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	<title>Globalismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Globalismus&amp;diff=481691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-25T23:10:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Globalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstammt  den [[Internationale Beziehungen|Theorien der internationalen Beziehungen]]. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Staaten durch die erfolgende [[Globalisierung]] als internationale Akteure massiv an Bedeutung verlieren  und neue [[transnational]]e Akteure (wie etwa Firmen als Global Player) auftauchen, so dass sich ein weltweites Mehrebenensystem herausbildet, in dem Probleme durch Kooperation zwischen sämtlichen Akteuren mittels  [[Weltinnenpolitik]] oder [[Global Governance]] gelöst werden müssen und können. Der Begriff ist der Großtheorie des [[Liberalismus (Internationale Beziehungen)|Liberalismus]] zuzuordnen und wurde entwickelt, um im Zuge der Globalismus-Realismus-Kontroverse die staatszentrierten Grundvorstellungen des [[Realismus (Internationale Beziehungen)|Realismus]] und [[Neorealismus (Internationale Beziehungen)|Neorealismus]] zu kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Reinhard Meyers: &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Internationalen Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wichard Woyke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch Internationale Politik.&amp;#039;&amp;#039; Budrich, Opladen 2006, 10., durchges. Auflage, S. 472 und Ray Magroohri, Bennett Ramberg: &amp;#039;&amp;#039;Globalism versus Realism. International Relation’s Third Debate.&amp;#039;&amp;#039; Boulder Colorado, 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits davon wird er in öffentlichen und soziologischen Debatten dazu benutzt, um Grundannahmen der marktliberalen Globalisierung als „neoliberal“ zu kritisieren. „Globalismus“ erscheint in diesem Sprachgebrauch als polemisches Synonym für eine [[Ideologie]] des globalisierten [[Marktfundamentalismus]]. In einem ähnlichen Sinne wird das Wort verwendet, um gesellschaftliche Entwicklungen und Machtgruppen („Globalisten“, „globalistische Elite“) zu bezeichnen, denen die Unterwanderung nationaler Souveränität oder die Zerstörung nationaler Identität unterstellt wird. Die Verwendung in diesem Sinne kann [[Antisemitismus|antisemitisch]] konnotiert sein (vgl. [[Weltjudentum]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Roepert |Hrsg=Leo Roepert |Titel=Die globalistische Elite gegen das Volk. Antisemitismus und rechtspopulistisches Elitenbild. |Sammelwerk=Antisemitismus als Code. Forschung – Prävention – Intervention. Aschkenas – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden. |Band=32 |Nummer=Heft 2 |Datum=2022 |Seiten=279-301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Peham: &amp;#039;&amp;#039;Feindbild und Welterklärung. Zur aktuellen Relevanz des Antisemitismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zum Nationalsozialismus und dessen Nachwirkungen in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Brigitte Bailer-Galanda|Brigitte Bailer]], Wien 2012 ([https://www.doew.at/cms/download/6urt8/bb_peham.pdf doew.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff des Globalismus bei Ulrich Beck ==&lt;br /&gt;
Für [[Ulrich Beck]] ist Globalismus eine politische Vorstellung, die davon ausgeht, dass politisches Handeln nur noch als nachvollziehende Anpassung an die Gesetze des Weltmarktes möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Eröffnung des Welthorizontes: Zur Soziologie der Globalisierung.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber-Mitteilung. Soziale Welt, 47, 1997, S. 3–16, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Prämisse liegt einem politischen Diskurs zugrunde, wonach es nur noch darauf ankomme, dass ein Unternehmen sowie eine [[Volkswirtschaft]] [[Wettbewerbsfähigkeit|wettbewerbsfähig]] werde und sich dazu unabweisbaren Strukturreformen unterziehen müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Louise Amoore: &amp;#039;&amp;#039;Globalisation, the Industrial Society, and Labour Flexibility. A Sense of Déjà Vu?&amp;#039;&amp;#039; Global Society, 12, 1, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sieht eine einseitige und [[Kausalität|monokausale]] Fixierung auf das Ökonomische. Er versucht die negativen Aspekte des Globalismus deutlich zu machen und die positive Perspektive von Vieldimensionalität (Globalisierung und weiter [[Zweite Moderne|Globalität]]) aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige [[Kritik]]punkte Becks sind:&lt;br /&gt;
* Die Annahme, dass der freie [[Weltwirtschaft|Welthandel]] zu einer Senkung der Kosten und somit zu einem Wohlstand für alle führt, bestreitet Beck, da er der Meinung ist, dass Kostensenkungen durch Verletzung menschenwürdiger Arbeits- und Produktionsstandards (z.&amp;amp;nbsp;B. Kinderarbeit, Arbeiten unter der Armutsgrenze, nicht menschenwürdige Arbeitsbedingungen) herbeigeführt werden und nicht, wie vom [[Neoliberalismus]] unterstellt, durch Erhöhung der Wirtschaftlichkeit.&lt;br /&gt;
* Durch die Vorrangstellung der Ökonomie werde die vieldimensionale [[Weltgesellschaft]] auf die (nahezu) eindimensionale Weltmarktgesellschaft reduziert. Auf das [[Gesetzliche Rentenversicherung|Rentensystem]] in Deutschland z. B. bezogen hätte das nach Beck die Auswirkung, dass die Altersvorsorge [[Privatisierung|privatisiert]] wird und nur noch Personen, die in den Rentenfonds einzahlen, auch Renten erhalten, so dass die derzeitige [[Solidarität]] im Rentensystem hinfällig würde.&lt;br /&gt;
* Dem Globalismus unterstellt er eine Tendenz zur kulturellen Vereinheitlichung (z. B. dass die ganze Welt auch das Gleiche oder sehr Ähnliches konsumiere), wohingegen Beck der Ansicht ist, dass die kulturelle Entwicklung plural ist und auch bleibt, dabei aber örtliche und nationale Grenzen überschreitet.&lt;br /&gt;
* Der Globalismus hält wirtschaftliches Denken für allgemeingültig, so dass in allen Bereichen Weltmarktgesetze zu herrschen scheinen. Beck hingegen behauptet, die ökonomische Globalisierung sei kein Mechanismus auf der Basis solcher Weltmarktgesetze, sondern ein politisches Projekt, das heißt, die Politik habe den Prozess der Globalisierung immer weiter vorangetrieben, wobei der Globalismus die Politik zunehmend entmachten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Globalisierung?&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-518-40944-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jeffry Frieden&lt;br /&gt;
   |Titel=Will Global Capitalism Fall Again?&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bruegel Essay And Lecture Series&lt;br /&gt;
   |Ort=Brüssel&lt;br /&gt;
   |Datum=2007-06&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.bruegel.org/comment/will-global-capitalism-fall-again&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=22&lt;br /&gt;
   |Abruf=2011-09-29}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christoph Henning&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Studienzentrum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung, Trier. [[Beatrix Bouvier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Narrative der Globalisierung&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zur Marxrenaissance in Globalismus und [[Globalisierungskritik]]&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Gesprächskreis Politik und Geschichte im Karl-Marx-Haus&lt;br /&gt;
   |Band=5&lt;br /&gt;
   |Verlag=Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89892-483-1&lt;br /&gt;
   |ISSN=1860-8280&lt;br /&gt;
   |Online=https://library.fes.de/pdf-files/kmh/03524.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=212&lt;br /&gt;
   |Abruf=2024-09-13}}&lt;br /&gt;
* [[John Ralston Saul]]: &amp;#039;&amp;#039;The Collapse of Globalism. And the Reinvention of the World.&amp;#039;&amp;#039; Viking Canada, ISBN 978-0-670-06367-3 ({{Toter Link |url=http://www.globalpolicy.org/component/content/article/162/27669.html |date=2024-09-13}} [http://www.globalpolicy.org/component/content/article/162/27669.html Global Policy Forum]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stephan Schulmeister&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Friedrich Klug, [[Ilan Fellmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das neoliberale Weltbild – wissenschaftliche Konstruktion von „Sachzwängen“ zur Förderung und Legitimation sozialer Ungleichheit&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Schwarzbuch und Globalisierung, Kommunale Forschung in Österreich, IKW-Schriftenreihe&lt;br /&gt;
   |Nummer=115&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Online={{Toter Link |url=http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/fileadmin/homepage_schulmeister/files/Das_neoliberale_Weltbild.pdf |date=2024-09-13}} [http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/fileadmin/homepage_schulmeister/files/Das_neoliberale_Weltbild.pdf stephan.schulmeister.wifo.ac.at]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1680&lt;br /&gt;
   |Abruf=2011-09-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ulrich Beck&lt;br /&gt;
   |url=https://www.heise.de/tp/features/Globalismus-und-Globalisierung-3449581.html&lt;br /&gt;
   |titel=Globalismus und Globalisierung&lt;br /&gt;
   |titelerg=Gegen die unterstellte Dominanz der wirtschaftlichen Globalisierung&lt;br /&gt;
   |werk=Telepolis&lt;br /&gt;
   |datum=1997-07-03&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-09-29}}&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Rudolf van Hüllen&lt;br /&gt;
   |url=https://www.kas.de/de/web/extremismus/rechtsextremismus/was-verstehen-rechtsextremisten-unter-globalismus&lt;br /&gt;
   |titel=Was verstehen Rechtsextremisten unter „Globalismus“?&lt;br /&gt;
   |werk=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-05-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Globalisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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