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	<title>Gochsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Gemeindegliederung */</title>
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		<updated>2026-01-21T17:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindegliederung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Gochsheim in Bayern. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Gochsheim (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Gochsheim (Unterfranken) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/01//N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 10/17//E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Gochsheim in SW.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Bayern&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Unterfranken&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Schweinfurt&lt;br /&gt;
| Höhe             = 236&lt;br /&gt;
| PLZ              = 97469&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 09721&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 09678135&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 2 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
| Adresse          = Am Plan 4–6&amp;lt;br /&amp;gt;97469 Gochsheim&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.gochsheim.de/ gochsheim.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Manuel Kneuer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
| Partei           = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gochsheim-005.jpg|mini|hochkant=1.25|Ortsmitte des ehemals freien Reichsdorfs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gochsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[unterfränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Goggsum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Schweinfurt]], etwa fünf Kilometer südöstlich von [[Schweinfurt]]. Gochsheim ist ein &amp;#039;&amp;#039;ehemals kaiserlich unmittelbares und freies [[Reichsdorf]]&amp;#039;&amp;#039;. 2016 wurden die [[Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste]] von der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]] in das [[Bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes|Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe.html|titel=Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Immaterielles Kulturerbe|abruf=2018-12-11|archiv-url=https://web.archive.org/web/20181214070514/https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe.html|archiv-datum=2018-12-14|offline=ja|archiv-bot=2019-09-07 22:38:44 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort ist ein weithin bekanntes Gärtnerdorf mit [[Sonderkultur]]en, Wohnvorort von Schweinfurt und wichtiger (Lebensmittel)[[Logistik]]- und Gewerbestandort (u.&amp;amp;nbsp;a. mit zwei [[DHL]]-Standorten: [[Mechanisierte Zustellbasis]] und [[Deutsche Post AG#Global Forwarding, Freight|Global Forwarding, Freight]]). Das Dorf ist ein Zentrum fränkischen [[Brauchtum]]s, mit der 370&amp;amp;nbsp;Jahre alten Gochsheimer Kirchweih. Der Ortskern wird durch die [[Gochsheimer Kirchenburg]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt wenige Kilometer südlich des [[Main]]s, im Osten des [[Schweinfurter Becken]]s, und erstreckt sich im Nordosten mehr als 1&amp;amp;nbsp;km über die [[BAB 70|Autobahn&amp;amp;nbsp;70]] hinaus und grenzt im Osten an den Main, wo es einen kleinen Anteil an der [[Schonunger Bucht]] besitzt. Im Südwesten grenzt es an die Auen des [[Unkenbach]]s und im Westen an den [[Schwebheimer Wald]], an dem es mit dem  [[Naturschutzgebiet Spitalholz bei Gochsheim]] ebenfalls einen kleineren Anteil besitzt. Der zwischen Gochsheim und Weyer gelegene Mönchberg wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts außerdem dem Naturraum [[Herlheimer Mulde]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Schonungen]], [[Gädheim]], [[Grettstadt]], [[Schwebheim]], Schweinfurt und [[Sennfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Gochsheim|val=1759|zugriff=2020-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=26997361569 |objekt=Gemeinde Gochsheim |abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gochsheim ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Weyer (Gochsheim)|Weyer]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Gochsheim und Weyer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Gochsheim hat eine Fläche von 14,886&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 4381 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3397,82&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090934 |titel= Gemarkung Gochsheim (090934) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/sgCwR |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge Gochsheims ===&lt;br /&gt;
Der Ort Gochsheim ist ein &amp;#039;&amp;#039;ehemals kaiserlich unmittelbares und freies [[Reichsdorf]]&amp;#039;&amp;#039;, was seine Geschichte, sein Selbstbewusstsein und seine Traditionen bis heute prägt. Die geschichtliche Entwicklung Gochsheims ist eng verknüpft mit den benachbarten ebenfalls reichsfreien Orten [[Schweinfurt]] und [[Sennfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gochsheim wurde vermutlich um das Jahr 500 gegründet. Zum ersten Mal erwähnt wurde es in einer Urkunde über eine Schenkung an das [[Kloster Fulda]] aus dem Jahr 796. Die Pfarrei Gochsheim wurde im Jahr 1130 zum ersten Mal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Reichsdorf Gochsheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Verteilung der Reichsdörfer.png|mini|hochkant=1.5|Reichsdörfer im Heiligen Römischen Reich im Jahr 1618]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;font-size:90%;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|+ Reichsdörfer und reichsritterliche Orte&amp;lt;br /&amp;gt;um die Reichsstadt Schweinfurt (im Terr. v. 1620–1802)  &lt;br /&gt;
| [[Datei:Schweinfurt 1792.png|rahmenlos|zentriert|hochkant=1.5]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF00|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsstadt]] Schweinfurt (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF88|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsdorf|Reichsdörfer]] (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#A0522D|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsritterschaft]]en (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FA9A|&amp;lt;small&amp;gt;[[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schönborn]] (kath.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#EE0000|&amp;lt;small&amp;gt;[[Deutscher Orden]] ([[Brönnhof (Wüstung)|Brönnhof]])&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FF69B4|&amp;lt;small&amp;gt;[[Hochstift Würzburg]] (kath.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann Gochsheim die Reichsfreiheit erlangte, ist nicht ganz klar. Als freies [[Reichsdorf]] wurde es im Jahr 1234 aufgrund einer Klage des Fürstbischofs [[Hermann II. Hummel von Lichtenberg]] an König [[Konrad IV. (HRR)|Konrad IV]] erwähnt. Eine [[Vogt|Reichsvogtei]] in [[Schweinfurt]], zu der die beiden Dörfer Sennfeld und Gochsheim gehörten, wurde im Jahr 1282 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1304/05 verpfändete König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht]] dem [[Hochstift Würzburg]] die Reichsvogtei Schweinfurt mit den beiden Dörfern Sennfeld und Gochsheim. 1309 wechselte die Pfandschaft an die Grafen von [[Grafschaft Henneberg|Henneberg]]. Schließlich befreite die Reichsstadt Schweinfurt 1386 sich, Sennfeld und Gochsheim mit eigenen Mitteln aus der Pfandschaft. 1635 verlor Gochsheim die [[Reichsfreiheit]]. In einem [[Lehen]]brief beschenkte [[Kaiser]] [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] den [[Würzburg]]er [[Fürstbischof]] [[Franz von Hatzfeld|Franz Graf von Hatzfeld]] mit den beiden Reichsdörfern Sennfeld und Gochsheim. Am 14. August 1649 wurde die Reichsfreiheit durch eine Restitutionskommission in Schweinfurt wiedererlangt. Der aus dieser Zeit stammende [[Plantanz]] wird noch heute zur [[Kirchweih]] getanzt und gilt als Symbol der wiedererhaltenen Reichsfreiheit, die bis zur Eingliederung in das [[Kurfürstentum Bayern]] 1802 bestehen blieb. Damit waren Gochsheim und sein Nachbar Sennfeld zwei der wenigen bis zuletzt verbliebenen Reichsdörfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Kilometer westlich des Dorfes, hinter dem [[Schwebheimer Wald]], liegt [[Senftenhof (Wüstung)|Senftenhof]], eine [[Wüstung]], die sich heute im Grenzgebiet der Gemarkungen von Gochsheim, [[Grafenrheinfeld]] und [[Schweinfurt]] befindet. Der Ort wurde vermutlich im [[17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Früher wurden auf den Feldern von Gochsheim und Sennfeld Gurken angebaut, die vor allem in Franken mit Essig in Gläsern konserviert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Noch vor drei, vier Generationen […].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;14. November&amp;#039;&amp;#039; (zum „Tag der eingelegten Gurke“).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1810 wurde Gochsheim kurzzeitig aus dem bayerischen Staatsverband entlassen&amp;lt;!-- und kam zu ... --&amp;gt;, am 30. Juni 1814 aber erneut nach Bayern eingegliedert. Am 23. November 1903 wurde die Eisenbahnlinie Schweinfurt–[[Gerolzhofen]] über Gochsheim eröffnet. Von 1862 bis 1972 war Gochsheim die größte Gemeinde des Bezirksamtes bzw. Landkreises Schweinfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Gochsheim durch Bombenangriffe auf Schweinfurt erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Am 13.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1945 erfolgte die Übergabe des Dorfes an US-amerikanische Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weyer ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weyer (Gochsheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weyer erscheint zum ersten Mal im Jahr 1174 als Besitz des [[Kloster Ebrach|Klosters Ebrach]]. Die [[Burgstall Bergheide|Burg Bergheide]], etwa 1205 erbaut, wurde schon 1427 wieder zerstört. Weyer blieb bis zur Säkularisation im Besitz des Klosters Ebrach und beherbergte zeitweise auch eine Klostermühle. Nach der Auflösung des Klosters 1803 fiel Weyers Zehnt an den Fürsten von Thurn und Taxis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gochsheim.de/tourismus-geschichte/geschichte/dorfgeschichte-von-weyer/index.html?a=41&amp;amp;level=1 |titel=Dorfgeschichte von Weyer |hrsg=Gemeinde Gochsheim |abruf=2016-04-03 |archiv-datum=2016-04-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160402081551/http://www.gochsheim.de/tourismus-geschichte/geschichte/dorfgeschichte-von-weyer/index.html?a=41&amp;amp;level=1 |offline=ja |archiv-bot=2025-05-21 03:52:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weyer wurde am 1. Juli 1971 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Gochsheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=570}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Seal of the Royal Bavarian Protestant Rectory of Gochsheim, 19th century.jpg|mini|hochkant|Stempel des evangelischen Pfarramts im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] wurde in Gochsheim 1540 oder 1543 eingeführt. Früher war das ehemals freie Reichsdorf [[Evangelische Kirche|evangelisch]] geprägt; vor allem durch Zuzug ist die Zahl evangelischer und [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Bürger nahezu gleich. Im Ortsteil Weyer überwiegt seit jeher die katholische Konfession. Die [[St. Michael (Gochsheim)|St.-Michaels-Kirche]] in der Ortsmitte ist seit der Reformation evangelisch; im Jahr 1961 wurde die katholische Kirche [[Matthias (Apostel)|St. Matthias]] in der Nikolaus-Fey-Straße gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Gemeinden St. Matthias Gochsheim und [[Bonifatius|St. Bonifatius]] Weyer wurden am 10. Oktober 2010 mit [[Grettstadt|Ober- und Untereuerheim]], [[Sennfeld]] und [[Schwebheim]] zu einer Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus vereinigt. Dekan Gregor Mühleck leitet den neuen Pfarrverband. Für Gochsheim ist der Pastoralreferent Rainer Weigand zuständig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur evangelischen Kirchengemeinde gehört auch das Gebiet der Gemeinde [[Grettstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Judentum|jüdische]] Bevölkerung machte zeitweise (1816) über 10 % der Bevölkerung aus und hatte in Gochsheim eine eigene [[Synagoge]], eine Religionsschule mit Lehrerwohnung sowie ein [[Mikwe|rituelles Bad]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/gochsheim_sw_synagoge.htm |titel=Die Synagoge in Gochsheim (Kreis Schweinfurt) |hrsg=Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum |abruf=2008-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1800 wirkte in Gochsheim der aufgeklärte jüdische Buchhändler und Philanthrop [[Joseph Isaak]], der 1791 das Büchlein „Unmaßgebliche Gedanken über Betteljuden“ verfasste. Mit seinem Anliegen, die prekären Verhältnisse von nicht-sesshaften Juden zu verbessern, verschaffte er sich sogar beim Würzburger Fürstbischof Gehör, stieß mit seinen Reformvorschlägen aber auch auf Ablehnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Gronauer/Hans Christof Haas: Gochsheim mit Schwebheim, in: W. Kraus, H.-C. Dittscheid und G. Schneider-Ludorff (Hg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern III/2.2. Lindenberg im Allgäu (2021), S. 1365–1389, hier S. 1370f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1937 wurde die jüdische Kultusgemeinde aufgelöst, die wenigen verbliebenen jüdischen Einwohner wurden der Gemeinde in Schweinfurt zugeteilt. Die letzten beiden jüdischen Einwohner wurden 1942 [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]]; alle anderen hatten Gochsheim vorher verlassen. Die ehemalige Synagoge wird heute als Wohnhaus genutzt. An die frühere jüdische Bevölkerung erinnern die Straßenbezeichnung Judenhof und eine [[Gedenktafel]] im Kirchhof am evangelischen Jugendhaus.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=#abe align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1961 || 1970 || 1991 || 1995 || 2005 || 2010 || 2015 || 2018&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 4.406 || 5.401 || 6.330 || 6.502 || 6.369 || 6.230 || 6.240 || 6.390&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/a1200c_201844.pdf |titel=Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2018 |werk= |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |datum= |abruf=2020-05-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 6228 auf 6390 um 162 Einwohner bzw. um 2,6 %. 2001 hatte die Gemeinde 6644 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2020&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 63,3 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2014&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2020&lt;br /&gt;
|AUSRICHTUNG    = rechts&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 43.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 38.9&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 9.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 0.0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = 2014 nicht angetreten&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 23.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 39.3&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 23.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 21.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = DE&lt;br /&gt;
|CSU|GRÜNE|SPD|FW&lt;br /&gt;
| CSU   = 9&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 2&lt;br /&gt;
| SPD   = 5&lt;br /&gt;
| FW    = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl am 15. März 2020]] kam es zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]/Freie Bürger: 9&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen Bayern|GRÜNE]]: 2&lt;br /&gt;
* [[SPD Bayern|SPD]]: 5&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Bayern|FW]]: 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist seit 2020 Manuel Kneuer (CSU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.komuna.net/gochsheim/Person.mvc/Details/41275115 |titel=Gemeinderatsmitglieder |hrsg=Gemeinde Gochsheim |abruf=2020-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgängerin war Helga Fleischer (SPD).&lt;br /&gt;
Zweiter Bürgermeister ist Edwin Hußlein (FW), Dritter Bürgermeister Jürgen Mayerl (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Gochsheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Schwarz über roter Zinnenmauer [[wachsend und halb (Heraldik)|wachsend]] ein rot gezungter silberner Adler.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Quelle_2       = {{Internetquelle |autor=Friedrich Weber |url=http://www.gochsheim.de/cms/front_content.php?idcat=102 |titel=Wappenbrief deren von Gochsheim 1568 |werk=Geschichte der fränkischen Reichsdörfer Gochsheim und Sennfeld |hrsg=Gemeinde Gochsheim |datum=1913 |abruf=2008-03-08}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Mauer steht dabei für die befestigten Kirchgaden, der Adler ist ein Symbol für die (ehemalige) [[Reichsfreiheit]] des Dorfes.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen Gochsheims wurde durch [[Friedrich III. (Pfalz)|Kurfürst Friedrich III von der Pfalz]] 1568 verliehen. 1818 musste der Ort die Wappenführung aufgeben, da in dieser Zeit Landgemeinden keine Wappen führen durften. Die Wiederannahme erfolgte bereits 1836.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interkommunale Allianz ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gochsheim gehört zur interkommunalen Allianz &amp;#039;&amp;#039;Schweinfurter Mainbogen&amp;#039;&amp;#039; (siehe: [[Grafenrheinfeld#Interkommunale Allianz|Grafenrheinfeld, Interkommunale Allianz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1999 besteht eine Kommunalpartnerschaft mit dem französischen Dorf [[Irigny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gochsheim-003.jpg|mini|Reichsdorf Museum in den Kirchgaden der Kirchenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Freies ReichsdorfMuseum Gochsheim|Freies ReichsdorfMuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[St. Michael (Gochsheim)|Kirchenburg St. Michael]], eine der ältesten noch erhaltenen [[Kirchenburg]]en Frankens, mit den historischen [[Gaden]].&lt;br /&gt;
* Historisches [[Rathaus (Gochsheim)|Rathaus]], erbaut 1561&lt;br /&gt;
* Apostelhaus, Mönchsgasse 19, Renaissancebau von 1612, reliefgeschmückte Giebelseite mit kanzelförmigem Erker und originellen Inschriften an den Hausecken.&lt;br /&gt;
* Der Glockenturm der katholischen Pfarrkirche St. Matthias gilt als „technischer Exot“. Seit dem 17. Mai 2006 besitzt er eine Gegenpendelanlage. Der Turm schwankte vorher beim Läuten der vier Glocken so stark, dass er einzustürzen drohte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/nachrichten.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=9796 |titel=Läuten ohne Einsturzgefahr |werk=Bistum Würzburg |datum=2006-05-17 |abruf=2008-03-08 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070927014811/http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/nachrichten.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=9796 |archiv-datum=2007-09-27 |archiv-bot=2018-04-12 15:39:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schwebheimer Tor, das letzte erhaltene Tor von insgesamt vier mittelalterlichen Toren, die durch die Dorfmauer den Eintritt in das freie Reichsdorf gewährten.&lt;br /&gt;
* Um die evangelische Kirche sowie im Anschluss an das Alte Rathaus befindet sich eine der größten fränkischen Kirchenburgen, die Gadenanlage mit dem Reichsdorfmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gochsheim, Kirchgasse 2, 4, Kirchenburganlage 20170508 013.jpg|Kirchenburg mit Gaden&amp;lt;br/&amp;gt;und St.-Michaels-Kirche&lt;br /&gt;
Gochsheim, Ev. Kirche 20170508 002.jpg|St.-Michaels-Kirche&lt;br /&gt;
Gochsheim, Am Plan, Brunnen 20161031-001.jpg|Am Plan,&amp;lt;br/&amp;gt;mit Brunnen&lt;br /&gt;
Schonunger Straße 18, Gochsheim 2014 1.jpg|Schonunger Straße 18&lt;br /&gt;
Gochsheim, Schweinfurter Straße 6 20161031-001.jpg|Schweinfurter Straße 6&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Gochsheim|Liste der Bodendenkmäler in Gochsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Hallenbad&lt;br /&gt;
* SC 47 Weyer&lt;br /&gt;
* Tennisclub 77 Gochsheim&lt;br /&gt;
* TSV Gochsheim 1906 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Bürgerliche Schützengesellschaft Gochsheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
==== Gochsheimer Kirchweih (Friedensfest) ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gochsheimer Kirchweih (Friedensfest) ist als immaterielles Kulturerbe eines der traditionsreichsten fränkischen Feste, mit dem charakteristischen [[Plantanz]]. Es ist ein historisches Friedens- und Freudensfest zum Gedenken an die Wiedererlangung der Reichsfreiheit 1649, jeweils um den ersten Sonntag im September. Das Fest findet am &amp;#039;&amp;#039;Plan&amp;#039;&amp;#039; statt. So wird der zentrale Dorfplatz in mehreren  Dörfern insbesondere im Raum Schweinfurt genannt. Bis heute ist das Fest ein &amp;#039;&amp;#039;freier Burschenplan&amp;#039;&amp;#039; und wird von jungen, unverheirateten Männern in eigener – auch finanzieller – Verantwortung durchgeführt. Traditionell wird auf der zu [[Schweinfurt]] näher liegenden zeitgleich stattfindenden Sennfelder Kirchweih Bier und auf der Gochsheimer Kirchweih Wein ausgeschenkt. Die Nachkirchweih findet eine Woche nach der Kirchweih an selber Stelle statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erntedankfest ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Erntekrone.jpg|mini|hochkant|Erntekrone am Erntedankfest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traditionelle [[Erntedankfest]] hat in dem Gärtnerdorf, mit seinen [[Sonderkultur]]en und [[Gewächshaus|Gewächshäusern]] besondere Bedeutung. Am ersten Sonntag im Oktober findet ein großer Festzug mit blumengeschmückten Wagen, Musik und Trachtengruppen statt. Anschließend werden fränkische Tänze am Plan (Dorfplatz) aufgeführt. Veranstalter ist der Heimat- und Volkstrachtenverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fasching ====&lt;br /&gt;
Mit vier Tanzgarden und auf das Ortsgeschehen bezogenen Büttenreden ist das Programm der Faschingssitzungen des Gochsheimer Carnevals Clubs (GCC), die Zwiefl-Elf, gefüllt. Der Gochsheimer Redner [[Wolfgang Düringer]] trat auch bei der [[Fastnacht in Franken]] im [[Bayerisches Fernsehen|Bayerischen Fernsehen]] auf. Am 5. Mai 2012 konnte der GCC sein 50-jähriges Bestehen feiern. Dabei wurden Wolfgang Schubert, der 25 Jahre lang als Sitzungspräsident fungierte, und Roland Ludwig zu Ehrenmitgliedern ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater ====&lt;br /&gt;
Sehr gut besucht sind die Theaterabende des SC Weyer in der Adventszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist an das Busliniennetz der Stadtwerke Schweinfurt (Linie 82 und 83) sowie an die Linie 8160 Gerolzhofen-Schweinfurt (Ludwig Metz) und die Linie 9306 Donnersdorf/Weyer-Schweinfurt (Kleinhenz) angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Ultsch1 Probefahrt der Lokalbahn SW-GEO 1903 vor Bhf Gochsheim S. 93u (1).jpg|mini|hochkant=1.4|Bahnhof Gochsheim 1903 mit einer Probefahrt der [[Untere Steigerwaldbahn|Unteren Steigerwaldbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin verläuft die eingleisige [[Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt]] durch Gochsheim. Diese ist derzeit ab [[Sennfeld]] bis [[Kitzingen]] stillgelegt und wurde zuletzt, von Nostalgiefahrten abgesehen, für sporadischen [[Güterverkehr]], Militärtransporte der US-Armee sowie für den Abtransport von [[Atommüll]] aus dem nahe gelegenen [[Kernkraftwerk Grafenrheinfeld]] genutzt. Da das Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld keinen Gleisanschluss besitzt, wurden die [[Transportbehälter (Kerntechnik)|Transportbehälter]] von dort mit LKW nach Gochsheim transportiert, wo sie auf die Schiene verladen wurden. Das Bahnhofsgebäude wurde Ende der 1970er Jahre abgerissen. Die Gemeinde- bzw. Stadträte der Anrainergemeinden haben jeweils einen Antrag auf endgültige Entwidmung der Strecke gestellt. Seit der Stadtrat von Gerolzhofen seinen Antrag im Januar 2019 zurückgenommen hat, ist eine intensive Diskussion über die mögliche Reaktivierung der Strecke entbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/mit-der-bahn-durch-die-schweinfurter-innenstadt-art-10285694#anker |titel=mainpost.de: Mit der Bahn durch die Schweinfurter Innenstadt, 2. August 2019 |abruf=2020-01-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200202121528/https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Mit-der-Bahn-durch-die-Schweinfurter-Innenstadt;art769,10285694#anker |archiv-datum=2020-02-02 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-08 22:37:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/ihk-steigerwaldbahn-wuerde-region-staerken-art-10014857 |titel=mainpost.de: IHK: Steigerwaldbahn würde Region stärken, 20. Juli 2018 |abruf=2020-01-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200202121451/https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/IHK-Steigerwaldbahn-wuerde-Region-staerken;art769,10014857 |archiv-datum=2020-02-02 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-08 22:37:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Gochsheim verläuft die [[Bundesautobahn 70]] mit eigener Abfahrt; der Gemeindeteil [[Weyer (Gochsheim)|Weyer]] ist über die Abfahrt [[Schonungen]] zu erreichen. Die [[Staatsstraße 2271]] verläuft im äußersten Westen der Gemarkung auf Gochsheimer Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurde eine westliche [[Ortsumgehung|Umgehungsstraße]] fertiggestellt. Die bisherige Durchgangsstraße wurde 2005 verkehrsberuhigt saniert und umgebaut. Durch einen [[Bürgerentscheid]] wurde Ende Juli 2005 der Weg für die östliche Umgehungsstraße freigemacht. Die Einwohner des Gemeindeteils Weyer hatten eine Lösung favorisiert, die auch für Weyer eine Entlastung geschaffen hätte, konnten sich aber in der Abstimmung nicht durchsetzen. Offizieller Baubeginn war am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2005; seit Dezember 2006 ist sie fertiggestellt. Die offizielle Einweihung war am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die [[Grundschule|Grund-]] und [[Mittelschule]] Gochsheim wird auch von Schülern aus umliegenden Ortschaften besucht.&lt;br /&gt;
Die Mittelschule besuchen Schüler aus Gochsheim, Sennfeld, Schwebheim und Schonungen mit Ortsteilen.&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren machte sich die Mittelschule mit dem Schulprofil Sport deutschlandweit einen Namen. Im Bogenschießen und im Geräteturnen konnten sich die Mannschaften der Schule regelmäßig bayerische und deutsche Meistertitel sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Fritz Zeilein († 1992), ehemaliger Rektor der Schule der Gemeinde, ehrenamtlicher Gemeindearchivar bis zu seinem Tod. Nach ihm ist die Mehrzweckhalle &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Zeilein-Halle&amp;#039;&amp;#039; in der Friedhofstraße benannt.&lt;br /&gt;
* Josef Ehrlitzer (1919–2016), fränkischer Mundartdichter&lt;br /&gt;
* Walfried Hein (1928–2025), ehrenamtlicher Gemeindearchivar 1992 bis 2007 und früherer stellvertretender Schulrektor (bis 1970 Rektor der Weyerer Schule)&lt;br /&gt;
* Gerhard Spitzner (1929–2020), Selbständiger, Kulturschaffender, Bundesverdienstkreuz 1983, Medaille für vorbildliche Heimatpflege 2002, Ehrennadel des Bistums Würzburg 2016, Ehrenbrief der ARGE Fränkische Volksmusik 2019, Ehrenbürger der Gemeinde Gochsheim 2019, Ehrenurkunde des Landkreises Schweinfurt 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abraham Joseph Reiss.jpg|mini|hochkant|Abraham Joseph Reiss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 8* [[Karl von Waechter-Spittler]] (1798–1874), Minister des Königreichs Württemberg) wurde in Gochsheim(Kraichtal) geboren!);--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Traeg]] (1747–1805), bedeutender Kunst- und Musikalienhändler in Wien&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Winter]] (1773–1858), Verleger und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Abraham Joseph Reiss]] (1802–1862), erster ordinierter Rabbi in den USA und geistliches Oberhaupt der amerikanischen Juden&lt;br /&gt;
* Georg Seifert (1819–1874), Musiker und Komponist (u.&amp;amp;nbsp;a. König Ludwig II.-Marsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben oder wirken ===&lt;br /&gt;
* Der Kardinal [[Julius Döpfner]] (1913–1976), ehemals Bischof von Würzburg, betreute Gochsheim als Kaplan von [[Heilig-Geist-Kirche (Schweinfurt)|Heilig Geist (Schweinfurt)]] aus.&lt;br /&gt;
* Der fränkische Heimatforscher und Autor [[Karl Treutwein]] (1921–1985) war Lehrer an der katholischen Volksschule Gochsheim.&lt;br /&gt;
* Der [[Unterfranken|unterfränkische]] [[Büttenrede|Büttenredner]] und Musiker [[Wolfgang Düringer]] (* 1961) lebt in Gochsheim.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Isaak]] (ca. 1737–1817), Buchhändler, Philanthrop und „Vorgänger“ (= Vorsteher) der jüdischen Gemeinde Gochsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Gronauer/Hans Christof Haas: Gochsheim mit Schwebheim, in: W. Kraus, H.-C. Dittscheid und G. Schneider-Ludorff (Hg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern III/2.2. Lindenberg im Allgäu (2021), S. 1365–1389, hier S. 1370f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Die fränkischen Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim zwischen alter und neuer Lehre – Religions- und Konfessionspolitik im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.&amp;#039;&amp;#039; Schweinfurt 2016, ISBN 978-3-00-052966-5.&lt;br /&gt;
* Gerhard Gronauer/Hans Christof Haas: &amp;#039;&amp;#039;Gochsheim mit Schwebheim&amp;#039;&amp;#039;, in: W. Kraus, H.-C. Dittscheid und G. Schneider-Ludorff (Hg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern III/2.2. Lindenberg im Allgäu (2021), S. 1365–1389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Authentische Berechnung, was eine Judengemeinde von 26 Haushaltungen (im Reichsdorfe Gochsheim) jährlich zum Unterhalt ihrer bettelnden Glaubensgenossen beytragen muß|Joseph Isaak: Authentische Berechnung, was eine Judengemeinde von 26 Haushaltungen (im Reichsdorfe Gochsheim) jährlich zum Unterhalt ihrer bettelnden Glaubensgenossen beytragen muß}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gochsheim.de/ Offizielle Homepage der Gemeinde Gochsheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchweih.gochsheim.de/ Homepage der Gochsheimer Kirchweih]&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-franken.de/reichsstaedte/08reichsstadt.htm Reichsstädte und -dörfer im historischen Franken]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/gochsheim_sw_synagoge.htm Jüdische Geschichte in Gochsheim]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9678135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schweinfurt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Gochsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086749-3|LCCN=n92062343|VIAF=137348338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gochsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Schweinfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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