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	<title>Goblin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goblin&amp;diff=2722790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;The real Marcoman am 27. Dezember 2025 um 23:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-27T23:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Goblin by armandeo64.jpg|mini|Künstlerische Darstellung eines Goblins aus dem 21. Jahrhundert (von [[Warhammer Fantasy]] inspiriert)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goblin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[englische Sprache|englische]] Bezeichnung für kleine, meist bösartige und grotesk hässliche Plagegeister oder [[Gespenst]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei den [[Zwerg (Mythologie)|Zwergen]] und [[Kobold]]en in [[Sage]] und [[Märchen]] schwanken die Größenangaben für Goblins stark, zwischen wenigen [[Zoll (Einheit)|Zoll]] bis Kindergröße. Ebenso verfügen sie oft über [[Magie|Zauberkräfte]]. In der [[Folklore]] werden den Goblins zuweilen die freundlichen und hilfsbereiten, aber neckischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hobgoblins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hobs&amp;#039;&amp;#039; entgegengestellt, die, wie die [[Brownie (Mythologie)|Brownies]], den [[Heinzelmännchen]] ähnlich sind. In der modernen Fantasy werden die Goblins zumeist als wahlweise technologisch hochentwickelte oder aber sehr primitive Rasse beschrieben, die eine große Neigung zu Grausamkeit und suizidalem Verhalten gepaart mit einer gewissen Verrücktheit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft und Bedeutung des englischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;goblin&amp;#039;&amp;#039; ist unsicher; wahrscheinlich ein [[Lehnwort]] aus dem [[Altfranzösisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;gobelin&amp;#039;&amp;#039;). In der Chronik des [[Ordericus Vitalis]] aus dem 12. Jahrhundert wird ein &amp;#039;&amp;#039;gobelinus&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, ein Geist, der das Gebiet von [[Évreux]] heimsuchte. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem deutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Kobold&amp;#039;&amp;#039;, oder dem spätlateinischen &amp;#039;&amp;#039;cabalus&amp;#039;&amp;#039;, welches seinerseits auf [[griechische Sprache|Griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;kobalos&amp;#039;&amp;#039; („Schurke“, „Spitzbube“) zurückgeht, oder mit dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Gobel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.etymonline.com/index.php?term=goblin The Online Etymology Dictionary]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Puck 1629.JPG|mini|Darstellung eines Goblins auf der Titelseite von &amp;#039;&amp;#039;Robin Goodfellow: His Mad Pranks and Merry Jests&amp;#039;&amp;#039; (1629)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werk [[William Shakespeare]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Die lustigen Weiber von Windsor (Schauspiel)|Die lustigen Weiber von Windsor]], [[Ein Sommernachtstraum]]&amp;#039;&amp;#039;) sind Hobgoblins [[Fee|feenartige Wesen]]. [[Oberon (Elfenkönig)|Oberon]]s schelmischer Hofnarr [[Puk (Sagengestalt)|Puck]] bevorzugt für sich selbst jedoch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Robin Goodfellow&amp;#039;&amp;#039;, denn die zeitgenössischen [[Puritaner]] in England unterschieden schon nicht mehr zwischen guten und bösen Goblins. Für sie waren alle diese Geister teuflische Wesen, die in der Ikonographie des antiken [[Pan (Mythologie)|Pan]] oder der [[Satyr]]n dargestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen Theaterkomödie &amp;#039;&amp;#039;The Goblins&amp;#039;&amp;#039; von John Suckling (1638) andererseits bezeichnet der Titel eine Bande edler [[Räuber]], die sich als [[Teufel]] verkleiden, um nach Art eines [[Robin Hood]] für Gerechtigkeit zu sorgen und das Land mit ihren Streichen überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John Milton]] charakterisiert den Goblin in seiner [[Schäferdichtung]] &amp;#039;&amp;#039;L’Allegro&amp;#039;&amp;#039; (1645) als fleißigen [[Hausgeist]], der bei der Hausarbeit und bei der Ernte hilft, aber von großer Statur ist, behaart und stark, ähnlich wie ein [[Wilder Mann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[John Bunyan]]s puritanischen Erbauungsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Pilgerreise zur seligen Ewigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; (1678) werden Hobgoblins hingegen, zusammen mit Satyrn und [[Drache (Mythologie)|Drachen]], als Bewohner der [[Hölle]]ngrube erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Goblins und Hobgoblins beliebte Figuren in Märchen- und [[Kinderbuch|Kinderbüchern]].&lt;br /&gt;
[[Christina Rossetti]]s vielschichtiges Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Goblin Market&amp;#039;&amp;#039; (1859) schildert sie als heimtückische, verräterische Wesen, die jungen Mädchen köstliche (aber verbotene?) Früchte aufdrängen, deren Verzehr zu geistiger Umnachtung und Tod führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[George MacDonald]] beschrieb die Goblins in seinem Kinderbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Prinzessin und der Kobold|The Princess and the Goblin]]&amp;#039;&amp;#039; (1872, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Prinzessin und die Kobolde&amp;#039;&amp;#039;) als scheußliche und missgebildete Kreaturen, die seit Jahrhunderten in Höhlen und Bergwerken im Gebirge hausen. Sie ertragen kein Sonnenlicht mehr und auch keinen Gesang, hassen die Menschen und versuchen diese zu unterwerfen. Diese Darstellung wurde zu einem wichtigen Einfluss für die Gestaltung der [[Ork]]s im Werk [[J.R.R. Tolkien]]s und in der späteren [[Fantasy]]-Literatur und [[Rollenspiel (Spiel)|Rollenspielen]]. Zunächst konzipierte Tolkien die Hobgoblins als eine größere, stärkere und gefährlichere Abart der kleinen Goblins, aber im Rahmen seiner weiteren Folklorestudien wurde ihm klar, dass der ursprüngliche Sprachgebrauch eher das Gegenteil nahelegt. So ersetzte er Goblin und Hobgoblin weitgehend durch die Bezeichnungen Ork bzw. Uruk-hai, während Goblins und Hobgoblins weiterhin als kleinere Unterart Erwähnung finden (im Deutschen als [[Bilwis]] oder Bilwismensch übersetzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fantasy-Spielen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Dungeons &amp;amp; Dragons]], [[World of Warcraft]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Warhammer Fantasy]]&amp;#039;&amp;#039; werden Goblins häufig als bösartige kleine Ungeheuer mit grüner Haut und großen Nasen dargestellt, die einzeln schwach sind und gerne auf Heimtücke und ihren Erfindergeist zurückgreifen. Als schwache Monster gehören sie oft zu den ersten Gegnern, denen ein Held in Fantasy-Spielen begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Joanne K. Rowling]]s [[Harry Potter|&amp;#039;&amp;#039;Harry-Potter&amp;#039;&amp;#039;]]-Romanen erscheinen Goblins (in den deutschen Übersetzungen: „[[Figuren der Harry-Potter-Romane#Kobolde|Kobolde]]“) als hässliche, kleinwüchsige Männchen mit langen Fingern, die als unfreundliche und knickerige [[Bankier]]s die [[Zauberer]]-Bank „Gringotts“ leiten. In kilometerlangen Tunneln und Verliesen unterhalb von [[London]] horten sie unermessliche Schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Terry Pratchett]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Scheibenwelt]]&amp;#039;&amp;#039;-Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Steife Prise]]&amp;#039;&amp;#039; sind die Goblins eine wegen ihrer Hässlichkeit, ihres Geruchs und ihrer wenig bekannten kulturellen Fähigkeiten unterdrückte Spezies, die zum Tierreich gerechnet wird. Im Verlauf der Handlung stellt sich dieses Bild als grob vereinfachend und verfälschend heraus. Am Ende werden die Goblins neben [[Zwerg (Mythologie)|Zwergen]], [[Troll (Mythologie)|Trollen]] und anderen typischen Fantasy-Gestalten als weitere den Menschen ähnliche und ihnen rechtlich gleichgestellte Spezies anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Goblins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fantasy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;The real Marcoman</name></author>
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