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	<title>Glykogenolyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:54:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glykogenolyse&amp;diff=1273468&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nuretok: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-09-29T18:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox GO-Terminus&lt;br /&gt;
| Typ = P&lt;br /&gt;
| GO = 0005980&lt;br /&gt;
| Eltern = [[Glykogen]]-Metabolismus&amp;lt;br /&amp;gt;Abbau der [[Glucane]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Unter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glykogenolyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Glykogenabbau&amp;#039;&amp;#039;) versteht man den physiologischen Abbau von [[Glykogen]] zu [[Glucose-1-phosphat]] und [[Glucose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umgekehrte Prozess ist die [[Glykogensynthese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie ==&lt;br /&gt;
Die Glykogenolyse dient dem temporären Ausgleich fehlender Nahrungsglukose. Die [[Muskel]]n nutzen das in ihnen gespeicherte Glykogen selbst, die [[Leber]] kann durch die Glykogenolyse auch anderen [[Organ (Biologie)|Organen]] Glucose zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslöser für die Glykogenolyse ist ein vermehrter Energiebedarf des Körpers, und die damit verbundene Ausschüttung der [[Hormone]] [[Glukagon]] und [[Adrenalin]]. Das Hormon [[Insulin]] hemmt hingegen die Glykogenolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biochemie ==&lt;br /&gt;
Glykogen ist ein Molekül in dem baumartig Glucose-Moleküle [[Glycosidische Bindung|glycosidisch miteinander verbunden]] sind (siehe schematische Abbildung). Dabei werden längere lineare Ketten von Glucose-Molekülen (gelbe Kreise in der Abbildung) durch alpha-1,4-glykosidische Bindungen gebildet, während die Y-förmige Verzweigstellen (grüne Kreise in der Abbildung) durch alpha-1,6-glykosidische Bindungen gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hormon Glukagon führt in der [[Leberzelle]] zu einem Abbau von Glykogen. Dazu wird von der Leberzelle [[Cyclisches Adenosinmonophosphat|cAMP]] aktiviert sowie die Enzyme [[Glykogenphosphorylase]] und das sogenannte [[Glykogen-Debranching-Enzym]] gesteigert produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Glykogen-schema.png|miniatur|hochkant=2.3|zentriert|Schematischer Aufbau des Glykogens. Angriffspunkte einiger Enzyme für Auf- bzw. Abbau markiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lineare Anteil des Glykogens mit den alpha-1,4-glykosidische Bindungen wird durch die Glykogenphosphorylase abgebaut. Dort [[Katalyse|katalysiert]] das Enzym Glykogenphosphorylase die Bindung freien [[Phosphat]]s am C1-Atom der Glucose. Die glykosidische Bindung zwischen den Glucose-Molekülen wird dadurch aufgespalten. Als Produkt entsteht [[Glucose-1-phosphat]], welches dann noch zur intrazellulären und verwertbaren Form, dem [[Glucose-6-phosphat]], umgebaut ([[Isomerase|isomerisiert]]) wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glykogenphosphorylase kann das Glykogen allerdings nur bis zum vierten Glucose-Molekül vor der nächsten Verzweigungsstelle abbauen. Um den weiteren Abbau zu ermöglichen, entfernt die [[Transferase]]domäne des Glykogen-Debranching-Enzym drei der vier Glukose-Moleküle vor der Verzweigungsstelle (hell-gelbe Kreise in der Abbildung) und fügt sie an einer anderen Seitenkette linear (also alpha-1,4-glykosydisch gebunden) an. Die Glucose-Moleküle dieser Seitenkette können nun wieder einzeln durch die Glykogenphosphorylase abgespalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verbleibende Glucose-Molekül, das alpha-1,6-glykosidisch gebunden ist (blauer Kreis in der Abbildung), wird vom Glucosidaseteil des Glykogen-Debranching-Enzym abgespalten. Dabei entsteht kein Glucose-1-Phosphat, sondern freie Glucose. So führt die Verzweigung des Glykogens dazu, dass bei der Glykogenolyse zu etwa 90 % Glucose-1-Phosphat entsteht, und nur etwa 10 % freie Glucose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regulation des Glykogenmetabolismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Regulation of glycogen metabolism glucagon.svg|miniatur|hochkant=2.3|zentriert|Regulation des Glykogenmetabolismus]]&lt;br /&gt;
Adrenalin (Muskel) oder Glucagon (Leber) aktivieren einen [[G-Protein-gekoppelter Rezeptor|G-Protein gekoppelten Rezeptor]] (GPCR), an der ein [[G-Protein|G&amp;lt;sub&amp;gt;s&amp;lt;/sub&amp;gt;-Protein]] angedockt ist. Dessen α-Untereinheit hat [[Guanosindiphosphat|GDP]] gebunden, welches nach Aktivierung des GPCR mit [[Guanosintriphosphat|GTP]] ausgetauscht wird. Dadurch wird die α-Untereinheit vom Rezeptor freigesetzt und aktiviert eine [[Adenylylcyclasen|Adenylylcyclase]] (AC). Das dabei gebildete [[Cyclisches Adenosinmonophosphat|cAMP]] aktiviert eine [[Proteinkinase A]] (PKA), die wiederum die Phosphorylierung einer [[Phosphorylase-Kinase]] (PPK) katalysiert. Die dadurch stimulierte Kinase aktiviert katalytisch eine [[Glycogenphosphorylase]] (PYG), welche den Abbau von Glykogen zu [[Glucose-1-phosphat]] katalysiert. Proteinkinase A phosphoryliert gleichzeitig eine [[UDP-Glykogensynthase]] (GYS), welche dadurch inaktiviert wird und die Umkehrreaktion nicht mehr katalysieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, [[Lubert Stryer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007. ISBN 978-3-8274-1800-5.&lt;br /&gt;
* Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, John Wiley &amp;amp; Sons, New York 2004. ISBN 0-471-19350-X.&lt;br /&gt;
* [[Bruce Alberts]], Alexander Johnson, Peter Walter, Julian Lewis, Martin Raff, Keith Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology of the Cell&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Taylor &amp;amp; Francis 2007, ISBN 978-0-8153-4106-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://meshb.nlm.nih.gov/record/ui?ui=D050261 Glycogenolysis] in [[MeSH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Flexikon |Name=Glykogenolyse |Komplett=ja |Transferdatum=5. März 2008 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffwechselweg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuretok</name></author>
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