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	<title>God Bless the Child - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:57:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=God_Bless_the_Child&amp;diff=1166458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-20T17:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Song von [[Billie Holiday]] und [[Arthur Herzog Jr.]]  aus dem Jahre 1941, der sich zum [[Jazzstandard]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen des Songs ==&lt;br /&gt;
Der in mittlerem Temp interpretierte Song ist in der [[Liedform]] AABA aufgebaut, wobei die A-Teile alle in einer [[Dur]]-Tonart und der B-Teil in einer [[moll]]-Tonart gehalten ist. Die Harmoniefolge baut auf einer Serie von [[Plagalschluss|Plagalkadenz]]en (IV-I) auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jazzstandards.com/compositions-1/godblessthechild.htm Songporträt (jazzstandards.com)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im A-Teil enthaltene auf zehn Takte verkürzte [[Blues]]-[[Chorus (Jazz)|Chorus]] gibt dem Stück etwas von dem „faszinierenden Charakter einer archaischen [[Folk Blues|Folk-Blues]]-Nummer.“&amp;lt;ref name=HJS&amp;gt;Schaal, Jazz-Standards, S. 168ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday sang den Song 1941 zum ersten Mal in einem bluesigen [[Parlando]] mit einem extrem verzögerten [[Timing (Musik)|Timing]]. Der Titel bezieht sich auf einen [[Bibel]]vers ([[Lukas-Evangelium]] Kapitel 2, Vers 40).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stewardshipoflife.org/2011/12/god-bless-the-child/ Sharron R. Blezard &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039;] [https://www.combib.de/bibel/lb/luka2.html#39 Das Neue Testament]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings heißt es im Liedtext: „Mama may have, Papa may have, but God bless the child that&amp;#039;s got his own!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Song entstand zu der Zeit, als die amerikanische [[Verwertungsgesellschaft]] [[ASCAP]] von den Radiostationen bestreikt wurde; für Rundfunkauftritte mussten die Künstler daher auf Songs zurückgreifen, deren Urheber keine ASCAP-Mitglieder waren. Über die Entstehung von &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039; gibt es zwei Versionen, die von Arthur Herzog und die von Billie Holiday.&amp;lt;ref name=HJS /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog erinnert sich wie folgt an die Entstehung des Songs: „Sie sollte mir irgendeine altmodische Redewendung aus dem [[Südstaaten|Süden]] liefern, aus der man einen Song machen konnte, so was wie ‚Water Boy‘. Sie kratzte sich am Kopf, und es fiel ihr absolut nichts ein. Im Gespräch kamen wir auf ihre Mutter, Sadie, und dass sie nun ohne [[Konzession]] ein Spätrestaurant eröffnen wollte, und deshalb von Billie ständig Geld verlangte, und dass Billie keine Lust hatte, ihr ständig welches zu geben. Und plötzlich platzte es wütend aus ihr raus: &amp;quot;God bless the child!&amp;quot;. Und ich meinte: &amp;quot;Billie, was bedeutet das denn?&amp;quot; Sie antwortete: &amp;quot;Also, weißt du, üblicherweise sagen wir das, wenn deine Mutter Geld hat, deine Schwester Geld hat, dein Cousin Geld hat, aber solange du keins hast, Gott segne das Kind, das sein eigenes hat.&amp;quot; Und ich drauf: &amp;quot;Genau das is’ es, Billie!&amp;quot; Und wir haben für den Song, wie er heute existiert, gerade einmal zwanzig Minuten gebraucht.“&amp;lt;ref&amp;gt;zit. nach Donald Clarke, S. 232 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese (minimale) Beteiligung und dafür, dass sie den Song aufnahm, überschrieb Herzog ihr 50 % der Urheberrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holidays Version zufolge hatte ihre Mutter keineswegs Geld verlangt, sondern wollte selbst keines herausrücken. Darüber habe sie sich so geärgert, dass in ihr über Wochen das Lied entstand und immer weiter reifte. Dann sei sie auf Herzog zugegangen und habe es ihm vorgesungen, der es dann Note für Note auf dem Klavier zusammensuchte und zu Papier brachte.&amp;lt;ref name=HJS /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Interpretation durch Billie Holiday war so erfolgreich, dass &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039; später von vielen Musikern gecovert wurde; allerdings haben sich Vokalistinnen zu Holidays Lebzeiten gescheut, den Song zu singen. Zu nennen sind Cover-Versionen von [[Lou Rawls]] (1962), [[Ella Fitzgerald]], [[Carmen McRae]], [[Gladys Knight]], [[Abbey Lincoln]], [[Ernestine Anderson]], [[Diane Schuur]], [[Aretha Franklin]], [[Sondra Williams]], [[Richie Havens]] und [[Stevie Wonder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Song wurde auch von zahlreichen Instrumentalisten wie [[Eric Dolphy]] (der zwischen 1961 und 1963 das Stück fünfmal präsentierte), [[Sonny Rollins]] (1962), [[Freddie Hubbard]] oder [[Blood, Sweat &amp;amp; Tears]] interpretiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://secondhandsongs.com/work/7762 Secondhand Songs]&amp;lt;/ref&amp;gt; selbstverständlich auch von Holidays letztem Pianisten, [[Mal Waldron]], gemeinsam mit [[Jackie McLean]] (1976). Weitere Saxophonisten wie [[Stanley Turrentine]] (1963, 1995), [[Archie Shepp]], [[Heinz Sauer]] oder [[David Murray (Jazzmusiker)|David Murray]] nahmen sich des Songs ebenso an wie [[Wes Montgomery]] oder [[Keith Jarrett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es eine Version von [[Lisa Simpson]] auf dem [[Simpsons]]-Album &amp;#039;&amp;#039;The Simpsons Sing the Blues&amp;#039;&amp;#039; Schließlich bildete er sogar die Grundlage für ein Kinderbuch, in dem der Text von Holiday auf die Geschichte einer Familie in der [[Große Depression|großen Depression]] bezogen und von Jerry Pinkney illustriert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.powells.com/book/god-bless-the-child-9780064436465 Powells]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Song wurde 1976 in die &amp;#039;&amp;#039;Grammy Hall of Fame&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und ist Bestandteil der Liste &amp;#039;&amp;#039;[[Songs of the Century]]&amp;#039;&amp;#039;, die 2001 von der [[Recording Industry Association of America]] veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Hinweise ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Quintessential Billie Holiday&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 9 (Columbia)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carmen McRae Sings Lover Man and Other Billie Holiday Classics&amp;#039;&amp;#039; (Columbia CS-8530)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Donald Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt, Zweitausendeins, 1995&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Schaal (Jazzautor)|Hans-Jürgen Schaal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Standards. Das Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., revidierte Auflage. Bärenreiter, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-7618-1414-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lied 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Billie Holiday]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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