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	<title>Glurns - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name= Glurns&lt;br /&gt;
| AndereNamen= ital.: &amp;#039;&amp;#039;Glorenza&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG= Vinschgau (Bezirksgemeinschaft){{!}}Vinschgau&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ= 883&lt;br /&gt;
| EinwohnerAktuell= 889&lt;br /&gt;
| VZJahr= 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch= 96,49&lt;br /&gt;
| ProzItal= {{0}}3,51&lt;br /&gt;
| ProzLad= {{0}}0,00&lt;br /&gt;
| Breitengrad= 46.67109&lt;br /&gt;
| Längengrad= 10.55502&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 894&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2534&lt;br /&gt;
| HöheZ = 907&lt;br /&gt;
| Fläche= 13,0&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum= 4,2&lt;br /&gt;
| Fraktionen= &lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden= [[Mals]], [[Prad am Stilfserjoch]], [[Schluderns]], [[Taufers im Münstertal]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde= &lt;br /&gt;
| Postleitzahl= 39020&lt;br /&gt;
| Vorwahl= 0473&lt;br /&gt;
| ISTAT= 021036&lt;br /&gt;
| Steuernummer= 00432110211&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister= 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister= Erich Wallnöfer&lt;br /&gt;
| Karte= Glurns in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen= ITA Glurns COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glurns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Glorenza}}; {{rmS|Gluorn|Audio=Roh-vallader-Gluorn.ogg}}) ist mit {{EWZ|IT|021036}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021036}}) eine der kleinsten [[Stadt|Städte]] der Alpen. Sie liegt im [[Vinschgau]] in [[Südtirol]] an der oberen [[Etsch]]. Ein besonderes Merkmal der Stadt sind ihre vollständig erhaltenen [[Stadtmauer]]n. Diese trennen die Stadt in eine so genannte Inner- und eine Außerstadt. Glurns ist eine der acht Städte Südtirols und die einzige Stadt im Vinschgau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Glurns Air2.jpg|mini|Luftansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glurns Stadt 01.jpg|mini|Blick auf Glurns von St. Martin aus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Glurns liegt im [[Vinschgau]] im Westen Südtirols. Der Stadtkern ({{Höhe|907}}) liegt im breiten Talboden des [[Etschtal]]s am unteren Ende der [[Malser Haide]], zwischen [[Etsch]] und [[Punibach|Puni]] und nahe der Einmündung des aus dem [[Münstertal (Alpental)|Münstertal]] kommenden [[Rambach (Etsch)|Rambachs]] in die Etsch. Im Südwesten erreicht das Gemeindegebiet am [[Glurnser Köpfl]] ({{Höhe|2395}}) und [[Plaschweller]] ({{Höhe|2534}}) im [[Chavalatschkamm]] die nördlichsten Ausläufer der [[Ortler-Alpen]], die im [[Nationalpark Stilfserjoch]] unter Schutz gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Fachegg am Fuße des [[Glurnser Köpfl]]s war in prähistorischer Zeit besiedelt. Es handelt sich um eine [[Jungsteinzeit|jungsteinzeitliche]] Siedlung oberhalb von Söles.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glurns war schon in der Römerzeit ein Verkehrsknotenpunkt. Die [[Via Claudia Augusta]] verlief hier, ebenso ein Handelsweg zu den Helvetiern in der (damals noch nicht existierenden) Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die erste Ansiedlung, das Dorf Glurns, lag im westlichen Teil der heutigen Stadt zwischen Etschbrücke und Malser Tor. Die erste urkundliche Erwähnung „in vico Glurnis“ datiert von 1163; sie steht im Kontext einer Glurnser Güterübertragung der [[Schloss Tarasp|Grafen von Tarasp]] an das [[Benediktinerinnenkloster St. Johann]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]]. Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahre 1200.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinandeum, Innsbruck 1937, S. 115, Nr. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name geht auf ein [[Latein|lateinisches]] &amp;#039;&amp;#039;colurnus&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet [[Haseln|Haselstaude]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diether Schürr |Hrsg= |Titel=Der Tartscher Bichl und die Deutung von Ortsnamen im Obervinschgau. |Sammelwerk=Österreichische Namenforschung |Band=36 |Nummer=3 |Datum=2008 |Seiten=53-83 |Online=[https://www.academia.edu/14429673/Der_Tartscher_Bichl_und_die_Deutung_von_Ortsnamen_im_Obervinschgau academia.edu]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der italienische Name &amp;#039;&amp;#039;Glorenza&amp;#039;&amp;#039; hingegen wurde erst in den Zeiten des italienischen Faschismus geprägt (siehe [[Prontuario dei nomi locali dell’Alto Adige]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1227 erhielt Glurns eine eigene Pfarre. Während das Dorf Glurns dem Bischof von [[Chur]] unterstand, förderten die [[Liste der Herrscher von Tirol|Tiroler Landesfürsten]] eine benachbarte Ansiedlung (um die heutige Laubengasse, siehe Abbildung), die schon 1294 als „burgum“ (befestigter Ort) bezeichnet wurde. 1291 verlieh [[Meinhard II.]] Glurns das Marktrecht, 1294 verlegte er den Bartholomäusmarkt von [[Müstair|Münster]] nach Glurns. Erstmals als Stadt wurde Glurns um 1304 schriftlich erwähnt. Durch ihre günstige Lage an der Grenze Tirols zur Schweiz wurde sie schnell sehr reich und durch ihren Markt bekannt. Die Landesfürsten förderten die Ansiedlung durch zehnjährige Steuerbefreiung und die Stadt profitierte von Weggebühren und Niederlagsgebühren (das Niederlagsrecht verpflichtete durchreisende Kaufleute dazu, umzupacken und ihre Waren anzubieten). Vor allem wurde mit Salz gehandelt, das aus den Salinen von [[Hall in Tirol]] kam, aber auch mit Südfrüchten aus Oberitalien, Wein, Eisen- und Metallwaren sowie Gewürzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Glurns Vinschgau.jpg|Türme der Stadtmauer&lt;br /&gt;
 Die Laubengasse in Glurns, Südtirol. 06.jpg|Die Laubengasse&lt;br /&gt;
 Die Stadttore von Glurns in Südtirol. 03.jpg|Blick über die Etsch auf die Stadtbefestigung.&lt;br /&gt;
 Glurns Stadttor 01.jpg|Das Tauferer Tor im Westen der Stadt. Im Hintergrund die Kirche St. Pankratius&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
1233 wurde Glurns Sitz eines landesfürstlichen Gerichts, das für den gesamten oberen [[Vinschgau]] zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1423 wurde Glurns an siebenter Stelle unter 18 Tiroler Städten genannt. Am 22. Mai 1499 wurde nahe Glurns in der [[Schlacht an der Calven]] ein überlegenes kaiserliches Heer von einem Heer der [[Drei Bünde]] nach einem Umgehungsmanöver vernichtend geschlagen. Im Anschluss daran plünderten die siegreichen Truppen die Stadt, steckten sie in Brand und verübten Gräueltaten an der Zivilbevölkerung. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde rund um beide Teile der Stadt nach Plänen des Hofmalers und Festungsbaumeisters [[Jörg Kölderer]] die heute noch bestehende Stadtbefestigung errichtet. 1528 verlieh der spätere Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] der Stadt das Stadtwappen. Die Befestigungen wurden bis etwa 1580 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Etwa im 16. Jh. begann der wirtschaftliche Niedergang der Stadt. Die Handelsrouten änderten sich, vor allem seit das [[Eisacktal]] bei [[Bozen]] durch den [[Kuntersweg]] passierbar gemacht worden war. Die alten Handelsbeziehungen versiegten. Zudem war die neue Stadtbefestigung schon Anfang des 17. Jahrhunderts durch die Entwicklung des Kriegswesens militärtechnisch überholt und galt als wertlos. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Stadt durch umherstreifende Söldner heimgesucht. Es wird vermutet, dass diese auch den 1635 grassierenden Ungarischen [[Flecktyphus]] eingeschleppt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Glurns 03.jpg|mini|hochkant|Blick durch das Malser Tor auf das Tauferer Tor in Glurns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein Spaziergang durch Glurns in Südtirol. 04.jpg|mini|hochkant|Die Kirche St. Pankratius am Tauferer Tor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glurns brannte mehrmals nieder und wurde neu errichtet, so etwa 1664 und ganz verheerend am 5. Januar 1732, als 89 Häuser und Scheunen samt Vieh niederbrannten. Fünf Todesopfer waren zu beklagen. Auch wurde die Stadt immer wieder Opfer von [[Hochwasser]]n der [[Etsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. und 26. März 1799 drangen französische Truppen in die unbewachte Stadt ein. Es kam zu Plünderungen, mutwilligen Zerstörungen und Übergriffen an der Bevölkerung, die acht Todesopfer forderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert herrschten in der ehemaligen Handelsstadt überwiegend bäuerliche Wirtschaftsstrukturen. Durch Erbteilungen in Form der [[Realteilung]] waren Grundstücke entstanden, die zu klein waren, um das Überleben der Besitzer gewährleisten zu können. Etliche Bewohner mussten ihren Lebensunterhalt als Karrner suchen, d.&amp;amp;nbsp;h. als Wanderhändler, die ihre Ware (Südfrüchte, Kastanien aus dem Süden, Haushaltsgeräte aus dem Norden) auf einem Karren mit sich führten. Schon seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wanderten unzählige Kinder als [[Schwabenkinder]] Ende Februar oder Anfang März nach Deutschland und in die Schweiz, um dort für ein neues Gewand und geringe Entlohnung zu arbeiten; erst der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] setzte dem ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1855 verwüstete eine Überschwemmung, die vom Haider See im Oberen Vinschgau ausging, die Stadt.&lt;br /&gt;
Auch die 1906 eröffnete [[Vinschgaubahn]] berührte Glurns nicht direkt, sondern endete im benachbarten [[Mals (Mals)|Mals]] und brachte dadurch ebenfalls keine unmittelbaren wirtschaftlichen Impulse. Als Glurns nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit Südtirol an Italien fiel, änderte sich abermals nichts an der wirtschaftlichen Situation. Als Folge der verlorenen Bedeutung wurde 1931 auch das Gericht nach [[Schlanders]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab den 1970er-Jahren begann unter Mitwirkung mehrerer Universitäten und Hochschulen eine umfassende Sanierung und Revitalisierung der Stadt, die nun die Vorteile des intakten malerischen Stadtbildes als Fremdenverkehrsattraktion nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |format=PDF; 15 MB |abruf=2015-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Artur Karner: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Hermann Rainalter: 1956–1960&lt;br /&gt;
* Oskar Wolf: 1960–1964&lt;br /&gt;
* Hermann Rainalter: 1964–1969&lt;br /&gt;
* Karl Sagmeister: 1969–1974&lt;br /&gt;
* Anton von Scarpatetti: 1974–1978&lt;br /&gt;
* Alois Riedl: 1978–2000&lt;br /&gt;
* Erich Wallnöfer: 2000–2015&lt;br /&gt;
* Alois Frank: 2015–2020&lt;br /&gt;
* Erich Wallnöfer: 2021–&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Glurns ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072 |titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=1983-03 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf |titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=2002-08 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211229023228/https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf |archiv-datum=2021-12-29 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209 |titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=2024-12 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 93,39 %&lt;br /&gt;
| 96,22 %&lt;br /&gt;
| 96,51 %&lt;br /&gt;
| 96,13 %&lt;br /&gt;
| 96,49 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 6,61 %&lt;br /&gt;
| 3,78 %&lt;br /&gt;
| 3,37 %&lt;br /&gt;
| 3,87 %&lt;br /&gt;
| 3,51 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,12 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Glurns liegt am Knotenpunkt mehrerer wichtiger Alpenpässe. Die Stadt liegt zwischen dem mit [[Nordtirol]] verbindenden [[Reschenpass]], dem [[Ofenpass]] ins [[Schweiz]]er [[Engadin]] und dem [[Stilfser Joch]] in die [[Lombardei]]. Durch den Stadtkern verläuft die [[Strada Statale 41 di Val Monastero|SS&amp;amp;nbsp;41]]. Die Stadt liegt zudem ca. einen Kilometer vom [[Bahnhof Mals]] der [[Vinschgaubahn]] entfernt. Weiters führt die [[Radroute&amp;amp;nbsp;2 „Vinschgau–Bozen“]] direkt an der Altstadt vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Glurns gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe, nämlich einen Kindergarten, eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] und eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Bartholomäusmarkt&amp;#039;&amp;#039;: Bauernmarkt am 24. August am Stadtplatz&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sealamorkt&amp;#039;&amp;#039; („Seelenmarkt“): ein großer Jahrmarkt, der zu [[Allerseelen]] in der ganzen Stadt stattfindet (2. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Glurns|Liste der Naturdenkmäler in Glurns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Meter außerhalb der Stadtmauern steht südlich der Etsch die katholische Kirche St. Pankratius. Der [[Spätgotik|spätgotische]] Bau hat einen barocken Zwiebelturm. Die Kirche wurde um das Jahr 1481 an der Stelle eines älteren Gotteshauses aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Ein Fresko, das auf das Jahr 1496 datiert ist, zeigt ein Motiv des Jüngsten Gerichtes. 1965 wurde der ursprünglich spätgotisch ausgestattete Innenraum restauriert. Aus der Zeit&lt;br /&gt;
um 1495 ist neben dem Seitenaltar ein [[Fresko]] von [[Anna selbdritt]] erhalten geblieben. Eine Pietàgruppe, datiert um 1440, wird an Festtagen auf der linken Seitenaltarmensa aufgestellt. Die Glasfenster des Chores (um 1893) stellen Geburt, Auferstehung und Kreuzigung Christi dar. Ein Sandsteinrelief im Chorraum weist auf Jörg von Lichtenstein, den Stifter der Kirche, hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deus3.com/kircheheute/tir_vbg/Glurns.pdf |text=deus3.com: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Glurns, St. Pankratius&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. Juli 2007 |wayback=20070930053258}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stadtplatz steht ein Brunnen mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Warnung/Jede Verunreinigung des Brunnen wird mit/15 Gulden bestraft./Der Stadtmagistrat./1873&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glurns Brunnen.JPG|mini|Brunnen in Glurns mit Strafandrohung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Zur besseren Vermarktung ist Glurns Mitglied der Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[I borghi più belli d’Italia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://borghipiubelliditalia.it/project/glorenza-glurns/ |titel=I borghi più belli d’Italia |hrsg=Borghipiubelliditalia.it |sprache=it |abruf=2017-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die schönsten Orte Italiens).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Flora]] (1922–2009) war ein österreichischer Zeichner, Karikaturist, Grafiker und Illustrator. Auf eigenen Wunsch wurde Paul Flora auf dem Friedhof seiner Geburtsgemeinde an der Kirche St. Pankratius begraben. Die Stadt Glurns widmete ihm das Paul-Flora-Museum im Tauferer Tor.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Hermann Ortler]] (* 1983), Jazzmusiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Lukas Mazagg]] (* 1999), italienisch-deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessantes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fresco Fenster Glurns 01.jpg|mini|Traditionell gerahmtes Fenster]]&lt;br /&gt;
* Aufgrund der überdurchschnittlich gut erhaltenen mittelalterlichen Bausubstanz, die mit dem Stadtbild von [[Rothenburg ob der Tauber]] vergleichbar ist, wird Glurns auch das &amp;#039;&amp;#039;Rothenburg Südtirols&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* 2002 diente Glurns als Filmkulisse für das Drama [[Annas Heimkehr]] (Regie: Xaver Schwarzenberger). [[Veronica Ferres|Veronika Ferres]] in der Hauptrolle spielt darin eine beherzte junge Frau, die versucht, das jüdische Mädchen Anna vor der Grausamkeit des Naziregimes zu retten. Weitere Schauspieler u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Karl Markovics]], [[Julia Stemberger]], [[Götz Spielmann]], [[Andrea Eckert]]. Bei den Dreharbeiten waren an die hundert Vinschger Komparsen eingebunden.&lt;br /&gt;
* Im Zweiteiler von 1989 „Verkaufte Heimat“ (Regie: [[Karin Brandauer]], Buch: Felix Mitterer) wurden Filmaufnahmen in Glurns und Laas gedreht. Der Film setzt sich mit den historischen Entwicklungen in Südtirol zwischen 1938 und der Mitte der 1960er Jahre auseinander.&lt;br /&gt;
* Noch in den 1980er Jahren gab es in Glurns viele Bauern, die im Ort ihren Kuhstall hatten und die Kühe im Spätsommer morgens auf die Weide trieben. Heute sind es nur noch einzelne – einer davon sogar in der Laubengasse –, da die meisten der wenigen verbliebenen Landwirte außerhalb der Stadtmauern Ställe gebaut haben. Aber noch heute sind an einigen Straßenecken Brunnen zu sehen, aus denen früher das Vieh getränkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|32203|Glurns|Autor=Adolf Collenberg}}&lt;br /&gt;
* [[Franz-Heinz Hye]]: &amp;#039;&amp;#039;Glurns und die Tiroler Städte. Erscheinungsbild und Entstehung ihrer Altbezirke.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Alte Stadt. Zeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie und Denkmalpflege 6, 1979, H. 2, S. 121–135 ([https://forumstadtverlag.de/wp-content/uploads/simple-file-list/06-Die-alte-Stadt-2-1979.pdf forumstadtverlag.de] PDF).&lt;br /&gt;
* Franz-Heinz Hye: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Glurns. Eine Tiroler Kleinstadt an der obersten Etsch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gemeinde Glurns, Glurns 1992 (keine ISBN angegeben).&lt;br /&gt;
* Karl Karner: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Glurns. Gedenkblatt zur 600jährigen Jubelfeier (1304–1904).&amp;#039;&amp;#039; Brixen 1904 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/20926/3 digital.tessmann.it]).&lt;br /&gt;
* Sebastian Marseiler: &amp;#039;&amp;#039;Glurns. Südtirols kleinste Stadt – Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Tappeiner-Verlag, Lana 2006, ISBN 88-7073-246-0.&lt;br /&gt;
* Herbert Raffeiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glurns zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südtiroler Kulturinstitutes&amp;#039;&amp;#039; 11). Athesia-Tappeiner, Bozen 2020. ISBN 978-88-6839-497-4.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Glurens |Band=10 |Seite=20}}&lt;br /&gt;
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* [https://www.gemeinde.glurns.bz.it/ Homepage der Stadtgemeinde Glurns]&lt;br /&gt;
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* {{Landschaftsplan Südtirol|24|Glurns}}&lt;br /&gt;
* {{cite web|url=https://www.academia.edu/6465964/L_esempio_fortificatorio_alpino_le_mura_cittadine_cinquecentesche_di_Glorenza-Glurns_in_Val_Venosta |title=L’esempio fortificatorio alpino: le mura cittadine cinquecentesche di Glorenza-Glurns in Val Venosta |date=2014-03-15 |author=[[Hannes Obermair]] |work=[[Academia.edu]]|accessdate=2020-06-03 |language=it}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210036}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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