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	<title>Goethe in der Campagna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:12:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goethe_in_der_Campagna&amp;diff=1097083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murkus69: Änderung 265714419 von ~2026-19536-88 rückgängig gemacht; niedlich aber unenzyklopädisch.</title>
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		<updated>2026-03-29T18:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265714419&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265714419&quot;&gt;265714419&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-19536-88&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-19536-88&quot;&gt;~2026-19536-88&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; niedlich aber unenzyklopädisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei = Goethe in the Roman Campagna (SM 1157).png&lt;br /&gt;
| titel     = Goethe in der römischen Campagna&lt;br /&gt;
| künstler  = Johann Heinrich Wilhelm Tischbein&lt;br /&gt;
| jahr      = 1787&lt;br /&gt;
| technik   = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe      = 166&lt;br /&gt;
| breite    = 210,3&lt;br /&gt;
| museum    = Städel Museum&lt;br /&gt;
| ort       = Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goethe in der [[Campagna Romana|Campagna]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Goethe in der römischen Campagna&amp;#039;&amp;#039;) ist der Titel des bekanntesten Gemäldes von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]]. Das großformatige Bild im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil zeigt den Dichter [[Johann Wolfgang von Goethe]], den der Maler auf dessen [[Italienische Reise|Italienreise]] 1786/87 porträtierte. Es gehört seit 1887 dem [[Städelsches Kunstinstitut|Städel]] in Goethes Geburtsstadt [[Frankfurt am Main|Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Italienreise erreichte Goethe am 29. Oktober 1786 [[Rom]]. Dort wohnte er in der [[Casa di Goethe|gemeinsamen Wohnung]] der Maler Tischbein, [[Johann Georg Schütz]] (1755–1813) und [[Friedrich Bury|Johann &amp;#039;&amp;#039;Friedrich&amp;#039;&amp;#039; Bury]] (1763–1823). Tischbein bezog zu dieser Zeit ein Stipendium, das ihm der Herzog [[Ernst II. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Ernst II. von Gotha-Altenburg]] auf Vermittlung Goethes gewährt hatte. Zwischen den beiden fast gleichaltrigen Männern entstand zunächst eine enge Freundschaft; Tischbein hielt den Besucher auf mehreren Zeichnungen fest. Am 9. Dezember 1786 schrieb er dann in einem Brief an [[Johann Caspar Lavater]]: „Sie haben in allem Recht, was Sie von Goethe sagten. […] Ich habe sein Porträt angefangen und werde es in Lebensgröße machen, wie er auf denen Ruinen sitzet und über das Schicksal der menschlichen Werke nachdenket.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiger Abdruck in: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und Lavater, Briefe und Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; In: Schriften der Goethe-Gesellschaft. Hrsg. Heinrich Funk, Weimar, Verlag der Goethe-Gesellschaft, 1901, S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem zwischen 1813 und 1817 erschienenen [[Italienische Reise|Bericht über die Italienreise]], der wiederum auf seinen Tagebüchern basiert, erwähnt Goethe das Gemälde mehrmals, so im Eintrag zum 29. Dezember 1786: „Ich soll in Lebensgröße als Reisender, in einen weißen Mantel gehüllt, in freier Luft auf einem umgestürzten [[Liste der Obelisken in Rom|Obelisken]] sitzend, vorgestellt werden, die tief im Hintergrunde liegenden Ruinen der Campagna di Roma überschauend. Es gibt ein schönes Bild, nur zu groß für unsere nordischen Wohnungen. Ich werde wohl wieder dort unterkriechen, das Porträt aber wird keinen Platz finden.“ Unter dem 17. Februar 1787: „Das große Porträt, welches Tischbein von mir unternommen, wächst schon aus der Leinwand heraus. Der Künstler hat sich durch einen fertigen Bildhauer ein kleines Modell von Ton machen lassen, welches gar zierlich mit einem Mantel drapiert worden. Darnach malt er fleißig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Entstehungszeit sind nach Schulte-Strathaus drei Vorzeichnungen erhalten, die entscheidende Phasen der Entstehung des Bildes dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Goethes Tod wurde eine, vom Besitzer Goethe selbst zugeschriebene, getuschte und aquarellierte Zeichnung nach Weimar gestiftet. Goethes Sekretär Schuchardt befragte dazu den Zeitzeugen [[Heinrich Meyer (Maler)|Johann Heinrich Meyer]]. Dieser erklärte, die Zuschreibung sei irrig. Friedrich Bury habe die Figur gezeichnet, er, Meyer, habe sie ausgetuscht und leicht coloriert, und von Johann Georg Schütz rühre die Landschaft her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | title = J. H. W. Tischbein u. a.: Goethe in der Campagna | url = http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/goethe_campagna_tischb_ua.html | publisher = kisc.meiji.ac.jp | accessdate = 2013-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe besaß in einer Mappe eine flüchtige Tuschskizze zum Bild (Schriften der Goethe-Gesellschaft, XXVI, 1910, Tafel 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Besitz des Freiherrn von Cotta war eine Aquarellskizze des Kopfes in Lebensgröße bekannt.&lt;br /&gt;
Ob es sich um ein Original oder eine Kopie handelte, war für Schulte-Strathaus nicht zu klären&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte-Strathaus, E. in: Erstes Supplement zur Propyläen-Ausgabe von Goethes sämtlichen Werken &amp;#039;&amp;#039;Die Bildnisse Goethes&amp;#039;&amp;#039;. Georg Müller München, 1910, S. 35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 1787 reisten die beiden Männer gemeinsam nach [[Neapel]], von wo aus Goethe am 29. März nach [[Sizilien]] aufbrach, während Tischbein nach Rom zurückkehrte, um Anfang Juli ganz nach Neapel überzusiedeln. Goethe war am 7. Juni wieder in Rom. Danach erwähnt die „Italienische Reise“ das Bild noch einmal: „Mein Porträt wird glücklich, es gleicht sehr, und der Gedanke gefällt jedermann“ (Eintrag vom 27. Juni).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Aufenthaltes hin kühlte die Freundschaft zwischen den beiden ab. Goethe bezeichnete den Maler 1789 in einem Brief an [[Johann Gottfried Herder]] als „Hasenfuß, […] faul, unzuverlässig, seitdem er von den Italienern das Metier der Falschheit, Wort- und Bundbrüchigkeit gelernt“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Goethes Werke&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1897–1919; IV. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Goethes Briefe&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, S.&amp;amp;nbsp;92f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund dafür war möglicherweise, dass Tischbein seinem [[Mäzen]], dem Herzog von Gotha, nicht die erwarteten Gemälde lieferte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conrady_I_450&amp;quot;&amp;gt;Karl Otto Conrady: &amp;#039;&amp;#039;Goethe – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Band I, S. 450&amp;lt;/ref&amp;gt; Tischbein versuchte später, den Kontakt zu Goethe wiederherzustellen, so gestaltete er einige Aquarelle zu Goethes Epos [[Reineke Fuchs (Goethe)|Reinecke Fuchs]], erschienen 1794, mit denen er wieder an die einstige Freundschaft anknüpfen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildbeschreibungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goethe in the Roman Campagna (SM 1157) (Detail, relief).png|mini|Relief mit Iphigenie und Orest]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goethe in the Roman Campagna (SM 1157) (Detail, Mausoleum of Cecilia Metella).png|mini|Grabmal der Caecilia Metella]]&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt in mehr als Lebensgröße den Dichter im [[Porträt#Nach der Kopfhaltung|Viertelprofil]], auf Gesteinsquadern ruhend, die sich anhand einer Vorzeichnung zu dem Gemälde als die Trümmer eines umgestürzten ägyptischen [[Obelisk]]en identifizieren lassen. Sein Blick geht ernst und sinnend in die Ferne. Er trägt einen hellen mantelartigen Umhang, unter dem eine rote Jacke sichtbar wird, eine ockerfarbene Bundhose, hellblaue seidene Strümpfe und einen blaugrauen Schlapphut. Der so genannte „Reisemantel“ ist als in Goethes Besitz befindlich belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roberto Zapperi]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Inkognito – Goethes ganz andere Existenz in Rom&amp;#039;&amp;#039;, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Goethes Sitzplatz ist das efeuumrankte Fragment eines griechischen [[Relief|Marmorreliefs]] sichtbar, auf dem die Begegnung zwischen [[Iphigenie]] und ihrem Bruder [[Orestes|Orest]] sowie [[Pylades]] auf [[Tauris]] dargestellt ist; rechts daneben befindet sich ein römisches [[Kapitell|Kompositkapitell]]. Links sieht man eine kleine Eiche, auf dem Boden vorn einige wenige Pflanzen, wovon zwei als [[Frauenmantel]] und [[Spitzwegerich]] identifiziert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „merkwürdig entleerte Bildhintergrund“&amp;lt;ref name=&amp;quot;GdbKiD_6_21&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, &amp;#039;&amp;#039;Klassik und Romantik&amp;#039;&amp;#039;, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt keine reale Landschaft dar. Tischbein komponierte vielmehr seine [[Campagna Romana|römische Campagna]] aus unterschiedlichen Elementen, so den Ruinen eines römischen [[Aquädukt]]s und dem [[Grabmal der Caecilia Metella]], das in Wirklichkeit an der [[Via Appia]] vor den Toren Roms gelegen war. Am rechten Bildrand sieht man ein kleines ländliches Haus mit zwei Fenstern. In der Ferne erscheint der Höhenzug der [[Sabiner Berge]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=434 Jutta Assel, Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Goethe-Motive auf Postkarten: Tischbeins „Goethe in der Campagna“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderer Darstellung handelt es sich um die [[Albaner Berge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GdbKiD_6_21&amp;quot; /&amp;gt; Der Himmel ist – außer in der Umgebung von Goethes Kopf – recht dunkel bewölkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion um anatomische Mängel ==&lt;br /&gt;
Ganz offensichtlich hat die Darstellung Goethes erhebliche anatomische Mängel. So wirkt das linke Bein des Dichters unnatürlich lang und die Proportion zwischen Beinen und [[Torso]] ist ebenso irritierend wie die Haltung der Schultern gegenüber den Beinen; offensichtlich sind zwei linke Füße abgebildet, mit den entsprechenden Schuhen. Deshalb stellte sich die Frage, ob Tischbein mit der Darstellung überfordert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StädelBlog&amp;quot;&amp;gt;Felix Krämer: [https://blog.staedelmuseum.de/goethe-in-der-roemischen-campagna-frankfurts-mona-lisa-hat-zwei-linke-fuesse/ Frankfurts Mona Lisa hat zwei linke Füße]&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich finden sich ähnliche Missverhältnisse auf keinem anderen Werk des Malers. Grund für die merkwürdige Anatomie ist wohl nicht künstlerisches Unvermögen, sondern die Werkgeschichte: Tischbein konnte das 1786 begonnene Bild nicht fertigstellen, bevor er 1799 Neapel wegen kriegerischer Ereignisse verlassen musste. Er hat es daher auch nicht signiert. Untersuchungen des Farbauftrags haben ergeben, dass mutmaßlich nur Kopf, Hut und Mantel Goethes sowie sein linker Fuß detailliert ausgeführt worden waren. Anders als beim linken Schuh ist beim rechten keine elegante Schleife zu erkennen, wie sie Tischbein dargestellt hatte, sondern ein ungeordneter Schnürsenkel. Auf Infrarot- und Röntgen-Aufnahmen zeichnen sich die nachträglichen Ergänzungen nach Angaben des Städel-Museums nicht ab, weil sie nur wenige Jahre nach dem Original-Fragment ausgeführt wurden. Weder Tischbein noch Goethe sollen das „fertige“ Bild jemals gesehen haben, da es in Neapel mutmaßlich an den dänischen Konsul Christian Hermann Hegelin verkauft wurde; erst 1887 kam es als Schenkung nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berchem.rijksmuseum.jpg|mini|Nicolaes Pietersz. Berchem: &amp;#039;&amp;#039;Hirte mit Hund&amp;#039;&amp;#039;. [[Radierung]], 10&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;11,3&amp;amp;nbsp;cm (1648/1652)]]&lt;br /&gt;
Tischbeins Gemälde ist eine nach dem Vorbild des französischen [[Klassizismus]] angelegte Inszenierung, die mit der Ölskizze eines „Sitzbildes“ von Louis Gauffier, &amp;#039;&amp;#039;Jeune homme assis parmis débris antiques&amp;#039;&amp;#039;, direkt zu verbinden ist; Gauffier, ein Schüler [[Jacques-Louis David|Jacques Louis Davids]], war seit 1785 an der französischen Akademie in Rom tätig. Die Wechselbeziehungen zwischen deutschen und französischen Künstlern im späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Rom gerieten in der Kunstbetrachtung des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts seit den [[Befreiungskriege]]n in Vergessenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Mildenberger: &amp;#039;&amp;#039;Neue Energie unter David&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Kunst&amp;#039;&amp;#039; (1994), S.&amp;amp;nbsp;290f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition des Bildes basiert auf der einer Radierung [[Nicolaes Pieterszoon Berchem|Nicolaes Pietersz. Berchems]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. Beutler: &amp;#039;&amp;#039;J.H.W. Tischbein, „Goethe in der Campagna“&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1962. Nach: &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Malerei Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 1976, Bd. 12 S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Berchems Werk enthält etwa 50 Gemälde und zahlreiche Radierungen mit italienischen Landschaften und ländlichem Personal. Als Vorlage für die Iphigenie-Szene des Reliefs nutzte Tischbein ein zeitgenössisches Gemälde von [[Benjamin West]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, &amp;#039;&amp;#039;Klassik und Romantik&amp;#039;&amp;#039;, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Forschungen zu [[Johann Kaspar Lavater]] betonen gelegentlich die Bezüge der Physiognomie des Bildnisses zu Lavaters Studien zur [[Physiognomik]] und vermerken dessen Einflüsse auf die europäischen Künstler, wie zum Beispiel auf Jacques Louis David und Tischbein.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Althaus: &amp;#039;&amp;#039;Lavaters ausgewählter Künstlerkreis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz – Eine Obsession &amp;#039;&amp;#039; (2001), S.&amp;amp;nbsp;172f ISBN 3-906574-12-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Haltung des Kopfes wird in der 6. und abschließenden Abbildung Goethes in Lavaters &amp;#039;&amp;#039;Physiognomischen Fragmenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://imgbase-scd-ulp.u-strasbg.fr/displayimage.php?album=294&amp;amp;pos=1 |text=Physiognomische Fragmente, dritter Versuch, Leipzig und Winterthur 1777, S. 224 |archive-is=20120712020211}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wiedererkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Weihe: &amp;#039;&amp;#039;Gesicht und Maske. Lavaters Charaktermessung.&amp;#039;&amp;#039; In: Gert Theile (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anthropometrie.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-7705-3864-1, S.&amp;amp;nbsp;252f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild stellt keine konkrete Situation aus Goethes Leben dar; Tischbeins Anliegen war es vielmehr, mit dem Gemälde eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Über die Art dieser Aussage hat der Maler selbst Auskunft gegeben: Er wolle den Dichter darstellen, wie er „über das Schicksal der menschlichen Werke nachdenket“ (s.&amp;amp;nbsp;o.). Gemeint ist damit deren Vergänglichkeit; so formulierte Ludwig Strack, ein Vetter Tischbeins, 1787: „der schauervolle Gedanke der Vergänglichkeit scheinet auf seinem Gesichte zu schweben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, &amp;#039;&amp;#039;Klassik und Romantik&amp;#039;&amp;#039;, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Goethe ruht auf den Überresten der vergangenen [[antike]]n Welt. Deren Epochen sind von links nach rechts in der Reihenfolge ihres Auftretens aufgerufen: Der Obelisk repräsentiert das alte Ägypten, Griechenland ist durch das Relief versinnbildlicht (dessen Iphigenie-Darstellung zudem auf das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Iphigenie auf Tauris]]&amp;#039;&amp;#039; anspielt, an dem der Dichter zu dieser Zeit arbeitete), und das römische Kapitell markiert den Abschluss der antiken Kunstentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich gibt Tischbein mit dem Gemälde eine idealisierend-überhöhende Darstellung Goethes, der hier nicht nur als Dichter, sondern als Universalgelehrter erscheint. Seine Monumentalität wird unterstrichen durch die Überlebensgröße und die leichte Untersicht. Der große Hut gleicht einem Heiligenschein; die um den Hut herum aufbrechenden Wolken verstärken diese Wirkung und verklären den Dichter zur Lichtgestalt. Seine Einsamkeit hebt ihn über die Menge der Menschen empor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provenienz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischbein „ließ sich das noch unvollendete großformatige Gemälde 1788 aus Rom nach Neapel nachsenden. Es blieb zunächst in seinem Atelier.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürg Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Christian Heigelin (1744–1820). Bäckersohn aus Stuttgart, Bankier in Neapel, Freimaurer, Vermittler italienischer Kultur&amp;#039;&amp;#039;. (Jürg Arnold), Ostfildern (2012), S. 32–36: „Die Gemäldesammlung“, hier S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des Einmarschs französischer Truppen verließ er Neapel und ließ das große Bild zurück. Es kam in das Eigentum des in Neapel ansässigen Bankiers &amp;#039;&amp;#039;Christian&amp;#039;&amp;#039; Hermann Heigelin, geb. Stuttgart 15. Dezember 1744, gest. Neapel 15. März 1820, 1787–1804 Dänischer Konsul in Neapel. Jürg Arnold nimmt an, dass Tischbein das Gemälde Heigelin verkauft hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu ihm Jürg Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Familie Otto (in Ulm, Stuttgart und Heilbronn) und der Familie Heigelin (in Stuttgart)&amp;#039;&amp;#039;, (Jürg Arnold), Ostfildern 2012, S. 209 f.; ferner Jürg Arnold; &amp;#039;&amp;#039;Christian Heigelin&amp;#039;&amp;#039; (2012); zum wahrscheinlichen Verkauf ebd., S. 35, Anm. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Tod kam es als Erbe bis 1827 an den Neffen &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; Ludwig Heigelin, geb. Stuttgart 30. Juni 1772, gest. Neapel 7. Februar 1838, dann in das Eigentum von dessen Ehefrau, Olympia Heigelin, geb. Cutler (* 1777, gest. Neapel 1860). Offenbar wurde das Gemälde im Jahr 1837 verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürg Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Christian Heigelin&amp;#039;&amp;#039; (2012), S. 32–36: „Die Gemäldesammlung“, hier S. 35 f. mit Anm. 159–168. Arnold nimmt, ebd., S. 35 mit Anm. 163–167 an, daß das Bild bereits 1837 in das Eigentum von [[Carl Mayer von Rothschild|Carl Mayer Freiherrn von Rothschild]] gekommen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde der Öffentlichkeit erst etwa 60 Jahre nach der Entstehung in den 1840er Jahren bekannt, als es nach einer Italienreise [[Carl Mayer von Rothschild|Carl Mayer Freiherrn von Rothschilds]] in den Besitz des Frankfurter Zweiges der Bankiersfamilie [[Rothschild (Familie)|Rothschild]] gelangte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=337&amp;amp;ObjectID=287 |wayback=20110611154234 |text=Offizielle Homepage des Städel |archiv-bot=2025-05-21 07:47:43 InternetArchiveBot }}: &amp;#039;&amp;#039;Goethe in der römischen Campagna&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Ernst Schulte-Strathaus soll Carl Mayer Freiherr von Rothschild das Gemälde in Rom durch die Vermittlung seines neapolitanischen Prokuristen Haller erworben haben. Seit den 1850er Jahren wurde das Bild in einem Landsitz der Rothschilds, der [[Günthersburgpark|Günthersburg]] bei Frankfurt aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schulte-Strathaus in: &amp;#039;&amp;#039;Propyläen-Ausgabe von Goethes Sämtlichen Werken&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Conrad Höfer und Curt Noch. Erstes Supplement: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildnisse Goethes&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Ernst Schulte-Strathaus, Georg Müller Verlag, München, 1910, S. 34 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild gelangte 1887, 100 Jahre nach seiner Entstehung, als Schenkung von [[Adele Hannah Charlotte von Rothschild]] in die Sammlung des Frankfurter [[Städelsches Kunstinstitut|Städel-Museums]], wo es für mehr als 100 Jahre im Eingangsbereich präsentiert wurde. Seit den 1970er Jahren ist der Präsentationsort des Gemäldes ein strittiges Thema im Museum. Als [[Klaus Gallwitz]] 1974 die Städel-Direktion übernahm, entfernte er Tischbeins Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Goethe in der Campagna&amp;#039;&amp;#039; aus dem Museumsaufgang. Dem Einspruch von [[Hermann Josef Abs]], ehemaliger Bankier und seinerzeit Vorsitzender der privaten Städel-Administration, wurde stattgegeben und das Gemälde kam an den alten Platz zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 36/1992 vom 31. August 1992, S.&amp;amp;nbsp;200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem es im Zuge der 1994 begonnenen Renovierung in die ständige Sammlung integriert wurde, hängt es nach dem neuerlichen Umbau und der Neuhängung der Sammlung 2011 vom Treppenhaus aus sichtbar an der Stirnseite des ersten Saales.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ, &amp;#039;&amp;#039;Die Totgesagten leben wieder&amp;#039;&amp;#039;, 16. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seiner emblematischen Bedeutung wird es gelegentlich ausgeliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;So 2011 in die Ausstellung „100 Meisterwerke aus dem Städel“ im Palazzo Esposizioni Rom.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:SBZ 1949 235 Johann Wolfgang von Goethe.jpg|mini|Tischbeins Gemälde war – auch in veränderter Komposition – immer wieder Ausgangspunkt populärer Goethe-Darstellungen, wie hier auf einer [[Briefmarke]] aus der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] von 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Von Beginn der öffentlichen Präsentation des Bildes an prägte Tischbeins Darstellung das Goethebild in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Klöckener in: &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Malerei Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 1976, Bd. 12, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals öffentlich zu sehen war allerdings nicht Tischbeins Originalgemälde, sondern eine Kopie des Bildes von [[Karl Bennert]], die zur Frankfurter Goethe-Feier im Jahr 1849 angefertigt wurde. Das Gemälde hing seither im Lesezimmer des Frankfurter Bürgervereins, bevor es von der Frankfurter Gesellschaft der Goethe-Freunde angekauft und dem [[Freies Deutsches Hochstift | Freien Deutschen Hochstift]] im Goethe-Jahr 1932 für das neu erbaute [[Goethe-Haus|Frankfurter Goethe-Museum]] geschenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Maisak, Gerhard Kölsch |Hrsg=Freies Deutsches Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum |Titel=Freies Deutsches Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum. Die Gemälde. Bestandskatalog. |Auflage= |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2011 |ISBN=978-3-9811109-9-9 |Seiten=29 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die Kopie in Originalgröße im Italienraum der Goethe-Galerie im [[Deutsches Romantik-Museum |Deutschen Romantik-Museum]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Goethe in der Campagna&amp;#039;&amp;#039; wurde vielfach kopiert und fand in Stichen weite Verbreitung. Zur Unterscheidung in der verzweigten [[Tischbein (Künstlerfamilie)|Tischbein-Künstlerfamilie]] bekam Johann Heinrich Wilhelm Tischbein nach diesem Gemälde den Beinamen „Goethe-Tischbein“. Das Bild wurde in dieser Tradition als erste Darstellung eines Weltbürgers wahrgenommen. Die Pose Goethes ist hiernach diejenige eines Mächtigen, im Geiste der Aufklärung wird Bildung als Macht empfunden. Es bestimmte zudem lange Zeit über Reproduktionen in deutschen Schulbüchern das Italien- und Goethebild heranwachsender Generationen. In neuerer Zeit wird das Gemälde unterschiedlich beurteilt, [[Karl Otto Conrady|Conrady]] etwa meinte 1982: „Ein Bild […], das den Porträtierten mit der Aura des Exzeptionellen umgibt und ihn den Betrachtenden nicht nahebringt, sondern von ihnen entfernt in jene Region, wo die Klassiker gewöhnlich aufbewahrt werden: verehrt und wenig gelesen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conrady_I_450&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1996 befindet sich eine Kopie des Gemäldes am Entstehungsort, Tischbeins Atelier, in der römischen [[Casa di Goethe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Nordhoff |Hrsg=Casa di Goethe |Titel=Casa di Goethe. Bestandskatalog. Mit einem Vorwort von Maria Gazzetti. |Ort=Rom |Datum=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelistisches ==&lt;br /&gt;
Mit dem Erstausgabetag 7. Juni 2018 gab die [[Deutsche Post AG]] in der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Schätze aus deutschen Museen]]&amp;#039;&amp;#039; ein Postwertzeichen im [[Nennwert]] von 145 [[Eurocent]] mit dem Motiv des Gemäldes heraus. Der Entwurf stammt von den Grafikern [[Klein und Neumann KommunikationsDesign|Stefan Klein und Olaf Neumann]] aus [[Iserlohn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Otto Conrady]]: &amp;#039;&amp;#039;Goethe – Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Athenäum, Königstein/Ts. 1982, ISBN 3-7610-8199-5.&lt;br /&gt;
* Sabine Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Hatje, Ostfildern 1994, ISBN 3-7757-0501-5.&lt;br /&gt;
* [[Wieland Schmied]] in Zusammenarbeit mit Tilmann Buddensieg, Andreas Franzke und Walter Grasskamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Harenberg Museum der Malerei. 525 Meisterwerke aus sieben Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Harenberg, Dortmund 1999, ISBN 3-611-00814-1.&lt;br /&gt;
* [[Roberto Zapperi]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Inkognito – Goethes ganz andere Existenz in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1999, ISBN 3-406-44587-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Klassik und Romantik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Andreas Beyer. Prestel, München 2006.&lt;br /&gt;
* Ernst Braches: &amp;#039;&amp;#039;Tischbeins Goethe-Bildnis&amp;#039;&amp;#039;. De Buitenkant, Amsterdam 2017, ISBN 978-94-90913-70-0.&lt;br /&gt;
* Rolf Selbmann: &amp;#039;&amp;#039;Johann Wolfgang Goethe in der Campagna. Die Geschichte hinter dem Bild&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen: Erfurt 2019, ISBN 978-3-946939-60-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://sammlung.staedelmuseum.de/de/werk/goethe-in-der-roemischen-campagna Städel Museum, Frankfurt am Main: &amp;#039;&amp;#039;Goethe in der römischen Campagna&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=434 Jutta Assel, Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Goethe-Motive auf Postkarten: Tischbeins „Goethe in der Campagna“&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4415344-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk über Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde des Städelschen Kunstinstituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk der Porträtmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liegebild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tischbein (Künstlerfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murkus69</name></author>
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