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	<title>Gnandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:31:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gnandstein&amp;diff=741673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;2015 Michael 2015: /* Geografie */ So sollte der Text besser lesbar sein. Belege zu den Angaben wären gut ...</title>
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		<updated>2026-04-12T13:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie: &lt;/span&gt; So sollte der Text besser lesbar sein. Belege zu den Angaben wären gut ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gnandstein&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Frohburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/01/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/34/26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 189 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 319&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frohburg.de/portal/seiten/einwohnerentwicklung-in-frohburg-2022-900000127-27270.html |titel=Einwohnerentwicklung in Frohburg – Einwohner von Frohburg und Ortsteilen zum Stichtag 31.12.2022 |hrsg=Stadt Frohburg |format=PDF; 194 KB |abruf=2023-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Kohren-Sahlis]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04654&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034344&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Gnandstein vom Burgturm aus.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gnandstein vom Bergfried aus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Frohburg]] im Süden des [[Landkreis Leipzig|Landkreises Leipzig]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gnandstein liegt im [[Sächsisches Lössgefilde|Sächsischen Hügelland]]. Die Nachbarorte sind [[Streitwald (Frohburg)|Streitwald]], [[Dolsenhain]], [[Kohren-Sahlis]] und [[Wüstenhain (Frohburg)|Wüstenhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild Gnandsteins wird maßgeblich durch die Burg geprägt, die von vielen Stellen im Dorf zu sehen ist. Die Dorfgebäude sind meist historischem Ursprungs. Durch den Ort fließt die [[Wyhra]], sie teilt das Dorf in zwei fast gleich große Hälften. Gnandstein weist eine Steigung von Nordwesten mit 205&amp;amp;nbsp;m nach Südosten mit 244&amp;amp;nbsp;m auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine klimatische Besonderheit ist die dem Ort angrenzende Wetterscheide Stöckigt, ein Waldstück. Durchquert man dieses in Richtung Nordwesten, dann wird man in der Regel auf mildere Temperaturen stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1200/1210 gründeten die Herren von [[Schladebach (Adelsgeschlecht)|Schladebach]] die [[Burg Gnandstein]] mit [[Wohnturm]] und [[Ringmauer]]. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie mit [[Palas]], [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] und um 1250 rundem [[Bergfried]] weiter ausgebaut. Für das Jahr 1228 ist eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes Gnandstein belegt. Um 1380/1400 wurde die Burg erneut ausgebaut. 1409 ist die [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|Familie von Einsiedel]] in Gnandstein erstmals nachgewiesen, die für die Region in den nächsten 450 Jahren eine bedeutende Rolle spielte. Um 1480/1500 vollzog sich ein grundlegender spätgotischer Ausbau der Burg. 1486 wurde der Wirtschaftshof erstmals erwähnt. 1508 erfolgte der Abriss der alten Dorfkirche und der Neubau einer spätgotischen Kirche. Im 15. Jahrhundert gehörte Gnandstein noch zur [[Kreisamt Altenburg|Pflege Altenburg]], später zum [[Amt Borna]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnandstein 1840.jpg|miniatur|Gnandstein um 1840]]&lt;br /&gt;
Die Reformation wurde in Gnandstein mit dem Tod Herzog Georgs im Jahr 1539 eingeführt. Zwischen 1535 und 1540 wurde vermutlich ein bescheidenes Schulhaus unter dem Namen „Custodia“ gebaut. 1547 wurden die Gnandsteiner samt ihrem Vieh beim Durchzug der kaiserlichen Truppen Karls V. ausgeraubt, daraus resultierten Verwüstung und Not. 1577 wurde an die Kirche ein Turm angebaut. 1583 erfolgte die Aufstockung des Torhauses und des Turms der Burg. 1598 wurde ein neuer Friedhof eingerichtet. Durch den [[Dreißigjähriger Krieg |Dreißigjährigen Krieg]] erlitt auch Gnandstein Zerstörungen, zum Beispiel die zweier Bauerngüter. 1762 erlitt das Dorf durch ein preußisches Feldlager Verwüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1842 gab es im Ort die erste Gemeindeordnung. 1844 wurde das heutige Pfarrhaus errichtet. Gnandstein lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Borna]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;62&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Frohburg]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Borna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416070423if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm | archiv-datum=2023-04-16 | abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1863 erfolgte die Gründung des Gesangsvereins. Im Jahr 1878 erbauten die Gnandsteiner ein neues Schulhaus. Die Gründung des „Arbeiterradfahrerverein Gnandstein und Umgebung“ erfolgte im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Gnandstein.jpg|mini|Kirche in Gnandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church of Gnandstein - saxony.JPG|mini|Kirchturm an der Westseite]]&lt;br /&gt;
Das benachbarte Dorf [[Wüstenhain (Frohburg)|Wüstenhain]] kam 1940 in die Gemeinde Gnandstein. 1945 schließlich endete mit der Enteignung die Herrschaft der Familie von Einsiedel, ihr Gut wurde vollkommen aufgeteilt. 1947 wurde auf der Burg ein Museum wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde eine Sportgemeinschaft mit der „Hengstwiese“ als Sportplatz gegründet. 1952 wurde die Wasserleitung fertiggestellt. Im Jahre 1953 entstand im Südflügel der Burg ein Kindergarten. Die Dorfstraße erhielt 1954 eine Pflasterung. 1955 erfolgte als nächste Baumaßnahme die Neuerbauung der Wyhrabrücke. Im Jahr 1957 ging die Burg Gnandstein in [[Volkseigentum]] über. 1958 wurden 16 Bauern an die LPG „Karl Marx“ in Rüdigsdorf angeschlossen. 1959 wurde die LPG „Goldene Ähre“ vom Typ I auf Initiative von Altbauer Hüfler gegründet. 1965 wurde eine Burggaststätte fertiggestellt. Bis 1974 wurden die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften von Gnandstein, Altmörbitz und Dolsenhain zur [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG Typ III]] zusammengeschlossen. 1974 wurde die Kleingartensparte „Burgaue“ mit 22 Gärten gegründet. Nachdem bereits 1980 eine Kinderkrippe eingeweiht worden war, entstanden 1987 zwei neue Horträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Einheit übernahm der Freistaat Sachsen 1992 die Burg Gnandstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1996 erfolgte die Eingemeindung von Gnandstein nach Kohren-Sahlis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Januar 2018 gehört der Ort zur Stadt Frohburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551 || 16 [[Hufner|besessene Mann]], 47 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 15 besessene Mann, 35 [[Häusler]], 3 [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 417&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 482&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 463&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 453&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 592&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950{{FN|1}} || 676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964{{FN|1}} || 536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990{{FN|1}} || 445&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|mit Wüstenhain}}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ort lebt stark vom Tourismus. Die [[Burg Gnandstein]] ist als älteste erhaltene Burg Sachsens ein vielbesuchtes Ausflugsziel. Im Dorf ist die Bäckerei Reiße ansässig, die ihre Waren auch in eine Filiale nach Kohren-Sahlis liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Ortsdurchfahrt Gnandsteins führt von Kohren-Sahlis nach Dolsenhain.&lt;br /&gt;
Eine andere Straße geht nach Wüstenhain ab und eine vierte über den Sauberg nach Streitwald. Alle anderen Straßen, bis auf die an der Burg vorbei, sind für größere Fahrzeuge mehr oder weniger Sackgassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg gnandstein-2.jpg|mini|Burg Gnandstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Burg Gnandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Gnandstein|Ev. Pfarrkirche]], gotischer Saalkirchenbau&lt;br /&gt;
* Häuser mit Bausubstanz aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr findet am 30. April das Hexenfeuer und Mitte Oktober das Herbstfeuer auf der Wiese hinter dem Sportplatz im Ortsteil Neue Sorge statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhold Grünberg: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Gnandstein&amp;#039;&amp;#039;. Gnandstein 1901 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/102763/1/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Marius Winzeler, Janos Stekovics: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Kirche. Christliche Kunst in Gnandstein&amp;#039;&amp;#039;, Halle/Saale 1994&lt;br /&gt;
* {{BKD|15|44|47|Gnandstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Frohburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Frohburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;2015 Michael 2015</name></author>
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