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	<title>Goethe im Examen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:09:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goethe_im_Examen&amp;diff=2312157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schmeltzl: Link ergänzt</title>
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		<updated>2024-07-25T03:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goethe im Examen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch „Goethe. Eine Groteske in zwei Bildern“, ist ein 1908 uraufgeführtes Kurz-[[Theaterstück]] für die Kabarettbühne von [[Alfred Polgar]] und [[Egon Friedell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Einem verbummelten Schüler erscheint [[Goethe]]s Geist und erklärt sich bereit, an seiner statt zum [[Prüfung#Examen|Examen]] anzutreten; Thema: Goethes Leben und Werk. Zu Goethes Überraschung verläuft die Prüfung für ihn nicht erfolgreich. Zwar weiß er so viel über seine Jugend, Verwandtschaftsverhältnisse und die Inneneinrichtung des Hauses am [[Großer Hirschgraben|Großen Hirschgraben]] zu berichten, dass der Prüfer diesen Teil irritiert abbricht. Dafür kann Goethe die verlangten präzisen Daten nicht nennen: „Wann verließ Goethe [[Wetzlar]]?“, „Wann erschien die [[Stella (Goethe)|Stella]]?“ Auch in Zweifelsfällen der [[Goethe-Forschung]] vertreten Goethe und die prüfenden Professoren unterschiedliche Auffassungen. Goethes Angaben, [[Charlotte von Stein|Frau von Stein]] sei seine „Geliebte“ gewesen, und den zweiten Teil des [[Wilhelm Meister]] habe er geschrieben, weil er darauf Vorschuss erhalten – und schon ausgegeben – hatte, empfinden die deutschen Professoren als Beleidigung eines „Nationalheiligtums“. Am Ende wird Goethe ein Schüler als Vorbild empfohlen, der mit auswendiggelerntem Faktenwissen glänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografisches ==&lt;br /&gt;
Der Wiener Friedell lebte als Jugendlicher eine Zeit in Goethes Geburtsstadt [[Frankfurt am Main]]. Das Abitur gelang ihm erst im vierten Anlauf bei [[Konrad Duden]] im preußischen [[Bad Hersfeld|Hersfeld]]. Duden ist Repräsentant des exakten Wissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Stück wurde in der Silvesternacht 1907/1908 im Kabarett [[Cabaret Fledermaus|Fledermaus]] in [[Wien]] uraufgeführt. Die Rolle Goethes, die in [[Hessischer Dialekt|Frankfurter Dialekt]] geschrieben ist, spielte Friedell selbst. Obgleich die Reaktion des Publikums laut Polgar gespalten war, folgten noch im selben Jahr 202 weitere Aufführungen in der Fledermaus. Friedell veranstaltete auch außerhalb Wiens Aufführungen und spielte die Hauptrolle, so in Hamburg, München, Frankfurt und Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43078811.html Der Spiegel 40/1971]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Goethe im Examen&amp;#039;&amp;#039; war auch die letzte Rolle, in der Friedell – im [[Theater an der Wien]] – auftrat, zwei Monate bevor er im März 1938 von den Nationalsozialisten in den Selbstmord getrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/983302782/34 Michaela Gille: &amp;#039;&amp;#039;Goethe redivivus &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Werbung für das [[Telekolleg]] des deutschen Fernsehens wurde das Stück 1982 verfilmt; Goethe wurde, mit original hessischem Akzent, von [[Günter Strack]] gespielt – des Weiteren spielten mit: Stefan Viering, [[Simone Brahmann]], Wolfgang Breitenstein, [[Hans Goguel]], [[Tobias Lelle]] und [[Heinz Schimmelpfennig (Schauspieler)|Heinz Schimmelpfennig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.guenterstrack.de/movies_ziel.php?&amp;amp;id=goetheimexamen |titel=Film/Fernsehrolle: Goethe im Examen |werk=Günter Strack Fanseite |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgabe ==&lt;br /&gt;
* Egon Friedell und Alfred Polgar: &amp;#039;&amp;#039;Goethe : Groteske in zwei Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig : Leipziger Bibliophilen-Abend, 1999 (Nachdr. der Ausg. Stern, Wien, Leipzig, 1926)  [http://d-nb.info/957413394 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/friedell/wozuthea/chap033.html Volltext]&lt;br /&gt;
* [[Roland Innerhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Polfried AG&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wendelin Schmidt-Dengler]], Johann Sonnleitner, [[Klaus Zeyringer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Komik in der österreichischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; (Philologische Studien und Quellen; Bd. 142). Erich Schmidt Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-503-03752-7.&lt;br /&gt;
* Michaela Gille: &amp;#039;&amp;#039;Goethe redivivus als Motiv in ausgewählten Werken der jüngeren deutschen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Siegen 2006, S.&amp;amp;nbsp;38–45  [http://d-nb.info/983790140 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk über Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmeltzl</name></author>
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