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	<title>Glesien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:17:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glesien&amp;diff=2229813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Wirtschaft */ archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-09-27T09:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schkeuditz&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.444029&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.229721&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1373&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-08-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.schkeuditz.de/portal/meldungen/7-september-der-stadtrat-tagt-900000719-27780.html&lt;br /&gt;
 |titel=7. September: Der Stadtrat tagt&lt;br /&gt;
 |werk=Website der Stadt Schkeuditz &lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref &amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = Schkeuditz&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04435&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034207&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Glesien.jpg|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glesien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|gleːˈziːn}}] ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Schkeuditz]] im [[Landkreis Nordsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig-Halle Airport General plan.svg|miniatur|links|Lage von Glesien nördlich des Geländes des Flughafens Leipzig/Halle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glesien liegt nördlich des Schkeuditzer Stadtzentrums. Es wird von diesem durch den [[Flughafen Leipzig/Halle]] getrennt, welcher direkt südlich der Ortslage angrenzt. Zu Glesien gehören die Ortsteile Ennewitz, Nockwitz und Schweiditz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Glesien und die in dessen Flur liegenden Orte Nockwitz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Nockwitz Nockwitz im HOV Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Schweiditz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Schweiditz Schweiditz im HOV Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörten bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen die Orte zu Preußen und wurden 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Ennewitz lag bis 1815 im [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Schkeuditz]], das unter kursächsischer Oberhoheit stand. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort ebenfalls zu Preußen und wurde dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]] im gleichnamigen Regierungsbezirk der preußischen Provinz Sachsen zugeteilt. Am 1. Oktober 1937 erfolgte die Umgliederung des Orts in den preußischen Kreis Delitzsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Ennewitz |val=ENNITZJO61CK |abruf=2025-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit kam Ennewitz als Ortsteil vollständig zu Glesien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Ennewitz Ennewitz im HOV Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kreisreform in der [[DDR]] von 1952 wurde Glesien mit seinen Ortsteilen dem neu zugeschnittenen [[Kreis Delitzsch]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeteilt, welcher 1994 im [[Landkreis Delitzsch]] aufging. Am 1. Januar 1999 wurde Glesien Ortsteil der in den Landkreis Delitzsch gewechselten Stadt Schkeuditz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die einzige Kirche in Glesien, die [[St. Johannis (Glesien)|evangelisch-lutherische Johanneskirche]], gehört mit ihrer Kirchengemeinde zum Pfarrbereich Zschortau im [[Kirchenkreis Torgau-Delitzsch]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Als katholische [[Sachsengänger]] in größerer Zahl in Glesien arbeiteten, stellte der Inspektor des [[Gutshof]]es in Glesien um 1900 einen Raum für gelegentliche katholische Gottesdienste zur Verfügung, die in den Sommermonaten stattfanden. Glesien gehörte damals zur [[St. Marien (Delitzsch)|Missionspfarrei Delitzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Zahl der Katholiken durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Raum Glesien stark vergrößert hatte, wurde zum 4. Oktober 1947 [[Pfarrer]] Max Bahr zum [[Kuratus]] von Glesien ernannt. Er wohnte im Gasthof am Schulplatz und hielt katholische Gottesdienste in der evangelischen Kirche. Damit wurde in Glesien eine katholische Kirchengemeinde gegründet, die am 1. November 1947 zur [[Kuratie]] erhoben wurde. Als Kuratie gehörte Glesien zur [[Pfarrei]] Delitzsch im [[Dekanat]] Wittenberg. Zur Errichtung eines katholischen Gotteshauses kam es in Glesien jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1951 musste Philipp Albert, der seit 1950 der Nachfolger von Max Bahr war, seine Wohnung in der Lindenstraße in Glesien verlassen und fand eine neue Unterkunft in [[Zwochau]]. Daher wurde am 1. Juni 1951 der Sitz der Kuratie von Glesien nach Zwochau verlegt, wo später auch eine katholische Kirche ([[Hl. Pius X. (Zwochau)|Hl. Pius X.]]) erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 316–320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Römisch-katholische Kirche|Römisch-katholische]] Einwohner von Glesien gehören heute zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Klara&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Delitzsch, die nächstliegende katholische Kirche mit regelmäßigen Gottesdiensten ist die [[Heilige Dreifaltigkeit (Zwochau)|Dreifaltigkeitskirche]] (früher &amp;#039;&amp;#039;hl. Pius X.&amp;#039;&amp;#039;) in [[Zwochau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmale ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kulturdenkmale in Schkeuditz#Glesien|Liste der Kulturdenkmale in Schkeuditz]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Glesien sechs [[Kulturdenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A9-Glesien.jpg|mini|A 9 mit Glesien im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Glesien liegt nordöstlich des [[Schkeuditzer Kreuz]]es, welches die [[Bundesautobahn 9]] ([[Berlin]] – [[Leipzig]] – [[München]]) mit der [[Bundesautobahn 14]] ([[Wismar]] – [[Magdeburg]] – [[Dresden]]) verbindet. Glesien ist über die A9, Abfahrt Wiedemar, erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt südlich der Ortslage befindet sich der [[Flughafen Leipzig/Halle]]. Zwischen 1929 und 1970 hatte Glesien einen Halt an der [[Delitzscher Kleinbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Östlich des Orts befindet sich der „Airport Gewerbepark Glesien“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schkeuditz.de/schkeuditz/content/53/13062007083026.asp |wayback=20150526004333 |text=Der Airport Gewerbepark Glesien auf der Homepage der Stadt Schkeuditz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Inmitten des Ortes Glesien ist der Chor Arion Glesien ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Glesien |val=GLEIENJO61CK |abruf=2025-09-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften von Schkeuditz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10010795-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schkeuditz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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