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	<title>Glottertal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:38:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glottertal&amp;diff=101396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magnus von Benz: /* Kliniken */ kleine Korrektur</title>
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		<updated>2026-01-01T09:25:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kliniken: &lt;/span&gt; kleine Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Glottertal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/02/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/56/44/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Glottertal in FR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Breisgau-Hochschwarzwald&lt;br /&gt;
|Höhe              = 306&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79286&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07684&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08315041&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Talstraße 45&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.glottertal.de/ www.glottertal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karl Josef Herbstritt&lt;br /&gt;
|Partei            = [[CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal, het gemeentehuis foto1 2013-07-25 11.08.jpg|mini|300px|Rathaus der Gemeinde Glottertal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glottertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] im Südwesten [[Baden-Württemberg]]s nahe [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Mittlerer Schwarzwald|Mittleren Schwarzwald]] am Übergang zum [[Südschwarzwald]] südlich des [[Elz (Rhein)|Elztals]] an der [[Glotter]]. Zur einen Seite hin wird das Glottertal von den Ausläufern des [[Kandel (Berg)|Kandelmassivs]] begrenzt und auf der anderen Seite durch den [[Roßkopf (Breisgau)|Roßkopf]] und seine angrenzenden Berge. Das Glottertal erstreckt sich von {{Höhe|280|DE-NN|link=true}} am Ortseingang Unterglottertal bis zum Kandelgipfel ({{Höhe|1241|DE-NN}}) hinauf. Die Nachbargemeinden sind im Westen [[Heuweiler]] und [[Denzlingen]] sowie im Osten [[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]]. Auf dem Kandelgipfel grenzt Glottertal außerdem an [[Simonswald]] und [[Waldkirch]], südlich und westlich des Roßkopfs an [[Freiburg im Breisgau]], [[Gundelfingen (Breisgau)|Gundelfingen]] und [[Stegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal.jpg|mini|links|Blick auf Glottertal vom Einbollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Glottertal gehören 67 [[Dorf|Dörfer]], [[Weiler]], [[Weiler#Sinnverwandte Begriffe|Zinken]], Höfe und Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/glottertal.php |titel=Glottertal |sprache=de |abruf=2022-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Föhrental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören die Zinken Allmend, Enge, Oberföhrental, Unterföhrental und Wiggisrain (z. T. auch zu den Gemeindeteilen Unterglottertal und Ohrensbach). Zum Föhrental gehören auch die Höfe: Oberstreckerhof, Fahrländerhof, Schäflejockenhof, Zimberhof, Streckerseppenhof, Renzenhof, Schäflehof, Herbsthansenhof, Würzburgerhof, Kreuzbauernhof, Kapellenhof, Behahof, Lickerthof, Antonihof, Drayerhof, Junghansenhof, Tritschlerhof, Scharbächlehof, Kreuz(wirts)hof (Hof mit Gastwirtschaft), Ludwigenhof und der noch immer strohgedeckte Flammhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Oberglottertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören die Höfe Altenvogtshof, Amtshof, Bernenhansenhof, Birkle(seppen)hof, Dilgerhof, Dischhansenhof, Glotterbad, Glotterrainhof, Ober-Gschwanderhof, Gullerhof, Gummenhof, Hartererhof, Hilzingerhof, Hofbauernhof, Kappbläsihof, Kapphansenhof, Klausenhof, Lautackerhof, Lenzenhof, Linderhof, Neumaierhof, Pfisterhof, Schererhof, Sonne, Stecklehof, Talstraße, Vogtshansenhof und Wälderhansenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Ohrensbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören die Zinken Bei der Kirch, Dörfle und Wiggisrain (z. T. auch zu den Gemeindeteilen Föhrental und Unterglottertal) und die Höfe Heldhansenhof, Kappenhof, Kappmathishof, Leimenhof, Mattenbauernhof, Molzenhof, Rotenbauernhof, Scharbachhof, Stampfhof, Überhof, Wahlenhof und Wuspenhof und der Wohnplatz Nonnenmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Unterglottertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören das Dorf bei und ob der Kirche, die Weiler Unter der Kirch, Unter der Wiggisbruck und Vorm Dörfle, die Zinken Wiggishag, Wiggisrain (z. T. auch zu den Gemeindeteilen Föhrental und Ohrensbach) und Winterbach, die Höfe Lindingerhof, Rinzberghof, Schloßdobelhof (Dobelbauernhof) und Wisserhof und die Wohnplätze Düschenhof, Eichbergmatten (Schiffsplatz), Unter-Gschwanderhof, Gschwandermühle, Hönningerhof (neues Hönningergütle), Mattenmühle, Schloßhof und Urbershäusle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 155–157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;70&amp;quot; widths=&amp;quot;60&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Unterglottertal.png|Unterglottertal&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Oberglottertal.png|Oberglottertal&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Ohrensbach.png|Ohrensbach&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Foehrental.png|Föhrental&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal von oben.JPG|mini|Blick vom Oberglottertal auf das Glottertal]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1112 wurde die Ortschaft Glottertal erstmals in einer Güterbeschreibung des [[Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald|Klosters St. Peter]] ([[Rotulus Sanpetrinus]]) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.glottertal.de/text/428/de/geschichte-des-glottertales.html|titel=Die Geschichte des Glottertales|hrsg=glottertal.de|zugriff=2019-06-17|archiv-datum=2019-06-17|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190617210631/https://www.glottertal.de/text/428/de/geschichte-des-glottertales.html|offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vogtrechte wurden durch die [[Grafen von Freiburg]] ausgeübt, auf sie folgten die [[Schwarzenberg (Adelsgeschlecht, Schwarzwald)|Schwarzenberger]]. Von 1567 bis 1805 stand Glottertal als Teil der Kameralherrschaft Kastelberg-Schwarzenberg unter [[vorderösterreich]]ischer Herrschaft. Mit der Neuordnung der politischen Geografie Deutschlands nach den [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriegen]] wurde der Ort dem [[Großherzogtum Baden]] zugeschlagen. Er gehörte anschließend zunächst zum [[Bezirksamt Waldkirch]], dann ab 1936 zum [[Landkreis Freiburg|Bezirksamt Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/8311/Oberglottertal+-+Altgemeinde%7ETeilort|titel=Oberglottertal – Altgemeinde~Teilort|hrsg=[[LEO-BW|leo-bw.de]]|abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vollständig andere Geschichte von Föhrental und Ohrensbach könnte in entsprechenden Ortsartikeln dargestellt werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Glottertal wurde am 1. Januar 1970 durch die Vereinigung der Gemeinden Föhrental, Oberglottertal, Ohrensbach und Unterglottertal gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahlen am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat Glottertal mit einer Wahlbeteiligung von 69,2 % aus einer Einheitsliste gewählt.&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 2014 wurde Karl Josef Herbstritt (CDU) mit 54,6 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt und trat die Nachfolge von Eugen Jehle (CDU) an, der nach drei Amtszeiten erkrankungsbedingt sein Amt vorzeitig zur Verfügung stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.badische-zeitung.de/glottertal/eugen-jehle-stellt-antrag-auf-entlassung--76266182.html|wayback=20140620230359|text=Eugen Jehle stellt Antrag auf Entlassung}}. [[Badische Zeitung]], 21. Oktober 2013, abgerufen am 15. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.badische-zeitung.de/glottertal/1001-stimmen-herbstritt-ist-neuer-buergermeister|wayback=20160304102239|text=1001 Stimmen – Herbstritt ist neuer Bürgermeister}}. Badische Zeitung, 9. Februar 2014, abgerufen am 15. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Februar 2022 wurde Herbstritt mit 87,1 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energie ===&lt;br /&gt;
[[Erneuerbare Energien]]: Die vom Glottertäler Gemeinderat gewünschte Bürgerbefragung zur Akzeptanz von [[Windenergie|Windkraft]] brachte am 10. Juli 2011 folgendes Ergebnis: 55 % für Windkraft, 45 % dagegen.&lt;br /&gt;
Bei der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 entsprach die Stimmenverteilung fast genau diesem Mehrheitsverhältnis: CDU (gegen Windkraft im Glottertal) 43 % der Stimmen (−1 Gemeinderats-Sitz = 5/12) – Freie Wähler (für Windkraft auf dem &amp;#039;&amp;#039;Brombeerkopf&amp;#039;&amp;#039;) 57 % der Stimmen (+1 Gemeinderats-Sitz = 7/12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Glottertal verfügt mit der Schurhammerschule über eine [[Grundschule]]. Weiterführende Schulen werden hauptsächlich in Denzlingen und Gundelfingen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinanbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal Schuppen, Wein und Dorf.JPG|mini|Weinberg im Glottertal]]&lt;br /&gt;
Der älteste heute bekannte schriftliche Nachweis für Weinbau im Glottertal stammt aus der Zeit um 1580 und erwähnt Reben im Zusammenhang mit dem ehemaligen [[Schloss Winterbach]]. Seinen Höhepunkt erlebte der Weinbau im Glottertal in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals standen nicht nur auf dem Eich- und Schlossberg Reben, sondern fast jeder Bauer hatte auf seinem Land Wein gepflanzt, teilweise bis in sehr hohe Lagen. So gab es am Wuspenhof sogar auf einer Höhe von 720 Meter über dem Meeresspiegel einen Weinberg, was deutschlandweit einmalig war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch das Vordringen von zuvor unbekannten Rebkrankheiten und Schädlingen wie [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Peronospora]], [[Oidium]] und [[Reblaus]] der weiteren Ausbreitung des Weinbaus im Glottertal ein jähes Ende bereitet. Ernteausfälle häuften sich, so dass die Rebfläche bald wieder zurückging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1950er Jahre pendelte sich die Anbaufläche auf den heutigen Stand von rund 58&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] ein. Auch die heute noch vorhandenen Weinberge zählen mit Lagen bis {{Höhe|500|DE-NN}} zu den steilsten und höchstgelegenen Deutschlands. Die Hangneigung von bis zu 70 Grad ermöglicht zwar eine optimale Sonneneinstrahlung, erlaubt andererseits kaum einen maschinellen Einsatz bei der Arbeit. So müssen neunzig Prozent der Arbeiten in den Glottertaler Weinbergen bis heute von Hand erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rebsorten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal Weinberg und Kirche.JPG|mini|Die Lage &amp;#039;&amp;#039;Roter Bur&amp;#039;&amp;#039; am Eichberg, hinten die Kirche im Ort Glottertal]]&lt;br /&gt;
In früherer Zeit war es zum Schutz gegen krankheits- und schädlingsbedingte Totalausfälle im Glottertal üblich, mehrere Rebsorten auf einem Rebstück gemeinsam anzubauen und zusammen zu lesen und zu keltern. So waren [[Weißer Burgunder]], [[Silvaner]], [[Gutedel]], [[Elbling]] und [[Spätburgunder]] nebeneinander vertreten. In den 1950er Jahren veränderte sich mit der Gründung einer [[Winzergenossenschaft]] 1951 und der darauffolgenden Erstellung eines Rebenaufbauplans 1958 die Sortenstruktur zusehends und man ging dazu über, die Rebgrundstücke nur noch sortenrein zu bepflanzen. Derzeit verteilen sich die Rebsorten wie folgt: 80 % Spätburgunder, 12 % [[Grauburgunder]], 5 % [[Müller-Thurgau]], 2 % [[Gewürztraminer]] und 1 % [[Riesling]]. In Kleinstmengen werden [[Muskateller]] und Weißer Burgunder angebaut, wobei die Fläche des Weißen Burgunders eine steigende Tendenz zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Roter Bur“ und „Scheffelwein“ ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal Roter Bur.JPG|mini|Markenzeichen des „Roten Burs“ am Gebäude der Winzergenossenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal Wein und Kühe.JPG|mini|Wein- und Weidewirtschaft im Glottertal]]&lt;br /&gt;
Die Lage und die gesetzlich geschützte Bezeichnung „Roter Bur“ stehen für besonders qualitätsvolle Weine aus dem Glottertal. Um 1835 begannen die Ohrensbacher Bauern den Wald auf dem Eichberg zu roden und dort Wein anzubauen. Der Name „Roter Bur“ stammt vom Rotburenhof auf der anderen Talseite, dem die besten Parzellen in zentraler Lage des Eichbergs gehörten, die heute im Besitz der Winzergenossenschaft sind. Missverständlich sind die Lagebezeichnungen im Glottertal: Während sich die Lage „Roter Bur“ ausschließlich auf dem Eichberg befindet, bezeichnet die Lage „Eichberg“ alle übrigen Weinberge des Tales.&lt;br /&gt;
Dank der geringen Erträge, des guten Kleinklimas, der optimalen Sonneneinstrahlung und Wärmespeicherung und nicht zuletzt der sorgfältigen Arbeit der Winzer reifen in der Lage Roter Bur fast alljährlich Spitzenqualitäten, die bundesweit an Endverbraucher, die Gastronomie, den Fach- und Einzelhandel versandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Scheffelwein“ geht zurück auf den Dichter [[Viktor von Scheffel]], der 1881 in [[Bad Dürrheim]] zur Kur weilte und nach dem Genuss eines „Roten Burs“ beim Löwenwirt zu [[Villingen-Schwenningen|Rietheim bei Villingen]] so angetan war, dass er den Wein aus dem Glottertal mit folgendem Gedicht ehrte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Gott geb allen Menschen ein Streben nach Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;dann bleibt auch dem Weine die Echtheit und Klarheit,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Gott spende des Sonnenlichts sonnigsten Strahl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;den Blüten der Reben im Glottertal.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Mit „Scheffelwein“ bezeichnet man heute den früheren „alten Glottertäler“ wie er vor 1971 an- und ausgebaut wurde. Damals bepflanzte man Rebstücke mit etwa 60 % Spätburgunder, 30 % Ruländer und 10 % Gewürztraminer. Diese Praxis hatte sich zur Ertragssicherung etabliert, da das alte Rebmaterial nicht so ertragssicher war wie heutige Pflanzen. Die Trauben wurden zusammen gelesen und gekeltert, was den besonderen geschmacklichen Reiz des Glottertälers ausmachte. Der heutige „Scheffelwein“ stammt aus noch vorhandenen Resten dieser alten Rebanlagen und wird wie früher im Holzfass ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Der Fremdenverkehr ist in Glottertal ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den knapp 1000 Betten werden jährlich um die 160.000 Übernachtungen gezählt. Die Glottertäler Gastronomie hat einen guten Ruf in der Region und zieht viele Städter aus Freiburg und [[Emmendingen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwald-Panoramastraße&amp;#039;&amp;#039; und an der &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Weinstraße|Badischen Weinstraße]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kliniken ===&lt;br /&gt;
Neben der [[Thure von Uexküll|Thure-von-Uexküll]]-Klinik, einer Klinik für [[Psychosomatik]] und [[Psychotherapie]], die im bekannten Carlsbau (Außendrehort für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schwarzwaldklinik]]&amp;#039;&amp;#039;) untergebracht ist, gibt es noch die Rehaklinik Glotterbad, eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und [[Innere Medizin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.glottertal.de/text/451/de/kliniken-in-glottertal.html|titel=Kliniken in Glottertal|hrsg=glottertal.de|zugriff=2015-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das Glottertal verläuft die Landesstraße 112 von Denzlingen nach St. Peter. Im Unterglottertal zweigt die Kreisstraße nach Föhrental ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Buslinie 7205 der [[Südbadenbus]] GmbH ist Glottertal halbstündlich an den [[Bahnhof Denzlingen]] angebunden (von dort S-Bahn nach Freiburg). Des Weiteren verkehren stündlich Busse nach St. Peter und auf den Kandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlsbau im Glottertal, bekannt durch die Fernsehserie Die Schwarzwaldklinik (1).jpg|mini|„Schwarzwaldklinik“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal verwitterter Schuppen.JPG|mini|Verwitterter Schuppen im Weinberg am Eichberg, Blick auf die gegenüberliegende Talseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glottertal, die Sankt Blasius Kirche foto12 2013-07-25 11.03.jpg|mini|[[St. Blasius (Glottertal)|Sankt-Blasius-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchester ===&lt;br /&gt;
Mit der Trachtenkapelle Glottertal verfügt die Gemeinde über ein sinfonisches Blasorchester, das zahlreiche Auftritte im In- und Ausland aufweisen kann. Feste Termine im Vereinsjahr sind die traditionellen Weihnachts- bzw. Lichterkonzerte am 25. Dezember und einem weiteren Termin vor [[Silvester]] sowie der Musik-Hock mit [[Traktor|Schlepper]]&amp;amp;shy;treffen am ersten Sommerferienwochenende im zweijährigen Rhythmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Der [[Carlsbau]] in Glottertal bot Mitte der 1980er Jahre die Außenkulisse für die erfolgreiche Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schwarzwaldklinik]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.glottertal.de/text/422/de/die-schwarzwaldklinik.html|titel=Die TV-Schwarzwaldklinik|hrsg=glottertal.de|zugriff=2014-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Drehorte der Serie im [[Schwarzwald]], allen voran das Glottertal und der Carlsbau, wurden zu einem beliebten Ziel des Fantourismus. Damals war das Gebäude eine Kurklinik der [[Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg|Landesversicherungsanstalt Württemberg]]. Ab 2004 stand das Gebäude leer und wurde 2013 an die Kur und Reha GmbH des [[Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband|Paritätischen Wohlfahrtsverbandes]] verkauft, der dort 2014 eine psychosomatische Akutklinik eröffnet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.badische-zeitung.de/freiburg/schwarzwaldklinik-erste-patienten-beziehen-ihre-zimmer|wayback=20150923234656|text=Schwarzwaldklinik: Erste Patienten beziehen ihre Zimmer}}. Badische Zeitung, 28. September 2014, abgerufen am 16. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2009 wird die Familienserie &amp;#039;&amp;#039;[[Tiere bis unters Dach]]&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls an diesen Schauplätzen gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hilzingermühle]] gilt als die älteste Mühle im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, sie wurde im Jahre 1621 vom damaligen Hilzingerhofbauern Johann Hilzinger errichtet und diente über die Jahrhunderte hinweg als Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau im Glottertal ===&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung hatte im Mittelalter der Bergbau auf [[Blei]]-[[Silber]]erze und [[Eisenerz]]e. Die Bezeichnung eines Bergwerks als &amp;#039;&amp;#039;Herzogenberg&amp;#039;&amp;#039; lässt sich auf den Eichberg beziehen und schafft einen Zusammenhang mit den [[Zähringer|Herzögen von Zähringen]], die hier sehr wahrscheinlich Bergrechte hatten und 1218 ausstarben. Historische und archäologische Quellen belegen die Blüte des Bergbaus in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In jener Zeit wurde auch eines der bedeutendsten Denkmäler der Technikgeschichte, der [[Urgraben]], errichtet, mit dem zum ersten Mal in Mitteleuropa mechanische Wasserhebewerke betrieben wurden. Abgebaut wurde im Wesentlichen Silber, [[Zink]] und [[Eisen]]. Das Glottertal zählte dadurch zu den wohlhabenden Gegenden des Schwarzwaldes. Im 14. Jahrhundert wurde der Bergbau aufgegeben. Versuche im frühen 16. Jahrhundert, den Bergbau erneut florieren zu lassen, hatten keinen großen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glottertal finden sich heute noch sehr viele Spuren des Bergbaus. Es gibt zahlreiche Stolleneingänge und Abraumhalden im Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
Außer Wandern und Radfahren bietet die Gemeinde Fußball- und Tennisplätze sowie ein Panorama-Freibad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.glottertal.de/gemeinde/adressen/1338/de/rubrik,adr_kultur,adr_sport/freizeit.html|hrsg=glottertal.de|titel=Freizeit|zugriff=2016-08-25|archiv-datum=2016-08-25|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160825194557/http://www.glottertal.de/gemeinde/adressen/1338/de/rubrik,adr_kultur,adr_sport/freizeit.html|offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Maria Theresia Weber]] (1822–1848), Geistliche Mutter der Kostbar-Blut-Gemeinschaften in Steinerberg und Seelisberg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ordensgemeinschaften.at/kultur/frauenorden/7-anbeterinnen-des-blutes-christi „Anbeterinnen des Blutes Christi“] auf &amp;#039;&amp;#039;ordensgemeinschaften.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=hnu-001:2010:101::152 Historisches Neujahrsblatt / Historischer Verein Uri, Band (Jahr): 101 (2010), S. 13 ff.] auf &amp;#039;&amp;#039;e-periodica.ch&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Timo Wehrle]] (* 1996), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Münzschatz von Glottertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.glottertal.de/ Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.freiburg-schwarzwald.de/glottertal.htm Bauernhöfe im Glottertal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4605059-0|VIAF=240776712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glottertal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1112]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magnus von Benz</name></author>
	</entry>
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