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	<title>Glinde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glinde&amp;diff=107333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PresseStadtGlinde: Die Angabe des Bürgermeisters wurde auf den aktuellen Stand gebracht.</title>
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		<updated>2026-04-28T09:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Angabe des Bürgermeisters wurde auf den aktuellen Stand gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Glinde COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53.54143&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.21384&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Glinde in OD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Stormarn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 24&lt;br /&gt;
|PLZ               = 21509&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 040&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01062018&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GDE&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.glinde.de/ www.glinde.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Patrick Klose&lt;br /&gt;
|Partei            = [[CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Glinn&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im südlichen [[Schleswig-Holstein]]. Sie gehört zur [[Metropolregion Hamburg]] und liegt östlich von deren Kernstadt im [[Kreis Stormarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;53.54143&amp;quot; longitude=&amp;quot;10.21384&amp;quot; zoom=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geomask&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q569696&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill&amp;quot;: &amp;quot;#555555&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.5,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#000000&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 1,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke-opacity&amp;quot;: 1&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet der [[Stadt]] Glinde erstreckt sich im östlichen Teil des [[Naturraum]]s &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Ring&amp;#039;&amp;#039; an der [[Glinder Au]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |format=PDF |seiten=1 |abruf=2021-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/454248 |titel=Relation: Glinde (454248) bei OpenStreetMap |abruf=2021-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gewässer]]&amp;amp;shy;bett schwenkt (nach Durchquerung des Siedlungsgebiets in Nord-Süd-Richtung) am südlichen Rand der Hauptsiedlung zunächst in westliche Richtung ein und führt das Wasser in südwestlicher Richtung weiter zur [[Bille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Glinde besteht [[Siedlungsgeographie|siedlungsgeographisch]] einzig aus dem &amp;#039;&amp;#039;Randort&amp;#039;&amp;#039; gleichen Namens im [[Umland|Speckgürtel]] von [[Hamburg]]. Es erstreckt sich etwa sieben Kilometer östlich von der Stadtgrenze oder 21 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum der bezeichneten [[Millionenstadt]] als Kernstadt der [[Metropolregion Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |format=PDF |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |seiten=118 |abruf=2021-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgend aufgeführten „Stadtteile“ stellen ortsbekannte Bezeichnungen einer informellen städtischen Gliederung dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiesenfeld (auch „Glinde Süd“) ====&lt;br /&gt;
Der Siedlungsbereich &amp;#039;&amp;#039;Wiesenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--, vor einigen Jahrzehnten noch Teil des benachbarten Dorfs [[Schönningstedt]] / Anmerkung: Nachweis des Zeitpunkts der Gebietsumschreibung erforderlich,--&amp;gt; ist durch Wohnsiedlungen in einer grünen Umgebung geprägt.&amp;lt;!-- In diesem Bereich bestand in der Zeit des [[NS-Staat]]es ein [[Zwangsarbeiterlager]]. Im März 2014 wurde zum Gedenken an das Lager, das sich von 1943 bis 1945 in diesem Ortsteil von Glinde befand, eine Stolperschwelle verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Glindes-Bekenntnis-gegen-Rassismus |text=&amp;#039;&amp;#039;Glindes Bekenntnis gegen Rassismus.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140407071941}} 28. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;/Anmerkung: Ausgeblendet, weil Essayistischer Beitrag (vgl. hierzu [[WP:WWNI]] (4.) / Details können/sollten mit recherchierten Belegen im Geschichtsabschnitt wieder eingefügt werden werden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glinder Berg ====&lt;br /&gt;
Das [[Friedrich Krupp AG|Unternehmen Krupp (Essen)]], das in Glinde 1934 ein Werk zur Herstellung von Kurbelwellen für Flugzeuge errichtete, legte in den darauf folgenden zwei Jahren eine Wohnsiedlung für ihre Beschäftigten an. Sie bestand aus Einheitsgrundstücken von 1100&amp;amp;nbsp;m² mit Wohngebäuden und kleinen Stallbauten für die Kleintierhaltung zur &amp;#039;&amp;#039;Eigenbewirtschaftung&amp;#039;&amp;#039;. Die Einwohnerzahl von Glinde stieg damals von 350 auf etwa 500&amp;amp;nbsp;Einwohner. Sie wurde mit Entstehung der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kruppsiedlung&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Heereszeugamtsiedlung&amp;#039;&amp;#039; erweitert. Diese bildeten die Grundlage für das Bevölkerungswachstum im Zuge der Ansiedlung weiterer Industrie- und Militäreinrichtungen in der Zeit des [[NS-Staat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glinder Markt ====&lt;br /&gt;
Der Siedlungsbereich &amp;#039;&amp;#039;Glinder Markt&amp;#039;&amp;#039; wurde im Zuge der Ortsumgestaltung Anfang der 1970er Jahre angelegt. Hierbei wurde der große Dorfteich zugeschüttet. Die entstandene Anordnung von [[Wochenmarkt]] und Fachgeschäften galt als richtungsweisend für die Gestaltung von typischen [[Satellitenstadt|„Schlafstädten“]] im Hamburger „Speckgürtel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== An der Au ====&lt;br /&gt;
Der Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;An&amp;amp;nbsp;der&amp;amp;nbsp;Au&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich westlich vom Stadtzentrum am Schwenk der &amp;#039;&amp;#039;Glinder&amp;amp;nbsp;Au&amp;#039;&amp;#039;. Anfang der 1970er Jahre wurden hier zwei markante [[Hochhaus|Hochhäuser]] errichtet, die, westlich und östlich des Bachlaufs nördlich und südlich der &amp;#039;&amp;#039;Möllner Landstraße&amp;#039;&amp;#039; angeordnet, eine Art westliches Einfallstor in den Innenstadtbereich bilden. Der Rest des Viertels ist geprägt durch [[Reihenhaus]]-Zeilen und vereinzelte [[Einfamilienhaus|Einfamilienhäusern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Direkt angrenzende Nachbargemeinden von Glinde sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Barsbüttel]]&amp;lt;br /&amp;gt;(OT [[Willinghusen]])&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Reinbek]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Hamburg]] ([[Hamburg-Lohbrügge|Stadtteil Lohbrügge]])&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Oststeinbek]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Reinbek]]&amp;lt;br /&amp;gt;(OT [[Neuschönningstedt]])&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&amp;#039;&amp;#039;Barsbüttel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GlinderMuehlenteich.jpg|mini|links|Glinder Au und Mühlenteich]]&lt;br /&gt;
Glinde wird zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde vom 25. März 1229 erwähnt. In der Urkunde übertrug [[Adolf IV. (Schauenburg und Holstein)|Graf Adolf&amp;amp;nbsp;IV.]] von Holstein das Dorf Glinde dem nahegelegenen [[Zisterzienserinnen]]kloster [[Kloster Reinbek|Maria Magdalen]], das um 1250 an seinen heutigen Standort [[Reinbek]] zog. Glinde diente fortan dem Unterhalt der Nonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Reformation]] erhielt [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]], König von [[Dänemark]] und Herzog von [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und [[Herzogtum Holstein|Holstein]] 1529 den gesamten Klosterbezirk, der ab 1544 zwischen seinem Sohn [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;III.]] und dessen Brüdern aufgeteilt wurde. So kamen Glinde und die Reste des 1529 aufgelösten und 1534 zerstörten Klosters in den Besitz des Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf&amp;amp;nbsp;I.]] von Schleswig-Holstein-Gottorp. Sie gehörten danach zum alten landesherrlichen Amt Reinbek. 1648&amp;amp;nbsp;wurde an der [[Glinder Au]] eine [[Wassermühle]] erbaut, die zunächst als Walk- und Fellmühle, später als Kupfer- und [[Farbholzmühle]] und schließlich bis Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Kornmühle diente (s.&amp;amp;nbsp;u.: Museen). 1775&amp;amp;nbsp;wurde die Gemeinde [[Verkoppelung|verkoppelt]]. Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] übernahmen [[Österreich-Ungarn|Österreich]] und [[Preußen]] 1864 gemeinsam die Verwaltung der Herzogtümer Schleswig und Holstein, bis beide 1867 von der preußischen Armee annektiert wurden. Mit der Einführung des preußischen Kommunalrechts wurde der [[Kreis Stormarn]] geschaffen, dem Glinde seitdem angehört. 1880&amp;amp;nbsp;wurde das [[Gut Glinde]] vom Hamburger Rechtsanwalt [[Edward Banks (Politiker, 1836)|Edward Bartels Banks]], der eine große Anzahl Ländereien erworben hatte, gegründet. Es entwickelte sich unter Franz Rudorff und [[Sönke Nissen]] zum Musterbetrieb für [[Milchvieh]]haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst zum [[Kirchspiel]]-Vogteibezirk Reinbek gehörend, kam Glinde 1889 zum Amtsbezirk Reinbek und 1897 zum neugebildeten Amtsbezirk Ohe. 1907 wurde Glinde durch die [[Südstormarnsche Kreisbahn]] mit [[Hamburg-Billstedt|Billstedt]] und [[Trittau]] verbunden. 1937&amp;amp;nbsp;eröffnete die &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Krupp AG|Krupp AG]]&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Kurbelwellenwerk GmbH&amp;#039;&amp;#039; (KuHa) den ersten großen Industriebetrieb vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitslager Wiesenfeld werkten in den Kriegsjahren 1942–1945 fast 3000 [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] für das Kurbelwellenwerk Hamburg. Auf Initiative von Stoller &amp;amp; Nielson von der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerinitiative gegen rechts&amp;#039;&amp;#039; wurde 2014 im Beisein der Enkelin eines Überlebenden hier die erste [[Stolpersteine|Stolperschwelle]] aus Messing verlegt, um der Opfer [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Unterdrückung mahnend zu gedenken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.glinde.de/index.php?id=92&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1855 |wayback=20160127150331 |text=Anke Pohlmann: &amp;#039;&amp;#039;Stolperschwelle in Glinde erinnert an das Lager Glinde Wiesenfeld&amp;#039;&amp;#039;  }}, glinde.de, 6. März 2014, abgerufen am 27. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ließen sich viele ausgebombte Hamburger und Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten in Glinde nieder. Zum Ende des Krieges wurde Deutschland schrittweise besetzt. Am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 besetzten britische Truppen auch Glinde, das benachbarte [[Reinbek]] sowie den letzten Teil des noch unbesetzten [[Kreis Stormarn|Stormarns]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Abendblatt]]: [https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article205288543/Vor-siebzig-Jahren-kapitulierte-die-Stadt-Ahrensburg.html Kriegsende. Vor siebzig Jahren kapitulierte die Stadt Ahrensburg], vom: 2. Mai 2015; abgerufen am: 31. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren begann am Nachmittag des Tages auch die Besetzung [[Hamburg]]s, die zuvor in der [[Villa Möllering]] bei [[Lüneburg]] vereinbart worden war. Einen Tag später unterschrieb zudem [[Hans-Georg von Friedeburg]] im Auftrag des letzten [[Reichspräsident]]en [[Karl Dönitz]], der sich zuvor mit der [[Regierung Dönitz|letzten Reichsregierung]] in den [[Sonderbereich Mürwik]] abgesetzt hatte, die [[Teilkapitulation der Wehrmacht für Nordwestdeutschland, Dänemark und die Niederlande]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion/BereichInfo/Textsammlungen/Ausstellungen/0400_ausstellung_timeloberg/Timeloberg.pdf |wayback=20131104080252 |text=Die Kapitulation auf dem Timeloberg  }} (PDF, 16. S.; 455&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht]] folgte am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1945. Vom Mai 1945 bis September 1946 übernahm die Militärregierung die oberste Regierungsgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde aus den Gemeinden Glinde, [[Oststeinbek]], [[Oststeinbek#Geographie|Havighorst]] und [[Schönningstedt]] das Amt Glinde gebildet, das 1978, nach dem Ausscheiden von Schönningstedt (1949) und Havighorst (1973) aufgelöst wurde; Glinde und Oststeinbek wurden amtsfreie Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1979, zur 750-Jahr-Feier des Ortes, wurden Glinde die [[Stadtrechte]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=186&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glinde weist als nunmehr viertgrößte Stadt im Kreis Stormarn die höchsten Wachstumsraten im Kreis auf und hat in den letzten zwei Jahren in der Dynamik die benachbarten Städte überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgliederungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde ein Gebiet mit knapp 100 Einwohnern an die Stadt [[Reinbek]] abgetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;graph&amp;gt;{&amp;quot;version&amp;quot;:2,&amp;quot;width&amp;quot;:456,&amp;quot;height&amp;quot;:264,&amp;quot;data&amp;quot;:[{&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;values&amp;quot;:[{&amp;quot;x&amp;quot;:1803,&amp;quot;y&amp;quot;:220},{&amp;quot;x&amp;quot;:1933,&amp;quot;y&amp;quot;:544},{&amp;quot;x&amp;quot;:1939,&amp;quot;y&amp;quot;:2173},{&amp;quot;x&amp;quot;:1948,&amp;quot;y&amp;quot;:5059},{&amp;quot;x&amp;quot;:1961,&amp;quot;y&amp;quot;:6738},{&amp;quot;x&amp;quot;:1970,&amp;quot;y&amp;quot;:9142},{&amp;quot;x&amp;quot;:1983,&amp;quot;y&amp;quot;:14482},{&amp;quot;x&amp;quot;:1994,&amp;quot;y&amp;quot;:15839},{&amp;quot;x&amp;quot;:2002,&amp;quot;y&amp;quot;:16124},{&amp;quot;x&amp;quot;:2010,&amp;quot;y&amp;quot;:16334},{&amp;quot;x&amp;quot;:2013,&amp;quot;y&amp;quot;:17992}]}],&amp;quot;scales&amp;quot;:[{&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;,&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;linear&amp;quot;,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;width&amp;quot;,&amp;quot;zero&amp;quot;:false,&amp;quot;domain&amp;quot;:{&amp;quot;data&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;field&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;}},{&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;,&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;linear&amp;quot;,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;height&amp;quot;,&amp;quot;nice&amp;quot;:true,&amp;quot;domain&amp;quot;:{&amp;quot;data&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;field&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;}}],&amp;quot;axes&amp;quot;:[{&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;,&amp;quot;scale&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;},{&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;,&amp;quot;scale&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;}],&amp;quot;marks&amp;quot;:[{&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;area&amp;quot;,&amp;quot;from&amp;quot;:{&amp;quot;data&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;},&amp;quot;properties&amp;quot;:{&amp;quot;enter&amp;quot;:{&amp;quot;x&amp;quot;:{&amp;quot;scale&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;,&amp;quot;field&amp;quot;:&amp;quot;x&amp;quot;},&amp;quot;y&amp;quot;:{&amp;quot;scale&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;,&amp;quot;field&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;},&amp;quot;y2&amp;quot;:{&amp;quot;scale&amp;quot;:&amp;quot;y&amp;quot;,&amp;quot;value&amp;quot;:0},&amp;quot;fill&amp;quot;:{&amp;quot;value&amp;quot;:&amp;quot;steelblue&amp;quot;}}}}]}&amp;lt;/graph&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1803&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1948&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1961&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1970&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1983&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1994&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2023&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 220 || 544 || 2.173 || 5.059 || 6.738 || 9.142 || 14.482 || 15.839 || 16.124 || 16.334 || 17.922 || 18.654&lt;br /&gt;
|18.448&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Konfessionsstatistik ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende 2024 waren von den 19.215 Einwohnern 19,4 % evangelisch, 8,1 % katholisch und 72,5 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.glinde.de/fileadmin/Glinde/Dateien/Rathaus_und_Politik/Bekanntmachungen/Haushalt/2025/2025-03-12_Haushalt2025.pdf Stadt Glinde Haushaltsplan 2025], abgerufen am 22. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| TITEL        = Wahl zur Stadtvertretung Glinde 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010620018018.html|titel=Gemeindewahlen Glinde |abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2018&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 36.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 38.1&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 15.6&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 18.1&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 28.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 32.9&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 18.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 11.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Überschrift = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzverteilung Stadtvertretung Glinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
|CDU|Grüne|SPD|FDP&lt;br /&gt;
| CDU = 12&lt;br /&gt;
| Grüne = 5&lt;br /&gt;
| SPD = 9&lt;br /&gt;
| FDP = 6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtvertretung ist die kommunale [[Volksvertretung]] der Stadt Glinde. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] fand am 14. Mai 2023 statt. Diese führte bei einer Wahlbeteiligung von 38,6 % zu nebenstehender Zusammensetzung der Gemeindevertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgervorsteher ist seit Mitte 2023 Claus Peters (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Patrick Klose (CDU) wurde im November 2025 zum Nachfolger von Rainhard Zug gewählt. Er trat das Amt am 1. April 2026 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.glinde.de/nachrichten/artikel/amtsuebergabe-in-glinde-patrick-klose-als-buergermeister-vereidigt-rainhard-zug-verabschiedet |titel=Glinde: Amtsübergabe in Glinde – Patrick Klose als Bürgermeister vereidigt, Rainhard Zug verabschiedet. |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/pinneberg_segeberg_stormarn/buergermeisterwahl-in-glinde-stichwahl-ende-november,regionnorderstedtnews-1162.html |titel=Glinde: Stichwahl entscheidet über Bürgermeisteramt |hrsg=Norddeutscher Rundfunk |datum=2025-11-22 |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/bgmwahl_2025_glinde/ |titel=Wahl der Bürgermeisterin / des Bürgermeisters 2025 |werk=wahlen-sh.de |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 27. Dezember 1965 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt von Gold und Blau. Oben ein wachsendes rotes Mühlrad, unten ein durchgehendes goldenes Schräggitter, dessen Zwischenräume mit je einem goldenen dreiblättrigen Kleeblatt gefüllt sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|335|Stadt Glinde, Kreis Stormarn|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbole des Glinder Wappens gehen in der Hauptsache auf die bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung des bereits 1229 erwähnten Ortes ein. Das Mühlrad weist Glinde als sehr alten Standort einer „Industriemühle“ aus, die zunächst ein Gerbereibetrieb, seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein Kupferverarbeitungsunternehmen war. In der Neuzeit erlebte die Gemeinde durch Industrieansiedlungen einen spürbaren Aufschwung. Der niederdeutsche Ortsname „Glinde“ bedeutet „bei der Umzäunung“. Das Gitter in der unteren, „redenden“ Wappenhälfte bezieht sich deshalb auf den Ortsnamen. Die Kleeblätter weisen auf die traditionelle Viehhaltung und insbesondere auf die moderne industrielle Milchproduktion am Ort hin: 1879 entstand in Glinde durch Besitzkonzentration das &amp;#039;&amp;#039;Gut Glinde&amp;#039;&amp;#039;, ein moderner landwirtschaftlicher Großbetrieb, der insbesondere für die Versorgung Hamburgs mit [[Milch]] und [[Milchprodukt]]en gedacht war und darüber hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad im ganzen Lande hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker [[Willy Lippert|Willy „Horsa“ Lippert]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 31. Mai 1979 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem von blau und gelb waagerecht geteilten Flaggentuch – etwas aus der Mitte zur Stange hin verschoben – das Gemeindewappen, dahinter – teilweise von dem Wappen überdeckt – ein aus 12 fünfstrahligen Sternen bestehender Sternenkranz in verwechselten Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Saint-Sébastien-sur-Loire]] (bei [[Nantes]] im westfranzösischen [[Département Loire-Atlantique]]) seit 1964; im Zuge der Partnerschaft mit Saint-Sébastien-sur-Loire findet jedes Jahr ein Jugendaustausch statt.&lt;br /&gt;
* [[Kaposvár]] (Hauptort des [[Komitat Somogy|Komitats Somogy]] südlich des [[Balaton|Plattensees]] in [[Ungarn]]) seit 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Am Rande des Stadtteils Wiesenfeld zieht der Gellhornpark mit seinen zwei Seen viele Spaziergänger an. Hier steht auch die Gellhornpark-Villa, in der sich seit der Renovierung bis Herbst 2013 ein Restaurant befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Glinde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glinde Kupfermühle.JPG|mini|Glinder Mühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Glinder Mühle&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte Wassermühle, die in der heutigen Stadt Glinde steht. Sie ist heute ein Museum, war früher aber eine Fellmühle und später auch eine Kupfermühle, bis sie 1864 zur [[Farbholzmühle]] und 1868 zur [[Getreidemühle|Kornmühle]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Es gibt in Glinde einen [[Sportverein]] mit eigenen Spielfeldern, den &amp;#039;&amp;#039;TSV Glinde&amp;#039;&amp;#039;. Der TSV benutzt aber auch die Turnhallen der verschiedenen Schulen. Die Volleyballerinnen spielten bis zur Regionalliga, ebenso die Herren des Tischtennis. Inzwischen sind aber beide Mannschaften abgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Golfclub Gut Glinde nahm im Jahre 2003 den Spielbetrieb auf und verfügt seit August 2008 über einen 18-Loch-Golfplatz (Par&amp;amp;nbsp;72), einen 9-Loch-Platz sowie über einen 6-Loch-Platz mit Kurzspielbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine und Verbände ===&lt;br /&gt;
Folgende Vereine und Verbände sind in Glinde ansässig:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.glinde.de/leben-in-glinde/freizeit-kultur/vereine-verbaende &amp;#039;&amp;#039;Vereine &amp;amp; Verbände.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Angelsportverein Glinde von 1981 e. V.&lt;br /&gt;
* BühnenKultur e. V.&lt;br /&gt;
* Christliche Pfadfinderschaft Stamm Sönke Nissen&lt;br /&gt;
* Coreplex e. V.&lt;br /&gt;
* Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Glinde e. V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Glinde&lt;br /&gt;
* Jugendfeuerwehr Glinde&lt;br /&gt;
* Kinderfeuerwehr Glinde „Feuerfüchse“&lt;br /&gt;
* Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Glinde&lt;br /&gt;
* Förderkreis Glinder Kulturwochen e. V.&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park-Stiftung&lt;br /&gt;
* Gewerbevereinigung Glinde von 1949 e. V.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Bürgerverein Glinde von 1982 e. V.&lt;br /&gt;
* Jugendchor Glinde&lt;br /&gt;
* Kleingärtnerverein Glinde e. V.&lt;br /&gt;
* Musikschule Glinde e. V.&lt;br /&gt;
* Stadtmarketing Glinde e. V.&lt;br /&gt;
* Theoter ut de Möhl – Glinde e. V.&lt;br /&gt;
* TSV Glinde von 1930 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die meisten Unternehmen sind südöstlich von Glinde im Industriegebiet zwischen Glinde und Reinbek angesiedelt unter anderem [[Alfa Laval]] / DeLaval, &amp;#039;&amp;#039;[[Federal Mogul]] Bremsbelag GmbH,&amp;#039;&amp;#039; Imparat Farben und be quiet!. Seit 2018 befindet sich der Unternehmenssitz der REISSWOLF International AG mit über zweihundert Mitarbeitern, u.&amp;amp;nbsp;a. in der Verwaltung, einem Scancenter, einem Aktenarchiv sowie einer Abteilung für Softwareentwicklung, ebenfalls in diesem Industriegebiet. Ein kleineres Industriegebiet befindet sich im Osten von Glinde, in dem unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;[[Gies Kerzen]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; bis 2017 angesiedelt war. Im Stadtteil Wiesenfeld befindet sich eine kleine Ladenzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Wiesenfeld und Reinbek liegt das Gewerbegebiet Glinde-Reinbek, durch das die Grenze der beiden Städte verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Glinde verfügte über ein &amp;#039;&amp;#039;Bundeswehrdepot&amp;#039;&amp;#039;. Das Depot war direkt mit der einzigen [[Südstormarnsche Kreisbahn|Eisenbahnstrecke]] im Ort verbunden. Am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2005 wurde das Depot geschlossen und das Gebiet verkauft. Auf der Fläche mit heutigem Namen „An der alten Wache“ wurden Wohnhäuser für bis zu 2000&amp;amp;nbsp;Einwohner errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wiesenfeld besteht das Angebot einer [[Kindertagesstätte|Tagesstätte]] für Kinder sowie eines [[Jugendtreff]]s für Jugendliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichfalls im Ortsteil Wiesenfeld befindet sich die „Begegnungsstätte Spinosa“, eine Einrichtung der Stadt Glinde mit offener Kinder- und Jugendarbeit, in der auch verschiedene Veranstaltungen stattfinden und eine Hausaufgabenhilfe angeboten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Tannenweg&amp;#039;&amp;#039; ist eine der beiden Glinder Grundschulen. Sie befindet sich auf dem Glinder Berg und enthält als einzige Schule in Glinde ein kleines integriertes [[Schwimmbad|Lehrschwimmbecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Wiesenfeld&amp;#039;&amp;#039; liegt direkt am Gelände der GEMS-Wiesenfeld. Sie ist etwa 1997&amp;lt;!-- Gebe ich keine Garantie für ab = ) Sollte aber um +/- einem Jahr stimmen. --&amp;gt; in ein neues (halbrundes) Gebäude umgezogen und hat dadurch der (damals noch) IGS weitere Räume frei gemacht. Die Klassen 1 bis 4 sind hier untergebracht, pro Jahrgang gibt es zurzeit drei Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsschule Wiesenfeld&amp;#039;&amp;#039; mit gymnasialer Oberstufe liegt direkt neben der Grundschule Wiesenfeld und ist nur wenige Meter vom Schulzentrum entfernt, dazwischen liegt ein Zipfel des Gellhornparks. Aufgrund der großen Nähe zum Schulzentrum tauschen das Gymnasium Glinde und die Oberstufe der GEMS-Glinde einige Schüler für bestimmte Leistungskurse aus. Da die Gemeinschaftsschule meist weniger Schüler in der Oberstufe hat, kann sie nicht so viele Leistungskurse anbieten und so wird den Schülern ermöglicht, das zweite Leistungskursfach am Gymnasium zu belegen, während das Gymnasium überfüllte Kurse entlasten kann, indem einige Schüler in die Leistungskurse der GEMS gehen. Auch Schüler aus den umliegenden Gemeinden Reinbek, Oststeinbek besuchen diese Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Glinder Schulzentrum&amp;#039;&amp;#039; ist heute eines der größten der Region. Es beinhaltet ein [[Gymnasium]] (Gymnasium Glinde) sowie eine Gemeinschaftsschule, die seit Mitte 2009 „Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule“ heißt. Durch seine Größe zieht es die [[Schüler]] täglich aus Ortschaften wie [[Barsbüttel]], [[Reinbek]], [[Oststeinbek]] oder gar aus der Stadt [[Hamburg]] zum Schulzentrum; begünstigt wird dies durch eine eigene Bushaltestelle. Da es oft an Platz für die vielen Klassen fehlte, wurde es zuerst mit zwei Klassenräumen in Containern und 2006 auch durch ein ganzes Stockwerk erweitert.&lt;br /&gt;
: Nachmittags wird das Gebäude auch von beispielsweise (Nachhilfe-)[[Verein]]en, der [[Volkshochschule]] und anderen Interessenten benutzt. Neben den Hörsälen und Klassen- und Fachräumen gibt es auch das sogenannte Forum, ein theaterähnlicher Raum mit Bühne (vgl.&amp;amp;nbsp;[[Aula]]), der bei Bedarf um die Schulstraße erweitert werden kann. Die Schulstraße ist ein 100&amp;amp;nbsp;m langer Gang, der sich im Erdgeschoss durch das gesamte Gebäude zieht und Ost- und Westeingang miteinander verbindet. Von der Schulstraße aus erreicht man die Treppen zu den anderen Stockwerken sowie die Hörsäle und auf der anderen Seite Verwaltungstrakt und Lehrerzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (die Wilhelm-Busch-Schule), die sich auf demselben Gelände wie die Gemeinschafts- und Grundschule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt auch eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Glinde, die aber keine eigenen Unterrichtsräume hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Glinder Markt gibt es außerdem die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtbücherei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Marcellin-Verbe-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Nordöstlich der Stadt wird über die [[Kreisstraße]] K&amp;amp;nbsp;80 die Auffahrt der [[Bundesautobahn 24]] erreicht.&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Glinde ist heutiger Endpunkt des Restes der ehemaligen [[Südstormarnsche Kreisbahn|Südstormarnschen Kreisbahn]], die seit den 1950er Jahren durch die [[AKN Eisenbahn]] als [[Güterbahn]] betrieben wird.&lt;br /&gt;
==== ÖPNV ====&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein]] (VHH) bedienen Glinde durch diverse Buslinien mit kurzen Taktzeiten innerhalb des [[Hamburger Verkehrsverbund]]es (HVV) mit [[Oststeinbek]] und [[Billstedt]]. Glinde liegt noch im Tarifbereich „Hamburg AB“, so dass Fahrkarten nach Hamburg nicht mehr kosten als innerhalb Hamburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Noma Noha Akugue]] (* 2003), Tennisspielerin, wuchs in Glinde auf&lt;br /&gt;
* [[Eva Lys]] (* 2002), Tennisspielerin, wuchs in Glinde auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.glinde.de/communice-news/news/artikel/tennis-profi-eva-lys-fuer-kurzbesuch-im-rathaus-1525 |titel=Stadt Glinde: Tennis-Profi Eva Lys für Kurzbesuch im Rathaus |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Seija Ballhaus]] (* 2000), Judoka, wuchs in Glinde auf&lt;br /&gt;
* [[Mascha Ballhaus]] (* 2000), Judoka, wuchs in Glinde auf&lt;br /&gt;
* [[Miriam Butkereit]] (* 1994), Judoka und Gewinnerin einer Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 2024, wuchs in Glinde auf&lt;br /&gt;
* [[Jan van Aken]] (* 1961), Politiker (Die Linke), wuchs in Wiesenfeld auf&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Christern]] (1809–1876), Schriftsteller und Musiker, geboren in Karolinenhof&lt;br /&gt;
* [[Manfred Harsdorff]] (1932–1997), Festkörperphysiker und Professor für Angewandte Physik an der Universität Hamburg, lebte in Glinde&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Kille]] (1925–1978), Olympionikin, mehrfache deutsche Meisterin und Unternehmerin, geboren in Wandsbek, lebte und starb in Glinde&lt;br /&gt;
* [[Gwendolyn Sasse]] (* 1972), Politikwissenschaftlerin und Slawistin&lt;br /&gt;
* [[Klaus Stürmer]] (1935–1971), Fußballspieler, Nationalspieler sowie deutscher und Schweizer Meister&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Thies (Sprachforscher)|Heinrich Thies]] (1938–2023), Interessenvertreter für die niederdeutsche Sprache, lebte in Glinde und war aktiv im Heimatverein und Mühlenmuseum&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.länderzentrum-für-niederdeutsch.de/truer-um-heinrich-thies-e280a0 &amp;#039;&amp;#039;Truer um Heinrich Thies †.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;länderzentrum-für-niederdeutsch.de.&amp;#039;&amp;#039; 27. Juli 2023, abgerufen am 27. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bachofer: &amp;#039;&amp;#039;Glinde. 1229 bis 1979. Eine junge Stadt stellt sich vor. Eine Ortsgeschichte in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. Böckel, Glinde 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.glinde.de/ Stadt Glinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Stormarn}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021284-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Stormarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glinde| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1979]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PresseStadtGlinde</name></author>
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