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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gleve</id>
	<title>Gleve - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T04:29:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleve&amp;diff=1531873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-05-27T15:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den militärischen Verband. Die Stangenwaffe findet man unter [[Glefe]] und die Wappenfigur Gleve unter [[Lilie (Heraldik)#Gleve|Lilie (Heraldik)]].}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Georg Liebe]]: &amp;#039;&amp;#039;Soldat und Waffenhandwerk&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1899, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] während des [[Spätmittelalter]]s die kleinste [[Einheit (Militär)|Einheit]] der [[Kavallerie]], das heißt ein [[Ritter]] (Glevner) mit drei bis vier Mann [[Gefolge]]. Der Begriff stammt von dem französischen &amp;#039;&amp;#039;glaive&amp;#039;&amp;#039;, das wiederum vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;[[Gladius (Waffe)|gladius]]&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Wm015nuXlN8C&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=Gleve+Ritter&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=vLQc6KeJw5&amp;amp;sig=3SEREH2lgyZPeYijKF7ntP1QjSo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#PPA79,M1 Joachim Ehlers: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter&amp;#039;&amp;#039;, S. 79]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Eine Gleve im [[Mittelalter]] bestand aus einer kleinen Gruppe berittener und unberittener Männer, die im Waffenumgang erfahren waren, oft Diener eines schwerbewaffneten Ritters, des sogenannten Glevners. Dabei handelte es sich um den Ritter mit einem [[Zelter (Pferd)|Reit]]- und einem [[Schlachtross]], einem [[Schildknappe|Knappen]] und einem Schützen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Georg Liebe: &amp;#039;&amp;#039;Soldat und Waffenhandwerk&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1899, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei die Mitgliederzahl der Gleven beträchtlich schwankte. Die Gleve stellte keine taktische [[Formation (Militär)|Formation]] dar, sondern war ein Mittel, um die Anzahl waffenfähiger Männer zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Als das [[Lehen]] im [[Spätmittelalter]] keine Grundlage für die Aufstellung einer Militärmacht mehr war, zählte der tatsächliche Besitz. Weltliche und geistliche Feudalherren mussten Gleven bereitstellen. Die [[Kurfürst]]en des Heiligen Römischen Reiches wurden am höchsten bewertet, sie stellten zwischen vierzig und fünfzig Gleven. Die Herzöge von Bayern brauchten nur acht Gleven zu stellen, während beispielsweise die reiche Freie Stadt [[Nürnberg]] dreißig stellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System der Gleven wurde bereits bei den Städten eingeführt, bevor König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] es nutzte, um ein [[Reichsarmee|Reichsheer]] aufzustellen. König Sigismund befahl 1426 und 1431 den Dienst für jeden 20. bzw. 25. Mann. Militärisch erwies sich die Gleve sowohl den [[Hussiten]] als auch den [[Söldner]]n unterlegen. Gleven waren weder wie die Hussiten von nationalem und religiösem Eifer beflügelt, noch hatten sie den finanziellen Anreiz der Söldner. 1467 musste das Gleve-System abgeschafft werden, doch waren andere Hilfsmittel gleichermaßen wirkungslos. Neben [[Aufgebot (Militär)|Bürgeraufgeboten]] stellten die Städte eigene Söldnerheere auf, was einige Zeit funktioniert zu haben schien, jedoch auch Risiken barg. In diesen Söldnerheeren versammelte sich der Abschaum der Gesellschaft, die [[Kampfmoral]] war selten hoch. Da sie von überall her kamen, fehlte ihnen die Erfahrung gemeinsamen Vorgehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König Sigismund 1426 den Reichstag zu Nürnberg um ein [[Heer]] von 6000 Gleven zum Kampf gegen die Hussiten bat, entgegneten seine [[Vasall]]en einfach, es sei unmöglich, im Heiligen Römischen Reich ein Heer dieser Größe aufzustellen. Und wenn man es aufstellen könnte, ließe es sich in [[Königreich Böhmen|Böhmen]] von den verfügbaren Mitteln nicht ernähren. 3000 bis 4000 Gleven wollten sie stellen, wenn die Städte weitere 1000 beisteuerten. Doch die Städte behaupteten, diese Zahl übersteige ihre Möglichkeiten. So marschierte König Sigismund mit einem kleineren Heer als erwartet, dessen Kampfmoral überdies zweifelhaft war, nach Böhmen auf [[Aussig]] an der [[Elbe]] zu, das dem König treu geblieben war und von den Hussiten belagert wurde ([[Schlacht bei Aussig]]). Die Gleven des Reiches glänzten durch ihre Abwesenheit. Etwa fünf Jahre später beschloss der [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]], 8200 Gleven aufzustellen, obwohl es noch 1426 als unmöglich gegolten hatte, 6000 Gleven aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lanze (Militärischer Verband)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Quelle ==&lt;br /&gt;
* H. W. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Kriegszüge im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, S. 170–171, Bechtermünz Verlag, ISBN 3-8289-0321-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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