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	<title>Go-in - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:31:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Go-in&amp;diff=513222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ute Erb: /* Einleitung */ sz, tk</title>
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		<updated>2022-01-22T12:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; sz, tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Go-in&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Demonstration|demonstratives]] Eindringen in Veranstaltungen, um Diskussionen zu erzwingen. Dieses Vorgehen wurde insbesondere von der internationalen [[Studentenbewegung]] der 1960er Jahre gepflegt, um Universitätsveranstaltungen (z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Vorlesung]]) zu stören, zu &amp;#039;&amp;#039;sprengen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;umzufunktionieren&amp;#039;&amp;#039;. Dabei wurde dem Vortragenden in der Regel das Wort entzogen oder bei größeren Veranstaltungen das Mikrofon entrissen, um das Rednerpult zur Kundgebung über das Demonstrationsthema zu nutzen. Damit ging das Go-in in ein [[Teach-in]] über. Beim [[Sit-in]] wurde dagegen in der Regel ein gerade ungenutzter Raum besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer theoretischen Reflexion des Go-ins von 1969 argumentierte Monika Steffen, es solle die an den Universitäten übliche „Verhinderung spontaner Denkprozesse, das Abschneiden kollektiven [[Bewusstsein]]s durch Leistungszwang und Konkurrenz“ beenden. Damit werde der bürgerliche [[Sozialisation]]sprozess gebrochen und die „Fixierung an reaktionäre Wissenschaft wenn nicht beseitigt, so doch problematisiert“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden insbesondere die Go-ins bei [[Carlo Schmid]] und bei [[Theodor W. Adorno]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] Frankfurt bekannt. Carlo Schmid hat dabei das abgewandelte Luther-Zitat „Hier stehe ich und sonst keiner“ gebraucht, musste dann aber doch die Vorlesung abbrechen. Eine Vorlesung Adornos 1969 wurde von gegen das Patriarchat protestierenden Studentinnen gesprengt, die demonstrativ barbusig auftraten. Er schrieb darauf an [[Samuel Beckett]]: „Das Gefühl, mit einem Mal als [[Reaktionär]] angegriffen zu werden, hat immerhin etwas Überraschendes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teach-in]]&lt;br /&gt;
*[[Sit-in]]&lt;br /&gt;
*[[Die-in]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.student-online.net/dictionary/action/view/Glossary/522835a2-b9e9-1028-9a84-00096b3f4e2e Erläuterung zu Go-in]&lt;br /&gt;
* [http://www.infopartisan.net/archive/1967/2667106.html Theoretische Reflexion zum Go-in von Monika Steffen]&lt;br /&gt;
* [http://www.staff.uni-marburg.de/~nail/pdf/studentensprache.pdf Studentensprache] (PDF-Datei; 275 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demonstrationsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:68er-Bewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ute Erb</name></author>
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