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	<title>Glyptik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:59:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glyptik&amp;diff=444167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-17T09:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|--[[Benutzer:NeptunT|NeptunT]] ([[Benutzer Diskussion:NeptunT|Diskussion]]) 22:47, 10. Feb. 2021 (CET)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manifattura italiana, tazza in calcedonio con cristallo di monte, 1590-1600 ca. con montature del xvii sec 01.jpg|mini|Schale aus [[Chalcedon (Mineral)|Chalzedon]] mit Bergkristall, italienisch, ca. 1590–1600, Montur aus dem 17. Jhd.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glyptik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|γλύφειν|glýphein}} „aushöhlen, herausschnitzen, [in den Stein] eingraben“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinschneidekunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die plastische Bearbeitung von [[Schmuckstein]]en und [[Schmuckstein|Edelsteinen]], [[Quarz|Bergkristall]] und ähnlichen Steinsorten mit Hilfe von Schneid- und Schleifgeräten. Mithilfe der Steinschneidekunst können völlig verschiedene Objekte hergestellt oder verziert werden, wie beispielsweise [[Schmuck]], Schalen, Zier- oder Trinkgefäße, ebenso wie [[Gemme]]n oder [[Kamee]]n. Auch die Technik der marmornen Einlegearbeiten (beispielsweise bei Fußböden in italienischen Kirchen) und der [[Pietra dura]] basiert auf Steinschnitt. Die Steinschneidekunst wurde in der Praxis häufig mit [[Goldschmiedekunst]] kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe und Techniken  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cameo Shapur Valerianus Bab360 CdM Paris.jpg|mini| [[Sassanidenreich|Sassanidischer]] [[Kamee mit Valerian und Schapur I.|Kamee-Schmuckstein]] mit Kampfszene aus dem [[Römisch-Persische Kriege#Schapur I. – Triumph über drei Kaiser|Römisch-Persischen Krieg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Schapur I.]] gegen [[Valerian]], 3. Jahrhundert n. Chr., [[Cabinet des Médailles]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rock crystal ewer.jpg|mini|hochkant|Kännchen aus Bergkristall mit floralen und Tiermotiven, ca. 1000–1050, Ägypten ([[Victoria and Albert Museum]], London)]]&lt;br /&gt;
Hauptsächlich wird die Glyptik als Technik der Kleinplastik ausgeübt, besonders bei der Herstellung von Gemmen, [[Siegel]]n und dergleichen. Neben der antiken Glyptik gibt es eine ältere (3500–1500 v. Chr.), vor allem in Schottland verbreitete Technik, mit der [[Carved Stone Ball]]s hergestellt wurden. Zu einer westlich technischen Verfeinerung kam es im 6. Jahrhundert v. Chr. in der griechischen Glyptik, nachdem bereits die [[Kreta|kretisch]]-[[Mykene|mykenische]] Kultur die Steinbearbeitung zu beachtlicher Höhe geführt hatte. In der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] wurde die Technik vor allem auf dem Gebiet der Porträtkunst angewandt, ebenso in der [[Renaissance]], in der die Steinschneidekunst neuen künstlerischen Aufschwung nahm. Einen weiteren Höhepunkt erfuhr sie im [[Klassizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Vorderasiatische Archäologie|Vorderasiatischen Archäologie]] werden mit dem Begriff Glyptik sowohl [[Stempelsiegel]] (ab der frühen [[Halaf-Kultur|Halaf-Zeit]] um 6000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. belegt) als auch [[Rollsiegel]] (belegt ab der [[Uruk-Zeit]], etwa 3400 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) bezeichnet. Die Rollsiegel stellen eine der umfangreichsten Bildquellen der Kulturen des Alten Orients dar. Ebenfalls eine frühe Form war die [[Indus-Siegel|Glyptik der Indus-Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. bis 18. Jahrhundert wurde in Zentren wie Mailand, Florenz, Prag und Neapel von Künstlern wie beispielsweise den [[Saracchi (Künstlerfamilie)|Saracchi]] und der Familie [[Miseroni]] Meisterwerke der Steinschneidekunst geschaffen, die bei fürstlichen Sammlern in ganz Europa gefragt waren, und noch heute die bedeutendsten Sammlungen zieren (u.&amp;amp;nbsp;a. Schatzkammer des [[Kunsthistorisches Museum Wien|KHM Wien]], Galerie d&amp;#039;Apollon im [[Louvre]]). In Renaissance und [[Barock]] waren außerdem Arbeiten in [[Pietra dura|Pietra-dura]]-Technik beliebt, das heißt Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kunstgeschichte spricht man von „Gemmen“ = gravierte Steine als Oberbegriff, egal ob erhaben oder vertieft graviert. Im Edelsteinhandel wird aber eingeteilt in die Begriffe [[Gemme]] (vertieft) und [[Kamee]] (erhaben geschnitten). Man spricht von gravierten oder geschnittenen Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung von Originalwerken oder [[Abformen|Abdrucken]] aus dem Bereich der Glyptik bezeichnet man als [[Daktyliothek]]. Eine [[Glyptothek]] ist eine Sammlung von [[Skulptur]]en und geschnittenen Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epochen antiker Glyptik ==&lt;br /&gt;
Die antike Glyptik ist in Epochen und Stilmerkmale wie folgt gegliedert:&lt;br /&gt;
* [[Minoische Kultur|Minoische]] und [[Mykenische Kultur|Mykenische]] Siegel ca. 3000–1000 v. Chr.&lt;br /&gt;
* Griechisch-geometrische Glyptik&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Zyperns|Kyprische]] Glyptik&lt;br /&gt;
* „Inselsteine“, griechische Gemmen des 7./6. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Phönizier|Phönikische]] und phönikisch-griechische [[Skarabäus|Skarabäen]] des 6. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
* Griechisch-archaische Glyptik des 6. und frühen 5. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
* Griechisch-klassische Glyptik des 5./4. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
* Graeco-persische [[Gemme]]n&lt;br /&gt;
* Hellenistische Gemmen&lt;br /&gt;
* [[Etrusker|Etruskische]] Skarabäen&lt;br /&gt;
* Italienische und römisch-republikanische Gemmen&lt;br /&gt;
* Gemmen der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gnosis|Gnostische]] Gemmen (Magische Amulette&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zazoff: &amp;#039;&amp;#039;Die antiken Gemmen.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-08896-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Sassanidische Siegel&lt;br /&gt;
* Christliche Gemmen der [[Spätantike]] und des Mittelalters und Neuzeitliche Gemmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Hauptfigur des [[Phantastik|phantastischen Romans]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Golem]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustav Meyrink]] ist der Gemmenschneider Athanasius Pernath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glyptics|Glypten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemmarius-sculptor.de/index.htm 7000 Jahre Glyptik]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Forschungsberichte-1999-2000/fo09nc05.htm Uni Münster]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rollett]]: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Glyptik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Goethe-Jahrbuch|Goethe-Jahrbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1882, S. 352–358. ([https://archive.org/stream/goethejahrbuchv05germgoog#page/n368/mode/2up archive.org], Digitalisat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4057223-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glyptik| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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