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	<title>Gloria Patri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gloria_Patri&amp;diff=41538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: Die letzte Textänderung von ~2026-99931-8 wurde verworfen und die Version 255014976 von 80.133.126.226 wiederhergestellt. Unbelegte Werbung entfernt. Relevanz?</title>
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		<updated>2026-02-14T23:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-99931-8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-99931-8&quot;&gt;~2026-99931-8&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/255014976&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/255014976&quot;&gt;255014976&lt;/a&gt; von 80.133.126.226 wiederhergestellt. Unbelegte Werbung entfernt. Relevanz?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stiftskirche Schlägl - Engelsfenster 1a.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gloria Patri et Filio et Spiritui sancto&amp;#039;&amp;#039; auf dem Spruchband eines Engels, [[Stift Schlägl|Stiftskirche Schlägl]] (Oberösterreich)]]Das {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] für „Ehre [sei] dem Vater“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehre sei dem Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Dreifaltigkeit|trinitarische]] [[Glaubensbekenntnis|Bekenntnisformel]], die in der [[Christentum|christlichen]] [[Liturgie]] in Form eines [[Gebet]]s ([[Doxologie]]) die göttliche Dreifaltigkeit preist. Die Bezeichnung leitet sich von ihren Eingangsworten ab. Das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 4. Jahrhundert. Es wird primär zum Abschluss der [[Psalm]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;rezitation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abgrenzung zur „großen Doxologie“ bzw. dem „großen Gloria“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Gloria in excelsis Deo]]&amp;#039;&amp;#039;) wird sie auch „kleine Doxologie“ oder „kleines Gloria“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um die verbreitetste Doxologie der gesamten [[Kirche (Organisation)|Kirche]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RGG23&amp;quot;&amp;gt;{{RGG|2|||Doxologie II. Theologiegeschichtlich und dogmatisch|Geoffrey Wainwright}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
Der Text des &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; schreibt den drei Personen der [[Trinität]] die Ehre zu und bekennt ihre [[Ewigkeit]]. Damit wird auch ihre [[Wesensgleichheit]] zum Ausdruck gebracht. Die Formulierung entwickelte sich in Abgrenzung zum [[Arianismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RGG332&amp;quot;&amp;gt;{{RGG|2|||Doxologie III. Liturgisch|Geoffrey Wainwright}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Eham |Titel=Gloria patri |Hrsg=Walter Kasper |Sammelwerk=[[Lexikon für Theologie und Kirche]] |Band=4 |Auflage=3 |Verlag=Herder |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1995 |Spalten=752 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LiberUsualisEuouae.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gloria Patri&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Usualis]]&amp;#039;&amp;#039; (gregorianisch); die Buchstabenfolge &amp;#039;&amp;#039;E – u – o – u – a – e&amp;#039;&amp;#039; steht verkürzt für die Silben &amp;#039;&amp;#039;sae – cu – lo – rum. A – men&amp;#039;&amp;#039; bei der Notierung der Tonfolgen in den Varianten der Schlusskadenz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Griechischer Text&lt;br /&gt;
: Δόξα Πατρὶ καὶ Υἱῷ καὶ Ἁγίῳ Πνεύματι&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Dóxa Patrì kaì Hyiō kaì Hagíō Pneúmati&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: καὶ νῦν καὶ ἀεὶ καὶ εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. Ἀμήν.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;kaì nyn kaì aeì kaì eis tùs aiōnas tōn aiōnōn. Amēn.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Lateinischer Text&lt;br /&gt;
: Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto,&lt;br /&gt;
: sicut erat in principio et nunc et semper et in saecula saeculorum, amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Deutscher Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Katholische und ökumenische Fassung ([[Arbeitsgemeinschaft für liturgische Texte]] 1971):&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,&lt;br /&gt;
: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Fassung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Ehr[e] sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,&lt;br /&gt;
: wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder beschließen christliche Lieddichter ihre freien Kompositionen mit einer ins Versmaß gebrachten Version des &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;. Diese haben sich teilweise zu eigenständigen liturgischen Stücken entwickelt, wie die letzte Strophe des Lieds „Awake, My Soul, and with the Sun“ des [[Church of England|anglikanischen]] [[Bischof]]s Thomas Ken aus dem Jahr 1674:&amp;lt;ref name=&amp;quot;RGG332&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Praise God, from whom all blessings flow,&lt;br /&gt;
: Praise Him, all creatures here below;&lt;br /&gt;
: Praise Him above, ye heavenly host:&lt;br /&gt;
: Praise Father, Son and Holy Ghost.&amp;lt;!-- Vielleicht auch erwähnenswert:&lt;br /&gt;
Weitere Gloria-Patri-Strophen in deutschen Kirchenliedern sind u. A.:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr Jesu Christ, dich zu uns wend&amp;quot;, Strophe 4 (EG 155)&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großer Gott, wir loben dich&amp;quot;, Strophe 5, (EG 331)&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vom Himmel hoch, da komm ich her&amp;quot;, Strophe 15 (EG 24), unter Verzicht auf die Nennung des Heiligen Geistes --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; gleicht den Doxologien, die bereits die fünf Bücher des biblischen [[Psalter (Buch)|Psalters]] beschließen (vgl. {{B|Ps|41|14|EU}}, {{B|Ps|72|18 f|EU}}, {{B|Ps|89|53|EU}}, {{B|Ps|106|48|EU}}, {{B|Ps|150|6|EU}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:423&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lied trifft Text. Gottesdienstgestaltung mit dem Evangelischen Gesangbuch |Hrsg=Dörte Maria Packeiser, Ernst-Dietrich Egerer, Thomas Holm, Bernhard Leube |Auflage=8 |Verlag=Gesangbuchverlag Stuttgart GmbH |Ort=Stuttgart |Datum=2020 |ISBN=978-3-931895-41-9 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 2. Jahrhundert hatte sich im Christentum die Tradition entwickelt, jedes Gebet mit einer Doxologie zu beschließen, seit dem 3. Jahrhundert bezieht sich diese explizit auf den trinitarischen Gott. Anders als im [[Judentum]] wird die Doxologie im Christentum nur zum Abschluss von Texten verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Christoph Schmidt-Lauber |Titel=Formeln, liturgische III. Liturgiegeschichtlich und praktisch-theologisch |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=11 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1983 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem syrischen Antiochien stammende Formel lautete zunächst „durch [[Christus]] im [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]]“ ({{grcS|διὰ Χριστοῦ ἐν ἁγίῳ πνεύματι|dià Christû en hagíō pneúmati}}) oder „durch Christus und den Heiligen Geist“ ({{grcS|διὰ Χριστοῦ καὶ ἁγίου πνεύματος|dià Christû kaì hagíu pneúmatos}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Da die Arianer das {{lang|grc|διά|diá}} „durch“ [[Subordinatianismus|subordinatorisch]] verwendeten, um die Gottheit allein des Vaters auszusagen, wurde die Formel verändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Andreas Jungmann |Titel=Missarum Sollemnia |Band=1 |Auflage=5 |Verlag=Herder |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1962 |Seiten=423}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere [[Basilius von Caesarea]] ersetzte das {{lang|grc|διά|diá}} durch {{lang|grc|μετά|metá}} „mit“, „in Gemeinschaft von jemandem“ und das {{lang|grc|ἐν|en}} „durch“ mit {{lang|grc|σύν|syn}} „mit“, „samt“. So ordnete er alle Personen einander auf der gleichen Ebene zu. Damit prägte er die für den christlichen Gottesdienst wichtige Unterscheidung zwischen der Danksagung für Gottes [[Gnade (Theologie)|Gnade]] den Menschen gegenüber und der Betrachtung Gottes in seiner Eigenschaft als Er-Selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Geoffrey Wainwright |Titel=Gottesdienst IX. Systematisch-theologisch |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=14 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1985 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andernorts griff man auf die altsyrische Formel „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist“ zurück. Diese nimmt die [[Taufe#Taufformel|Taufformel]] von {{B|Mt|28|19}} auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert wurde dieser doxologische Gebetsschluss zum Gemeindegesang. In der [[Westkirche]] wurde er bald an jeden Psalm und manche [[Responsorium|Responsorien]] angefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synode von Vaison schrieb 559 den ergänzenden Ewigkeitspassus (&amp;#039;&amp;#039;sicut erat in principio ...&amp;#039;&amp;#039;) vor, der nach ägyptischem Vorbild als antiarianisches Bekenntnis die Ewigkeit des Sohns und Geistes festhält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Form entwickelte sie sich zum fest geprägten Bestandteil der westkirchlichen Liturgie (vgl. u. a.: [[Regula Benedicti]] 9).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liturgische Verwendung ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; hat im christlichen Gottesdienst bis heute seinen festen Platz. In den westkirchlichen Liturgien wird es zum Abschluss aller Psalmen und [[Cantica]] gesungen. In den [[Ostkirche|ostkirchlichen]] Liturgien tritt es zu jedem Hauptabschnitt der [[Psalmodie]] hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RGG332&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im [[Mittelalter]] der [[Buße (Religion)|Buß]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;charakter der [[Passionszeit]] sich auch in der liturgischen Gestaltung der Gottesdienste niederschlug, wirkte sich das auch auf die Verwendung des &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; aus. Im 11. Jahrhundert setzte mit dem Sonntag [[Judika]] eine stärkere Betonung der [[Passion Jesu|Leiden Christi]] ein. Dabei verzichtete man unter anderem auf den Gesang des &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RGG42&amp;quot;&amp;gt;{{RGG|6|||Passionszeit|Edward B. Foley}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Gottesdiensten nach Grundform I entfällt in der [[Karwoche]] das kleine Gloria.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:42&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lied trifft Text. Gottesdienstgestaltung mit dem Evangelischen Gesangbuch |Hrsg=Dörte Maria Packeiser, Ernst-Dietrich Egerer, Thomas Holm, Bernhard Leube |Auflage=8 |Verlag=Gesangbuchverlag Stuttgart GmbH |Ort=Stuttgart |Datum=2020 |ISBN=978-3-931895-41-9 |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im lateinischen Messgottesdienst endet vor allem der Einzugspsalm ([[Introitus (Gesang)|&amp;#039;&amp;#039;Introitus&amp;#039;&amp;#039;]]) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;. Psalm und &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; werden von einer [[Antiphon (Musik)#Liturgie und Kirchenmusik|Antiphon]] (Leitvers) umrahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformatorischen Gottesdienstordnungen sahen vielfach ein Psalmlied vor, das mit einer Gloria-Patri-Strophe endet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:423&amp;quot; /&amp;gt; Dies wirkt sich bis heute auf den Hauptgottesdienst der reformatorischen Kirchen auf, in dem das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; teilweise entfällt oder durch ein Lied bzw. eine Gloria-Strophe ersetzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Im 19. Jahrhundert wurde der gesprochene oder gesungene &amp;#039;&amp;#039;Introitus&amp;#039;&amp;#039;psalm wiederhergestellt und damit auch das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;, nun als Gemeindegesang. So erhielt es den Charakter eines selbstständigen trinitarischen Bekenntnisgesangs der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die Evangelische Kirche der Union und für die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands |Hrsg=Kirchenleitung der VELKD und im Auftrag des Rates von der Kirchenkanzlei der EKU |Auflage=6 |Verlag=Verlagsgemeinschaft Evangelisches Gottesdienstbuch |Ort=Berlin |Datum=2015 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Agendenrevision im Jahr 1856 verband [[Friedrich Wilhelm IV.]] das &amp;#039;&amp;#039;Gloria Patri&amp;#039;&amp;#039; mit dem Eingangsspruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Niebergall |Titel=Agende |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=2 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1978 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Andacht]]en und bei [[Kasualien]] behält es seinen Platz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; wurde auch in die [[Lima-Liturgie]] des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|ÖRK]] aufgenommen. Hier findet es sich am angestammten Platz des Introitus, der hier neben dem Eingangslied einen [[Gregorianischer Choral|gregorianisch]] oder [[Motette|motettisch]] ausgeführten Psalm meint, an den sich das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; anschließt und der von einer Antiphon eingerahmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Kalb |Titel=Liturgie I. Christliche Liturgie |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=21 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1991 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht noch auf die Zeit von [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] zurückzuführen sind Bestandteile der Liturgie, die sich in [[Mailand]] erhalten haben. Die ersten erhaltenen Dokumente werden auf das 9. und 10. Jahrhundert dokumentiert. Trotz des starken stadtrömischen Einflusses zeigen sich Eigentümlichkeiten aus früherer Zeit, beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;Ingressa&amp;#039;&amp;#039;, bei der nach den Psalmversen aufs &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; verzichtet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 7. Jahrhundert wurde das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; dem [[Stundengebet]] als bekennender Lobpreis angefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:423&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Monastisches Offizium|monastischen Stundengebet]] wurde der letzte der zwölf Psalmen, ein Hallelpsalm, mit der [[Doxologie]] abgeschlossen. Entscheidende Auswirkungen auf die spätere Entwicklung des römischen Stundengebets hatten die monastischen Ordnungen Italiens, insbesondere die Regula Benedicti, gemäß derer setzt sich jede Einheit aus einem Psalm, dem &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039;, der [[Prostratio]]n und dem Gebet zusammen. Nach dem Einfall der [[Goten]] in Westeuropa führte [[Johannes Cassianus|Cassian]] die Ordnung des Stundengebets, die er in [[Bethlehem]] kennengelernt hatte, auch in [[Gallien]] ein. Jedoch schloss er jeden Psalm durch das &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; ab. Dieser Unterschied besteht bis heute im Stundengebet der Ost- und Westkirche. Die nichtrömischen westlichen Mönchsoffizien in Nordafrika, [[Irland]] und auf der [[Iberische Halbinsel|iberischen Halbinsel]] enthalten ebenfalls viele eigenständige Aspekte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Gerhards |Titel=Stundengebet I. Geschichte |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=32 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert setzte sich beim Gebet des [[Rosenkranz]]es die Tradition durch, jede Dekade mit dem &amp;#039;&amp;#039;Gloria patri&amp;#039;&amp;#039; abzuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Heinz |Titel=Rosenkranz II. Im Christentum |Hrsg=Gerhard Müller, Albrecht Döhnert, Hermann Speikermann, Horst Balz, James K. Cameron, Brian L. Hebbletwaite, Gerhard Krause |Sammelwerk=Theologische Realenzyklopädie |Band=29 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=978-3-11-019098-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Markus Eham]]|Gloria patri|3|4|752f}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Andreas Jungmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 5. Auflage, Freiburg im Breisgau 1962, S. 423f.&lt;br /&gt;
* {{Liederkunde|6/7|7|10|177|Ehre sei dem Vater (Gloria Patri)|[[Frieder Schulz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4659190-4|LCCN=n/2007/33099|VIAF=175959305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgischer Gesang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordinarium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stundengebet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der wahre Jakob</name></author>
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