES]]-Abkommens und von der [[IUCN]] in die Kategorie „near threatened“ (Kurz vor der Bedrohung) aufgeführt. Laut Birdlife International gibt es schätzungsweise zwischen 300.000 und 400.000 Exemplare, die durch das extensive Einfangen für den Tierhandel (bis zu 10.000 Exemplare jährlich in den 1980er Jahren) und durch die Rodung der Wälder gefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1863 beschrieb [[Otto Finsch]] mit &amp;#039;&amp;#039;Lophochroa goffini&amp;#039;&amp;#039; einen Kakadu, den er nach [[Andreas Leopold August Goffin]] (1837–1863) benannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;finschxxiii&amp;quot;&amp;gt;Otto Finsch (1867), S. XXIII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stellte sich heraus, dass die Beschreibung ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] zum [[Salomonenkakadu]] (&amp;#039;&amp;#039;Cacatua ducorpsii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Jacques Pucheran|Pucheran]]}}, 1853) darstellte. Trotzdem wurde der Goffinkakadu lange unter diesem wissenschaftlichen Namen geführt. Somit musste für diese Art ein neuer wissenschaftlicher Name gefunden werden. Deswegen benannten Cornelis Simon Roselaar und J. Peter Michels den Goffinkakadu als &amp;#039;&amp;#039;Cacatua goffiniana&amp;#039;&amp;#039;. Damit wollten die Autoren die ursprüngliche Absicht von Finsch respektieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rooselaar187&amp;quot;&amp;gt;Cornelis Simon Roselaar u.&amp;amp;nbsp;a. (2004), S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Dieter Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Kakadus – Lebensweise, Haltung und Zucht&amp;#039;&amp;#039;, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-8001-7155-4&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Otto Finsch&lt;br /&gt;
   |Titel=Naamlijst der in de Diergaarde levende papegaaijen, ten dienste der bezoekers van den tuin ingerigt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Nederlandsch tijdschrift voor de dierkunde uitgegeven door het Koninklijk Zoologisch Genootschap Natura Artis Magistra, te Amsterdam&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1863&lt;br /&gt;
   |Seiten=VI–XXIV&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.biodiversitylibrary.org/item/45346#page/418/mode/1up biodiversitylibrary.org]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Cornelis Simon Roselaar, J. Peter Michels&lt;br /&gt;
   |Titel=Systematic notes on Asian birds. 48. Nomenclatural chaos untangled, resulting in the naming of the formally undescribed Cacatua species from the Tanimbar Islands, Indonesia (Psittaciformes: Cacatuidae)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zoologische Verhandelingen&lt;br /&gt;
   |Nummer=350&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Seiten=183–196&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.repository.naturalis.nl/document/43942 repository.naturalis.nl]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cacatua goffiniana}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2023.1|ID= 22684800|ScientificName= Cacatua goffiniana|YearAssessed=2020|Assessor= BirdLife International|Download=5. April 2024}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=67EE6F845DA552A4|ScientificName=Cacatua goffiniana|CommonName=Goffinkakadu}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= tancoc1 |Name= Goffinkakadu (&amp;#039;&amp;#039;Cacatua goffiniana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Cacatua-goffiniana|ScientificName=Cacatua goffiniana|Name=Goffinkakadu}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45511258|Name=Goffin&amp;#039;s Cockatoo|Wissenschaftlich=Cacatua goffiniana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kakadus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melly42</name></author>
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