<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gletschermilch</id>
	<title>Gletschermilch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gletschermilch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gletschermilch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T20:46:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gletschermilch&amp;diff=63887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gletschermilch&amp;diff=63887&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T18:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altai Kutscherla-Fluss.jpg|miniatur|Gletschermilch – Fluss [[Kutscherla]] im [[Altai]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peyto Lake-Banff NP-Canada.jpg|miniatur|Peyto Lake]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20110910-Gletschermilch am Stubaier Höhenweg.JPG|miniatur|Gletschermilch mischt sich mit klarem Quellwasser (Stubaier Alpen)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gletschermilch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gletschertrübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das grau oder weiß getrübte Abflusswasser eines [[Gletscher]]s. Die Trübung entsteht durch den Transport fein zerriebener, [[pelit]]ischer Gesteinsbestandteile als [[Schwebstoffe#Schwebstoffe in der Hydrologie|Schwebstofffracht]] im Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Murawski]], [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, Spektrum, Heidelberg 2010, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Eiszeitalter |Reihe=Erdkundliches Wissen |Verlag=Verlag des Amtes für Landeskunde |Jahr=1952 |Online={{Google Buch |BuchID=eTktAAAAMAAJ |Hervorhebung=Gletschermilch}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangt dieses [[Steinmehl|Gesteinsmehl]], in diesem Zusammenhang auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gletschermehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.steine-und-minerale.de/artikel.php?topic=4&amp;amp;ID=267 |titel=Gletschermilch |werk=Steine und Minerale |datum=2021-08-19 |abruf=2022-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in ruhige, stehende Gewässer (Seen), setzt es sich in ihnen ab. Trifft [[Sonnenstrahlung|Sonnenlicht]] auf diese [[Suspension (Chemie)|Suspension]], werden von dem Gesteinsmehl vor allem die blaugrünen Anteile des Lichts [[Reflexion (Physik)|reflektiert]], sodass derartige Seen (beispielsweise der [[Peyto Lake]] oder der [[Lake Louise]]) in einem satten [[Türkis (Farbe)|Türkis]] leuchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Patagonien: Zerfließende Eis-Riesen – Satellitenbild der Woche |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2015-12-12 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/patagonien-zerfliessende-eis-riesen-satellitenbild-der-woche-a-1067150.html |Abruf=2022-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Gletschermehl wird durch die hohen Erosionskräfte an der Unterseite von Gletschern gebildet ([[Glazialerosion]]), die auf den Felsenuntergrund eine abtragende Wirkung durch schleifendes „Überfahren“ ([[Detersion]]) ausüben und im Zuge dessen ein feinkörniges Sediment erzeugen. Zusätzlich wirken die Wasserströme unter dem Gletscherkörper (subglazial) an den Abtragungsvorgängen mit. Das erzeugte Sediment [[Sedimente und Sedimentgesteine#Nach Korngrößen|unterschiedlicher Korngröße]] gelangt über das Schmelzwasser der Gletscher in Flüsse und andere Wasserkörper, wo die schwebende Feinstsuspension ihnen die charakteristische Farbe verleiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Murawski]], [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, Spektrum, Heidelberg 2010, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Entsprechend der Entstehung variiert die chemische bzw. mineralogische Zusammensetzung von Gletschermilch in Abhängigkeit davon, welche Ausgangsgesteine zu Gletschermehl heruntergebrochen wurden. So ist die Gletschermilch der [[Alpen]]region häufig kalkhaltig, da sich das Gletschermehl zu großen Teilen aus [[Kalkstein]] und [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] zusammensetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In anderen Alpenregionen ist das Schwebstoffsubstrat von Silikatmineralen gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gletscherbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
	</entry>
</feed>