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	<title>Goch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goch&amp;diff=248979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goch&amp;diff=248979&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-26T19:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Goch in Nordrhein-Westfalen, zu weiteren Bedeutungen siehe [[Goch (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Goch COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/41/2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/9/43/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Goch in KLE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Kreis             = Kleve&lt;br /&gt;
|Höhe              = 19&lt;br /&gt;
|PLZ               = 47574&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02823, 02827&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05154016&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GOC&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.goch.de/ www.goch.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = [[Stephan Luyven]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeindearten in Deutschland#Mittlere kreisangehörige Stadt|mittlere kreisangehörige Stadt]] des [[Kreis Kleve|Kreises Kleve]] im [[Regierungsbezirk Düsseldorf]]. Sie liegt am unteren linken [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]] im Nordwesten des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] und ist Mitglied der [[Euregio Rhein-Waal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Räumliche Lage === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stadtgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Goch hat eine Gesamtfläche von 115&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; und liegt ca. {{Höhe|17|DE-NN|link=1}} auf etwa 6 Grad 10 Minuten östlicher Länge und 51 Grad 41 Minutem nördlicher Breite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Stadt fließt die [[Niers]], die im niederländischen [[Gennep]] in die [[Maas]] mündet. Goch ist Mitglied im [[Niersverband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goch zählt rund 35.374 Einwohner (30. Juni 2016), die sich wie folgt auf die acht [[Ortsteil]]e verteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Goch (Kernstadt) (20.543 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Asperden]] (2.340 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Hassum]] (1.142 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Hommersum]] (502 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Hülm (Goch)|Hülm]] (715 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Kessel (Goch)|Kessel]] (2.134 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Nierswalde]] (1.039 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Pfalzdorf]] (6.959 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Goch grenzt im Norden an die Stadt [[Kleve]] und die Gemeinden [[Kranenburg (Niederrhein)|Kranenburg]] und [[Bedburg-Hau]], im Osten an die Gemeinde [[Uedem]], im Süden an die Gemeinde [[Weeze]] sowie im Westen an die Gemeinden [[Bergen (Limburg)|Bergen]] und Gennep (beide Provinz [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]], [[Niederlande]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das früheste Schriftzeugnis ist aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und lautet „Gohhe“. Man stellt den Namen meist zu [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;oog&amp;#039;&amp;#039; (‚Aue‘) mit einem Kollektiv[[präfix]] &amp;#039;&amp;#039;ge-&amp;#039;&amp;#039;. Das Ausgangswort dürfte &amp;#039;&amp;#039;*goog(e)&amp;#039;&amp;#039; (‚Auenlandschaft‘) gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Manfred Niemeyer |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste Dokument, in dem Goch als Stadt bezeichnet wird, trägt das Datum 1261. Das genaue Jahr der Verleihung der [[Stadtrechte]] lässt sich nicht mehr ermitteln; wahrscheinlich fällt die Verleihung in die Regierungszeit von [[Otto II. (Geldern)]] (1229–1271). Der erste Stadtbefestigungsring wurde 1350 vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goch gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Grafen, später der Herzöge, von [[Herzogtum Geldern|Geldern]]. Es fiel 1473 an das [[Herzogtum Kleve]] und 1614 mit dem [[Vertrag von Xanten]] an [[Preußen|Brandenburg/Preußen]]. In den folgenden 200 Jahren wechselte die Herrschaft über Goch mehrmals: 1615 wurde die Stadt von Niederländern erobert. Von 1622 bis 1625 herrschten die Spanier in Goch. &lt;br /&gt;
Von 1757 bis 1763 erfolgte eine Besetzung durch französische Truppen. Von 1795 bis 1815 gehörte Goch zu [[Frankreich]] (siehe [[Franzosenzeit]]). Während dieser Zeit bildete Goch eine [[Mairie]] nach französischem Vorbild und war Sitz des Kantons Goch im [[Arrondissement de Clèves|Arrondissement Kleve]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Kanton_Goch GenWiki: Kanton Goch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1815 kam Goch wieder zu [[Preußen]]. Aus der Mairie Goch der Franzosenzeit wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Goch im neuen Kreis Kleve.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA99#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |datum=1836 |seiten=99 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 siedelten sich Pfälzer, die eigentlich nach Amerika auswandern wollten, in der Gocher Heide an. Aus dieser Ansiedlung entwickelte sich das Dorf [[Pfalzdorf]], das 1799 als Gemeinde selbstständig wurde. So entstand eine [[Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein|pfälzische Sprachinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 organisierte man erstmals den Gocher Flachsmarkt. Flachsmärkte waren im frühen 19. Jahrhundert am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] sehr verbreitet. [[Gemeiner Lein|Flachs]] ist eine Kulturpflanze, die seinerzeit zur Fasergewinnung angebaut wurde. Der Gocher Flachsmarkt findet noch heute zweimal im Jahr statt; auf ihm werden hauptsächlich [[Kurzware]]n vertrieben. Der Bau der [[Eisenbahnstrecke]]n [[Köln]] – Kleve ([[Linksniederrheinische Strecke]]) und Boxtel – [[Wesel]] ([[Boxteler Bahn]]), an deren Schnittpunkt Goch lag, begünstigte einige neue Industrieansiedlungen und einen wirtschaftlichen Aufschwung in Goch. Eine bedeutende Industrieansiedlung war die &amp;#039;&amp;#039;Holländische [[Margarine]]-Werke Jurgens &amp;amp; Prinzen GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Sie beschäftigte im Jahre 1928 über 3000 Menschen in Goch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde der [[Städtischer Friedhof Goch|Städtische Friedhof]] als evangelischer Friedhof angelegt, 1912 dann ein katholischer Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit dem Beschluss des Gocher Stadtrates am 14. Juni 1973 werden die Beerdigungen nicht mehr nach Religionszugehörigkeit ausgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Machtergreifung]] setzte auch in Goch die [[nationalsozialistische Diktatur]] ein. Sofort wurden politische Gegner verfolgt. Angehörige oder Unterstützer sozialistischer und kommunistischer Parteien wurden verhaftet, teilweise körperlich misshandelt, aus ihren Berufen entlassen und der Willkür der [[SS]] in den [[Konzentrationslager]]n ausgeliefert. Besonders schlimm traf es Menschen jüdischen Glaubens: &amp;#039;&amp;#039;In Goch lebten zwischen 1933 und 1945 ca. 90 Deutsche jüdischen Glaubens, an die auf diese Art und Weise erinnert werden soll. Nach 1933 wurden sie entrechtet und ausgegrenzt, man boykottierte und zerstörte ihre Geschäfte, bedrohte und vertrieb sie. Über die Hälfte der jüdischen Bevölkerung Gochs wurde in Konzentrationslagern getötet. Viele von ihnen waren Kinder.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Text stammt aus der Beschreibung des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Gegen das Vergessen&amp;#039;&amp;#039; der Gesamtschule Mittelkreis [https://wp.ge-mittelkreis.de/ wp.ge-mittelkreis.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Reichspogromnacht]] vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die [[Synagoge]] in Goch in der Herzogenstraße von SA und SS zerstört und niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar 1945 und einige Tage später, am 12. Februar 1945, wurde Goch von westalliierten Flugzeugen bombardiert. Im Zuge der [[Schlacht im Reichswald]], die vom 7. bis zum 22. Februar 1945 im Klever Raum stattfand, kam es in Goch am 18. und am 19. Februar zu teils schweren Gefechten mit Häuserkämpfen und Artillerieeinsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Felle Strijd om Goch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vrije Stemmen. Dagblad voor Zeeland&amp;#039;&amp;#039;, 20. Februar 1945, S. 1 (niederländisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zerstörungen durch die Bombenangriffe und durch den Kampf um die Stadt werden mit ca. 80 % der Bebauung beziffert. Die Führung der alliierten Streitkräfte hatte angenommen, dass Bunkeranlagen rund um Goch eine Verlängerung des [[Westwall]]es ([[Geldernstellung]]) darstellten, was als einer der Gründe für die massiven Bombardements gilt. Ziel der auf die Bombardements folgenden britisch geführten Bodenoffensive war es, bei Wesel den Rhein zu überqueren und in das Ruhrgebiet vorzustoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Kriegsschäden zum Ende des Zweiten Weltkrieges führten in den Nachkriegsjahren zu einem wirtschaftlichen Niedergang der Stadt. Die Margarineproduktion wurde nicht mehr aufgenommen. Goch hatte in den Jahren 1950/51 mit 25 % die höchste Arbeitslosenquote von Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goch.de/kultur-tourismus/goch-erleben/stadtgeschichte |hrsg=Stadt Goch |titel=Stadtgeschichte |titelerg=20. Jahrhundert |zugriff=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-09-08 Evangelische Kirche Markt Goch ZvD 18.jpg|mini|Evangelische Kirche am Markt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 24. Mai 1993 stürzte der 67 Meter hohe Kirchturm der [[St. Maria Magdalena (Goch)|Sankt-Maria-Magdalena-Kirche]] in sich zusammen. Sein Wiederaufbau dauerte zehn Jahre. In weiten Kreisen der Öffentlichkeit wird vermutet, dass der Einsturz eine Folge von Strukturschäden war, die durch die Bombenangriffe im Jahr 1945 entstanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 2005 wurde Goch durch den [[Bischof]] von Münster, [[Reinhard Lettmann]], zum [[Wallfahrtsort]] erklärt. Zahlreiche [[Pilger]] besuchen seit der Heiligsprechung von Pater [[Arnold Janssen]] dessen Taufkirche St. Maria Magdalena, dessen Geburtshaus und die in den 1970er Jahren neu gegründete Arnold-Janssen-Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Jahres 2008 wurden der Ring und der Bahnhof erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 2011 war Goch [[Epizentrum]] eines Erdbebens der Stärke 4,4 der [[Richterskala]], das im Umkreis von rund 200&amp;amp;nbsp;km wahrgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Seismologie/Erdbebenauswertung/Besondere_Erdbeben/Ausgewaehlte_Erdbeben/nordrhein-westfalenr-2011-09-08_inhalt.html?nn=1544954 |titel=BGR registriert Erdbeben der Stärke 4,4 nahe der holländischen Grenze bei Goch |werk=Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) |datum=2011-09-08 |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebietsreform ==&lt;br /&gt;
Goch entstand in der heutigen Form am 1. Juli 1969 beim [[Gebietsreform|ersten kommunalen Neugliederungsprogramm]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die Stadt Goch, die Gemeinde [[Pfalzdorf]] sowie die Gemeinden [[Asperden]], [[Hassum]], [[Hommersum]], [[Hülm (Goch)|Hülm]], [[Kessel (Goch)|Kessel]] und [[Nierswalde]] des [[Amt Asperden|Amtes Asperden]] wurden zur neuen Stadt Goch zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen [[Kreis Geldern]] und Teilgebieten der Kreise [[Kreis Moers|Moers]] und [[Kreis Rees|Rees]] zum neuen niederrheinischen Kreis [[Kleve]] zusammengefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl entwickelte sich von ca. 4.000 im Jahr 1850 auf etwa 13.600 im Jahr 1933. Die folgenden Angaben beziehen sich auf das heutige Gebiet der Stadt Goch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesdatenbank.nrw.de/ldbnrw/online/data?operation=abruftabelleBearbeiten&amp;amp;levelindex=2&amp;amp;levelid=1362078929232&amp;amp;auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&amp;amp;auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&amp;amp;auswahlziel=werteabruf&amp;amp;selectionname=12411-01i&amp;amp;auswahltext=&amp;amp;werteabruf=Werteabruf Bevölkerung aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ab dem 31. Dezember 1962 jeweils am Jahresende nach dem jetzigen Gebietsstand].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0em; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 28.209 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 28.779 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 28.415 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 29.843 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 31.186 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 32.675 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 33.948 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 34.106 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 33.889 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 33.804 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 34.531 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 35.270 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| TITEL        = Kommunalwahl 2025&lt;br /&gt;
| TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;(in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2020&lt;br /&gt;
| DIFF2        = ja&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 38.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 35.4&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 10.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 10.7&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = BFG&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 25.2&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 28.9&lt;br /&gt;
| FARBE3       = f60&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 2.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 4.8&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = GRÜNE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 6.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 13.7&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = AfD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS6    = 13.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 4.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7=3.7|ERGEBNISALT7=0.0|PARTEI7=Linke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Neben den bundesweit vertretenen [[Politische Partei|Parteien]] ist in der Gocher Kommunalpolitik die lokale Wählervereinigung &amp;#039;&amp;#039;BürgerForum Goch (BFG)&amp;#039;&amp;#039;, das 2007 von ehemaligen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Ratsherren gegründet wurde, aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der letzten Kommunalwahl am 14. September 2025 sind im Stadtrat&lt;br /&gt;
[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] (38,0 %, 16&amp;amp;nbsp;Sitze),&lt;br /&gt;
BürgerForum Goch (BFG) (25,2 %, 10 Sitze),&lt;br /&gt;
[[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] (6,9 %, 3&amp;amp;nbsp;Sitze),&lt;br /&gt;
[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] (10,4 %, 4&amp;amp;nbsp;Sitze),&lt;br /&gt;
[[Freie Demokratische Partei|FDP]] (2,4 %, 1&amp;amp;nbsp;Sitz), [[Alternative für Deutschland|AfD]] (13,4 %, 5 Sitze) und&lt;br /&gt;
Die Linke (3,7 %, 1&amp;amp;nbsp;Sitz)&lt;br /&gt;
vertreten. Die Wahlbeteiligung betrug 49,8 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahl.krzn.de/ |titel=Wahlergebnispräsentation Stadt Goch Ratswahl |datum=2025-09-14 |sprache=de |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2025|Kommunalwahlen am 14. September 2025]] wurde [[Stephan Luyven]] (CDU) in der Stichwahl zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goch.de/rathaus-buergerservice/goch-aktuell/stephan-luyven-ist-neuer-buergermeister-der-stadt-goch |titel=Stephan Luyven ist neuer Bürgermeister der Stadt Goch {{!}} Stadt Goch |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war [[Ulrich Knickrehm]] von 2015 bis 2025 Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Siegel, Banner und Logo ===&lt;br /&gt;
Der Stadt Goch wurde zuletzt am 10. Dezember 1970 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge (Banner) verliehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Goch COA.svg|Wappen&lt;br /&gt;
 DEU Pfalzdorf COA.svg|Wappen der ehem. Gemeinde Pfalzdorf&lt;br /&gt;
 DEU Nierswalde COA.svg|Wappen der ehem. Gemeinde Nierswalde&lt;br /&gt;
 Banner Goch.svg|Banner&lt;br /&gt;
 Logo Goch.svg|Logo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Erniedrigt geteilt von Blau und Gold, oben ein wachsender, rot gekrönter und rot bewehrter, zwiegeschwänzter goldener Löwe, unten eine fünfblättrige rote [[Geldernsche Rose]] (Mispelblüte) mit goldenem Butzen und goldenen Kelchblättern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbeschreibung: Der zwiegeschwänzte goldene Löwe ist der &amp;#039;&amp;#039;Geldernsche Löwe&amp;#039;&amp;#039;, die fünfblättrige rote Mispelblüte die &amp;#039;&amp;#039;[[Geldernsche Rose]]&amp;#039;&amp;#039;, die beide auf die Zugehörigkeit der Stadt Goch zum ehemaligen Herzogtum Geldern hinweisen. Das Wappen entstammt dem älteren Stadtsiegel, das das Stadtwappen als [[Siegel]]bild in einem in den Fugen mit stumpfen Spitzen versehenen Spitz-[[Dreipass]] (Ausschmückung aus drei nach außen gerundeten Bögen um das innere Siegelbild) in der nachstehenden [[Tingierung]] enthält: „Erniedrigt geteilt von Schwarz und Silber, oben ein wachsender, zwiegeschwänzter silberner Löwe, unten eine fünfblättrige silberne Mispelblüte (Geldernsche Rose).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siegel ====&lt;br /&gt;
Die Umschrift des Siegels lautet: „Stadt Goch“. Das Siegelbild enthält auf einem in den Fugen mit stumpfen Spitzen versehenen Dreipass das&lt;br /&gt;
Stadtwappen in folgender [[Tingierung]]: „In von Schwarz und Weiß erniedrigt geteiltem Schilde oben ein wachsender, zwiegeschwänzter weißer Löwe, unten eine fünfblättrige weiße Mispelblüte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Banner ====&lt;br /&gt;
Die Flagge (Banner) ist im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift und trägt die Farben blau-gelb. Das weiße Bannerhaupt zeigt das Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goch.de/system/files/2023-06/1001_3.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung der Stadt Goch vom 7. Oktober 2019, in der Fassung der Änderung vom 25. Juni 2021 und 19. Januar 2023 |format=PDF; 171&amp;amp;nbsp;KB |hrsg=Stadt Goch |abruf=2025-05-22}} Hauptsatzung der Stadt Goch § 2, Absatz 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{NLD|Veghel|Veghel}} ([[Niederlande]])&lt;br /&gt;
* {{GBR|Andover (Hampshire)|Andover}} ([[Vereinigtes Königreich]])&lt;br /&gt;
* {{FRA|Redon (Ille-et-Vilaine)|Redon}} ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* {{POL|Nowy Tomyśl|Nowy Tomyśl}} ([[Polen]])&lt;br /&gt;
* {{ITA|Putignano (Apulien)|Putignano}} ([[Italien]]) (nicht offiziell)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goch.de/kultur-tourismus/goch-erleben/staedtepartnerschaften |hrsg=Stadt Goch |titel=Städtepartnerschaften |zugriff=2025-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulden ===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2019 gab das Statistische Landesamt für die Stadt Goch eine Verschuldung-pro-Kopf in Höhe von 2967 Euro (insgesamt 101 032 208 €) und damit die höchsten Schulden im [[Kreis Kleve]] an. Das entspricht einer Steigerung von 28,4 % im Vergleich zum Jahr 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=IT NRW |url=https://www.it.nrw/nrw-kommunen-verringerten-2019-ihre-schulden-um-14r-prozent-99998 |titel=NRW-Kommunen verringerten 2019 ihre Schulden um 1,4r Prozent |werk=[[Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen]] |datum=2020-06-24 |abruf=2025-09-05 |archiv-datum=2021-05-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210520120938/https://www.it.nrw/nrw-kommunen-verringerten-2019-ihre-schulden-um-14r-prozent-99998 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|SteintorFeb2008.jpg|172|Goch, Haus zu den Fünf Ringen, 2012-05 CN-01.jpg|150|Nord-/Feldseite des [[Steintor (Goch)|Steintores]]|[[Haus zu den fünf Ringen]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskonvent Goch v Westen.jpg|mini|Gebäude des ehemaligen Klosters St. Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goch, Susmühle, 2012-05 CN-01.jpg|mini|Südseite der [[Susmühle]] an der [[Niers]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Museum Goch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Kultur- und Kongresszentrum Kastell&lt;br /&gt;
* Kultourbühne Goch&lt;br /&gt;
* Historisches Kino &amp;#039;[[Goli Theater]]&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Stringtime Niederrhein]]&lt;br /&gt;
* Kindermusical-Workshop „Ritter Rost“&lt;br /&gt;
* [[Kloster Graefenthal|Klostergut Graefenthal]] (Ehemalige Zisterzienserinnenabtei)&lt;br /&gt;
* [[Stadtbücherei Goch]]&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Goch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liebfrauenkirche (Goch)|Liebfrauenkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Arnold-Janssen-Kirche (Goch)|Arnold-Janssen-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Haus zu den fünf Ringen]] (16. Jh.)&lt;br /&gt;
* [[St. Maria Magdalena (Goch)|Pfarrkirche Maria-Magdalena]] (14.–16. Jh., Kirchturm 24. Mai 1993 eingestürzt, 2003 modern wiederaufgebaut)&lt;br /&gt;
* [[Steintor (Goch)|Steintor]] (14. Jh.)&lt;br /&gt;
* [[Susmühle]] (18. Jh.)&lt;br /&gt;
* Haus des [[Johanneskonvent|Klosters St. Johannes]] (ehemals [[Stadtbücherei Goch|Stadtbücherei]])&lt;br /&gt;
* [[Kloster Graefenthal|Klostergut Graefenthal]]&lt;br /&gt;
* Arme Männerhaus (16. Jh.)&lt;br /&gt;
* Arme Frauenhaus (16. Jh.)&lt;br /&gt;
* Langenberghaus&lt;br /&gt;
* Geburtshaus des heiligen [[Arnold Janssen]]&lt;br /&gt;
* [[Viller Mühle]]&lt;br /&gt;
* [[Collegium Augustinianum Gaesdonck]] mit der spätgotischen [[Stiftskirche (Gaesdonck)|Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche am Markt zu Goch]]&lt;br /&gt;
* Rathaus: „Gocher Serie“ des Düsseldorfer Künstlers [[Horst Wackerbarth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeiteinrichtungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Viller Mühle]] ist eine stillgelegte denkmalgeschützte Öl- und Getreidemühle. Sie wird als Museum und Veranstaltungsort genutzt.&lt;br /&gt;
* Eine Handvoll gastronomischer Betriebe lädt zur Spargelsaison ins &amp;#039;&amp;#039;Spargeldorf Kessel&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* In dem Freizeitbad „GochNess“ [[Kessel (Goch)|(Kessel)]] gibt es einen Naturbadesee mit Sandstrand und im Innern ein Wettkampf- und Erlebnisbecken, sowie eine große Saunaanlage.&lt;br /&gt;
* Sonstige Sportliche Aktivitäten: 43 Sportvereine, 17 Sportplätze (davon vier Schulsportanlagen), Sporthalle am Städt. Gymnasium in Goch, vier Gymnastikhallen, drei Tennishallen, drei Tennisanlagen, zwei Reithallen mit Reitplätzen, drei Reitgelände, ein Flugsportgelände, zwei Trimm-Strecken, Fun-und-Action-Park mit Inline-Skate-Park, Miniaturgolfanlage, Schießsportanlagen, Paddelboot- und Fahrradverleih.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Industrie ===&lt;br /&gt;
Im Ort ist das Sportartikelunternehmen [[Derbystar]] ansässig. Das türkische Unternehmen [[Tirsan]] produziert in Goch Fahrzeuge der Anhängermarke [[Kässbohrer Fahrzeugwerke|Kässbohrer]]. Im Jahre 1959 erweiterte die Firma Nähr-Engel GmbH, deren pharmazeutische Abteilung in München etwa das aus Weizenkeimen hergestellte Vitaminpräparat gegen Potenzstörungen, insbesondere zur Behandlung der „Heimkehrer-Impotenz“, angeboten hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. CXXXII.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr Sortiment um Kartoffeltrockenprodukte durch ein Werk in Goch. Seit Ende 2012 produziert [[Siemens Mobility]] in der ehemaligen Tirsan-Halle vorgefertigte Seitenwände, Dächer und Teile für die Untergestelle sämtlicher Nahverkehrsfahrzeuge des Konzerns für dessen Schienenfahrzeugwerk in [[Krefeld]]-[[Uerdingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Baers |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/goch/siemens-baut-in-tirsan-halle-waggons_aid-16235765 |titel=Goch: Siemens baut in Tirsan-Halle Waggons |hrsg=rp-online.de |datum=2013-01-05 |abruf=2015-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Fahrzeugbau tätig ist die 1962 gegründete Gocher Fahrzeugbau GmbH (Gofa), die inzwischen zum amerikanischen Unternehmen [[Chart Industries]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Reinders: &amp;#039;&amp;#039;[https://rp-online.de/nrw/staedte/goch/gofa-hat-einen-neuen-chef_aid-14266177 Goch: GOFA hat einen neuen &amp;quot;Chef&amp;quot;]&amp;#039;&amp;#039;, rp-online.de, 9. Juni 2012, abgerufen am 5. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goch ist die Wiege von JOMO, heute ChefsCulinar. Die Firma JOMO wurde am 15. Januar 1923 in Goch von Josef Moll und Emil Peters gegründet und ist der Ursprung des heutigen Großhändlers Chefs Culinar&amp;lt;ref&amp;gt;https://rp-online.de/nrw/staedte/goch/josef-moll-gruendet-die-firma-jomo-zur-belieferung-von-grossverbrauchern_aid-63690197&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.chefsculinar.de/100-jahre-chefs-culinar-am-niederrhein-43802.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
1972/73 zog JOMO aus Platzgründen von Goch ins benachbarte Weeze, wo heute noch ein Hauptstandort ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.chefsculinar.de/geschichte-8812.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name: „JOMO“ setzt sich ganz klassisch aus den Anfangsbuchstaben von Josef Moll zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== ÖPNV ====&lt;br /&gt;
Für den gesamten [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)]] gilt der regionale Tarif des [[Verkehrsverbund Rhein-Ruhr|Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr]] (VRR) und der [[NRW-Tarif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Zugverkehr =====&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Goch&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Linksniederrheinische Strecke|linksniederrheinischen Strecke]], auf der täglich im Stundentakt und zusätzlich halbstündlich von Montag bis Freitag der [[Regional-Express|RE]]&amp;amp;nbsp;[[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 10–19|10]] „Niers-Express“ von [[Kleve]] über [[Krefeld]] nach [[Düsseldorf]] verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der [[NordWestBahn]] (NWB), welche Dieseltriebwagen vom Typ [[Alstom Coradia LINT#LINT 41|LINT 41]] in Einzel- bis Dreifachtraktion einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 1X|0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige [[Empfangsgebäude]] wurde 1957 nach den Entwürfen des Architekten [[Toni Hermanns]] errichtet. Es besteht aus einer großzügigen Empfangshalle mit einer hohen Fensterfront auf der Stadtseite, eingerahmt von eingeschossigen Anbauten mit Diensträumen, einer Bahnhofsgaststätte und der zugehörigen Pächterwohnung. Als typischer Bau der [[Nachkriegsmoderne]] war der Bahnhof 1966 das Vorbild für den [[Modelleisenbahn]]bausatz „Bahnhof Neustadt“ von [[Gebrüder Faller|Faller]]. 2016 wurde der Modellklassiker neu aufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bartetzko, Daniel, Berkemann, Karin, Deutsches Architekturmuseum, Jovis Verlag GmbH |Titel=märklinMODERNE : vom Bau zum Bausatz und zurück = from architecture to assembly kit and back again |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-86859-518-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Busverkehr =====&lt;br /&gt;
Im ÖPNV verkehren eine Reihe von [[Buslinie]]n, die die Region und das Stadtgebiet erschließen. Betreiber der Buslinien waren bis Juli 2021 die [[Stadtwerke Goch]]. Die Firma Look Busreisen, ein privates Unternehmen der [[Niederrheinische Verkehrsbetriebe|Niederrheinischen Verkehrsbetriebe]] AG (NIAG), betreut heute den Busverkehr im ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Im [[Fernstraße]]nbereich ist Goch an die [[Bundesautobahn 57]] ([[Liste der Europastraßen#Hauptnetz, von Nord nach Süd|E 31]]) über die [[Bundesstraße 9]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Flughafen ist der [[Flughafen Niederrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsches Rotes Kreuz ===&lt;br /&gt;
Der DRK-Ortsverein Goch e. V. innerhalb des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] wurde ursprünglich [[1899]] von dem Gocher Arzt Eugen Förster als Freiwillige Sanitätskolonne gegründet. Die Mitglieder leisten heute innerhalb der DRK-Bereitschaft ehrenamtliche Arbeit u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Blutspende]]aktionen, [[Sanitätswachdienst|Sanitätsdiensten]], [[Katastrophenschutz]] und bei sämtlichen Veranstaltungen in Goch und Umgebung. Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren wird sowohl die Möglichkeit angeboten, im [[Deutsches Jugendrotkreuz|Jugendrotkreuz]] tätig zu werden als auch an der jährlichen [[Ferienfreizeit]] im [[Sauerland]] teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Telefonvorwahlen ===&lt;br /&gt;
In der Stadt lautet die Vorwahl 02823. Die 02827 gilt in den Ortsteilen [[Kessel (Goch)|Kessel]], [[Hassum]] und [[Hommersum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] (980–1002), römisch-deutscher König und Kaiser&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Vaelbier|Dietrich Vaelbier (gen. von Goch)]] (vor 1300–1366), [[Markgraf|markgräflicher]] [[Leibarzt]], Professor der Medizin, [[Dekan (Kirche)|Dechant]] des [[Meißner Dom]]kapitels&lt;br /&gt;
* [[Johann Pupper]] (1410–1475), Theologe und Vorreformator&lt;br /&gt;
* [[Aleidis Raiscop]] (1449–1507), humanistische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Martin Schenk von Nideggen]] (1540–1589), Graf von Afferden und Blijenbeek, Kriegsobrist&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Turck]] (1607–1669), jesuitischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Gisbert Matthias Elsner]] (1698–1775), reformierter Theologe, Hochschullehrer und -rektor&lt;br /&gt;
* [[Martin Wilhelm Fonck]] (1752–1830), Generalvikar des Bistums Aachen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Curtius]] (1782–1862), Unternehmer der Chemieindustrie&lt;br /&gt;
* [[Rudolph von Monschaw]] (1826–1911), deutscher Offizier, Landwirt und Abgeordneter, Ehrenbürger von Goch&lt;br /&gt;
* Pater [[Arnold Janssen]] (1837–1909), Gründer des weltweit aktiven Steyler Missionswerkes&lt;br /&gt;
* [[Julius Heveling]] (1842–1909), römisch-katholischer Pfarrer von Pfalzdorf und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Langenberg]] (1849–1931), Kunstschnitzer und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Martine Wittop Koning]] (1870–1963), Kochbuchautorin und Lehrerin an der Amsterdamer Hauswirtschaftsschule&lt;br /&gt;
* [[Carl Mosterts]] (1874–1926), Nestor der katholischen Jugendseelsorge und Jugendverbandsarbeit in Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Johannes van Acken]] (1879–1937), katholischer Geistlicher und Caritasfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Josef Janßen|Josef Edmund Janßen]] (1881–1966), römisch-katholischer Pfarrer und Prälat, Ehrenbürger der Stadt Wesel&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hamm (Bildhauer)|Heinrich Hamm]] (1889–1968), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Aenne Biermann]] (1898–1933), Fotografin&lt;br /&gt;
* [[Curt Peters]] (1905–1943), Theologe und Orientalist&lt;br /&gt;
* [[Hubert Houben (Leichtathlet)|Hubert Houben]] (1898–1956), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Benignus Franken]] (1902–1943), Missionar und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Gerd Horseling]] (1903–1992), Reichstagsabgeordneter der KPD&lt;br /&gt;
* [[Irmfried Benesch]] (1912–1987), Schriftsteller (Pseudonym Fridolin Aichner)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schlidt]] (1914–2012), Raumfahrtpionier&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kotthaus]] (1917–1972), CDU-Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinz Martin Werhahn]] (1921–2000), Paläograf, Historiker und Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Maria Croonen]] (1925–2021), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Franz Mönks]] (1932–2020), deutsch-niederländischer Psychologe und emeritierter Professor&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schoofs]] (1932–2009), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Tomberg]] (1932–2022), deutscher Philosoph und Agent für das Ministerium für Staatssicherheit&lt;br /&gt;
* [[Arnold Angenendt]] (1934–2021), Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[K. A. Janßen]] (* 1937), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Manfred Streit]] (1939–2017), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Jiři Keuthen]] (1951–2007), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Heinz Eickmans]] (* 1953), Niederlandist und Germanist&lt;br /&gt;
* [[Edgar Geenen]] (1954–2007), Fußballfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Josefa Idem]] (* 1964), ehemalige Kanutin und italienische Ministerin&lt;br /&gt;
* [[Jens Loors]] (* 1967), Polizeibeamter und Hauptdarsteller in der Krimiserie K11&lt;br /&gt;
* [[Carola Reimann]] (* 1967), SPD-Politikerin, niedersächsische Ministerin, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands&lt;br /&gt;
* [[Rita Kersting]] (* 1969), Kunsthistorikerin und Kuratorin&lt;br /&gt;
* [[Andreas Daams]] (* 1971), Schriftsteller und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Tobias Specker]] (* 1971), Jesuit und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Guido Winkmann]] (* 1973), Fußball-Bundesligaschiedsrichter&lt;br /&gt;
* [[Nesti (Rapper)|Jens Ernesti]] (* 1977), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Stefan Rouenhoff]] (* 1978), CDU-Politiker, Mitglied des Bundestages, Staatssekretär&lt;br /&gt;
* [[PietSmiet|Dennis Brammen]] (* 1988), deutscher YouTuber vom Kanal PietSmiet&lt;br /&gt;
* [[Luisa Wensing]] (* 1993), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Yorick Hofkens]] (* 2007), Dartspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Goch |Band=8 |Seite=28}}&lt;br /&gt;
* Guido Blietz: &amp;#039;&amp;#039;Goch von 1900 bis 1939.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-017-7.&lt;br /&gt;
* Marie-Theres Deußen: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Vertriebenen in Goch&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Stadt Goch, Nr. 5), 1995, ISBN 3-926245-30-1.&lt;br /&gt;
* Elke Dißelbeck-Tewes: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Kirche. Das Leben der Frauen in den Zisterzienserinnenklöstern Fürstenberg, Graefentahl und Schledenhorst&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Böhlau, Köln 1989, ISBN 3-412-17089-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Koepp: &amp;#039;&amp;#039;Kelten, Kirche und Kartoffelpüree. Chronologie der 750-jährigen Geschichte der Stadt Goch.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Von der Vorgeschichte bis zur brandenburgischen Zeit (1614).&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-926245-67-0.&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Deutschen Revolution (1615–1846).&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 3-926245-73-5.&lt;br /&gt;
** Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Von der deutschen Revolution bis zur Belgischen Besatzungszeit (1847–1919).&amp;#039;&amp;#039; 2008, ISBN 978-3-926245-80-9.&lt;br /&gt;
* Reinhard Schippkus: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte der Geschichte Gochs 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Stadt Goch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4), 1994, ISBN 3-926245-17-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goch.de/ Website der Stadt Goch]&lt;br /&gt;
* Projekt der Gesamtschule Mittelkreis [https://wp.ge-mittelkreis.de/ Gegen das Vergessen – NS-Opfer aus Goch und Uedem]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Goch]]&lt;br /&gt;
* [https://dat-portal.lvr.de/namen/familiennamen/van-gogh van Gogh] als [[Herkunftsname]]: „aus Goch“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Kleve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021402-3|LCCN=nr88009245|VIAF=158710860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt im ehem. Herzogtum Kleve]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
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