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	<title>Gleitschutz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleitschutz&amp;diff=430762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;VECTRONATOR: Weblinks überarbeitet, in die entspr. Vorlagen eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-21T20:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks überarbeitet, in die entspr. Vorlagen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleitschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleitschutzsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Norm DIN EN ISO 24478:2024-10 &amp;#039;&amp;#039;Bahnanwendungen – Bremsen – Fachbegriffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Einrichtung an [[Schienenfahrzeug|schienengebundenen Fahrzeugen]], die das Gleiten [[Bremse (Eisenbahn)|gebremster]] [[Radsatz|Radsätze]] verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gleitschutzregler |Sammelwerk=Lexikon Eisenbahn |Auflage=6., bearbeitete und ergänzte |Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1981 |Seiten=370}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein dienen Gleitschutzsysteme der kontrollierten Regelung der Bremskraft eines Radsatzes, um zu einer optimalen Ausnutzung des Kraftschlusses zwischen Rad und [[Schiene (Bahn)|Schiene]] zu gelangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;UIC-Merkblatt 541-05:2016-03 &amp;#039;&amp;#039;Bremse - Vorschriften für den Bau der verschiedenen Bremsteile - Gleitschutzanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Norm DIN EN 15595:2024-01 &amp;#039;&amp;#039;Bahnanwendungen – Bremse – Gleitschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleitschutzsysteme werden vor allem bei Fahrzeugen mit höherer Abbremsung, wie beispielsweise [[Reisezugwagen]] mit der [[Bremsstellung]] R, eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Janicki, Horst Reinhard, Michael Rüffer |Titel=Schienenfahrzeugtechnik |Auflage=3., überarb. und erw. |Verlag=Bahn-Fachverlag |Ort=Berlin |Datum=2013 |Reihe=DB-Fachbuch |ISBN=978-3-943214-07-9 |Kapitel=5.7.4 Gleitschutzeinrichtung |Seiten=367ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleitschutzsysteme wirken auf ähnliche Weise wie [[Antiblockiersystem|Antiblockiersysteme]] bei [[Automobil|Autos]], welche jedoch vor allem auch der Erhaltung der Lenkbarkeit bei Vollbremsungen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Gleiten des Rades&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den Zustand, bei dem die [[Umfangsgeschwindigkeit]] eines Rades oder Radsatzes geringer ist als die tatsächliche Zuggeschwindigkeit (siehe auch [[Schlupf#Rad|Schlupf]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Extremfall hierbei ist das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Radblockieren&amp;#039;&amp;#039;, bei dem sich der Radsatz während der Bremsung nicht mehr dreht, obwohl sich das Fahrzeug noch entlang der Schiene bewegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Gleitschutzsysteme dienen der Erreichung folgender Ziele:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Anhalteweg soll bei schlechten Kraftschlussbedingungen gegenüber einem Anhalteweg auf sauberen, trockenen Schienen nur minimal verlängert werden.&lt;br /&gt;
* Schäden an Radsätzen und Rädern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Flachstelle]]n) durch Gleiten oder Blockieren sollen minimiert werden.&lt;br /&gt;
* Schäden an Schienen sollen minimiert werden.&lt;br /&gt;
* Bei pneumatischen Bremssystemen soll die Erhöhung des Luftverbrauchs gegenüber einer Bremsung auf trockener Schiene minimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Übersteigt die Bremskraft die [[Haftkraft]] zwischen Rad und Schiene, gleitet der jeweilige Radsatz oder blockiert ganz. Der Gleitschutz erkennt dies und greift ein, indem die Bremskraft verringert wird. Bei [[Druckluftbremse (Eisenbahn)|pneumatischen Bremsen]] geschieht dies, indem der Bremsdruck im Bremszylinder durch Entlüftungsimpulse verringert oder durch Sperren der Luftzufuhr begrenzt wird. Bei dynamischen Bremsen wird entsprechend in die Regelung der Bremse eingegriffen bzw. die Bremse u.&amp;amp;nbsp;U. ganz abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Gleiten oder Blockieren eines Radsatzes zu erkennen, bedarf es einer Drehzahlerfassung der Radsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführung ==&lt;br /&gt;
Es gibt mechanischen und elektronischen Gleitschutz. Beim mechanischen Gleitschutz ist der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gleischutzregler&amp;#039;&amp;#039; starr mit der [[Radsatzwelle]] verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Dieser wirkt als [[Fliehkraftregler]], der bei plötzlichem Absinken der Radsatzdrehzahl auf ein Entlüftungsventil wirkt, mit dem der Bremsdruck direkt oder indirekt reduziert wird. Der elektronische Gleitschutz erfasst und vergleicht über [[Messumformer|elektronische Geber]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wegimpulsgeber]]) die Geschwindigkeiten aller Radsätze eines Fahrzeugs. Anhand vorgegebener Kennlinien werden plötzliche Drehzahlverringerungen erkannt, ebenso reagiert der elektronische Gleitschutz je nach technischem Niveau auch auf Drehzahldifferenzen. Einige Systeme verwenden auch externe Quellen wie z.&amp;amp;nbsp;B. Radar zur Ist-Geschwindigkeitserfassung. Je nachdem, wie groß der Schlupf ist, wie lange er andauert und wie plötzlich er eintritt, wird über [[Magnetventil]]e der Druck im Bremszylinder konstant gehalten, abgesenkt oder wieder erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Schlupfzustand an den Radsätzen eines Fahrzeugs auftritt, hängt wesentlich von den aktuell herrschenden Kraftschlussbeiwerten zwischen Rad und Schiene ab. Je nachdem, ob die Schiene trocken, nass oder gar verschmutzt ist (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Laub), treten unterschiedliche Kraftschlussbeiwerte auf. Tests für Gleitschutzgeräte werden unter anderem mit Schmierseife durchgeführt, um die Reaktion der Geräte im schlechtesten Fall zu testen. Solche Versuchsreihen können die realen Verhältnisse jedoch nur unzureichend simulieren, zumal es keine allgemeingültige Kraftschlusskennlinie gibt, vielmehr variiert der Kennlinienverlauf abhängig von vielen Einflussfaktoren. Das Kraftschlussmaximum kann je nach Situation und Schienenzustand bei sehr unterschiedlichen (relativen) Schlupfwerten liegen, so dass ein optimal wirkendes Gleitschutzgerät in der Lage sein muss, selbsttätig den individuellen Kennlinienverlauf zu ermitteln und anhand dessen die Bremse zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Aufbringen von [[Sandstreueinrichtung|Bremssand]] durch das führende Fahrzeug kann der Kraftschluss im Bedarfsfall selektiv verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geltungsbereich der [[Internationaler Eisenbahnverband|UIC]] werden die Anforderung an die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit für Gleitschutzgeräte im UIC-Merkblatt 541-05 definiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im europäischen Normenbereich gilt auch die Norm EN 15595.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schleudern (Rad-Schiene)#Schleuderschutz|Schleuderschutz bei Schienenfahrzeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Sachs |Titel=Elektrische Triebfahrzeuge. Ein Handbuch für die Praxis sowie für Studierende |Band=1 |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Wien |Datum=1973 |Kapitel=6.224.8 Gleitschutz |Seiten=915ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus Töpfer, Peter Dudda, Dieter Jaenichen, Jürgen Otto, Bernd Richter |Titel=Grundausrüstungen |Hrsg=Sektion Fahrzeugtechnik der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“, Ingenieurschule für Verkehrswesen „Erwin Kramer“ |Auflage=1. |Verlag=transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1983 |Kapitel=3.3.8. Gleitschutz |Seiten=151ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jürgen Janicki, Horst Reinhard, Michael Rüffer |Titel=Schienenfahrzeugtechnik |Auflage=3., überarb. und erw. |Verlag=Bahn-Fachverlag |Ort=Berlin |Datum=2013 |Reihe=DB-Fachbuch |ISBN=978-3-943214-07-9 |Kapitel=5.7.4 Gleitschutzeinrichtung |Seiten=367ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus-Rüdiger Hase, Peter Spiess, Sebastian Müther |Titel=Neue Erkenntnisse zum Gleitschutzverhalten elektrischer Triebzüge |Sammelwerk=[[Eisenbahntechnische Rundschau]] |Nummer=05 |Datum=2005 |Seiten=599-610 |Online=https://web.archive.org/web/20160105120711/http://www.eurailpress.de/archiv/fachartikelarchiv/ergebnisliste/artikelansicht.html?tx_it24archiv_list%5Barticle%5D=812&amp;amp;tx_it24archiv_list%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_it24archiv_list%5Bcontroller%5D=Article&amp;amp;cHash=38f8ecdad5ab6a6ff57621045bc29425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dr. P. Spiess, B. Büche |url=https://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2016/DiN08_Spiess.pdf |titel=Vortrag zum Thema Gleitschutz im Rahmen der Schienenfahrzeugtagung Graz 2016 |werk=schienenfahrzeugtagung.at |hrsg=DB Systemtechnik GmbH |datum=2016-04-05 |format=PDF; 1,45 MB |sprache=de |abruf=2026-04-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugbremstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VECTRONATOR</name></author>
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