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	<title>Godfried Marschall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Godfried_Marschall&amp;diff=265908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hoefler50: HC: Ergänze Kategorie:Dompropst (Wien)</title>
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		<updated>2025-09-24T08:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dompropst_(Wien)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dompropst (Wien) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dompropst (Wien)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Godfried Marschall 2 JS.jpg|mini|hochkant|Weihbischof Marschall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Godfried Marschall Wien JS.jpg|mini|hochkant|Godfried Marschall (vermutlich auf einer Pilgerfahrt im Hl. Land, da mit Bart)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leiter der Poliklinik Wien.png|mini|Die leitenden Persönlichkeiten der Poliklinik Wien, 1902.&amp;lt;br /&amp;gt;(v. li n. r.:) [[August Leopold von Reuss]], Weihbischof Godfried Marschall, Fürstin [[Pauline von Metternich]], Alois Monti, [[Julius Mauthner]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Godfried Marschall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Marschall&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1840]] in &amp;#039;&amp;#039;Neudorf bei Staatz&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Neudorf im Weinviertel]], Niederösterreich); † [[23. März]] [[1911]] in Wien) war [[Generalvikar]] und [[Weihbischof]] in der [[Erzdiözese Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte zuerst am Gymnasium in [[Mikulov|Nikolsburg]], trat 1856 gemeinsam mit [[Johann Baptist Schneider]] in das neu gegründete [[Knabenseminar Hollabrunn|fürsterzbischöfliche Knabenseminar]] in Wien ein, wechselte 1860 in das [[Wiener Priesterseminar]] und studierte [[Katholische Theologie]] an der [[Universität Wien]]. Am 24. Juli 1864 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Danach studierte er in [[Rom]] Theologie und [[Kanonisches Recht]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1866 in diesen Fächern. Während seines Romstudiums lebte er am Priesterkolleg [[Päpstliches Institut Santa Maria dell’Anima|Santa Maria dell’ Anima]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Josef Lenzenweger]] |Titel=Sancta Maria de Anima |Verlag=Herder |Ort=Wien/Rom |Datum=1959 |Seiten=170}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 wurde er Religionslehrer des Erzherzogs [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]], 1880 Domherr von [[Stephansdom|St. Stephan]] und [[Propst]] der [[Votivkirche Wien|Votivkirche]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 war er Kandidat für den Bischofssitz von [[Diözese Gurk|Gurk]], der Kaiser ernannte jedoch [[Josef Kahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Joseph]] versuchte er, die Ehe des Thronfolgers mit [[Sophie Chotek von Chotkowa|Sophie Gräfin Chotek]] zu vereiteln. Obwohl er zwischen seiner Loyalität gegenüber dem Kaiser und Franz Ferdinand schwankte, entschied er sich für Ersteren, da er den Wunsch hatte, Weihbischof in Wien zu werden. Er war Franz Ferdinand immer sehr nahegestanden, verscherzte sich aber dessen Sympathie durch diese Einmischung. Auch bei Sophie, an deren religiöse Gefühle und tiefe Gläubigkeit Marschall appelliert hatte, scheiterte er mit seinem Unterfangen. Dass nicht er, sondern Lanyi, ein ungarischer Geistlicher, die Taufe von Sophie, Fürstin von Hohenberg, des am 24. Juli 1901 in [[Schloss Konopiště|Konopischt]] zur Welt gekommenen Kindes des Paares, spendete und er nicht einmal zur Taufe des Kindes eingeladen wurde, gab zu vielen Spekulationen Anlass.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Weissensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferdinand – Der verhinderte Herrscher.&amp;#039;&amp;#039; Öst. Bundesverlag, 1983, Kap. &amp;#039;&amp;#039;Die unstandesgemäße Verbindung.&amp;#039;&amp;#039; S. 127–145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 1901 wurde er neben [[Johann Baptist Schneider]] zum zweiten [[Weihbischof]] in Wien und zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Orthosias in Caria|Orthosias in Caria]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 12. Mai 1901 der [[Apostolischer Nuntius|Apostolische Nuntius]] in Österreich und spätere [[Kardinal]] [[Emidio Taliani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Schneiders wurde er 1905 [[Generalvikar]] von Kardinal [[Anton Joseph Gruscha|Gruscha]] und [[Dompropst]] von [[Stephansdom|St. Stephan]]. Da Gruscha in den letzten Lebensjahren taub und blind war, übernahm Marschall viele Aufgaben des Kardinals. Dies machte ihn beim Volk sehr beliebt. Man hielt ihn für den logischen Nachfolger, am 1. [[Januar|Jänner]] 1910 wurde jedoch [[Franz Xaver Nagl]], der Bischof von [[Bistum Triest und Capodistria|Triest und Capo d’Istria]], zum [[Koadjutor]] mit dem Recht der Nachfolge ernannt. Marschall legte das Amt des Generalvikars nieder und unternahm von März bis April 1910 eine Pilgerreise in das Hl. Land, von der er todkrank zurückkehrte. Marschall soll davon überzeugt gewesen sein, dass der Thronfolger und dessen Gattin seine Ernennung zum Kardinal-Erzbischof hintertrieben und beim Papst interveniert hätten. Allerdings gibt es keinerlei schriftliche Beweise für diese Vermutungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Weissensteiner: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferdinand – Der verhinderte Herrscher.&amp;#039;&amp;#039; Öst. Bundesverlag, 1983, Kap. &amp;#039;&amp;#039;Die unstandesgemäße Verbindung.&amp;#039;&amp;#039; S. 143–145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Godfried Marschall übernahm nach dem Tod von [[Sebastian Brunner]] im Jahre 1893 das Amt des Großmeister-Procurator des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] in Österreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.graeupl.net/Chronik/Chronik.html |text=Chronik Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem |wayback=20110722193152 |archiv-bot=2018-04-12 15:54:24 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 7. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen [[KÖStV Austria Wien]], [[KaV Norica Wien]] und [[KaV Marco-Danubia Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde in Wien-[[Meidling]] (12. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Marschallplatz&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|109|110}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Loidl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzbistums Wien.&amp;#039;&amp;#039; Herold, Wien 1983, ISBN 3-7008-0223-4.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629175635/http://www.bautz.de/bbkl/m/marschall_g.shtml |band=22|autor=[[Ekkart Sauser]]|spalten=811–812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bmarsc|Artikel=Godfried Marschall|Abruf=2017-01-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Wien (seit 1673)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020897406|VIAF=233112734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marschall, Godfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst (Wien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marschall, Godfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marschall, Gottfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer katholischer Weihbischof und Generalvikar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neudorf bei Staatz]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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