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	<title>Goetz Oertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goetz_Oertel&amp;diff=1762350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kein Einstein: Link im Webarchiv passt, zwei Kategorien angepasst, ein Weblink nach oben</title>
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		<updated>2025-05-22T07:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link im Webarchiv passt, zwei Kategorien angepasst, ein Weblink nach oben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goetz Oertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1934]] in [[Sztum|Stuhm]], [[Ostpreußen]]; † [[18. Mai]] [[2021]] in [[Potomac (Maryland)]]) war ein deutsch-amerikanischer Physiker und Wissenschaftsmanager in den Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Oertels Eltern waren der Mühlendirektor Egon Oertel und seine Frau Margarete geb. Wittek. Im Januar 1945 floh die Familie nach Westen, zunächst nach [[Gransee]] in [[Brandenburg]], dann nach [[Triptis]] in [[Thüringen]]. Dort marschierte nicht wie erhofft die [[United States Army]], sondern die [[Rote Armee]] ein. Als Thüringen infolge des [[Potsdamer Abkommen]]s den Sowjets übergeben wurde, ging es, wieder mit Pferd und Wagen, zum dritten Mal weiter, nach [[Öhringen]] in [[Württemberg]]. Der Vater ernährte die Familie mit seinem Steckenpferd, der [[Genealogie]]. Nach dem Abitur am [[Robert-Mayer-Gymnasium (Heilbronn)|Robert-Mayer-Gymnasium]] in [[Heilbronn]] und einem Industriepraktikum bei der [[AEG]] in [[Stuttgart]] begann Oertel im Sommersemester 1953 Physik an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] zu studieren. Als Sohn eines [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Masuren]] wurde er 1954 im Corps Palaiomarchia-Masovia aktiv. Er focht vier [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] und zeichnete sich als [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 76/56&amp;lt;/ref&amp;gt; Später trug er nur die Bänder des [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] und des [[Corps Palaiomarchia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiker in den USA ==&lt;br /&gt;
Mit einem [[Fulbright-Stipendium]] folgte er im September 1957 seinem [[Doktorvater]] in die USA. An der [[University of Maryland]] erhielt er eine Assistentenstelle in Physik. Er wurde Nachbar und Freund von [[Karl-Ludwig Stellmacher]]. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ([[Ph.D.]]) stellte ihn die [[NASA]] im Januar 1963 in ihrem [[Langley Research Center]] als Forscher ein, setzte seine [[Staatsbürgerschaft#Erwerb durch Einbürgerung (Naturalisation)|Einbürgerung]] durch und übertrug ihm die Leitung eines laufenden Projekts. Die Ingenieure von NASA und [[General Electric]] mussten von ihm überzeugt werden, dass das Projekt nicht durchführbar war und grundlegend umstrukturiert werden musste. Die experimentellen Untersuchungsergebnisse der [[Dissertation]] wurden publiziert und mündeten in zwei [[Patent]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonnenphysik ===&lt;br /&gt;
1967 bot ihm das Headquarters der NASA eine Leitende Stelle in [[Washington, D.C.]] an und ermöglichte die Fortführung der theoretischen Arbeit. Als er zum Programmleiter des „ATM“ auf [[Skylab]] ernannt, mit immer mehr Funktionen betraut und schließlich zum &amp;#039;&amp;#039;Chief of Solar Physics&amp;#039;&amp;#039; gemacht worden war, musste die experimentelle Arbeit (mit Erfolg) beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernenergie ===&lt;br /&gt;
Das [[Kabinett Nixon]] schrieb 1974 erstmals ein bundesweites &amp;#039;&amp;#039;Federal Executive Development Program&amp;#039;&amp;#039; aus, das die Isolierung der Bundesministerien durchbrechen sollte, insbesondere unter den höheren Beamten (&amp;#039;&amp;#039;super-grades&amp;#039;&amp;#039;). Gefordert war mehr „Management“ als reine Sachkenntnis. Etwa 8.000 „mittlere“ Beamte bewarben sich um 25 Stellen. Oertel wurde angenommen und hatte die „freie Wahl“ unter den Ministerien. Nach dem Einweisungslehrgang in [[Charlottesville]] ([[South Carolina]]) war er jeweils ein halbes Jahr Wissenschaftsberater des Präsidenten und im &amp;#039;&amp;#039;Office of Management and Budget&amp;#039;&amp;#039; – Abteilung Raumfahrt, Wissenschaft und Energie – im Präsidialamt. 1975 wurde er Leiter des Astronomieprogramms im Wissenschaftsministerium, 1976 Stabschef des &amp;#039;&amp;#039;Assistant Administrator&amp;#039;&amp;#039; für Kernenergie (ERDA) und von 1977 bis 1984 Direktor für Kernenergieanlagen (einschließlich nuklearer Beiprodukte und Abfall im Bereich Verteidigung) im neuen Energieministerium. Versetzungen an das [[Savannah River Site]] in South Carolina und nach [[Albuquerque]] brachten die Verantwortung für 32.000 Angestellte und einen Haushalt von 3 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astronomie ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Deputy Assistant Secretary&amp;#039;&amp;#039; kam er 1985 in das Energieministerium zurück. Mit den Folgen des Challenger-Unglücks und der [[Katastrophe von Tschernobyl]] befasst, kam ihm die Berufung zum Präsidenten und &amp;#039;&amp;#039;Chief Executive&amp;#039;&amp;#039; der [[Association of Universities for Research in Astronomy|AURA]] recht. Als &amp;#039;&amp;#039;non-profit&amp;#039;&amp;#039;-Gesellschaft betreibt sie u. a. das [[Hubble-Teleskop]], Stern- und Sonnenwarten in Arizona, New Mexico und Chile, neuerdings auch die [[Gemini-Teleskope]] in Hawaii und Chile. Nach dreizehn erfolgreichen Jahren lehnte Oertel die angebotene Verlängerung um fünf Jahre ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aura-astronomy.org/nv/nuresult.asp?nuid=26 Goetz Oertel Retires as President of AURA]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Verheiratet war Oertel seit 1960 mit Brigitte geb. Beckmann. Der Ehe entstammen eine Tochter und ein Sohn. Er engagierte sich im [[Cosmos Club]] in [[Washington, D.C.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://publishing.aip.org/history-programs/niels-bohr-library/oral-histories/4803 |wayback=20160117095725 |text=CV Oertel (Interview) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis sämtlicher Mitglieder des Corps Masovia 1823 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gutachter für das Polarprogramm der [[National Science Foundation]] kam er im November 1993 über [[Christchurch]] und die [[McMurdo-Station]] an den [[Südpol]].&amp;lt;ref&amp;gt;Oertel II: &amp;#039;&amp;#039;Am Südpol&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 92 (1994), S. 230–233.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Burkhart Oertel]] ist ein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Auch im Ruhestand arbeitete Oertel für die [[National Academy of Sciences]], für Stiftungen und Universitäten und für nord- und südamerikanische Wissenschaftsministerien. &amp;#039;&amp;#039;The National Academies&amp;#039;&amp;#039; wählten ihn zum Associate auf Lebenszeit. Die [[American Society of Mechanical Engineers]] verlieh ihm den [[Dixy Lee Ray|Dixy-Lee-Ray]]-Preis. Die [[Internationale Astronomische Union]] benannte einen [[Asteroid]]en nach ihm: [[(5074) Goetzoertel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?orb=1;sstr=5074 Asteroid (5074) Goetzoertel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worldcat.org/search?q=Goetz+Oertel+1934&amp;amp;qt=results_page WorldCat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=245422104|GNDName=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-05-20|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oertel, Goetz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oertel, Goetz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oertel, Goetz Kuno Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sztum|Stuhm]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potomac (Maryland)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kein Einstein</name></author>
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