<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gnotschaft</id>
	<title>Gnotschaft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gnotschaft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gnotschaft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T01:45:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gnotschaft&amp;diff=31815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gnotschaft&amp;diff=31815&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-28T04:55:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gnotschaften-Kartenausschnitt-Johannes-Lang-1628.jpg|mini|„Urgnotschaften“ des [[Berchtesgadener Land]]es. Kartenausschnitt einer Landkarte von J.&amp;amp;nbsp;Mall (1628).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnotschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine seit Jahrhunderten ausschließlich in der Region [[Berchtesgadener Land]] innerhalb des heutigen [[Landkreis Berchtesgadener Land|Landkreises Berchtesgadener Land]] gebräuchliche Bezeichnung für einen Zuständigkeitsbereich, aus der Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Bezeichnungen von [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] und [[Ortsteil|Gemeindeteilen]] abgeleitet wurden. Sie geht auf Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im gebietsgleichen Kernland der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] entstandene bäuerliche Zusammenschlüsse zurück. Nach Übernahme ihrer Aufgaben durch die Gemeindeverwaltungen werden seit Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts keine &amp;#039;&amp;#039;Gnotschafter&amp;#039;&amp;#039; mehr gewählt und der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gnotschaft&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch für eine Gemeindeteilbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Fürstpropstei Berchtesgaden#Geschichte|titel1=Abschnitt Geschichte im Artikel Fürstpropstei Berchtesgaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1377 ausgestellten [[Landbrief (Stiftspropstei Berchtesgaden)|Landbrief]] des Propstes [[Ulrich I. Wulp|Ulrich Wulp]] begann das Klosterstift Berchtesgaden – wegen seiner hohen Schulden notgedrungen – den leibeigenen Bauern deren Höfe als [[Lehen]] mit eingeschränkten Eigentumsrechten zu überlassen. Die Bauern schlossen sich daraufhin in &amp;#039;&amp;#039;Gnotschaften&amp;#039;&amp;#039; (vermutlich für: [[Genossenschaft]]en) zusammen, was damals zumindest dem Begriff nach bereits auf etwas „mildere Untertansverhältnisse“ deutete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld28&amp;quot;&amp;gt;[[Joseph Ernst von Koch-Sternfeld]]: {{Google Buch|BuchID=inNBAAAAcAAJ|Seite=28|Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, ab S. 28 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gnotschaften suchten nach und nach Grundsätze der Selbsthilfe zu verwirklichen, wie es sich im nachbarschaftlichen Zusammenstehen bei Hochzeiten und Beerdigungen, der gemeinsamen Brauchtums- und Festtagspflege sowie bei Zusammenkünften nach Art der „Heimgartenbesuche“ zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=gemeinde.bischofswiesen.de |url=http://gemeinde.bischofswiesen.de/medien/festschrift-850-jahre-bischofswiesen.pdf |wayback=20160510120138}} Festschrift zu &amp;#039;&amp;#039;850 JAHRE Bischofswiesen 1155–2005&amp;#039;&amp;#039;, [[PDF]]-Datei S. 8 f. (Prospektseite 12&amp;amp;nbsp;f.) und S. 24 (Prospektseite 45).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob jedoch die Gnotschaften in freien genossenschaftlichen Zusammenschlüssen der jeweils benachbarten Einödhöfe oder in einem „Organisationsakt der Landesherrschaft“ begründet waren, ist nicht mehr nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht293&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter Albrecht]]: [http://books.google.com/books?id=qapdkLDD2vkC&amp;amp;pg=PA286&amp;amp;dq=Albrecht+zu+Berchtesgaden&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=k3l-TsvBPImDOuqZ7Z8K&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Berchtesgadener%20Land&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Fürstpropstei Berchtesgaden.&amp;#039;&amp;#039;] In: Max Spindler, Andreas Kraus (hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der bayerischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in dem ersten Steuerbuch des Berchtesgadener Landes von 1456 werden die acht „Urgnotschaften“ [[Au (Berchtesgaden)|Au]], [[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]], [[Bischofswiesen]], [[Ettenberg (Marktschellenberg)|Ettenberg]], [[Maria Gern (Berchtesgaden)|Gern]], [[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]], [[Scheffau (Marktschellenberg)|Scheffau]] und [[Schönau am Königssee|Schönau]] sowie als deren Unterabteilungen „Gnotschaftsbezirke“ und die sie betreuenden „Gnotschafter“ (Schreibweise lt. Feulner auch: &amp;#039;&amp;#039;Gnotschäfter&amp;#039;&amp;#039;) aufgeführt. Diese acht Gnotschaften im „Land Berchtesgaden“ gruppierten sich um die Hauptorte des Berchtesgadener Kernlandes, den zentralen Markt [[Berchtesgaden]] und den Markt [[Marktschellenberg#Zweiter Hauptort von Klosterstift und Fürstpropstei|Schellenberg]], und hatten bis zur Säkularisation im Jahre 1803 Bestand. Die Anzahl ihrer „Gnotschafterbezirke“ variierte im Laufe der Jahrhunderte und betrug zuletzt 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld145&amp;quot;&amp;gt;Joseph Ernst von Koch-Sternfeld: [http://books.google.com/books?id=inNBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;dq=Otto+von+Tanner+propst+berchtesgaden&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FDk1ToLXEYzLsgaSsJW5Ag&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=zweyten%20h%C3%A4lfte&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke&amp;#039;&amp;#039;]. Band 2, ab S. 145 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FeulnerGern&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Feulner]]: {{Webarchiv | url=http://www.berchtesgadeninfo.de/de/urlaubsland-berchtesgaden-bayern/maria-gern.html | wayback=20211028073558 | text= &amp;#039;&amp;#039;Maria Gern – Gnotschaft und Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;}} im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Blaskapelle Maria Gern&amp;#039;&amp;#039;. Literatur und Quellen: berchtesgadeninfo.de, Marktarchiv Berchtesgaden, Abt. Maria Gern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gnotschafter wurden von den Bauern ohne Mitwirkung der Landesherren in der Regel alljährlich neu gewählt, in der Gnotschaft &amp;#039;&amp;#039;Gern&amp;#039;&amp;#039; laut einer Liste von 1802 alle zwei Jahre. Ihr wissenschaftlich bislang kaum untersuchtes Aufgabenfeld lag unter anderem in der Mitwirkung bei der Besprechung von Wege- und Brückenbaumaßnahmen oder auch Bachregulierungen. Zudem waren sie an der Aufsicht über die für die Bauern „ausgeschiedenen Gemeinwälder“ wie auch beim Abfassen der Steuerrollen für das Landgericht und der Weiterleitung regierungsamtlicher Anordnungen beteiligt. Ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hatten sie zudem als „Armenpfleger“ bedürftige Personen zu unterstützen. Trotzdem waren über die Jahrhunderte hinweg auch die „Gnotschafter“ als deren Leibeigene zuallererst der Regentschaft des Stifts verpflichtet gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FeulnerGern&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dieter Albrecht]] vermutet, dass zwischen &amp;#039;&amp;#039;Landschaftausschuss&amp;#039;&amp;#039; und Gnotschaftern ein Zusammenhang bestand und die Ausbildung der Gnotschaften zumindest „das genossenschaftlich-kooperative Bewusstsein der Bauernschaft befördert“ hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht293&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde die [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] aufgelöst und das [[Berchtesgadener Land]] verlor damit seine politische Eigenständigkeit. Nach drei kurz hintereinander folgenden Herrschaftswechseln wurden 1810 dessen Gebiet und seine Gnotschaften dem [[Königreich Bayern]] angegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld145&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gnotschaften nach 1817 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtsgericht Berchtesgaden 1896 (cropped).jpg|mini|hochkant=1.6|Gnotschaften innerhalb des [[Amtsgericht Berchtesgaden|Amtsgerichts Berchtesgaden]] (&amp;#039;&amp;#039;grau:&amp;#039;&amp;#039; das angrenzende, nur teilweise angezeigte [[Amtsgericht Reichenhall]]), Kartenausschnitt von 1896]]&lt;br /&gt;
In den Gemeindeverzeichnissen ab 1817 sind die acht „Urgnotschaften“ nunmehr als „Gemeinden“, die einstigen 32 „Gnotschafterbezirke“ – nach Splittung der zwei bisherigen Bezirke in Ramsau und Umverteilung von vier Schellenberger Ortsteilen – als deren nunmehr 38 „Gnotschaften“ aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld145&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FeulnerGern&amp;quot; /&amp;gt; Hinzu kommen noch der Markt Berchtesgaden mit seinem Landgericht als Hauptort sowie das „Marktgericht“ &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039;, das nur noch den Marktkern selbst behielt und seine „Bürgerlehen“ außerhalb als neue Gnotschaften &amp;#039;&amp;#039;Götschen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schaden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schneefelden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Unterstein&amp;#039;&amp;#039; 1818 an die neu gebildete Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Schellenberg Land]]&amp;#039;&amp;#039; abtrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Band [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00007650_00041 &amp;#039;&amp;#039;Altbayern&amp;#039;&amp;#039;, Reihe I Heft 7: &amp;#039;&amp;#039;Fürstpropstei Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;]. S. 34 f., geschichte.digitale-sammlungen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diesem Abschnitt vorangestellte Kartenausschnitt des [[Amtsgericht Berchtesgaden|Amtsgerichts Berchtesgaden]] von 1896 stellt die Zugehörigkeit der dort nicht namentlich bezeichneten Einzel[[gehöft]]e zu den Gnotschaften dar – nicht aber die Grenzen zwischen den Gnotschaften. Die heutige Zugehörigkeit der Einzelgehöfte zu den Gnotschaften im Sinne von amtlich benannten Gemeindeteilen weicht bisweilen davon ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Von „Urgnotschaften“ und Gnotschafterbezirken zu Gemeinden und Gnotschaften&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:30%;&amp;quot;| „Urgnotschaften“ bis 1803&amp;lt;br /&amp;gt; Gemeinden ab 1817 !! style=&amp;quot;width:40%;&amp;quot; | Gnotschafterbezirke bis 1803&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:40%;&amp;quot;| Gnotschaften ab 1817&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Au (Berchtesgaden)|Au]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Unterau (Berchtesgaden)|Unterau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Oberau (Berchtesgaden)|Oberau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Gnotschafterbezirk  || [[Resten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bischofswiesen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Loipl (Bischofswiesen)|Loipl]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Stanggaß]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Gnotschafterbezirk  || [[Strub (Bischofswiesen)|Strub]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gnotschafterbezirk || Bischofswiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Gnotschafterbezirk  || [[Winkl (Bischofswiesen)|Winkl]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Gnotschafterbezirk || [[Engedey]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ettenberg (Marktschellenberg)|Ettenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Vorderettenberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Hinterettenberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vorm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Schneefelden]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;ab 1818 in neuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schellenberg Land]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vorm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Schaden (Marktschellenberg)|Schaden]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;ab 1818 in neuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Maria Gern (Berchtesgaden)|Gern]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Vordergern]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Obergern (Berchtesgaden)|Obergern]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Gnotschafterbezirk || [[Hintergern]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | 1. Gnotschafterbezirk || [[Au (Ramsau)|Au]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwarzeck (Ramsau)|Schwarzeck]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | 2. Gnotschafterbezirk || [[Antenbichl]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Taubensee (Ramsau)|Taubensee]]&amp;lt;br /&amp;gt; ab 1824 inkl. [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Ramsau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Anzenbach (Berchtesgaden)|Anzenbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;von 1817–1818 bei&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Metzenleiten]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;von 1817–1818 bei&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Gnotschafterbezirk  || [[Untersalzberg I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gnotschafterbezirk || [[Untersalzberg II]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Gnotschafterbezirk  || [[Obersalzberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Gnotschafterbezirk || [[Mitterbach (Berchtesgaden)|Mitterbach]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Scheffau (Marktschellenberg)|Scheffau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || [[Oberstein (Marktschellenberg)|Oberstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Neusieden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vorm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Götschen (Marktschellenberg)|Götschen]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;ab 1818 in neuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vorm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Unterstein (Marktschellenberg)|Unterstein]]&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;ab 1818 in neuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schönau am Königssee|Schönau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 1. Gnotschafterbezirk || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Königssee (Schönau am Königssee)|Königssee]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(ab 1817 eigenständige Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt;inkl. 2 weitere Gnotschaften s.u.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Gnotschafterbezirk || [[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Gnotschafterbezirk  || [[Hinterschönau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. Gnotschafterbezirk || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königssee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Schwöb]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. Gnotschafterbezirk  || [[Unterschönau (Schönau am Königssee)|Unterschönau II]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Gnotschafterbezirk || [[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau II]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. Gnotschafterbezirk  || [[Unterschönau (Schönau am Königssee)|Unterschönau I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. Gnotschafterbezirk || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königssee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Faselsberg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gnotschaften als Gemeindeteile heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berchtesgadener Land.svg|mini|hochkant=1.6|Das &amp;#039;&amp;#039;[[Berchtesgadener Land]]&amp;#039;&amp;#039; (rot) innerhalb des &amp;#039;&amp;#039;[[Landkreis Berchtesgadener Land|Landkreises Berchtesgadener Land]]&amp;#039;&amp;#039; mit Grenzen der heutigen fünf Gemeinden sowie den zwei [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebieten]] bzw. Forsten (dunkelrot) &amp;#039;&amp;#039;[[Schellenberger Forst]]&amp;#039;&amp;#039; im Norden und &amp;#039;&amp;#039;[[Eck (gemeindefreies Gebiet)|Eck]]&amp;#039;&amp;#039; im Osten. Wasserflächen: (li.) [[Hintersee (Ramsauer Ache)|Hintersee]], (re.) [[Königssee]] u. [[Obersee (Königssee)|Obersee]]]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Gebietsreform in Bayern]] von 1971 bis 1980 sind die vormals acht Urgnotschaften bzw. Gemeinden des ursprünglichen „Berchtesgadener Landes“ in den fünf Gemeinden Berchtesgaden, [[Bischofswiesen]], [[Marktschellenberg]], [[Ramsau bei Berchtesgaden]] und [[Schönau am Königssee]] sowie den zwei [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebieten]] bzw. Forsten &amp;#039;&amp;#039;[[Schellenberger Forst]]&amp;#039;&amp;#039; im Norden und &amp;#039;&amp;#039;[[Eck (gemeindefreies Gebiet)|Eck]]&amp;#039;&amp;#039; im Osten aufgegangen. Die Gnotschafter verrichteten ihre Gemeindedienste bis in die Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die einstigen „Gnotschafterbezirke“ dienen jetzt nur noch als kleinteilige [[Ortsteil]]- bzw. Gemeindeteilbezeichnungen innerhalb der fünf Gemeinden, werden aber von den Einheimischen noch immer als „Gnotschaften“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld145&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FeulnerGern&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gemeindeteiledatei|Amtlichen Ortsverzeichnis für Bayern]] wurden zuletzt 38 Gnotschaften aufgeführt, die sich auf die Gemeinden Berchtesgaden (12), Bischofswiesen (6), Marktschellenberg (8), Ramsau bei Berchtesgaden (4) und Schönau am Königssee (8) verteilen. Sechs Gemeindeteile von vier dieser Gemeinden, darunter auch die beiden historischen Hauptorte, werden nicht als &amp;#039;&amp;#039;Gnotschaft&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berchtesgaden ===&lt;br /&gt;
In die Gemeinde Berchtesgaden wurden im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] von 1971 bis 1980 die zuvor selbstständigen Gemeinden Au, Gern und [[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;|Gemeindeteile und Gnotschaften der Marktgemeinde Berchtesgaden&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:17%;&amp;quot;| Gemarkungen !! style=&amp;quot;width:16%;&amp;quot; | Gemeindeteile !! style=&amp;quot;width:13%;&amp;quot; | Art !! style=&amp;quot;width:54%;&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Markt Berchtesgaden&lt;br /&gt;
| Markt Berchtesgaden ||  [[Hauptort]] || vormals fürstliche Residenz des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Klosterstifts Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Au (Berchtesgaden)|Au]]&lt;br /&gt;
| [[Unterau (Berchtesgaden)|Unterau]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Eigenständige Gemeinde bis 1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberau (Berchtesgaden)|Oberau]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Resten]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Maria Gern (Berchtesgaden)|Maria Gern]]&lt;br /&gt;
| [[Hintergern]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Eigenständige Gemeinde bis 1972, bis 1953 Ortsname: &amp;#039;&amp;#039;Gern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Obergern (Berchtesgaden)|Obergern]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vordergern]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Am Etzerschlössl|Am Etzerschlößl]] || Neuere Siedlung ||benannt nach dem von Fürstpropst [[Jakob II. Pütrich|Jakob Pütrich]] 1574 erbauten,&amp;lt;br /&amp;gt;1960 abgerissenen „Lustschloss“ &amp;#039;&amp;#039;Etzerschlößl&amp;#039;&amp;#039; am Fuße der Gnotschaft &amp;#039;&amp;#039;Gern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Anzenbach (Berchtesgaden)|Anzenbach]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Eigenständige Gemeinde bis 1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Metzenleiten]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mitterbach (Berchtesgaden)|Mitterbach]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Obersalzberg]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Untersalzberg I]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Untersalzberg II]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischofswiesen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Bischofswiesen]] entsprechen alle Gemeindeteile den einstigen Gnotschaften der „Urgnotschaft“ Bischofswiesen.&lt;br /&gt;
# Bischofswiesen&lt;br /&gt;
# [[Engedey]]&lt;br /&gt;
# [[Loipl (Bischofswiesen)|Loipl]]&lt;br /&gt;
# [[Stanggaß]]&lt;br /&gt;
# [[Strub (Bischofswiesen)|Strub]]&lt;br /&gt;
# [[Winkl (Bischofswiesen)|Winkl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktschellenberg ===&lt;br /&gt;
1911 erfolgte eine Umbenennung: Aus &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Markt&amp;#039;&amp;#039; wurde &amp;#039;&amp;#039;Marktschellenberg&amp;#039;&amp;#039;; aus &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg Land&amp;#039;&amp;#039; wurde &amp;#039;&amp;#039;[[Landschellenberg (Marktschellenberg)|Landschellenberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. März 1911 wurde Ettenberg in die Gemeinde Landschellenberg eingemeindet. Am 1. Oktober 1969 wurden Marktschellenberg, Landschellenberg und Scheffau zur neuen Gemeinde [[Marktschellenberg]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Gemeindeteile und Gnotschaften der Gemeinde Marktschellenberg&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:17%;&amp;quot;| Gemarkungen !! style=&amp;quot;width:23%;&amp;quot; | Gemeindeteile !! style=&amp;quot;width:15%;&amp;quot; | Art !! style=&amp;quot;width:45%;&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Marktschellenberg&lt;br /&gt;
| Marktschellenberg || [[Hauptort]] || neue Gemeinde mit „Bürgerhäusern“&amp;lt;br /&amp;gt;vormals Sitz der „Hallinger“ der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Landschellenberg]]&lt;br /&gt;
| [[Ettenberg (Marktschellenberg)|Ettenberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[Hinterettenberg|Hinter-]] u. [[Vorderettenberg]]) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; |  Eigenständige Gemeinde bis 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Götschen (Marktschellenberg)|Götschen]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schaden (Marktschellenberg)|Schaden]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schneefelden]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Unterstein (Marktschellenberg)|Unterstein]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Scheffau (Marktschellenberg)|Scheffau]]&lt;br /&gt;
| [[Mehlweg]] || zu Neusieden&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Eigenständige Gemeinde bis 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neusieden]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberstein (Marktschellenberg)|Oberstein]] || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scheffau || ehem. Hauptort&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ramsau bei Berchtesgaden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindeteile der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden entsprechen nahezu unverändert den einstigen Gnotschaften der „Urgnotschaft“ Ramsau. Aneinander angrenzende Anteile der Gnotschaften Au, Schwarzeck und [[Taubensee (Ramsau)|Taubensee]] bilden einen im Zusammenhang bebauten [[Innenbereich]], der informell als &amp;#039;&amp;#039;Dorf Ramsau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fwg-ramsau.de/pdf_dateien/GDE_Proto_2011/20_09_2011.pdf Sitzungsprotokolle öffentliche Sitzung vom 20. September 2011] des Ramsauer Gemeinderats – auf Seite 3 der [[PDF]]-Datei heißt es: &amp;#039;&amp;#039;„Das Baugrundstück (..), Gemarkung Ramsau, liegt im Innenbereich. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Ramsau ist das Gebiet als Fläche Dorfgebiet ausgewiesen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder als &amp;#039;&amp;#039;Ortszentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemeindeFakten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=gemeinde-ramsau.de |url=https://www.gemeinde-ramsau.de/rathaus/zahlen-daten-fakten.html |abruf=2021-10-26 |abruf-verborgen=1 }} Unter „Zahlen, Daten, Fakten“ die Angabe der Höhenlage des &amp;#039;&amp;#039;Ortszentrums&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Gemeindeteile / Gnotschaften der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot;| Gemeindeteile !! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | Art !! style=&amp;quot;width:55%;&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Antenbichl]] || Gnotschaft ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Au (Ramsau)|Au]] || Gnotschaft ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwarzeck (Ramsau)|Schwarzeck]] || Gnotschaft  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Taubensee (Ramsau)|Taubensee]] || Gnotschaft || Hierzu gehört auch der einstige Weiler &amp;#039;&amp;#039;Ramsau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hintersee (Ramsau)|Hintersee]] || Dorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||  am gleichnamigen [[Hintersee (Ramsauer Ache)|See]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schönau am Königssee ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Schönau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Königssee&amp;#039;&amp;#039; wurden 1978 im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] zusammengelegt zur Gemeinde Schönau am Königssee. (Einwohnerzahlen laut [[Volkszählung]] am 25. Mai 1987 in Klammern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Gemeindeteile und Gnotschaften der Gemeinde Schönau am Königssee&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot;| Gemarkungen !! style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Gemeindeteile !! style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Art !! style=&amp;quot;width:40%;&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Forst Sankt Bartholomä]]&lt;br /&gt;
| gemeindefreies Gebiet || eingemeindet 1984 || unbewohnt, Almhütten nur im Sommer bewohnt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[St. Bartholomä (Königssee)|St. Bartholomä]] (25) || [[Einöde]] || vormals fürstliche Besitzung,&amp;lt;br /&amp;gt;dann von 1903 bis 1978 [[Exklave]] der Gemeinde Königssee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Forst Königssee&lt;br /&gt;
| gemeindefreies Gebiet || eingemeindet 1984 || unbewohnt, Almhütten nur im Sommer bewohnt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Königssee (Schönau am Königssee)|Königssee]]&lt;br /&gt;
| [[Königssee (Gnotschaftsbezirk)|Königssee]] (675) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; |  Eigenständige Gemeinde bis 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Faselsberg]] (790) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwöb]] (590) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | [[Schönau (Schönau am Königssee)|Schönau]]&lt;br /&gt;
| [[Hinterschönau]] (82) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Eigenständige Gemeinde bis 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau]] (1421) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Unterschönau (Schönau am Königssee)|Unterschönau]] (1630) || Gnotschaft&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lang (Archivar)|Johannes Lang]]: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Gnotschaften &amp;#039;&amp;#039;Gnotschaften&amp;#039;&amp;#039;], Artikel im [[Historisches Lexikon Bayerns|Historischen Lexikon Bayerns]], unter &amp;#039;&amp;#039;historisches-lexikon-bayerns.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historisches Kartenmaterial&lt;br /&gt;
* J. Mall: &amp;#039;&amp;#039;Das Landt und frl. Stifft Berchtolsgaden, mit den anstossenden Grentzen&amp;#039;&amp;#039; [Erscheinungsort und Verlag unbekannt], 1628. Digitale Verarbeitung: [[Universitätsbibliothek Basel]], UBH Kartenslg Mappe 246:84,  {{DOI|10.3931/e-rara-13234}}.&lt;br /&gt;
* [[Matthäus Merian]]: [http://biblio.unibe.ch/web-apps/maps/lightbox.php?col=ryh&amp;amp;pic=Ryh_4706_28&amp;amp;col=ryh&amp;amp;locale=de &amp;#039;&amp;#039;Taffel des Stiffts Berchtersgaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Schreibfehler = korrektes Zitat aus der Karte selbst!--&amp;gt; (Fürstpropstei Berchtesgaden mit vermerkten Gnotschaften)], zoombare Karte: Kupferdruck 28 × 34&amp;amp;nbsp;cm, [[Kartenausrichtung]] &amp;#039;&amp;#039;South up&amp;#039;&amp;#039; (Süden oben). Titelschreibung siehe Wappen unten rechts. Merian, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. (erstmals) 1644, In: Reihe Archiepiscopatus Salisburgensis, Falz 28, Topographia Bavariae, Standort: [[Zentralbibliothek Bern|Bern UB Speichermagazin]]. Sektor E4 | Signatur: MUE Ryh 4706 : 28, unter &amp;#039;&amp;#039;biblio.unibe.ch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gnotschaftsbezirke der acht „Urgnotschaften“ (heute: Gemeinden und Gemarkungen) im Berchtesgadener Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnotschaft| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstpropstei Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Geographie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>