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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gleitringdichtung</id>
	<title>Gleitringdichtung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:53:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleitringdichtung&amp;diff=433961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WinfriedSchneider: /* Anwendung und Einsatzbedingungen */ T (Kommaregeln)</title>
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		<updated>2026-03-09T18:29:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendung und Einsatzbedingungen: &lt;/span&gt; T (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kommaregeln&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kommaregeln (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kommaregeln&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:US Patent 2951719.png|mini|hochkant=1.5|Gleitringdichtung; die beiden Ringe&amp;amp;nbsp;d und&amp;amp;nbsp;a müssen möglichst plan sein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotating mechanical seal-3D-numbered 165.png|mini|hochkant=1.5|Schnitt durch eine drehrichtungsunabhängige, einfachwirkende Gleitringdichtung.&amp;lt;br /&amp;gt;1) [[Gewindestift]]/[[Madenschraube]]&amp;lt;br /&amp;gt;2) [[O-Ring]] (Sekundärdichtung)&amp;lt;br /&amp;gt;3) [[Spannstift]] als Verdrehsicherung für den Gleitring&amp;amp;nbsp;(4)&amp;lt;br /&amp;gt;4) Gleitring&amp;lt;br /&amp;gt;5) Gegenring&amp;lt;br /&amp;gt;6) O-Ring (Sekundärdichtung)&amp;lt;br /&amp;gt;7) [[Gehäuse]]wand (nur angedeutet)&amp;lt;br /&amp;gt;8) Spannstift als Verdrehsicherung für den Gegenring&amp;amp;nbsp;(5)&amp;lt;br /&amp;gt;9) [[Welle (Mechanik)|Welle]]/[[Achse (Technik)|Achse]]&amp;lt;br /&amp;gt;10) [[Feder (Technik)|Federn]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleitringdichtungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind dynamische [[Dichtung (Technik)|Dichtungen]], sie dichten also eine rotierende [[Welle (Mechanik)|Welle]] gegenüber einer Wand ab, z.&amp;amp;nbsp;B. eines [[Maschine]]n[[gehäuse]]s. Hauptkomponenten sind zwei aufeinander [[Gleitreibung|gleiten]]de Bauteile, der be[[Feder (Technik)|feder]]te [[Gleitring]] (im oberen Bild Position&amp;amp;nbsp;a) und ein Gegenring (im oberen Bild Position&amp;amp;nbsp;d). Einer der beiden Ringe sitzt starr im stationären Gehäuse ([[Stator]]) (im oberen Bild Position&amp;amp;nbsp;d), der andere ist mithilfe von Verdrehsicherungs[[Stift (Maschinenbau)|stift]]en auf der rotierenden Welle befestigt ([[Rotor]]). Die Flächen zwischen diesen beiden Teilen sind – abhängig von der Art der Gleitringdichtung – zumeist [[Ebenheit (Technik)|plan]] und bestehen in der Regel aus [[Kohlenstoff]]-[[Graphit]]werkstoffen, [[Metall]], [[Keramik]], [[Kunststoff]] oder [[kunstharz]]&amp;amp;shy;gebundenem Kohlenstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung und Einsatzbedingungen ==&lt;br /&gt;
Hauptanwendungsgebiete für Gleitringdichtungen sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Pumpe]]n für [[Brauchwasser]], [[Speisewasser]], [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|Autokühler]] oder [[Klimaanlage]]n, [[Rührwerk]]e für [[Nassläufer|Nass-]] und Trockenlauf, [[Zentrifuge]]n sowie Kompressoren und [[Wasserturbine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind Gleitringdichtungen erhältlich für:&lt;br /&gt;
* Wellendurchmesser von ca. 5 bis 630&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* [[Druck (Physik)|Drücke]] von ca. 0,01 bis 450&amp;amp;nbsp;bar&lt;br /&gt;
* Temperaturen von ca. −200 bis +450&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]]&lt;br /&gt;
* Gleitgeschwindigkeiten bis zu ca. 150&amp;amp;nbsp;m/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Dynamische Dichtungen lassen sich unterteilen in zwei Untergruppen:&lt;br /&gt;
* als axiale Dichtung gilt die Gleitringdichtung, mit den Sonderformen Speisekopfdichtung (Dampfkopfdichtung) und [[Kugelhahn]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;dichtung.&lt;br /&gt;
* die radialen Dichtungen lassen sich unterteilen in&lt;br /&gt;
** [[Spaltdichtung]]en (Ausführungen mit mehrteiligen Ringen, Panzerkohleringen, [[Labyrinthdichtung]])&lt;br /&gt;
** Berührungsdichtungen (Radial[[wellendichtring]]e, [[O-Ring]]e, Gleitringdichtungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die einander gegenüberliegenden axialen oder radialen Dichtungsflächen rotieren relativ zueinander und bilden einen primären [[Dichtspalt]]. Zwischen den Dichtflächen erzeugt das umgebende Medium je nach [[Aggregatzustand]] einen flüssigen oder gasförmigen [[Schmierfilm]]. Die Abdichtung der Gleitringdichtungsteile gegenüber Welle bzw. Gehäuse erfolgt in der Regel mit statischen Nebendichtungen in Form zusätzlicher [[O-Ring]]e oder [[Manschette (Technik)|Manschetten]]. Insofern bestehen Gleitringdichtungen im Prinzip aus fünf Bauteilen: dem Gleitring, dem Gegenring, der Befederung sowie je einer Nebendichtung. Diese Anzahl kann sich je nach Bauart der Dichtungen reduzieren oder auch deutlich erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Dichtheit]] und den Verschleiß sind neben der Materialpaarung vor allem die absolut plane Ausführung der Gleitflächen sowie die [[Rautiefe]] entscheidend. Sie werden daher in der Regel [[Läppen|geläppt]], [[Polieren|poliert]] und evtl. mit einem [[Superfinish]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkstoffe ==&lt;br /&gt;
Gleitring und Gegenring werden als Gegenlaufpaare bezeichnet. Die optimale Auswahl der [[Werkstoff]]e für diese Paarung hängt in erster Linie von der Art der abzudichtenden Medien, der Rotationsgeschwindigkeit sowie der Einsatztemperatur ab. Bei den Gleitringdichtungen spricht man von hart-hart- oder hart-weich-Paarungen:&lt;br /&gt;
* Mit Hart-Weich-Paarung wird eine Kombination von Gleitteilen bezeichnet, in der einer der Gleitpartner deutlich weicher ist als der andere, dadurch leichter [[verschleiß]]t, aber auch bessere [[Notlaufeigenschaft]]en bei ungünstigen [[Schmierung]]sverhältnissen aufweist. Eine typische Kombination ist ein Kohlering gegen einen Ring aus [[Siliziumcarbid]].&lt;br /&gt;
* Bei Hart-Hart-Paarungen sind beide Gleitringe aus hartem und verschleißfestem Material. Diese Paarung wird vor allem bei [[abrasiv]]en Produkten eingesetzt, hat aber schlechtere Notlaufeigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleitring oder Gegenring kommen einige Werkstoffe in Frage, die sich in vier Hauptgruppen unterteilen lassen:&lt;br /&gt;
* Kohlenstoff&lt;br /&gt;
: Kohlenstoff-Graphit – kunstharz- oder [[antimon]][[Imprägnierung|imprägniert]], Elektrographit, kunstharzgebundener Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* [[Keramisch]]e Materialien&lt;br /&gt;
: [[Siliziumcarbid]], [[Aluminiumoxid]], [[Wolframcarbid]]&lt;br /&gt;
* Metallische Werkstoffe&lt;br /&gt;
: [[Edelstahl]], [[Chromguss]], Sonderwerkstoffe&lt;br /&gt;
* Kunststoff&lt;br /&gt;
: [[PTFE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der geeigneten Werkstoffpaarungen sollte in direkter Zusammenarbeit und sorgfältiger Beratung mit dem Hersteller der Gleitringdichtungen bzw. der Komponentenhersteller erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschleiß ==&lt;br /&gt;
Seit [[Hydrazin]] als [[Korrosionsinhibitor]] wegen seiner Gesundheitsgefährdung verboten wurde, treten bei den Gleitringdichtungen von Kesselspeisepumpen vorher nicht gekannte Korrosionserscheinungen auf. Als Grund hat sich die [[Elektrokorrosion]] herausgestellt, weil die Relativbewegung zwischen Gleit- und Gegenring zu [[Statische Aufladung|statischen Aufladungen]] führt, die durch die sehr niedrige [[elektrische Leitfähigkeit]] des Kesselwassers von unter einem Mikro-[[Siemens (Einheit)|Siemens]] pro&amp;amp;nbsp;cm&amp;amp;nbsp;[μS/cm] im Unterschied zu früher nicht mehr abgeleitet werden. Innerhalb kurzer Betriebszeiten, teilweise wenigen hundert Betriebsstunden, können fingerkuppengroße Stücke aus dem Gleit- und/oder dem Gegenring herausbrechen und zu rapidem Anstieg des Leckstroms führen, was einerseits wegen der [[Wirkungsgrad]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;einbuße, andererseits wegen der nicht mehr gewährleisteten Betriebs[[Zuverlässigkeit (Technik)|zuverlässigkeit]] inakzeptabel ist und zu einem Reparaturstillstand mit den damit verbundenen hohen Kosten durch Produktionsausfall führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Lösung des Problems wird z.&amp;amp;nbsp;B. mit welligen Oberflächen[[Profil (Ornamentik)|profilierung]] der Gleitflächen gearbeitet oder die Gleitflächen mit kristallinem naturidentischem, jedoch künstlich hergestelltem [[Diamant]] [[Beschichtung|beschichtet]]. So wurde nach 26.680&amp;amp;nbsp;h in einem Dauerversuch mit diamantbeschichteten Gleitringen am Institut für hydraulische Strömungsmaschinen der [[Technische Universität Graz|Technischen Universität Graz]] gezeigt, dass ein ausgezeichneter Zustand nahezu ohne Korrosion der Gleitringdichtung nach so langer Betriebszeit vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eintrag [https://business.eagleburgmann.com/LexiconOfMechanicalSeals/lexikon/de/lex-art-1420.htm &amp;#039;&amp;#039;Gleitringdichtung&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Burgmann Lexikon &amp;quot;ABC der Gleitringdichtung&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ([https://business.eagleburgmann.com/LexiconOfMechanicalSeals/index.htm online]). In: EagleBurgmann.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.europeansealing.com/ European Sealing Association]&lt;br /&gt;
* [http://hfm.tugraz.at/de/referenzen/pumpen/diamantbeschichtete-gleitringdichtungen-fuer-kesselspeisepumpen.html Diamantbeschichtete Gleitringdichtungen im 27.000&amp;amp;nbsp;h-Dauerversuch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtung (Bauteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtelement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pumpenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WinfriedSchneider</name></author>
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