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	<title>Gnarrenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gnarrenburg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/23/11/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/00/18/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gnarrenburg in ROW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rotenburg (Wümme)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 10&lt;br /&gt;
|PLZ               = 27442&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04763, 04764, 04285&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03357016&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GNA&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Ortschaft]]en&lt;br /&gt;
|Straße            = Bahnhofstraße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gnarrenburg.de/ www.gnarrenburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marc Breitenfeld&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnarrenburg 2023 (2).jpg|mini|hochkant=1.35|Gnarrenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnarrenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde]] im [[Landkreis Rotenburg (Wümme)]] in [[Niedersachsen]]. Sie liegt am [[Oste-Hamme-Kanal]] zwischen [[Zeven]], [[Bremervörde]] und [[Osterholz-Scharmbeck]] und hat rund 9180 Einwohner, wovon ungefähr 3100 auf den Hauptort Gnarrenburg entfallen.&lt;br /&gt;
{{Imagemap Gnarrenburg|Ortschaften Gnarrenburg Blanko.svg|300px|rahmenlos|rechts}}&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Gnarrenburg ist Schwerpunktgemeinde des Fremdenverkehrs im [[Teufelsmoor]]. Der Ort hat einen Bahnhof an der überwiegend dem [[Moorexpress]] dienenden [[Bahnstrecke Bremervörde–Osterholz-Scharmbeck]]. Das Gebiet wird vom Oste-Hamme-Kanal durchzogen, der die beiden Flüsse [[Oste]] und [[Hamme (Fluss)|Hamme]] miteinander verbindet. Dieser diente früher der Torflieferung nach [[Bremen]] und [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gnarrenburg besteht aus den folgenden zwölf Ortschaften:&lt;br /&gt;
# [[Augustendorf (Gnarrenburg)|Augustendorf]]: 243 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Barkhausen (Gnarrenburg)|Barkhausen]]: 235 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Brillit]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Rübehorst (Gnarrenburg)|Rübehorst]])&amp;lt;/small&amp;gt;: 971 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Fahrendorf (Gnarrenburg)|Fahrendorf]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Fahrendahl]])&amp;lt;/small&amp;gt;: 379 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Findorf]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Kolheim]])&amp;lt;/small&amp;gt;: 321 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Glinstedt]]: 588 Einwohner&lt;br /&gt;
# Gnarrenburg &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Dahldorf]] und [[Geestdorf]])&amp;lt;/small&amp;gt;: 3113 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Karlshöfen]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit Karlshöfenermoor)&amp;lt;/small&amp;gt;: 1306 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Klenkendorf]]: 220 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Kuhstedt]]: 1117 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Kuhstedtermoor]]: 228 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Langenhausen (Gnarrenburg)|Langenhausen]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Friedrichsdorf (Gnarrenburg)|Friedrichsdorf]])&amp;lt;/small&amp;gt;: 543 Einwohner&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Quelle: Einwohnerzahlen vom Dezember 2022 jeweils unter den betreffenden Ortschaften&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gnarrenburg.de/unser-gnarrenburg/ueber-die-einheitsgemeinde/zahlen-und-daten/ |titel=Über die Einheitsgemeinde - Zahlen und Daten |werk=Internetseite Gemeinde Gnarrenburg |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kernort Gnarrenburg gehören des Weiteren der 1904 eingemeindete ehemalige Ortsteil Geestdorf und die 1782 gegründete [[Moorkolonisierung|Moorkolonie]] Dahldorf, die im Jahr 1932 nach Gnarrenburg eingemeindet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gnarrenburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gnarrenburg.de/portal/seiten/gnarrenburg-900000050-23750.html?rubrik=900000001 |titel=Kernort Gnarrenburg |werk=Internetseite Gemeinde Gnarrenburg |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Gnarrenburg grenzt an die Gemeinden [[Basdahl]], [[Oerel]], [[Bremervörde]], [[Sandbostel]], [[Selsingen]], [[Ostereistedt]], [[Rhade]] und [[Breddorf]] im Landkreis Rotenburg (Wümme), [[Worpswede]], [[Vollersode]] und [[Holste]] im [[Landkreis Osterholz]] sowie [[Kirchwistedt]] im [[Landkreis Cuxhaven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf eine vorgeschichtliche Besiedlung im Bereich von Gnarrenburg weisen das [[Steingrab im Eichholz]] und mehrere Hügelgräber im Gnarrenburger „Eichholz“ hin. Weitere vorgeschichtliche Funde wurden an der Geestzunge zwischen Gnarrenburg und Karlshöfen gemacht. Wahrscheinlich waren diese Geestzungen bereits in der Jungsteinzeit durch [[Bohlenweg]]e verbunden gewesen. Archäologische Funde, wie Bohlen, Pfähle und die über 4000&amp;amp;nbsp;Jahre alte [[Scheibenräder von Gnarrenburg]] zeugen von dieser Epoche. Die Fundstücke befinden sich im Kreismuseum Bremervörde, dem Bachmann Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Gnarrenburg geht zurück auf eine gleichnamige [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]], die am Südende des Ortes im [[Moor]] lag. Sie befand sich an der nördlichen Geestzunge zwischen Gnarrenburg und Karlshöfen. Diese Geestzunge war der einzige Überweg durch das Teufelsmoor bzw. das Gnarrenburger Moor. Die Gnarrenburg lag an einer schon im 11. Jahrhundert überlieferten Grenzlinie zwischen den Bistümern [[Erzbistum Bremen|Bremen]] und [[Bistum Verden|Verden]], deshalb dürfte es sich um eine Grenzburg gehandelt haben. Die Burg bestand nach Bodenfunden bereits um 1250. Gegen Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erhob sich zwischen Segebade Clüver zu Wellen und der Familie von Issendorff ein Rechtsstreit um die Gnarrenburg, welcher im Jahre 1605 beendet wurde. Der Gnarrenburger Hof mit der Stätte der Burg und mehreren hundert&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ländereien ging in den Besitz der Familie von Issendorff über. Die Burg war wahrscheinlich schon im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verfallen und auch der Hof war mehr als 100 Jahre wüst. 1498 wird die Gnarrenburg als Ortsbezeichnung erwähnt und war damals offenbar schon aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=6751 |Name=Gnarrenburg |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirtschaftshof der Burg war der alte Gnarrenburger Hof, auch Rüschhof genannt. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Hof von dem Issendorffschen Meier Dierck Dücker bewirtschaftet, später von Albert Schröder. 1746 verkaufte Landrat Jürgen Melchior von Issendorff „den alten adeligen Sitz, die Gnarrenburg“ mit allem Zubehör für 675&amp;amp;nbsp;Reichstaler an den Forstsekretär Wilhelm von Mackphail. Von diesem erwarb 1752 der [[Kurhannover|hannoversche]] Staat, die „Königlich Churfürstliche Cammer“, den vollfreien Hof zur Gnarrenburg. Die königliche Kammer richtete dort eine Vogtei, die Amts- oder Moorvogtei Gnarrenburg ein. Dieser Vogtei wurden die damals und später entstehenden [[Moorkolonisierung|Moorkolonien]] unterstellt. Das letzte Wohngebäude des Gnarrenburger Hofes, die alte Amtsvogtei, wurde 1937 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geestzunge war auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] umkämpft. Zu der Zeit wurden noch vorhandene Wallreste zu einer Schanze ausgebaut, bei der es mehrfach zu Kämpfen kam. 1658 wurde die Schanze durch die Schweden erneuert. 1757 wurde sie im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] erneut wiederhergestellt. 1887 war sie noch als „kleiner Sandhügel“ sichtbar. Auch am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Geestzunge für die Gegend von Bedeutung. Hier hatten Bürgermeister Garms und der Bürger Faktor durch eine [[Parlamentärflagge|weiße Flagge]] den britischen Truppen den Ort Gnarrenburg ohne Kämpfe und Zerstörung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Gnarrenburger Hofes wurde die Gnarrenburger Kirche errichtet, die 1790 eingeweiht wurde. Auch der Ort Gnarrenburg liegt größtenteils im Bereich des alten Hofes. Gnarrenburg begann sich 1803 zu entwickeln. 1848 hatte der Ort 18 Wohngebäude und 117 Einwohner. 1871 gab es 26 Wohngebäude und 178 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 gründete ein in Bremervörde gebildetes Konsortium im Ortsteil Geestdorf die Glasfabrik „Marienhütte“, benannt nach [[Marie von Sachsen-Altenburg (1818–1907)|Marie]], der Gemahlin des späteren Königs [[Georg V. (Hannover)|Georg&amp;amp;nbsp;V. von Hannover]]. Der Aufschwung der Ortschaft Gnarrenburg begann 1876 mit der Übernahme der Glasfabrik „Marienhütte“ durch den Kaufmann, Glasmacher und Ofenbauer [[Hermann Lamprecht]] und dem Ankauf der Erfindung des legendären Tropfenzählers im Jahr 1881 vom Bremer Kaufmann und Erfinder Georg Hirdes. Der Tropfenzähler wurde weltberühmt und der Name Gnarrenburg war weltweit bekannt. Gnarrenburg entwickelte sich zum größten Standort für Glaswaren mit Stöpseleinbohrung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Ohm |url=http://www.marienhuette-gnarrenburg.de/WebMarienhuette/Mindex.htm |titel=Die Marienhütte Gnarrenburg |werk=www.marienhuette-gnarrenburg.de |datum=2005 |abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tim Wöbbeking |Hrsg=Jürgen Langenbruch |Titel=Wie Gnarrenburger Glas einst die Welt eroberte |Sammelwerk=[[Heimat-Rundblick|Heimat-Rundblick. Geschichte, Kultur, Natur]] |Nummer=98 |Verlag=[[Druckerpresse-Verlag]] |Ort=Lilienthal |Datum= |ISSN=2191-4257 |Seiten=24–25 |Kommentar=Nr.&amp;amp;nbsp;3/2011 [Herbstausgabe]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 wurden die Gemeinden Augustendorf, Barkhausen, Fahrendorf, Findorf Klenkendorf, Kuhstedtermoor eingegliedert. Am 8.&amp;amp;nbsp;April 1974 kamen Brillit, Glinstedt, Karlshöfen, Kuhstedt und Langenhausen hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN |3-17-003263-1|Seite=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Widersprüchliche Angaben: Auf folgender Internetseite der Gemeinde Gnarrenburg steht, dass alle 12 Ortschaften am 8.&amp;amp;nbsp;April 1974 eingemeindet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;(→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe unter:&amp;#039;&amp;#039; {{Internetquelle |url=http://www.gnarrenburg.de/default.cfm?mid=33146 |titel=Allgemeine Informationen über die Gemeinde Gnarrenburg) |werk=Internetseite Gemeinde Gnarrenburg |abruf=2019-03-19 |archiv-datum=2020-08-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200808231549/https://www.gnarrenburg.de/default.cfm?MID=33146 |offline=ja |archiv-bot=2025-05-21 00:55:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 70,05 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=33.8|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=5.8|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=50.9|ERGEBNIS4=5.6|PARTEI4=WFB|FARBE4=8A2BE2|ANMERKUNG4=[[Wählergemeinschaft]] Freie Bürger Gnarrenburg|ERGEBNIS5=2.0|ERGEBNIS6=1.3|ERGEBNIS7=0.7|PARTEI5=FDP|PARTEI6=Unabh.|PARTEI7=dieBasis|ANMERKUNG6=[[Einzelbewerber]] Jan Luca Semken}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Gnarrenburg besteht aus 24 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 9.001 und 10.000 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;voris&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |titel=Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); §&amp;amp;nbsp;46 – Zahl der Abgeordneten |werk=Internetseite Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS) |datum=2010-12-17 |abruf=2016-12-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200610161134/http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |archiv-datum=2020-06-10 |offline=ja |archiv-bot=2023-05-14 08:34:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 24 Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 und endet am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl vom 12. September 2021]] ergab das folgende Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gnarrenburg.de/v1/uploads/bekanntmachungen/WahlergebnisGR.pdf |titel=Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeinderatswahl |werk=Internetseite der Gemeinde Gnarrenburg |datum=2016-09-14 |format=PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-03-19 |archiv-datum=2016-12-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161227211511/http://www.gnarrenburg.de/v1/uploads/bekanntmachungen/WahlergebnisGR.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-05-21 00:55:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! Anzahl Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]|| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]|| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Wählergruppe|Wählergemeinschaft Freier Bürger]]|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Hauptamtlich]]er [[Bürgermeister]] der Gemeinde Gnarrenburg ist Marc Breitenfeld ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 12. September 2021 setzte er sich gegen Marcel van der Pütten ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Philipp Jagels ([[Die PARTEI]]) mit 59,66 % der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang durch. Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 69,92 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.landeswahlleiter.niedersachsen.de/download/87577/Einzelergebnisse_der_Direktwahlen_am_25._Mai_2014.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2014 in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160303173847 |archiv-bot=2019-09-07 22:23:31 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;www.landeswahlleiter.niedersachsen.de.&amp;#039;&amp;#039; 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2014, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;März 2019 (PDF; 457&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Breitenfeld trat seine Amtszeit am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der den Ortsteil Gnarrenburg der gleichnamigen Gemeinde vertritt, setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03357016/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2152 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SPD: 9 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 4 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Kommunalwappen]] von Gnarrenburg wurde vom [[Stade]]r [[Maler]] und [[Grafiker]] [[Synold Klein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Grit Klempow |Titel=Kunstverein rückt Synold Klein ins Licht |Sammelwerk=[[Stader Tageblatt]] |Nummer=154 |Ort=Landkreis Stade |Datum=2015-07-07 |ISSN=0174-4909 |Seiten=18 |Online=[https://www.kunstvereinstade.de/presse/7-juli-2015-stader-tageblatt/ Digitalisat] |Abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entworfen und am 24.&amp;amp;nbsp;April 1978 vom Gemeinderat beschlossen. Die Genehmigung durch den Landkreis Rotenburg (Wümme) erfolgte am 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1979.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen I&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In [[Silber#Heraldik|Silber]] über [[Wellenschnitt|Wellen]] eine [[Rot#Heraldik|rote]] [[Zinne (Heraldik)|gezinnte]] [[Mauer (Heraldik)|Mauer]] mit einem [[Turm (Heraldik)|Zinnenturm]], darunter eine zwölfarmige [[Grün#Heraldik, Phaleristik und Vexillologie|grüne]] [[Lilienzepterstern|Lilienhaspel]].&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Internetquelle |url=http://www.gnarrenburg.de/default.cfm?mid=33146 |titel=Allgemeine Informationen über die Gemeinde Gnarrenburg |werk=Internetseite Gemeinde Gnarrenburg |abruf=2019-03-19}}&lt;br /&gt;
|ref = &amp;quot;Wappen I&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Quelle_2 = {{Literatur |Hrsg=Gemeinde Gnarrenburg |Titel=Hauptsatzung (Beschluss vom 1.&amp;amp;nbsp;November 2011) |TitelErg=§&amp;amp;nbsp;2 Wappen, Flagge, Dienstsiegel |Datum= |Seiten=1 |Online=[http://www.gnarrenburg.de/v1/uploads/BEKANNTMACHUNGEN/2013-06-19_alte_Hauptsatzungneu.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=28 |Abruf=2019-03-19}}&lt;br /&gt;
|Begründung = Die rote gezinnte Mauer über den Wellen deutet auf die Gnarrenburg, die an der Wasserscheide gelegen, seit 1250 den Weg durch das Moor sperrte, und die der neuen Gemeinde den Namen gab. Die 12-armige Lilienhaspel versinnbildlicht den Zusammenschluss der ursprünglichen 12 Gemeinden. Die [[Lilie (Heraldik)|Lilien]] sind ein oft verwendetes Element in der Volkskunst dieser Landschaft, deren Orte als Geestdörfer am Rande des Moores oder als Orte der Moorkolonisation wie Inseln im Moore liegen. Das Wappen ist abgeleitet vom Wappen der Gemeinde vor 1974 (s. unten), welches heute noch gültig für den Ortsteil Gnarrenburg ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Gnarrenburg-Ort COA.svg|100px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blasonierung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „In Silber eine dreitürmige rote Zinnenburg, der mittlere Turm mächtiger mit zusätzlichem unteren Zinnenkranz; unten belegt mit einem silbernen Maueranker.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gnarrenburg.de/default.cfm?mid=31930 |wayback=20200814075529 |text=Die Ortschaften der Gemeinde Gnarrenburg |archiv-bot=2025-05-21 00:55:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flagge Gnarrenburg.svg|100px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hissflagge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Die Flagge ist grün-weiß quergestreift mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fahnenversand.de/fotw/flags/de-rb-gn.html Flagge der Gemeinde Gnarrenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Es besteht eine [[Städtepartnerschaft|Partnerschaft]] mit:&lt;br /&gt;
:{{DEU|Ziel=Baalberge}}, ehemalige Gemeinde und heutiger Ortsteil von [[Bernburg]] in [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Gnarrenburg}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pauluskirche gnarrenburg.JPG|mini|hochkant|Die Pauluskirche im Ortskern von Gnarrenburg]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Gnarrenburg}}&lt;br /&gt;
* Das [[Steingrab im Eichholz]] ist eine [[Neolithikum|neolithische]] [[Megalith]]anlage, die zwischen 3500 und 2800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Anlage der [[Trichterbecherkultur]] entstand.&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Pauluskirche (Gnarrenburg)|Pauluskirche]] von Gnarrenburg wurde 1784 vom Moorkommissar [[Jürgen Christian Findorff]] geplant und gebaut und fasste 1000 Plätze. Eingeweiht wurde die Kirche  1790. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kirchen steht der Turm hier an der langen Seite des Kirchenschiffs, in dessen Mitte sich der Altarraum mit der Kanzel befindet und die Gemeinde U-förmig um den Altar sitzt. Sie liegt auf der höchsten Erhebung des Ortes Gnarrenburg. Bevor die Kirche gebaut wurde, stand auf dem Gelände der Gnarrenburger Hof.&lt;br /&gt;
* Der Bahnhof an der Bahnlinie [[Moorexpress|Stade–Bremen]] wurde 1909 vom Worpsweder Architekten [[Heinrich Vogeler]] gebaut. Heute findet man das Glasmuseum Gnarrenburg im Bahnhofsgebäude.&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Augustendorf kann ein [[historischer Moorhof]] besichtigt werden.  Die [[Hofanlage Augustendorf 11]] und die [[Hofanlage Augustendorf 27]] aus dem 19. Jahrhundert, beide in Fachwerk, stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
* Bedeutend ist der [[Oste-Hamme-Kanal]], welcher die Gemeinde Gnarrenburg in einer Länge von 16&amp;amp;nbsp;km von Nord nach Süd durchzieht. Der Oste-Hamme-Kanal wurde 1769 bis 1790 durch Jürgen Christian Findorff gebaut und diente der Entwässerung des Teufelsmoors und des Gnarrenburger Moors sowie dem Frachtverkehr mit Torf in die Metropolen Hamburg und Bremen. Im Norden beginnt der Kanal in Spreckens an der [[Oste]] und fließt im Süden der Gemeinde Gnarrenburg in die [[Hamme (Fluss)|Hamme]]. Durch ein Schleusensystem fließt der Kanal in zwei Richtungen. Der höchste Punkt des Kanals liegt in der Ortschaft Langenhausen. Nach der Fertigstellung betrug die Sohlenbreite vier&amp;amp;nbsp;Meter und die Tiefe drei&amp;amp;nbsp;Meter. Heute hat der Kanal noch die Breite von ca. vier&amp;amp;nbsp;Meter, jedoch nur noch eine Tiefe von 1,50&amp;amp;nbsp;Meter. Wander- und Fahrradwege liegen direkt am Oste-Hamme-Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Gnarrenburg gibt es drei Museen:&lt;br /&gt;
* das Glasmuseum im Bahnhofsgebäude&amp;lt;ref&amp;gt;Peter von Döllen: {{Toter Link |datum=2023-05 |url=http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Osterholz/364808/Der-Tropfenzaehler-ist-das-Herzstueck.html?id=366788 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Tropfenzähler ist das Herzstück.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-05-14 08:34:31 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Internetseite Weser Kurier.&amp;#039;&amp;#039; 22.&amp;amp;nbsp;April 2011, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das Kartoffelmuseum im Ortsteil Brillit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kartoffelscheune.de/ |titel=Kartoffelmuseum |werk=Internetseite Kultur- und Heimatverein Brillit e.&amp;amp;nbsp;V. |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304041248/http://www.kartoffelscheune.de/ |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das Museum &amp;#039;&amp;#039;Historischer Moorhof&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Augustendorf mit [[Moor]][[lehrpfad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Huvenhoops Moor&amp;amp;See.jpg|mini|Blick auf Huvenhoopsmoor und Huvenhoopssee]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich mit dem Naturschutzgebiet [[Huvenhoopsmoor]] eines der wenigen noch intakten Hochmoore Niedersachsens. Innerhalb des Gebietes befindet sich der [[Huvenhoopssee]] als einer der letzten Hochmoorseen in Niedersachsen. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen den Ortsteilen Glinstedt und Augustendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Besucher Einblicke in die ursprüngliche Moorlandschaft, die Bedeutung von Mooren, Tier- und Pflanzenwelt, die Nutzung von Torf und die Zukunft der letzten Moore zu verschaffen, schuf die Gemeinde Gnarrenburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen den Moorerlebnispfad. Der rund 700&amp;amp;nbsp;m lange Pfad führt die Besucher zu verschiedenen Stationen. Neben inhaltlich gestalteten Stationen gibt es auch drei Aktionsstationen, und zwar die Modderzone, in der man barfuß das Moor erleben kann, der historischen Vorbildern nachgebaute Knüppel- und Bohlendamm und einen Moorgraben, den man mit einem Stab überspringen kann. Zudem wurde ein Libellenteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung von Gnarrenburg ist im Herbst ein wichtiges Durchzugsgebiet für die nordeuropäischen [[Kranich]]e. Die großen Kranichschwärme auf den Wiesen und abgeernteten Felden ziehen zahlreiche Besucher an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jeweils Mitte Oktober findet an einem Wochenende der Herbstmarkt, ein Volksfest, statt. Im Frühjahr findet das Blütenfest entlang des Oste-Hamme-Kanals statt, zu dem jedes Jahr mehr als zehntausend Besucher kommen. In Augustendorf finden mehrere Karnevalsveranstaltungen statt. Gnarrenburg ist zudem der Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Moorland, die Wege sind ausgeschildert. Außerdem sind das Schützenfest sowie das jährliche Campertreffen erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Die Gemeinde ist vor allem über die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;74]] gut zu erreichen. Sie verfügt im Ortsteil Karlshöfen über einen [[Flugplatz Karlshöfen|Flugplatz]], auf welchem auch Nachtlandungen möglich sind. Eine Schnellbuslinie verbindet Gnarrenburg mit Bremervörde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.evb-elbe-weser.de/fileadmin/user/Bahn_Bus/PDF/Buslinien/2021/Fahrplanaenderungen/2021/neu_ab_02.09.2021/Linie_640_ab_02.09.21.pdf Busfahrplan Gnarrenburg–Bremervörde], abgerufen am 2. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Gnarrenburg&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Bremervörde–Osterholz-Scharmbeck]]. Die nächsten regelmäßig bedienten Bahnhöfe befinden sich in Bremervörde (Richtung Bremerhaven oder Hamburg) und Oldenbüttel (Richtung Bremen oder Bremerhaven). An den Wochenenden ist auch eine Zugverbindung mit der Museumsbahn [[Moorexpress]] zwischen [[Bremen Hauptbahnhof]] und [[Bahnhof Stade|Stade]] nutzbar, welche durch Landschaften (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Teufelsmoor (Naturschutzgebiet)|Teufelsmoor]] und [[Altes Land]]) führt. Auch der Schwerlastverkehr vom Hamburger Hafen nach Bremerhaven hat seine Route durch Gnarrenburg. Internationale [[Flughafen|Flughäfen]] befinden sich in [[Flughafen Bremen|Bremen]] und [[Flughafen Hamburg|Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Gnarrenburg befindet sich die Zentrale des zweitgrößten europäischen Leuchtenherstellers [[Brilliant AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren ein großes internationales Torfwerk ([[Compo (Unternehmen)|Compo]]) und eine Sandgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist der Mittelstand mit Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk stark vertreten. Die [[Volksbank Osterholz-Scharmbeck]] unterhält hier Geschäftsstellen, ebenso unterhält die [[Sparkasse Rotenburg Osterholz|Sparkasse Rotenburg-Osterholz]] mit Sitz in Zeven hier Filialen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torfabbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Torfwerk Gnarrenburg.JPG|mini|Torfwerk Gnarrenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnarrenburger Torfeisenbahn K102.jpg|mini|Zug der Torfeisenbahn überquert eine Straße auf der Fahrt ins Moor (2014)]]&lt;br /&gt;
Die Moorflächen auf dem Gebiet der Gemeinde, vor allem zwischen den Ortsteilen Glinstedt und Augustendorf, halten torfhaltige Böden vor. Dies weckte seit jeher das Interesse an der wirtschaftlichen Ausbeutung des Gebietes durch den Torfabbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landesnutzungsplan der Landesregierung [[Kabinett McAllister|McAllister (2011–2013)]] war die Region um Gnarrenburg als „Vorranggebiet“ für den Torfabbau ausgewiesen. Neben dem traditionellen &amp;#039;&amp;#039;Humuswerk&amp;#039;&amp;#039; trieb das &amp;#039;&amp;#039;Torfwerk Sandbostel GmbH&amp;#039;&amp;#039; seit 2011 im Gnarrenburger Moor den Flächenaufkauf voran und sicherte sich die Nutzungsrechte über Optionsverträge. Die &amp;#039;&amp;#039;Torfwerk Sandbostel GmbH&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zusammenschluss der Firmen &amp;#039;&amp;#039;Gramoflor&amp;#039;&amp;#039; in [[Vechta]] und &amp;#039;&amp;#039;Meiners GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG&amp;#039;&amp;#039; aus [[Borstel (Landkreis Diepholz)|Borstel]] im [[Landkreis Diepholz]]. Das „Vorranggebiet Gnarrenburger Moor“ hat eine Größe von 1400&amp;amp;nbsp;Hektar, von denen sich im Jahr 2013 300&amp;amp;nbsp;Hektar im Abbau befinden oder befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Schmidt: {{Webarchiv |url=http://www.brv-zeitung.de/lokales/lokale-nachrichten_artikel,-Phantom-im-Moor-hat-ein-Gesicht-_arid,739873.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Phantom im Moor hat ein Gesicht.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131203004132}} In: &amp;#039;&amp;#039;Internetseite Bremervörder Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im nördlichen Bereich des Vorranggebietes will das Torfwerk Sandbostel auf einer Fläche von 200&amp;amp;nbsp;Hektar Torf in den Gemeinden Gnarrenburg und Sandbostel abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ländliche Entwicklung|Landvolk Bremervörde]] hatte nach ersten Flächenaufkäufen steigende [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pachtpreise]] beklagt. Bürger in Gnarrenburg gründeten die &amp;#039;&amp;#039;Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore&amp;#039;&amp;#039;. Sie fordert vom Landrat in Gnarrenburg und Umgebung ein [[Moratorium (Wirtschaft)|Moratorium]], um den Torfabbau zu stoppen. Die Landesregierung [[Kabinett Weil I|Weil&amp;amp;nbsp;I (ab 2013)]] legte in ihrem Regierungsprogramm ein umfangreiches Moorschutz-Konzept vor, welches die Torfabbaugenehmigungen in Niedersachsen untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.radiobremen.de/nachrichten/land_und_leute/torfabbau-gnarrenburg128.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Gnarrenburger Moor: Bürgerinitiative will Torfabbau stoppen.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130324040457}} In: &amp;#039;&amp;#039;Internetseite Radio Bremen.&amp;#039;&amp;#039; 21.&amp;amp;nbsp;März 2013, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film und Fernsehen ===&lt;br /&gt;
Das Teufelsmoor rund um Gnarrenburg ist beliebter Drehort für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen. So wurde u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Tatort: Hexentanz]] mit [[Maria Furtwängler]] in dieser Region gedreht. Weitere TV-Produktionen in der Gemeinde Gnarrenburg sind u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Landpartie (NDR)|Landpartie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Land und Liebe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mein Nachmittag&amp;#039;&amp;#039;. Gnarrenburg war auch Drehort für die ZDF Kinderserie &amp;#039;&amp;#039;[[Löwenzahn (Fernsehsendung)|Löwenzahn]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Rathaus, Bahnhofstraße 1&lt;br /&gt;
* Tourist-Information Gnarrenburg, Hindenburgstraße 64&lt;br /&gt;
* Bücherei mit zahlreichen Werken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gnarrenburg.de/default.cfm?mid=33926 Öffentliche Bücherei in Gnarrenburg] abgerufen am 30. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* Waldbad, Hermann-Lamprecht-Straße 71e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kindertagesstätten ====&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte „Kinderburg“ in Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* Natur- und Waldkindergarten Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* Kinderkrippe „Mäusehöhle“ in Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Brillit&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte „Sprungschanze“ in Karlshöfen&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Kuhstedt&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte „Wildfang“ in Glinstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schulen ====&lt;br /&gt;
* Grundschule Karlshöfen&lt;br /&gt;
* Grundschule Klenkendorfer Mühle (Brillit)&lt;br /&gt;
* Grundschule Kuhstedt&lt;br /&gt;
* Oste-Hamme-Schule Gnarrenburg, Oberschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales ====&lt;br /&gt;
* Seniorenwohnanlage Gnarrenburg, Wilhelm-Busch-Weg 2&lt;br /&gt;
* Tagespflege Eulennest, Hindenburgstraße 18&lt;br /&gt;
* Tagespflege Haus der Diakonie, Hermann-Lamprecht-Straße 48a&lt;br /&gt;
* Tagespflege Idylle im Moor, Schwarze Flagge 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sonstige ====&lt;br /&gt;
* Jugend- und Begegnungsstätte Oase  im Ortszentrum&lt;br /&gt;
*  Internetcafé&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brünings]] (1876–1958), HNO-Arzt und Hochschullehrer, im Ortsteil Kuhstedt geboren&lt;br /&gt;
* [[Volker Gransow]] (1945–2015), Hochschullehrer und Redakteur, im Ortsteil Karlshöfen geboren&lt;br /&gt;
* [[Werner Greth]] (1951–1982), Fußballspieler, im Ortsteil Brillit geboren&lt;br /&gt;
* [[Keke Topp]] (* 2004), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Andreas Matthaei]] (1662–1737), Prediger in Kuhstedt (→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe unter: [[Otto Matthaei (Geistlicher, 1627)|Otto Matthaei]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Christian Findorff]] (1720–1792), Moorkolonisator, er hat die Moore zwischen Wümme und Hamme, das Teufelsmoor nordöstlich von Bremen, vermessen, entwässert und durch Kolonisten bevölkert, durch seinen Einsatz für die Kolonisten bekam er den Beinamen „Vater aller Moorbauern“, gründete u.&amp;amp;nbsp;a. das nach ihm benannte Findorf&lt;br /&gt;
* [[Hermann Lamprecht]] (1846–1909), Glasmacher und Ofenbauer, betrieb u.&amp;amp;nbsp;a. die Marienhütte Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Feuß]] (1862–1945), Bremer Pädagoge und Senator, starb in Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wiegmann]] (1886–1973), Maler, im Ortsteil Kuhstedt gelebt und verstorben&lt;br /&gt;
* [[Karl H. Peter]] (1918–2003), Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral und Personalchef bei [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe|SHAPE]]&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Greiffenhagen]] (1935–2013), Jurist und Dramaturg, starb in Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* [[Horst Rosengart]] (1936–2021), Architekt und Hochschullehrer, er schuf 1975 das Lampenwerk der Brillanthütte in Gnarrenburg&lt;br /&gt;
* [[Harm Dieder Kirschner]] (* 1962), Orgelbaumeister, arbeitete an der Orgel der Kuhstedter Erlöserkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gnarrenburg.de/ Internetauftritt der Gemeinde Gnarrenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.landschaftsverband-stade.de/faltblatt36.html Aus Gnarrenburgs vergangenen Tagen: Torf und Glas] beim [[Landschaftsverband Stade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gnarrenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021384-5|VIAF=248952381}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnarrenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Stader Geest]]&lt;/div&gt;</summary>
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