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	<title>Goetzenbruck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-11T15:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Goetzenbruck &lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Goetzenbruck 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarreguemines|Sarreguemines]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bitche|Bitche]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Bitche|Pays de Bitche]]&lt;br /&gt;
|insee=57250&lt;br /&gt;
|cp=57620&lt;br /&gt;
|longitude=07/22/47/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/58/38/N&lt;br /&gt;
|alt mini=260&lt;br /&gt;
|alt maxi=432&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Vue-goetzenbruck-et-usine.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Ansicht vom Kirchturm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goetzenbruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Götzenbrück&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Lothringisch (fränkisch)|lothringisch]] &amp;#039;&amp;#039;Getzebrikk&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57250}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57250}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarreguemines]], zum [[Kanton Bitche]] und ist Teil des grenzübergreifenden [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie == &lt;br /&gt;
Goetzenbruck liegt im Süden des [[Pays de Bitche|Bitscher Landes]] am Rand eines Hochplateaus. In Richtung Westen fließt der Moderbach ab, in Richtung Osten der [[Breidenbach (Nördliche Zinsel)|Breidenbach]]. Goetzenbruck hat einen Anteil am [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]]. Die Gemeindegemarkung ist sehr zerklüftet: im Süden ist das Gemeindegebiet des elsässischen [[Wingen-sur-Moder]] nur einen Steinwurf weit entfernt, jedoch durch einen schmalen Streifen der Gemeinde [[Meisenthal]] getrennt, im Osten schließt sich die Gemeinde [[Saint-Louis-lès-Bitche]] an und im Norden für ein kurzes Stück [[Lemberg (Moselle)|Lemberg]]. Im Osten verläuft die Grenze zum tief in den Wäldern der in Frankreich so genannten [[Nordvogesen]] versteckten Nachbargemeinde [[Mouterhouse]] mit mehreren Vor- und Rücksprüngen. Der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Saareinsberg&amp;#039;&amp;#039; schließt sich unmittelbar östlich an, der Ortsteil [[Althorn (Moselle)|Althorn]] liegt im südöstlichsten Zipfel der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Goetzenbruck wurde 1721 als &amp;#039;&amp;#039;Gotzbruck&amp;#039;&amp;#039; durch den Glasmacher Jean-Baptiste Poncet aus Meisenthal gegründet. Der Name soll auf eine Brückenfigur zurückzuführen sein. Herzog [[Leopold (Lothringen)|Leopold]] von Lothringen vermachte den Glasmachern das holzreiche Gebiet, um ihre expandierende, für das Herzogtum wichtige Industrie ausbauen zu können. Vom 6. Februar 1945 bis Ende März 1945 war die Bevölkerung ins [[Krummes Elsass|Krumme Elsass]] evakuiert und die Gemeindeverwaltung provisorisch nach [[Bistroff]] verlegt. Nachdem der Ort bereits am 6. Dezember 1944 durch die [[United States Army|US-Army]]  befreit worden war, war es in den folgenden Monaten immer wieder zu schweren Bombenangriffen gekommen. – Der Ortsteil [[Althorn (Moselle)|Althorn]] wurde bereits im Jahr 873 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Horone&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Es gehörte dem [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]]. Der Ort fiel später öd und wurde nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] um die alte Kapelle herum wieder besiedelt. Hier gab es einst auch ein Schlösschen der Lothringer Herzöge. – Der unmittelbar an Goetzenbruck angrenzende heutige Ortsteil Saareinsberg wurde 1746 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mont-Royal&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Aufgrund seiner geografischen Lage auf der [[Wasserscheide]] zwischen [[Rhein]] und [[Saar]] benannte man Mont-Royal im Jahr 1793 in &amp;#039;&amp;#039;Saar-Rheins-Berg&amp;#039;&amp;#039; um. Wie Althorn gehört er erst seit 1946 zu Goetzenbruck. Beide Siedlungen waren zuvor Mouterhouse zugeordnet. – Politisch gehörte Goetzenbruck ab 1790 zum heute nicht mehr bestehenden [[Kanton Lemberg]] und seit 1802 zum Kanton Bitche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1905 || 1979 || 1899 || 1759 || 1720 || 1751 || 1708 || 1494&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Goetzenbruck ist entstanden aus der [[Waldglas|Glasmacherei]], die bis heute eine dominierende wirtschaftliche Rolle spielt. 1721 hatte Jean-Georges Poncet, Glasmacher aus Meisenthal, vom Lothringer Herzog Wald an der Götzenbrücke erhalten, um hier eine neue Betriebsstätte zu errichten. Früh spezialisierte man sich auf die Fabrikation von Uhrenglas, allerdings waren im 19. Jahrhundert auch gläserne Statuetten der heiligen Jungfrau mit dem Kinde ein Verkaufsschlager. Seit 1925 stellte die Fertigung von Brillengläsern den Schwerpunkt dar. Schon damals wurden auch hochwertige Spezialgläser für industriellen und Laboratoriumsbedarf hergestellt. Letztere sind heute die wichtigsten Produkte, die am Standort Goetzenbruck der &amp;#039;&amp;#039;Sola Industries Optiques&amp;#039;&amp;#039; erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Goetzenbruck liegt an der Départementsstraße D 37 Bitsch–[[Wimmenau]](–[[Ingwiller]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Croix de guerre (Kriegskreuz) zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. &lt;br /&gt;
* Die Anlagen der Glasmanufaktur von 1721. &lt;br /&gt;
* Kapelle der Glasmacher nördlich des Werks. Der erste Bau wurde bereits 1724 für die Arbeiter der Glasmanufaktur errichtet. 1807 veranlassten die Werksbesitzer eine Restaurierung. 1978 wurde die Kapelle schließlich in die Liste der nationalen Kulturgüter aufgenommen und vor dem völligen Verfall gerettet. Die einschiffige Kapelle steht architektonisch in der Tradition des Kirchenbaus im Bitscher Land. Der Chor ist polygonal angelegt. &lt;br /&gt;
* Neugotische Kirche der Heimsuchung (&amp;#039;&amp;#039;de la Visitation&amp;#039;&amp;#039;): mit dem Aufblühen des Ortes durch die Glasindustrie und dem damit verbundenen Bevölkerungswachstum wurde Goetzenbruck, das zuvor kirchlich zu [[Soucht]] gehörte, 1802 selbständige Pfarrei. Da die kleine Kapelle nicht mehr ausreichte, wurde von 1863 bis 1866 eine großzügige Kirche gebaut, die die Ortschaft seitdem dominiert. Architekt Desganges aus [[Saargemünd]] war von der Gotik des 13. Jahrhunderts inspiriert, was sich u. a. in der großen, filigran gearbeiteten Fensterrose über dem Westportal widerspiegelt. &lt;br /&gt;
* Zahlreiche Bürgerhäuser vom Anfang des 19. Jahrhunderts an der Nord-Süd-Hauptachse, darunter die ehemalige Poststation von 1789.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Goetzenbruck}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Goetzenbruck église de la visitation4.jpg|Kirche der Heimsuchung&lt;br /&gt;
Goetzenbruck Chapelle des verreries1.jpg|Kapelle der Glashütte&lt;br /&gt;
Goetzenbruck chapelle cimetière.jpg|Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
Goetzenbruck statue vierge.jpg|Marienstatue&lt;br /&gt;
Goetzenbruck calvaire rue schweitzerberg1.jpg|Eines der [[Calvaire (Kruzifix)|Calvaires]]&lt;br /&gt;
Goetzenbruck fontaine lavoir kaoutzebrunnen2.jpg|Brunnen und ehemalige Viehtränke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://skouver.free.fr/ Infos über die Glasindustrie in Goetzenbruck]&lt;br /&gt;
* [http://www.bitscherland.fr/Canton-de-Bitche/Goetzenbruck/goetzenbruck.html Goetzenbruck (frz.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarreguemines}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7518976-8|VIAF=237481007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetzenbruck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bitscherland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1721]]&lt;/div&gt;</summary>
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