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	<title>Goarmbichl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:30:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-09-15T12:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/ |NS=47.235649|EW=11.405155 &amp;lt;!-- TIRIS/Flurname --&amp;gt; |elevation=850&amp;lt;!-- ca. --&amp;gt; |dim= 50 &amp;lt;!-- ca. --&amp;gt;|region=AT-7 | name= Fundstätte Goarmbichl/Vill | type=landmark |map=right | mapsize= | maplevel= adm1st | maptype= relief}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vill excavation.jpg|mini|Die präparierten Grundmauern eines Latènezeitlichen Gebäudes]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goarmbichl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Goarmbichel, von&amp;#039;&amp;#039; obd. &amp;#039;&amp;#039;Bichel/Bühel&amp;#039;&amp;#039; ‚[[Hügel]]‘) ist eine kleine Kuppe südlich von [[Innsbruck]]. Mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Goarmbichl&amp;#039;&amp;#039; wird auch eine vorgeschichtliche Fundstätte auf diesem Hügel bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vill and Igls NW.JPG|mini|hochkant=1.6|links|Siedlungslage am Patscherkofel-Fuß von Nordwesten: vorne Vill, dahinter [[Igls]], links des Orts der Goarmbichl, vorne links der [[Lanser Kopf]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|930|AT}})]]&lt;br /&gt;
Der Goarmbichl liegt am Fußplateau des [[Patscherkofel]], östlich des Innsbrucker Ortsteils [[Vill (Innsbruck)|Vill]] und nördlich des Ramsbaches ([[Viller Bach]]). Das Becken ist ein nacheiszeitlicher Toteistrog, der hier vom [[Viller Moor]] (einem ehemaligen See) ostwärts zum [[Lanser See]] und [[Mühlsee (Lans)|Mühlsee]] mehrere [[Toteissee]]n zeigt.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabungsgeschichte und Erhaltung ==&lt;br /&gt;
Erste Grabungen wurden 1939/42 von H.&amp;amp;nbsp;Miltner getätigt, die Fundstelle dann aber sich selbst überlassen. Eines der Gebäude liegt auf Grund der Stadt, das andere auf Privatgrund. Auf Betreiben des [[Bundesdenkmalamt]]es und des [[Innsbrucker Stadtarchiv]]s unter der Leitung von [[Franz-Heinz Hye]], und der Unterstützung des ZONTA-Clubs konnte die Anlage in den 1970ern teilweise saniert werden. 2006 wurde vom Innsbrucker Verschönerungsverein eine neuerliche Instandsetzung vorgenommen, und ein Teil der Anlage als kleines [[Freilichtmuseum]] gestaltet. Die Fundstätte steht seit 2021 unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] {{BDA Objekt Ref||WD-Item=Q1533444|Innsbruck-Vill|text=Listeneintrag}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde und Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Fundstelle Goarmbichl gehört zu den bedeutendsten vor-römischen Nachweisen im [[Innsbrucker Becken]]. Es handelt sich um eine Kuppensiedlung der [[La-Tène-Zeit]], die also auf etwa 400 bis 150 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert werden kann, und eine Niederlassung der [[Alpenkelten]] darstellt. Sie gehört als Randlage zu den bedeutenden Ansiedlungen am &amp;#039;&amp;#039;[[Goldbichl]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten haben sich die Grundmauern zweier Wohnhäuser eines Großgehöftes.&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff nach H. Ubl, zitiert in Hye 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ansiedlung dürfte sich seinerzeit nur wenige Meter über dem Spiegel des Viller Sees befunden haben.&lt;br /&gt;
Die Gebäude zeigen einen charakteristischen Grundriss, mit einem abgewinkelten&lt;br /&gt;
schmalen, länglichen Flur und einem vergleichsweise weiträumigen&lt;br /&gt;
Haupt- oder Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen kann sicher in die [[Fritzens-Sanzeno-Kultur]] gestellt werden, deren Leitfund bei [[Fritzens]] nahe Wattens liegt und die den [[Räter]]n zugeordnet wird. Eine &amp;#039;&amp;#039;Fritzener Schale mit Tannenreismuster&amp;#039;&amp;#039; wurde hier gefunden. Es dürfte sich wohl um [[Breonen]] handeln. Aufgegeben wurde die Siedlung wohl zwischen 100 und&amp;amp;nbsp;15 v.&amp;amp;nbsp;Chr., als die [[Römer]] den Alpenraum eroberten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden wurde hier auch das &amp;#039;&amp;#039;Viller Bronzerädchen&amp;#039;&amp;#039;, ein feines Artefakt, das auch das Stadtteilwappen von Vill ziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helene Miltner: &amp;#039;&amp;#039;Die Jllyrer-Siedlung in Vill&amp;#039;&amp;#039;. Grabungsbericht, Innsbruck 1944&lt;br /&gt;
* [[Franz-Heinz Hye]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Goarmbichl in Vill.&amp;#039;&amp;#039; In: Innsbrucker Verschönerungsverein: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 04 / 2006 ({{Webarchiv |url=http://www.verschoenerungsverein.at/pdf/0406.pdf |wayback=20070723062016 |text=PDF ganzes Heft}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlung von Innsbruck-Vill&amp;#039;&amp;#039;. In: Claus Dobiat, [[Friederike Fless]], [[Eva Stauch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zur Fritzens-Sanzeno-Kultur. Die latènezeitliche Besiedlung am Ganglegg in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Band IA 91 von &amp;#039;&amp;#039;Internationale Archäologie&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0939-561X}}, Abschnitt C. III 2 a. S. 267 ([https://www.vml.de/d/inhalt.php?ISBN=978-3-89646-363-0&amp;amp;print=1 Inhalt], vml.de)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Kunsttopographie]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. XLV: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Kunstdenkmäler der Stadt Innsbruck außerhalb der Altstadt&amp;#039;&amp;#039;, bearb. von Johanna Felmayer, mit Beiträgen von Hans Schnitzer und Magdalena Hörmann, Wien 1981, S. 716 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuxer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Eisenzeit)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Rädchen: [[Kategorie:Archäologischer Fund (Eisenzeit)]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kelten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Innsbrucks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vill (Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Innsbruck]]&lt;/div&gt;</summary>
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