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	<title>Glienig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glienig&amp;diff=2641030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Assenmacher: erg. lt. Literatur</title>
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		<updated>2026-03-01T11:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg. lt. Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Steinreich&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/56/31 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/26/33 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-BB &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 105 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 137&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2017-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Amt Unterspreewald – Einwohnermeldeamt |Titel=Einwohnerzahlen des gesamten Amtes Unterspreewald (mit Gemeinden und Orts-/Gemeindeteilen) zum Stand 1. Januar 2017 |Ort=Schönwalde |Datum=2017-07-27 |Online=[https://www.unterspreewald.de/amt/verwaltung/ansprechpartner/#ordnungsamt Kontaktdaten] |Abruf=2017-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2002-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 15938 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035451 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                  = Steinreich Schloss Glienig.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Schloss Glienig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glienig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Steinreich]] im [[Landkreis Dahme-Spreewald]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Glienig liegt im Südwesten der Gemarkung und grenzt im Westen und Süden an die Stadt [[Dahme/Mark]] an. Im Norden befindet sich der Gemeindeteil [[Damsdorf (Steinreich)|Damsdorf]] und im Nordosten [[Schenkendorf (Steinreich)|Schenkendorf]]. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund {{Höhe|105|DE-NHN|link=1}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bb-viewer.geobasis-bb.de/?layerIDs=237,0001,9001,9000,126,159&amp;amp;visibility=true,true,true,true,true,true&amp;amp;transparency=0,0,0,0,0,0&amp;amp;center=393418.97250000085,5755641.514499629&amp;amp;zoomlevel=8 Glienig], Brandenburgviewer, abgerufen am 21. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Etymologie ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Der Ort erscheint erstmals im Jahr 1446 als &amp;#039;&amp;#039;Glynick j wüste dorffstede&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des Staatsarchivs Magdeburg. Eine weitere Nennung stammt aus dem Jahr 1579, in dem die Formen &amp;#039;&amp;#039;Glienigk&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Glinki&amp;#039;&amp;#039; überliefert sind. Für 1651 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;wüste Dorfstete Glühnigke&amp;#039;&amp;#039; belegt. In der Ortschaftsstatistik von 1861 erschien der Ort schließlich unter der Form &amp;#039;&amp;#039;Glienick (Glienig)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot;&amp;gt;[[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name leitet sich aus dem [[Slawen|Slawischen]] ab und bedeutet so viel wie „Ort, wo es Lehm gibt, Siedlung auf lehmigem Boden“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Band 13 der &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgischen Historischen Studien&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 63 ISBN 3-937233-17-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die wüste Dorfstätte befand sich vor 1446 bis 1596 im Besitz der Familie von [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|Schlieben]], die sie mit allem Recht innehatte. Anschließend wurde der Besitz geteilt: Zwischen 1584 und 1597 verfügte die Familie von [[Hake (Adelsgeschlechter)|Hacke]] über die Hälfte der wüsten Feldmark, während die andere Hälfte im gleichen Zeitraum weiterhin bei der Familie von Schlieben lag. Nach 1597 wurden beide Teile wiedervereinigt und gelangten bis 1638 vollständig an die Familie von Hacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1638 bis 1714 befand sich die wüste Feldmark im Besitz der Familie von Löben. Innerhalb dieser Zeit war sie 1660 verpfändet an Georg Geng und befand sich vor 1692 im Pfandbesitz der Flemmings. Ab 1714 bis 1828 lag der Besitz dauerhaft bei der Familie Flemming, bevor er von 1828 bis 1872 an die Familie Unverdorben überging, die sowohl die wüste Feldmark als auch das wieder aufgebaute Dorf mit allen Rechten innehatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. und 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Feldmark wurde 1446 bereits als wüst gefallen erwähnt. Im Jahr 1529 wurde sie erneut als wüste Feldmark bezeichnet und soll zu diesem Zeitpunkt 24 [[Hufe]]n umfasst haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt; Das Dorf stand vermutlich in kirchlicher Beziehung zu Schenkendorf. Der Pfarrer aus [[Groß Ziescht]] erhielt von der wüsten Feldmark ein Viertel Korn als Abgabe. Zwei Pfarrhufen hatte die Familie von Schlieben an sich genommen, die sie 1533 jedoch wieder zurückgab. Im Jahr 1555 verfügte der Pfarrer aus Groß Ziescht zudem über zwei freie Hufen. Dafür sollte er fünf [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] Korn und fünf Scheffel Hafer erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach156&amp;quot;&amp;gt;[[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1593/1594 befand sich auf der Feldmark eine Schäferei der Familie von Hacke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. und 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Für 1664 ist überliefert, dass die Feldmark völlig wüst lag; der Pächter Geng hatte dort jedoch bereits seit drei Jahren gebaut und gesät, und das Gelände sollte für das Amt Dahme angekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 1714 wurde die Fläche noch als wüste Feldmark bezeichnet. Im Jahr 1722 bestand ein Rittergut, eine Herrenschäferei und sieben Feuerstätten (= Haushaltungen), deren Bewohner alle als Tagelöhner arbeiteten. Im Jahr 1746 wurden neun [[Häusler]] genannt, ebenso 1777, die allesamt auf dem Rittergut lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1800 wurde das Rittergut ohne Untertanen geführt. Aus dem Jahr 1815 ist ein Windmühlenmeister mit einem Gesellen belegt. Im Jahr 1816 gab es in Glienig eine Windmühle, ein Schneider und ein Rademacher; 1836 wurde ein Stellmacher erwähnt. Im folgenden Jahr bestand Glienig aus Rittergut und Dorf mit 17 Wohnhäusern. Im Dorf standen im Jahr 1858 ein öffentliches, 14 Wohn- und 18 Wirtschaftsgebäude, darunter eine Getreidemühle. Außerdem gab es einen [[Ausbau (Siedlungsform)|Abbau]] Gasthaus. Im Rittergut standen zehn Wohn- und 20 Wirtschaftsgebäude, darunter eine Brennerei. Das Dorf war 258 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] (Mg) groß: 9 Mg Gehöfte und 249 Mg Acker. Das Rittergut umfasste 2771 Mg: 8 Mg Gehöfte, 1063 Mg Acker und 1700 Mg Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel an der Absturzstelle Ju 52 am 20. April 1945.jpg|mini|Gedenktafel an der Absturzstelle]]&lt;br /&gt;
Glienig bestand zur Jahrhundertwende aus dem Dorf mit 14 Häusern auf 85,2 [[Hektar]] (ha) und dem Rittergut mit neun Häusern auf 723,1&amp;amp;nbsp;ha. Im Dorf lebten unter anderem ein Büdner und Gastwirt (6,28&amp;amp;nbsp;ha), drei Büdner und Tagearbeiter (10,37&amp;amp;nbsp;ha; 6,58&amp;amp;nbsp;ha; 6,38&amp;amp;nbsp;ha) sowie ein Windmüller und Büdner (8,45&amp;amp;nbsp;ha). Im Rittergut lebten ein Inspektor, ein Revierförster und ein Schmiedemeister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach155&amp;quot; /&amp;gt; Glienig bestand 1905 aus der Landgemeinde, sowie dem Rittergut und Gutsbezirk, der 1928 mit der Gemeinde und dem Gutsbezirk Damsdorf vereinigt wurde. Glienig war 1931 Landgemeinde mit 43 Wohnhäusern und 62 Haushaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 gab es drei land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit einer Fläche über 100&amp;amp;nbsp;ha. Weitere vier Betriebe waren zwischen 20 und 100&amp;amp;nbsp;ha, 18 zwischen 10 und 20&amp;amp;nbsp;ha, sieben zwischen 5 und 10&amp;amp;nbsp;ha sowie vier zwischen 0,5 und 5&amp;amp;nbsp;ha groß. [[Abschuss einer Ju 52 am 20. April 1945|Am 20. April 1945 stürzte das letzte Zivilflugzeug]], das in [[Berlin]] vor der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] und dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gestartet war und einen Flug nach [[Prag]] hätte durchführen sollen, mit 17&amp;amp;nbsp;[[Passagier]]en und drei [[Fliegendes Personal|Besatzungsmitgliedern]] im Waldgebiet zwischen Glienig und [[Buckow (Dahme/Mark)|Buckow]] ab, nachdem es beschossen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glienig entwickelte sich zu einer Landgemeinde und war von 1952 bis 1990 dem [[Kreis Luckau]] im [[Bezirk Cottbus]] zugehörig. Im Zuge der Bodenreform wurden 1948 insgesamt 149&amp;amp;nbsp;ha enteignet: 79,8&amp;amp;nbsp;ha Ackerland, 0,2&amp;amp;nbsp;ha Gärten, 11&amp;amp;nbsp;ha Wiesen und Weiden, 57&amp;amp;nbsp;ha Wald, 0,7&amp;amp;nbsp;ha Hofräume sowie 0,1&amp;amp;nbsp;ha Wege und Ödland. Die Flächen wurden aufgeteilt: 52,7&amp;amp;nbsp;ha gingen an vier landlose Bauern und Landarbeiter, 0,9&amp;amp;nbsp;ha an einen landarmen Bauern, 72&amp;amp;nbsp;ha an sechs Umsiedler, 4,2&amp;amp;nbsp;ha als Waldzulage an einen Altbauern, 18,9&amp;amp;nbsp;ha an die Gemeinde sowie 0,1&amp;amp;nbsp;ha an den Bodenfonds. Glienig wurde nach 1945 wieder selbstständige Gemeinde, in den 1957 erneut Damsdorf als Ortsteil eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 entstand die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ III mit 12 Mitgliedern und 92&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. 1960 bestand weiterhin eine LPG Typ III, die 1965 bereits 43 Mitglieder und 261&amp;amp;nbsp;ha LN umfasste. 1967 wurde sie der LPG Typ III Damsdorf angeschlossen, 1972 folgte der Anschluss an die LPG Typ I Schenkendorf, nachdem im gleichen Jahr Schenkendorf als Ortsteil eingemeindet worden war. Im Jahr 1973 bestand Glienig mit den Ortsteilen Damsdorf und Schenkendorf. 1978 ging die LPG als LPG Glienig-Damsdorf im Verbund mit der LPG (Pflanzenproduktion) Golßen auf. Parallel existierte eine LPG Typ I mit sieben Mitgliedern und 50&amp;amp;nbsp;ha LN, die 1968 ebenfalls der LPG Typ III angeschlossen wurde. Im Jahr 1982 bestand am Ort ein [[Volkseigenes Gut|VEG]] Sellendorf mit dem Stützpunkt Glienig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach156&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Wiedervereinigung]] und der Wiedereinführung der [[Land (Deutschland)|Bundesländer]] gehört Glienig zum Landkreis Dahme-Spreewald im Land Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2002 schloss sich Glienig mit dem bis dahin ebenfalls selbstständigen Sellendorf zur Gemeinde Steinreich zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-steinreich.de/ www.gemeinde-steinreich.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;19&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Glienig von 1815 bis 1981&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1815 || 1817 || 1837 || 1858 || 1871 || 1885 || 1895 || 1905 || 1925 || 1939 || 1946 || 1964 || 1971 || 1981&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 82 || 90 || 124 || Dorf 71 und Gut 109 || 72 und 128 || 69 und 89 || 65 und 77 || 64 und 75 || 195 || 223 || 351 || 488 || 538 || 413&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert ist das Schloss, das von 1875 bis 1911 erbaut wurde. Zu ihm gehört ein acht [[Hektar]] großer Park mit einer künstlichen Korallentropfsteinhöhle.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dahme-spreewald.city-map.de/02016500&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Schloss gehörte einst ein klassisches kreistagsfähiges Rittergut. Eine der ersten Erwähnung dieser Begüterung 1692 betrifft einen Streit zwischen den Erben des Tobias Flemming-Glienig und Georg Gentzium, kurfürstlich sächsischer Rat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Brandenburgisches Landeshauptarchiv |Titel=Urteil in Streitigkeiten in Sachen des Gutes Glienig zwischen den Erben von Tobias Flemming und Georg Gentzium, kurf.sächs. Rat; 1692 (Akte) |Sammelwerk=BLHA |Band=Rep. |Nummer=37 Glienig 2 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Glienig |Datum=1692 |Seiten=1 f. |Online=https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=740252 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Flemmings Sohn Christian Friedrich wurde 1745&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1908 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Flemming |Nummer=Stammreihe |Auflage=2. |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1907-11 |Seiten=284–286 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1201373 |Abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  in den sächsischen Adelsstand als &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Flemming&amp;#039;&amp;#039; erhoben konzentrierte sich aber dann auf das neue Gut der Familien in Falkenhain bei Golßen. Zeitweise hielt durch die Heirat mit einer Tochter des Ratsassessors Christian Carl Flemming zu Zeitz ein Premierleutnant Rudolf von Glasey noch den dritten Teil von Gut Glienig, beurkundet 23. Oktober 1807, Zeitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottlob Glasey |Titel=Stammbaum der Gesamtfamilie Glasey |Band=III |Nummer=Grundbesitz der Adeligen Linie. q) Rittergut Glienig |Auflage=Tafel I. Tafel III |Verlag=G. P. J. Bieling-Dietz |Ort=Nürnberg |Datum=1891 |Seiten=67–153 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8626261 |Abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 nennt das erstmals amtlich publizierte General-Adressbuch der Rittergutsbesitzer die Familie [[Otto Unverdorben]] als Eigentümer, 697&amp;amp;nbsp;ha. Zum Gut gehörte eine Brennerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen. Kreis Jüterbog-Luckenwalde |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=100–101 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=2022-07-05 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 war die &amp;#039;&amp;#039;Landbank A. G. Berlin&amp;#039;&amp;#039; Eigentümer des Gutes, Verwalter Weidemann. 1910 nennt das Handbuch des Grundbesitzes Maria Poock als Gutsherrin auf dem 707&amp;amp;nbsp;ha großen Rittergut Glienig,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Reichert |Titel=Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. 1910. Bearbeitet unter Mitwirkung der Königlichen Behörden und der Landwirtschaftskammer Brandenburg |Band=I. |Nummer=1. Provinz Brandenburg |Auflage=5. |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung Rudolf Stricker |Ort=Berlin |Datum=1910-01 |Seiten=274–275 |Online=https://www.digi-hub.de/viewer/image/BV043879678/378/ |Abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 die Familie Häberle-Damsdorf als Gutsbesitzer, Pächter Lenz, Förster Freimuth, Inspektor Stuck. 1929, also kurz vor der großen Wirtschaftskrise, beinhaltete die Besitzung des Restrittergutes nur noch 172&amp;amp;nbsp;ha Land. Eigentümer war die Familie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1910 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Guaita |Nummer=(3). d. |Auflage=4. |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1909-10 |Seiten=250–251 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1218976 |Abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Guaita (Familie)|Guaita]], vertreten durch den Rittmeister a. D. [[Leon von Guaita]]. Als Pächter agierte der Schwiegersohn [[Ludolf-Hermann von Alvensleben]]-Schochwitz. Verwalter war Herr Burmeister. Im betrieblichen Zentrum stand die Schweinezucht. Dem Gut standen zehn Pferde zur Verfügung. Der Forstbestand war mit 50&amp;amp;nbsp;ha gering.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |TitelErg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde |Sammelwerk=GAB |Band=Band VII: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; |Nummer=Letzte Ausgabe-Niekammer-Reihe. Reg. - Bez. Potsdam. Kreis Jüterbog-Luckenwalde |Auflage=4. |Verlag=Verlag Niekammer’s Adreßbücher GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=24 |Kommentar=Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=65 |Abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Bodenreform 1945 endete die Historie als Gutsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Grün: &amp;#039;&amp;#039;Glienig. Ein Rittergutsdorf auf der Niederen Fläming.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2013. ISBN 978-3-7322-5326-5&lt;br /&gt;
* Gerhard Grün: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Glienig. Eine Jugendstil-Villa.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2013. ISBN 978-3-7322-4362-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/av/aktuell/landschleicher/dahme-spreewald/aktuell_20120513_land.html Reportage] im [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]]-Magazin &amp;#039;&amp;#039;Landschleicher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/geschichte-im-ersten/sendung/der-letzte-flug-ein-deutsches-geheimnis-100.html Dokumentarfilm] zum Flugzeugabsturz am 20. April 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage erschienen im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992, Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam, 2011, ISBN 978-3-941919-87-7, S. 154 bis 156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dahme-Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1446]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
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