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	<title>Glockenpalast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Gifhorn, Glockenpalast, 1.jpeg|mini|Der Glockenpalast des Kulturinstituts &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glockenpalast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ausgedehnter Gebäudekomplex  in [[Gifhorn]] in [[Niedersachsen]], der ab 1996 im altrussischen Baustil errichtet wurde. Der Bau ging vom  Kulturinstitut &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Brücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus,  das [[Horst Wrobel]] als Gründer und langjähriger Leiter des benachbarten [[Internationales Mühlenmuseum Gifhorn|Mühlenmuseums Gifhorn]] 1993 initiiert hatte. Im Glockenpalast als sponsorenfinanzierte Einrichtung sollten russische [[Kunsthandwerk]]er praktisch ausgebildet werden. Aufgrund langer Bauzeit und Finanzmangels wurde er erst 2013 in Betrieb genommen und stand ab 2019 zum Verkauf. 2022 erwarb die Stadt Gifhorn den Gebäudekomplex gemeinsam mit dem Mühlenmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Träger des Kulturinstituts war der gemeinnützige Verein &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Institut zur Förderung des russischen sowie internationalen Kunsthandwerks e.V.&amp;#039;&amp;#039; Initiiert wurde er 1993 von Horst Wrobel. Eine Inbetriebnahme scheiterte lange an Finanzmangel, weil unter anderem staatlicherseits keine Mittel zur Verfügung gestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[File:Gifhorn, Glockenmuseum, Turmfigur.jpeg|mini|hochkant|Die Turmspitze des Glockenpalasts  mit einer Figur des heiligen Josef]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1996 legte [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] den Grundstein des Gebäudekomplexes und übernahm die Schirmherrschaft. Das Bauwerk mit einem Innenhof ist quadratisch angeordnet und verfügt über drei Stockwerke. Seine Türme, Kuppeln und die umlaufende Galerie mit Schnitzereien und Verzierungen stehen in der Tradition der russischen Holzbaukunst. Der Bau ist der Art eines [[Russisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxen]] Klosters nachempfunden. Die 50 goldenen Kuppeln auf dem Gebäude stehen für 50 Jahre Frieden in Deutschland. Im Zentrum der Anlage steht eine große Gebäudehalle mit meterhohen Rundbogenfenstern, die als [[Glocke]]ngießersaal angelegt ist. Auf dem Dach darüber befindet sich eine Nachbildung der schwersten Glocke der Welt, der [[Zarenglocke]] von 1730. Das Original befindet sich heute auf dem [[Moskauer Kreml]]. Über der Glocke thront in 20 Metern Höhe die überlebensgroße Plastik des [[Heiliger|heiligen]] [[Josef von Nazaret|Josef]], des [[Schutzpatron]]s der Handwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex erhielt im November 2007 den Namen „Glockenpalast“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Am 9. November 2007 wurde das Kulturinstitut 11 Jahre nach Baubeginn offiziell eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnung wurde die neben dem Gebäude aufgehängte &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsglocke&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht, die an den [[Mauerfall]] 1989 erinnern soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Aller-Zeitung, Gifhorn, 10. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gebäudenutzung waren in der Folgezeit Ausstellungen internationaler Künstler vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war geplant, dass nach Inbetriebnahme des Kulturinstituts jährlich 40 kunsthandwerklich talentierte Menschen aus Russland zu Kunsthandwerkern ausgebildet werden sollten. Diese Pläne verzögerten sich durch die lange Bauzeit des Glockenpalastes und die über Jahre ungewisse Situation der Einrichtung. Hier sollten die auszubildenden Kunsthandwerker in den Bereichen [[Kunstschmied|Kunstschmiede]], [[Glockengießer|Glockengießerei]], Kunstdruckerei, Altarbau, [[Mosaik|Mosaikherstellung]] und [[Ikone|Ikonenmalerei]] unterrichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Wamsiedler: [https://www.wamsiedler.de/glockengiesser-in-gifhorn-gesucht/ &amp;#039;&amp;#039;Glockengießer in Gifhorn gesucht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wamsiedler.de&amp;#039;&amp;#039;, 1. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Ausbildung sollten sich Angehörige verschiedener Völker durch gemeinsames künstlerisches Schaffen kennenlernen. Auf diese Weise sollte eine &amp;#039;&amp;#039;Brücke&amp;#039;&amp;#039; zwischen den Völkern Europas entstehen. Nach einjährigem Aufenthalt in Gifhorn sollten die Kunsthandwerker nach Russland zurückkehren und dort Betriebe gründen.&lt;br /&gt;
[[File:Denkmal Europäische Freiheitsglocke und Glocken-Palast 9287.jpg|mini|Denkmal Europäische Freiheitsglocke auf dem Gelände]]&lt;br /&gt;
Seit der Inbetriebnahme am 8. Mai 2013 firmierte der Glockenpalast als &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Kunsthandwerkerinstitut&amp;#039;&amp;#039;, in dem Künstler aus Osteuropa in acht Ateliers arbeiten konnten. Für Besucher, die das Gebäude besichtigen oder den Künstlern bei ihrer Arbeit zuschauen wollen, wurde Eintritt erhoben. 2019 stand das Gebäude für 4,8 Millionen Euro zum Verkauf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz-online.de/lokales/gifhorn-lk/gifhorn/fuer-4-8-millionen-glockenpalast-steht-im-internet-zum-verkauf-6ZGYWWF4VM4XRKHR6RCUZF4I2M.html &amp;#039;&amp;#039;Für 4,8 Millionen: Glockenpalast steht im Internet zum Verkauf&amp;#039;&amp;#039;] in Wolfsburger Allgemeine vom 13. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem Gesamtpreis von 2,6 Millionen Euro ging durch den Verkauf des benachbarten Mühlen-Museums 2022 auch der Gebäudekomplex des „Glockenpalastes“ an die Stadt Gifhorn über.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Gifhorn-120-Bikes-im-Glockenpalast,aktuellbraunschweig9996.html &amp;#039;&amp;#039;Gifhorn: 120 Bikes im Glockenpalast&amp;#039;&amp;#039;] bei ndr.de vom 19. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. März 2023 wurde darin ein Motorrad-Museum eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Neues-Motorradmuseum-in-Gihorn-eroeffnet-heute-fuer-Besucher,aktuellbraunschweig10370.html &amp;#039;&amp;#039;Neues Motorradmuseum in Gifhorn für Besucher geöffnet&amp;#039;&amp;#039;] bei ndr.de vom 28. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Franz: &amp;#039;&amp;#039;Klein und fein starten die Pistenstars.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 29. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glockenpalast (Gifhorn)}}&lt;br /&gt;
* [https://classic-superbikes.com/ Website des Glockenpalastes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/29/36.38012/N |EW=10/33/21.3678074/E |dim=50 |region=DE-NI |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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