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	<title>Goświnowice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:53:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Go%C5%9Bwinowice&amp;diff=2247722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. u. erg. bzw. korr. (Kastanienallee gelöscht, wohl kaum auf einem kleinen Dorffriedhof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Go%C5%9Bwinowice&amp;diff=2247722&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T06:57:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. u. erg. bzw. korr. (Kastanienallee gelöscht, wohl kaum auf einem kleinen Dorffriedhof&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Goświnowice&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Friedenthal-Großgiesmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat = Nysa&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Nyski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Nysa&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Nysa&lt;br /&gt;
| Breitengrad    = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute  = 29&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 15&lt;br /&gt;
| Längengrad     = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute   = 15&lt;br /&gt;
| Längensekunde  = 11&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 1297&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = 31. Dez. 2018&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bip.nysa.pl/index.php?c=301 Liczba mieszkańców w Gminie Nysa] (polnisch), 31. Dez. 2018, abgerufen am 11. Nov. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = 220–269&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 48-381&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ONY&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Droga krajowa 46|DK 46]] [[Kłodzko]]–[[Szczekociny]]&lt;br /&gt;
| Straße2 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Nysa–Kamieniec]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Goświnowice station.jpg|mini|Empfangsgebäude des Bahnhofs &amp;#039;&amp;#039;Goświnowice&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goświnowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch bis 1928 &amp;#039;&amp;#039;Gießmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;, 1928–1939 &amp;#039;&amp;#039;Friedenthal-Großgiesmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;; 1939–1945 &amp;#039;&amp;#039;Großgiesmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Nysa|Stadt- und Landgemeinde Nysa]] im [[Powiat Nyski]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Goświnowice liegt im Südwesten von [[Oberschlesien]], sechs Kilometer westlich von [[Nysa]] und 53 Kilometer südwestlich von [[Opole]] in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]]. In der Nähe befinden sich der Kreuzberg (257 m) und der Wachberg (269 m). Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Goświnowice&amp;#039;&amp;#039; liegt südlich des Ortskerns an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Nysa–Kamieniec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Goświnowice sind im Nordwesten [[Radzikowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Stephansdorf&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Jędrzychów (Nysa)|Jędrzychów]] (&amp;#039;&amp;#039;Heidersdorf&amp;#039;&amp;#039;), im Südosten [[Skorochów]] (&amp;#039;&amp;#039;Kohlsdorf&amp;#039;&amp;#039;) und [[Głębinów]] (&amp;#039;&amp;#039;Glumpenau&amp;#039;&amp;#039;) und im Westen [[Suszkowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Tschauschwitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Goswinni villa“ im [[Bistum Breslau|Breslauer]] [[Zehnt]]register [[Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dokumentyslaska.pl/cds%2014/liber.html Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1370 ist Schreibweise „Goswinsdorff“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot; /&amp;gt; Am Anfang des 15. Jahrhunderts besaß &amp;#039;&amp;#039;Goswinsdorf&amp;#039;&amp;#039; 12 [[Hufe|Huben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Gießmannsdorf mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Gießmannsdorf ab 1816 zum [[Landkreis Neisse]], mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], eine Mühle, eine Brennerei, eine [[Schänke]] und 39 weitere Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 300 Einwohner, davon sieben evangelisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Grundstein]] für den Bau der evangelischen Friedenskirche auf dem Wachberg wurde 1861 von Carl Nicolaus Friedenthal gelegt. Nach dessen Tod im Jahr 1864 übernahm sein Sohn [[Karl Rudolf Friedenthal]] den Weiterbau. Nach siebenjähriger Bauzeit wurde die Kirche am 2. Oktober 1868 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Robert Schian |Titel=Einweihung der neu erbauten evangelischen Kirche zu Gießmannsdorf bei Neisse |Sammelwerk=Kirchliches Wochenblatt für Schlesien und die Oberlausitz |Band=10 |Nummer=43 |Ort=Liegnitz |Datum=1868-10-25 |Seiten=604-607 |Online=[http://www.digitalsilesia.eu/dlibra/docmetadata?id=33993&amp;amp;from=publication= online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die katholische Schule wurde 1866, die evangelische Schule 1867 errichtet. Das zweistöckige Schulhaus stammt aus dem Jahr 1870. Die katholische mit dem [[Patrozinium]] [[Mariä Heimsuchung]] war 1872 erbaut worden. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] &amp;#039;&amp;#039;Großgießmannsdorf&amp;#039;&amp;#039; gebildet, dem die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Gießmannsdorf, Glumpenau, Jentsch, Nowag und Stephansdorf sowie die [[Gutsbezirk]]e Gießmannsdorf, Glumpenau, Jentsch, Nowag und Schilde eingliedert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot;&amp;gt;[https://territorial.de/obschles/neisse/grosgies.htm Amtsbezirk Großgiesmannsdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 wurden 718 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://agoff.de/?p=78569 AGOFF Kreis Neisse]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 besuchten 25 Kinder die evangelische einklassige Schule und 215 Kinder die katholische fünfklassige Schule. Gießmannsdorf wurde am 17. Oktober 1928 zu Ehren der Familie Friedenthal, die sich um den Ort Verdienste erworben hatte, in &amp;#039;&amp;#039;Friedenthal-Giesmannsdorf&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot; /&amp;gt; 1933 lebten in Friedenthal-Giesmannsdorf 1180 Einwohner. Im Dorf gab es 1937 vier Bäcker, drei Fleischer, zwei Friseure, drei Gasthöfe, drei Gemischtwarenläden, eine Hebamme, einen Korbmacher, eine Molkerei, einen Schneider, zwei Schuhmacher, eine Kreisspar- und Girokasse und die Giesmannsdorfer Fabriken, Spiritus-, Presshefe-, Brauerei-Gesellschaft mbH.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Christian Jarczyk: Die Dörfer des Kreises Neisse. Hildesheim: Selbstverlag des Neisser Kultur- und Heimatbundes. 1982. S. 96/97&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. August 1939 wurde der Ortsname in &amp;#039;&amp;#039;Großgiesmannsdorf&amp;#039;&amp;#039; geändert. Damals lebten 1204 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fiel Großgiesmannsdorf unter polnische Verwaltung und wurde nachfolgend in &amp;#039;&amp;#039;Goświnowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 gehörte Goświnowice zur [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]]. Seit 1950 gehört es zur Woiwodschaft Opole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herrschaft Friedenthal-Gießmannsdorf ===&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] Giesmannsdorf mit den Gütern Jentsch und Zaupitz (zusammen 383 ha) war seit 1834 im Besitz der Familie v. Friedenthal-Falkenhausen; zur [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Friedenthal-Gießmannsdorf (insg. 1159 ha, davon 67 ha Park) gehörten im Kreis Neisse noch das Rittergut Glumpenau (165 ha) und das rittermäßige Vorwerk Nowag (67 ha), im [[Kreis Grottkau]] das Rittergut Zedlitz (90 ha), die Freischoltisei Hochdorf (255 ha) und die Bauerngüter Eichenau (132 ha) und Weidlich (26 ha).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Nicolaus Friedenthal (1806–1864) hatte 1842 eine Brennerei und eine Ziegelei, 1847 eine Hefefabrik und 1850 eine Brauerei gegründet. Sein Sohn, Karl Rudolf Friedenthal, richtete eine Ziegelei ein. Unter dem Nachfolger Ernst Carl Freiherr v. Falkenhausen-Friedenthal kam eine Fabrik für Eisen-Klinker-Platten und im Ersten Weltkrieg eine Kartoffelflockenfabrik hinzu. Für die Belegschaft entstand im Ort eine Wohnsiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Häuser ===&lt;br /&gt;
* 1784:  151 Einwohner, 22 Stellen&lt;br /&gt;
* 1845:  300 Einwohner, 39 Häuser&lt;br /&gt;
* 1895: 1212 Einwohner, 77 Häuser, 308 Haushalte&lt;br /&gt;
* 1939: 1202 Einwohner, 302 Haushalte&lt;br /&gt;
* 2007: 1387&amp;lt;ref name=&amp;quot;MiG2007&amp;quot;&amp;gt;http://www.bip.nysa.tensoft.pl/index.php?gid=64b79bdbb3fb203d96cac4686fb26f78&amp;amp;pos=7_999#menuscroll Website der Gemeinde Neisse. Abgerufen am 17. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: 1335&amp;lt;ref name=&amp;quot;MiG2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Römisch-Katholische Kirche]] katholische Kirche [[Mariä Heimsuchung]] ({{plS|Kościół Nawiedzenia NMP}}) wurde 1872 erbaut.&lt;br /&gt;
* Die [[neugotisch]]e [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] auf dem Friedhof wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nid.pl/pl/Informacje_ogolne/Zabytki_w_Polsce/rejestr-zabytkow/zestawienia-zabytkow-nieruchomych/OPO-rej.pdf Verzeichnis der Denkmäler der Woiwodschaft Opole,] S. 84 (&amp;#039;&amp;#039;polnisch&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Rudolf Friedenthal]] (1827–1890), preußischer Politiker und Landwirtschaftsminister von 1874 bis 1879&lt;br /&gt;
* [[Paul Lindner (Mikrobiologe)|Paul Lindner]] (1861–1945), deutscher Mikrobiologe&lt;br /&gt;
* [[Alfred Langer (Grafiker)|Alfred Langer]] (1928–2006), deutscher Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kluss]] (1934–2019), deutscher Generalstabsoffizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Nysa}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goswinowice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gmina Nysa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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