<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Glimmerschiefer</id>
	<title>Glimmerschiefer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Glimmerschiefer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glimmerschiefer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T16:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glimmerschiefer&amp;diff=147700&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glimmerschiefer&amp;diff=147700&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-14T20:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mica schist at Dan yr Ogof (8913).jpg|mini|Glimmerschiefer aus Dan yr Ogof, [[Wales]]]][[Datei:Schist.jpg|mini|Glimmerschiefer aus dem Südosten von New York]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Museo de La Plata - Esquisto granatifero.jpg|mini|[[Granat]]-Glimmerschiefer. La Carolina, [[San Luis (Provinz)|San Luis]], [[Argentinien]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glimmerschiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für [[Schieferung|geschieferte]] [[Metamorphit]]e. Vom [[Gneis]] unterscheiden sie sich durch das Zurücktreten von [[Feldspat]] und das häufige Auftreten bestimmter, bezeichnender Minerale. Ausgangsgestein sind vor allem [[Tonminerale|tonreiche]] Gesteine, also [[Tonstein]]e oder tonige [[Sandstein]]e, sie gehören damit zur Gruppe der [[Metapelit]]e oder [[Metapsammit]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild und Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Glimmerschiefer sind mittel- bis [[Korngröße|grobkörnige]] Gesteine mit meist gut sichtbarem [[Metamorphose (Geologie)|metamorphem]], parallel ausgerichtetem [[Gefüge (Geologie)|Gefüge]] (metamorphe Paralleltextur). Der Anteil an Schicht[[silikat]]en (vor allem [[Muskovit]] und [[Biotit]], untergeordnet auch [[Paragonit]]) liegt über 50 %, der Feldspatanteil unter 20 %. An weiteren Gemengteile können neben [[Quarz]] unter anderem [[Granat]], [[Staurolith]], [[Turmalin]] und [[Disthen]] vorkommen. Die Mineralkörner sind zumeist mit bloßem Auge oder zumindest mit der Lupe erkennbar, sie können in manchen Fällen mehrere Zentimeter lang werden ([[Fruchtschiefer]], [[Knotenschiefer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe der Glimmerschiefer ist hell- bis dunkelgrau, durch [[Verwitterung]] können sie jedoch auch bräunlich oder rötlich erscheinen. Die [[Dichte (Physik)|Dichte]] liegt zwischen 2,60 und 3,05&amp;amp;nbsp;g/cm³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Auftreten der weiteren Gemengeteile werden die Arten von Glimmerschiefer unterschieden, so etwa Quarz-Glimmerschiefer, Granat-Glimmerschiefer, Staurolith-Glimmerschiefer und andere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Murawski |Titel=Geologisches Wörterbuch |Auflage=8. |Verlag=Ferd. Enke Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=3-432-84108-6 |Seiten=264}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Phyllit]]en unterscheiden sich Glimmerschiefer durch die Größe der Minerale, die im Falle des Phyllits nur unter dem Mikroskop erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Glimmerschiefer sind weltweit dort verbreitet, wo die Druck- und Temperaturbedingungen für ihre Bildung ausreichen. Aus diesem Grund findet man sie häufig im Bereich der [[Kraton]]e oder den Innenzonen von [[Orogen|Gebirgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Alpen]] ist Glimmerschiefer ein häufiges Gestein, so etwa in den [[Österreichische Zentralalpen|Österreichischen Zentralalpen]] oder im [[Kanton Wallis|Wallis]]. In Deutschland gibt es Vorkommen im [[Erzgebirge]], im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]] am [[Osser (Künisches Gebirge)|Osser]], im Vorspessart (bei [[Aschaffenburg]]) und im [[Taunus]]. Andere europäische Vorkommen liegen etwa in Spanien ([[Sierra Nevada (Spanien)|Sierra Nevada]]), in Frankreich ([[Zentralmassiv]], [[Massif des Maures]], [[Bretagne]] …) oder großflächig an der Oberfläche [[Anstehendes|anstehend]] in [[Norwegen]], [[Schweden]] und [[Schottland]]. Außerhalb Europas treten sie zum Beispiel in vielen Gebirgen auf, so etwa in den [[Anden]] oder im [[Himalaya]], und bilden große Gebiete etwa im [[Brasilianischer Schild|Brasilianischen]] und [[Kanadischer Schild|Kanadischen Schild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleann Cholm Cille Turas Cholmcille Stad 5 Central Cairn Slab East Face 2010 09 24.jpg|mini|Kreuzplatte aus Glimmerschiefer in [[Glencolumbkille]], Irland]]&lt;br /&gt;
Im Bauwesen werden Glimmerschiefer bisweilen als plattige Bausteine verwendet, zum Beispiel als Bodenbeläge. Hohe Qualität zeigen u.&amp;amp;nbsp;a. die Steinbrüche von [[Fischbach (Taunus)]]. Gute Sorten außerhalb Deutschlands kommen zum Beispiel aus [[Fåvang]] in [[Norwegen]] oder bis 1964 als [[Fexerplatten]] aus dem [[Fextal]] in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] wurde Glimmerschiefer zur Herstellung von [[Mühlsteine aus Glimmerschiefer|Mühlsteinen]] genutzt, die nur selten geschärft werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Okrusch, Siegfried Matthes&lt;br /&gt;
   |Titel=Mineralogie: Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-23812-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=332 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Schumann&lt;br /&gt;
   |Titel=Der große BLV Steine- und Mineralienführer&lt;br /&gt;
   |Auflage=Überarb. Neuausg., 7.&lt;br /&gt;
   |Verlag=BLV Buchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8354-0212-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=312}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Schumann&lt;br /&gt;
   |Titel=Mineralien und Gesteine&lt;br /&gt;
   |Verlag=BLV Buchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=&lt;br /&gt;
   |Seiten=116}}&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Schists |Band=24 |Seite=327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schist|Glimmerschiefer}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geomin/polarisationsmikroskopie/polges/gp87.htm Granat-Disthen-Staurolith-Glimmerschiefer.] Beschreibung eines Glimmerschiefers, Kurs &amp;#039;&amp;#039;Polarisationsmikroskopie der Gesteine&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Geologie und Mineralogie der [[Universität Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4157613-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metamorphes Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gneis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>