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	<title>Glocknerwand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:08:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glocknerwand&amp;diff=1235428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: /* Umgebung */die Verbindung des Glocknerkees mit der Pasterze ist längst abgerissen; Höhe korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-25T22:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umgebung: &lt;/span&gt;die Verbindung des Glocknerkees mit der Pasterze ist längst abgerissen; Höhe korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD             = Grossglockner glocknerwand hofmannspitze.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Kleinglockner, Großglockner, Teufelshorn, Glocknerwand mit Hofmannspitze und Teufelskamp, gesehen von Nordwesten (von links nach rechts)&lt;br /&gt;
|HÖHE             = 3721&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 47.0776381&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 12.6885440&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = AT-2/AT-7&lt;br /&gt;
|DOMINANZ         = 0.789&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE     = 125&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG   = [[Großglockner]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE          = Untere Glocknerscharte&lt;br /&gt;
|LAGE             = Grenze zwischen [[Kärnten]] und [[Tirol (Bundesland)|Osttirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE          = [[Österreichische Zentralalpen]], [[Hohe Tauern]], [[Glocknergruppe]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN          = [[Prasinit]]&lt;br /&gt;
|ALTER            =&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG   = 3. September 1872 Josef Pöschl geführt von Josef Kerer und Peter Groder&lt;br /&gt;
|NORMALWEG        = von der [[Stüdlhütte]] über das &amp;#039;&amp;#039;Teischnitzkees&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Südflanke&amp;#039;&amp;#039; zum Gipfel der &amp;#039;&amp;#039;Hofmannspitze&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glocknerwand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein laut Literatur 3721 Meter, laut österreichischem [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] 3722 Meter hoher Berg in der [[Glocknergruppe]] in den [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]] im mittleren Teil der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Vom benachbarten [[Großglockner]] ist sie durch die &amp;#039;&amp;#039;Untere Glocknerscharte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|3596|AT}}) getrennt. Der Berg liegt auf der Grenze zwischen [[Osttirol]] und [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocknerwand ist ein massiver, fächerförmiger Berg, der nach Südwesten und Nordosten sehr steile, über 400 Meter hohe Wände aufweist. Der Gipfelbereich ist mit mächtigen [[Wechte|Schneewechten]] bedeckt, die eine Besteigung gefährlich und unberechenbar machen. Die Türme der Glocknerwand gelten daher als die am schwierigsten zu besteigenden Gipfel der gesamten Glocknergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Ein erster Besteigungsversuch der Glocknerwand wurde am 25. September 1869 von dem deutschen Alpinisten [[Karl Hofmann (Bergsteiger)|Karl Hofmann]] und den beiden [[Bergführer]]n Michael Groder und Josef Kerer unternommen. Die Gruppe erreichte unter schwierigen Verhältnissen aber nicht den höchsten Punkt, sondern gelangte in dichtem Nebel nur auf eine 3711 Meter hohe Turmspitze. Diese wurde aufgrund eines Beschlusses des Alpenvereins von 31. Januar 1871, ihm zu Ehren, &amp;#039;&amp;#039;Hofmannspitze&amp;#039;&amp;#039; genannt. Auch alle anderen Türme tragen die Namen ihrer Bezwinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 3. September 1872 gelang es auch den höchsten Gratturm zu besteigen. Die Bergführer Josef Kerer und Peter Groder brachten den Wiener Alpinisten [[Josef Pöschl (Alpinist)|Josef Pöschl]] auf den 3721 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Gipfelgratturm&amp;#039;&amp;#039;, der später entsprechend dann &amp;#039;&amp;#039;Pöschlturm&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Weitere Besteigungsversuche folgten, manche sind aber auch gescheitert wie die Bergfahrt vom 26. Juni 1886, als [[Alfred von Pallavicini|Alfred Markgraf Pallavicini]] und A. Crommelin mit den beiden Führern Christian Ranggetiner und E. Rubesoier tödlich verunglückten, als ein großer Teil der Schneewechte am Gipfel der Hofmannspitze herabstürzte und die Bergsteiger mitriss. Die erste Alleinbegehung der Glocknerwand, ohne Bergführer, gelang im August 1891 Ludwig Kohn aus Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894, S. 187 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oesterreichische Alpenzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Band VII, Wien 1886, S. 164 u. 182 (Katastrophe an der Glocknerwand)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uebersicht_zentrale_glocknergruppe.jpg|links|mini|Lage der Glocknerwand im Tauernhauptkamm bzw. dem Glocknerkamm gesehen von Nordwesten, mittig vorne das Ödenwinkelkees, links Oberes Rifflkees, Unteres Rifflkees und Rifflkarkees]]&lt;br /&gt;
Gegenüber ihrem südöstlichen Nachbarn, dem mit 3798 Meter höchsten Berg Österreichs, dem [[Großglockner]], wirkt die Glocknerwand durch ihre gewaltige Masse durchaus gleichberechtigt. Auf dem Kartenbild erscheint sie zwar nur als Fortsetzung des &amp;#039;&amp;#039;Großglockner-Nordwestgrats&amp;#039;&amp;#039;, ist aber von ihm durch die tief eingeschnittene &amp;#039;&amp;#039;Untere Glocknerscharte&amp;#039;&amp;#039; auf 3596 Metern Höhe gelegen, deutlich getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten und Südwesten der Wand liegen ausgedehnte [[Gletscher]]flächen. Im Nordosten erstreckt sich bis zu einer Höhe von 3300 Metern das &amp;#039;&amp;#039;Glocknerkees&amp;#039;&amp;#039;, das früher in die [[Pasterze]] mündete, den größten Gletscher Österreichs. Im Südwesten liegt das &amp;#039;&amp;#039;Teischnitzkees&amp;#039;&amp;#039;, das durch den &amp;#039;&amp;#039;Luisengrat&amp;#039;&amp;#039; begrenzt wird, der südlichen Fortsetzung des auf den Großglockner führenden &amp;#039;&amp;#039;Stüdlgrats&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Berge sind im Nordwesten [[Teufelskamp]] (3511&amp;amp;nbsp;m) und [[Romariswandkopf]] (3511&amp;amp;nbsp;m). Nächste dauerhaft bewohnte Siedlungen sind im Südwesten das in 9 Kilometern [[Luftlinie]] entfernte [[Großdorf (Gemeinde Kals am Großglockner)|Großdorf]] im Tiroler [[Kalser Tal]] und das 12 Kilometer östlich gelegene &amp;#039;&amp;#039;Winkl&amp;#039;&amp;#039; bei [[Heiligenblut am Großglockner|Heiligenblut]] in Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die sieben Grattürme ==&lt;br /&gt;
Höhenangaben nach der topografischen [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, die Türme tragen die Namen ihrer Erstbesteiger. Auflistung von Nordwest nach Südost, also in Richtung Großglockner:&lt;br /&gt;
* 1. Gipfelgratturm, genannt &amp;#039;&amp;#039;Nordwestgipfel (Hofmannspitze)&amp;#039;&amp;#039;, 3711&amp;amp;nbsp;m (abweichend davon 3721&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;avf2003&amp;quot;&amp;gt;Willi End: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 296 f. [[Randnummer|Rz]] 1073&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 2. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Pöschlturm&amp;#039;&amp;#039;, 3721&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 3. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Gerinturm&amp;#039;&amp;#039;, 3718&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 4. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Draschturm&amp;#039;&amp;#039;, 3716&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 5. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Weitzenböckturm&amp;#039;&amp;#039;, 3710&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* 6. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Unbenannter Turm (Peterkaturm)&amp;#039;&amp;#039;, 3715&amp;amp;nbsp;m. Dieser Turm ist nicht nach dem Erstbesteiger benannt, sondern nach [[Hubert Peterka]], dem Erschließer der Glocknergruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;avf2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 7. G., gen. &amp;#039;&amp;#039;Südostgipfel (Hörtnaglturm)&amp;#039;&amp;#039;, 3719&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte, Übergänge und Routen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glocknerwand_uglocknerscharte_teufelshorn_glocknerhorn_gramul.jpg|links|mini|Glocknerwand mit den einzelnen Türmen, untere Glocknerscharte, Teufelshorn, Glocknerhorn (von links nach rechts, annotiert), davor das Teischnitzkees und der Gramul]]&lt;br /&gt;
Der Weg der Erstbesteiger von 1869 begann an der südlich gelegenen gerade neu gebauten [[Stüdlhütte]] auf 2802 Metern Höhe und führte über das Teischnitzkees. Am Teufelskamp betrat man die Glocknerwand und stieg über 52° geneigtes Blankeis auf der Nordostseite mittels [[Stufenschlagen]] mit dem [[Eispickel]] hinauf. Die Gehzeit betrug etwa vier Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocknerwand ist nur als [[Hochtour]] mit entsprechender Ausrüstung und Gletschererfahrung zu besteigen. Als Stützpunkt dient auch heute noch die Stüdlhütte. Der [[Normalweg]] (leichtester Anstieg) führt von der Hütte aus in nördlicher Richtung hinauf zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schere&amp;#039;&amp;#039; an der Gletscherzunge des Teischnitzkess, dann westlich unterhalb des Luisengrats entlang bis in Höhe der &amp;#039;&amp;#039;Luisenscharte&amp;#039;&amp;#039; und weiter in nordnordwestlicher Richtung zum Wandfuß der Glocknerwand und über die &amp;#039;&amp;#039;Südflanke&amp;#039;&amp;#039; hinauf zur Hofmannspitze über den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Linken-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mittleren Anstieg&amp;#039;&amp;#039; in mäßig schwieriger Kletterei im, laut Literatur, [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA-Schwierigkeitsgrad II]] zum Gipfel in einer Gehzeit von etwa drei Stunden von der Hütte. Auf 3260 Metern Höhe, am Nordrand des Glocknerkees befindet sich unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Glocknerwandkamps&amp;#039;&amp;#039; das [[Glockner-Biwak]] mit sechs Notlagern, die sich als Stützpunkt für Touren durch die &amp;#039;&amp;#039;Nordostwand&amp;#039;&amp;#039; eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschreitung aller sieben Türme hinüber zum Großglockner gehört zu den anspruchsvollsten Unternehmungen der gesamten Ostalpen. Je nach Verhältnissen erfordert diese &amp;#039;&amp;#039;Gratwanderung&amp;#039;&amp;#039; Kletterfähigkeiten im UIAA-Grad III bis IV+, im Abstieg 120 [[Höhenmeter]], im Aufstieg 200&amp;amp;nbsp;m, mit [[Abseilen|Abseilstellen]] und einer Gehzeit von 5 bis 8 Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi End: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 296 ff., Rz 1073 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Willi End]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 2003, ISBN 3-7633-1266-8&lt;br /&gt;
* [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen, III. Band&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 40, &amp;#039;&amp;#039;Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glocknergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kals am Großglockner)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heiligenblut am Großglockner)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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