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	<title>Godehard Braun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:04:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2022-12-28T09:31:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Weihbischof Godehard Braun, Trierer Dom-3532.jpg|mini|Grab von Godehard Braun im [[Trierer Dom]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Godehard Braun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Dezember]] [[1798]] in [[Vallendar]]; † [[22. Mai]] [[1861]] in [[Trier]]) war [[Moraltheologie|Moraltheologe]] und [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Weihbischof]] in [[Bistum Trier|Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Godehard Braun stammte aus einer Landwirtsfamilie in Vallendar. Er besuchte zunächst die höhere Schule in [[Koblenz-Ehrenbreitstein]] und wechselte dann nach [[Koblenz]]. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und [[Katholische Theologie]] in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], [[Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen|Tübingen]] und [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|Wien]]. In Bonn war er Schüler des bekannten [[Dogmatik]]ers [[Georg Hermes (Theologe)|Georg Hermes]]. Am 13. März 1824 erhielt er in [[Münster]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchlicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar im Anschluss an die Priesterweihe holte ihn der Trierer Bischof [[Josef von Hommer]], der ihn aus seiner Pfarrzeit in Ehrenbreitstein kannte, nach Trier. Mit 26 Jahren wurde Braun [[Dozent]] am Bischöflichen [[Priesterseminar Trier|Priesterseminar in Trier]] berufen und lehrte Moraltheologie. Am 6. Dezember 1825 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er mit seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;De sacra scriptura&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Breslau]] zum [[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]]. Die Ernennung zum [[Professor]] erfolgte 1826, die er bis 1834 wahrnahm. Er lehnte die [[Berufung (Amt)|Berufungen]] an die Universitäten Bonn und Breslau ab und übernahm am 1. Oktober 1831 das Amt des [[Regens]] in Trier, dieses übte er bis 1842 aus. Ebenfalls im Jahr 1831 wurde er zum [[Kapitular|Domkapitular]] ernannt, es folgten 1842 die Ernennung zum [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]] und 1843 zum [[Domdechant]]en am Trierer Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihbischof ==&lt;br /&gt;
Am 29. März 1849 wurde Godehard Braun unter gleichzeitiger Ernennung zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Callinicum|Callanicum]]&amp;#039;&amp;#039; zum [[Liste der Weihbischöfe in Trier|Weihbischof in Trier]] ernannt. Der Trierer Bischof [[Wilhelm Arnoldi (Bischof)|Wilhelm Arnoldi]] weihte ihn am 7. Oktober 1849 zum Bischof, ihm assistierten Bischof [[Johann Georg Müller (Bischof)|Johann Georg Müller]] von [[Bistum Münster|Münster]] (er war der Vorgänger im Weihbischofsamt in Trier) und Bischof [[Johann Theodor Laurent]], [[Apostolischer Vikar]] von [[Erzbistum Luxemburg|Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Entwurf zum Bau der „Erlösungskapelle“ oder „[[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] der schmerzhaften Mutter“ in [[Koblenz-Arenberg]] war Weihbischof Braun maßgeblich beteiligt. Am 15. Oktober 1850 erfolgte erst die [[Grundsteinlegung]] und die Fundamente wurden gemauert. Anfänglich sollte nur eine kleine Betkapelle errichtet werden. Auf &amp;quot;Anrathen&amp;quot; von Godehard Braun, [[Liste der Weihbischöfe in Trier|Weihbischof zu Trier]], der wie Kraus aus Vallendar stammte und deshalb hier des Öfteren zu Besuch war, wurde die Kapelle doch größer gebaut, so dass darin das Messopfer gefeiert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arenberg-info.de/Anlagen/erscheinung.htm Die Erscheinung der Elisabetha Sauer oder das Wunder von Arenberg. Konrad Weber 2004, übernommen von Johann Baptist Kraus, &amp;#039;&amp;#039;Die heiligen Orte zu Arenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1877 S.&amp;amp;nbsp;77, In: Arenberg-Info.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1860 legte Weihbischof Braun den Grundstein zur neuen Pfarrkirche in Arenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arenberg-info.de/htm/kirche.htm Verfasser: Carl Weber (1856–1934), Was ich von der Erbauung der Pfarrkirche in Arenberg zu erzählen weiß. In: Arenberg-Info.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem schweren [[Schlaganfall]] während einer [[Firmung|Firmreise]] am 21. Mai 1861 verstarb Weihbischof Godehard Braun am 25. Mai 1861. Seine letzte Ruhestätte erhielt er in der [[Trierer Dom#Weihbischofskapelle|Weihbischofskapelle]], der früheren Pauluskapelle, am [[Kreuzgang]] des [[Trierer Dom]]es. Im Amt folgte ihm [[Matthias Eberhard (Bischof)|Matthias Eberhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Mit seinen Werken war Godehard Braun bemüht, den [[Glaube (Religion)|Glaube]]n der [[Vernunft]] zugänglich zu machen und seine Inhalte als sicher zu weisen. Er verfolgte mit seinem dreibändigen Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;System der christkatholischen Moral&amp;#039;&amp;#039; seinem Hauptanliegen und dem [[moral]]ischen Anspruch gerecht zu werden. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De sacra scriptura praescientiam et praedestinationem divinam atque libertatem humanam sine repugnantia docente&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1826; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etwas über den Werth des Fastens&amp;#039;&amp;#039;. Trier 1830; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritik der Ansichten der neueren christlichen Moralisten über die sittlichen Räte&amp;#039;&amp;#039;. Trier 1832; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System der christkatholischen Moral&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände, Trier 1834–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Gerd Angel: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Moral zwischen Vernunft und Offenbarung. Der hermesianische Entwurf des Trierer Moraltheologen Godehard Braun (1798–1861)&amp;#039;&amp;#039; (In: Studien zur Geschichte der katholischen Moraltheologie, Band 30), Verlag F. Pustet, Regensburg, 1992, ISBN 3-7917-1327-2&lt;br /&gt;
* [[Michael Embach]]: &amp;#039;&amp;#039;Trierer Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von [[Heinz Monz]], Trier 2000. Darin: Artikel zu Anton Arens, [[Johann Friedrich Hugo von Dalberg]], [[Viktor Joseph Dewora]], Godehard Braun, [[Heinrich Milz]], [[Jakob Marx (Kirchenhistoriker, 1803)|Jakob Marx d. Ä.]], [[Michael Felix Korum]], Franz Rudolf Reichert.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613095405/http://www.bautz.de/bbkl/b/braun_g.shtml |band=15|spalten=297-298|autor=[[Martin Persch]]|artikel=Braun, Godehard}}&lt;br /&gt;
* Michael Embach: &amp;#039;&amp;#039;Braun, Godehard&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Heinz Monz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Trierer biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftlicher Verlag, Trier 2000, ISBN 3-88476-400-4, S.&amp;amp;nbsp;49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=pta0148}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bbraung}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |225 |Braun Godehard}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd119030217.html Braun, Godehard, In: Deutsche Biographie], abgerufen am 6. August 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Weihbischöfe in Trier (seit 1361)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119030217|LCCN=n/92/116267|VIAF=50026749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Godehard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Godehard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Weihbischof in Trier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vallendar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vergänglichkeit</name></author>
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