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	<title>Goßlerhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:46:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Go%C3%9Flerhaus&amp;diff=1492224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sorgenlos: /* Literatur */ Tippf.</title>
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		<updated>2026-01-28T16:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Goßlerhaus.JPG|mini|Das Goßlerhaus in [[Goßlers Park]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goßlerhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benannte Gebäude wurde 1901 von Architekten [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] für [[John Henry Gossler|John Henry Goßler]] anstelle eines von [[Christian Frederik Hansen]] 1794 errichteten Landhauses erbaut. Das unter [[Denkmalschutz]] stehende Gebäude im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]] beherbergt die [[Horst Janssen|Janssen]]-Bibliothek und ist Veranstaltungsort des „Fördervereins Goßlerhaus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 wurde der „Förderverein Goßlerhaus“ gegründet, eine Initiative Blankeneser Bürger zur Pflege und Rettung des Hauses. Durch das Engagement des Vereins konnte der kunsthistorisch bedeutende Gartensaal aufwändig restauriert werden. Im Jahr 2006 erwarb ein Blankeneser [[Mäzen]] das Gebäude von der Stadt Hamburg, renovierte und sanierte es auf Basis eines von der Bucerius Law School entwickelten langfristigen Nutzungskonzepts und brachte es in eine gemeinnützige Stiftung ein. Durch die Vermietung an die [[Bucerius Law School]] und die [[Zeit-Stiftung]] wurden Haus und umliegender Park dauerhaft wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Zwecken und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Innenausstattung wurde mit Hilfe des Bankhauses [[Sal. Oppenheim jr. &amp;amp; Cie. KGaA]] erneuert. Gleichzeitig wurde gemeinsam mit Lamme Janssen, Tochter von [[Horst Janssen]], die Horst-Janssen-Bibliothek eingerichtet. Im Mittelpunkt sollen Lesungen und Ausstellungen über Janssens Werk stehen. Seit Juli 2017 ist das [[Hamburger Konservatorium]] Mieter des Goßlerhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1790 erwarb der englische Kaufmann Joseph Blacker (1750–1823)&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Blacker (19. Juni 1750 – 23. Juni 1823, (siehe: &amp;#039;&amp;#039;Todesfälle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Privilegirte öffentliche gemeinnützige Nachrichten von und für Hamburg&amp;#039;&amp;#039; (Hamburger Nachrichten) 2. Juli 1822, S. 8); Joseph Blacker war als Courtmaster Nachfolger des im Juli 1798 verstorbenen John Blacker (&amp;#039;&amp;#039;Da durch den Tod …&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlich privilegirte Hamburgische neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. 13. Juli 1798, S. [7]))&amp;lt;/ref&amp;gt; Land auf dem kahlen Krähenberg in Blankenese.&amp;lt;ref&amp;gt;Blankenese lag zu dieser Zeit in der [[Herrschaft Pinneberg]] im [[Herzogtum Holstein]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ließ Blacker, der ab 1798 Courtmaster der [[Merchant Adventurers|Merchant Adventures]] war, 1794 von dem für die dänischen Landesteile [[Holstein#Dänische Zeit 1460–1864|Holstein]] und [[Bezirk Altona#19. Jahrhundert|Altona/Elbe]]  zuständigen Landbaumeister Christian Frederik Hansen ein einstöckiges Landhaus in der Form eines antiken Tempels mit symmetrischer Gliederung der Fronten und Säulen auf allen vier Seiten bauen. Das Landhaus wurde als Fachwerkbau mit Holzverkleidung errichtet und war/ist unter dem Namen „Landhaus Blacker“ bekannt. Das umliegende Gelände wurde als [[Englischer Landschaftsgarten|englischer Park]] angelegt.&amp;lt;!-- ohne Beleg nicht nachweisbar!!  1811 erwarb der Hamburger Kaufmann Theodor Heinrich Goverts das Landhaus. Blacker kaufte es ein Jahr später zurück --&amp;gt; Blacker verkaufte das Anwesen 1816 an Daniel Roß (1776–1840).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Adreß-Comtoir-Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. 1. April 1816, S. 215 [7], („Wenn der Herr Joseph Blacker seine bey Dockenhuden, in der Herrschaft Pinneberg, belegene Besitzung cum pertinentiis („cum pertinentiis“ = mit Zubehör) an den Herrn Daniel Roß käuflich überlassen …“; Daniel Roß (1776–1840) war der Vater des späteren Hamburger Kaufmanns und Politikers [[Edgar Daniel Roß]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 erwarb John Henry Goßler das Haus und ließ es von dem Hamburger Architekten Martin Haller um ein Stockwerk erhöhen. Laut mehrerer Zeitungsberichte brach am Abend des 3. April 1901 im Haus ein Feuer aus, das den überwiegend aus Holz bestehenden Bau vollständig zerstörte. Zu dieser Zeit war das Haus unbewohnt, da Renovierungsarbeiten stattfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Altona&amp;#039;&amp;#039;. Ein bedeutendes Feuer … In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039;. 4. April 1901, S. [2], ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19010404/page/2 Digitalisat]); &amp;#039;&amp;#039;Tagesbericht&amp;#039;&amp;#039;. Aus Blankenese. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Fremdenblatt&amp;#039;&amp;#039;. 4. April 1901, S. [6], ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1699277745_19010404/page/6 Digitalisat]); &amp;#039;&amp;#039;Neues vom Tage. (Altona)&amp;#039;&amp;#039;. Großfeuer in Blankenese. In: &amp;#039;&amp;#039;General-Anzeiger für Hamburg-Altona&amp;#039;&amp;#039;. 4. April 1901, S. [2], ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000094644876?page=2#annotations Digitalisat], ausführliche Schilderung der Arbeit der Feuerwehr).&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile des Inventars konnten gerettet werden. Goßler ließ das Haus nach dem alten Grundriss von Haller massiv aus Stein wiederaufbauen. Im Gartensaal (auch Kaminzimmer genannt) an der Nordfront wurde mit Decken- und Wandstuckaturen, Figurenreliefs und gemalten Reliefs der Eindruck der ursprünglichen Dekoration wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 erwarb die Gemeinde Blankenese das Landhaus mit dem Park und richtete ein [[Rathaus]] ein. Für den Kauf nahm der damalige Gemeindevorsteher Heinrich Frahm ein Darlehen bei der preußischen Landesregierung [[Provinz Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]] auf. Die Tilgung erfolgte durch den Verkauf des nordöstlichen Teils des Parks. Durch die Parzellierung dieses Geländes entstand das Villenviertel an der Straße „Goßlers Park“. Ab 1927 diente das Goßlerhaus als städtische Verwaltungsstelle, danach für kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Musikabende und Sommerkonzerte. Ab 1. April 1937 erfolgte die Nutzung des Gebäudes als [[Ortsamt (Hamburg)|Ortsamt]] Blankenese, nachdem Altona durch [[Groß-Hamburg-Gesetz]] ein Stadtteil [[Hamburg]]s geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= Renata Klee-Gobert, Heinz Ramm|Titel=Landhaus Blacker, später „Goßlerhaus“ |Hrsg=Günther Grundmann, Kulturbehörde |Sammelwerk=Die Bau- und Kunstdenkmale der Freien und Hansestadt Hamburg |Band= 2|Auflage= 2|Verlag= Christians Verlag|Ort=Hamburg |Datum=1970 |ISBN=3-7672-0595-5 |Seiten=236–239}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verkauf des ca. 1.544 m² großen Grundstücks Goßlers Park 1 in Hamburg-Blankenese … &amp;#039;&amp;#039;Drucksache 18/4021&amp;#039;&amp;#039; der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, 4. April 2006, [https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/17975/verkauf_des_ca_1_544_m2_grossen_grundstuecks_gosslers_park_1_in_hamburg_blankenese_sog_gossler_haus_gemarkung_dockenhuden_flurstuecke_685_teilweise_un.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landhaus Goßler (Landhaus Blacker) Blankeneser Landstraße 34 …&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Hornbostel]], David Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Haller. Leben und Werk 1835–1925.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-930802-71-6, S. 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tyskland, Hamburg, Blankenese, Blankeneser Landstrasse 34, Blacker’s Landhus&amp;#039;&amp;#039;, Architekturzeichnungen aus der National Dänische Kunstbibliothek (Danmarks Kunstbiliotek), Fassade ([https://digitalesamlinger.kb.dk/images/billed/2010/okt/billeder/object1700922/da/ online]), Seitenansicht und Draufsicht ([https://digitalesamlinger.kb.dk/images/billed/2010/okt/billeder/object1701103/da/ online]), Grundriss ([https://digitalesamlinger.kb.dk/images/billed/2010/okt/billeder/object1868245/da/ online]), ([https://digitalesamlinger.kb.dk/images/billed/2010/okt/billeder/object1677773/da/ online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Holmer Stahncke |url=https://www.abendblatt.de/ratgeber/wohnen/article106508019/Vom-Sommersitz-zum-Rathaus-die-Villa-auf-dem-Kraehenberg.html |titel=Vom Sommersitz zum Rathaus - die Villa auf dem Krähenberg |titelerg=Historie: Das Goßlerhaus in Blankenese |werk= Hamburger Abendblatt|hrsg= |datum= 2009-10-17|abruf=2022-03-31}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburg.de/altona/baudenkmaeler/2839332/gosslerhaus/ Goßlerhaus] hamburg.de&lt;br /&gt;
* [https://denkmaltag-hamburg.de/gosslerhaus/ Denkmaltag Hamburg 2021]&lt;br /&gt;
* [http://www.foerderverein-gosslerhaus.de/?p=historie Förderverein Goßlerhaus]&lt;br /&gt;
* [https://www.janssen-bibliothek.de Janssen-Bibliothek]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/33/53.2|EW=9/48/31.5|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Blankenese]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sorgenlos</name></author>
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