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	<title>Gleichenberge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleichenberge&amp;diff=829151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: /* Geologie */ präzisiert</title>
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		<updated>2026-02-02T07:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Gleichenberger Kogel&lt;br /&gt;
|BILD=Gleicheberger-Kogel.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=598&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Steiermark]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Oststeirisches Hügelland]], [[Südöstliches Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/53/31/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=15/54/30/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-6&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=5.4&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=258&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Stradner Kogel]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=L219 bei Galgegg&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Latit]]&lt;br /&gt;
|ALTER= 17 [[Mya (Zeitskala)|mya]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Einteilung [[Landschaftsgliederung der Steiermark|L.d.St.]]&amp;amp;nbsp;V.4a&amp;lt;!--eigentlich ginge hier auch Infobox Gebirgsgruppe--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleichenberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleichenberger Kögel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--http://www.umwelt.steiermark.at/cms/beitrag/10028585/845054/--&amp;gt; sind zwei benachbarte Bergkuppen in der südlichen [[Steiermark]], Österreich. Die beiden Kegelberge, der eigentliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleichenberger Kogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;({{Höhe|598}}) und sein Nebengipfel, der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bschaidkogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;({{Höhe|563}}), haben fast die gleiche Form und gaben dem Kurort [[Bad Gleichenberg]] seinen Namen. Die Gleichenberge sind der oberirdisch sichtbare kleine Teil eines gewaltigen, im [[Miozän]] entstandenen [[Schildvulkan]]s von 500 Quadratkilometer Grundfläche und 1000 Meter Mächtigkeit, der zum größten Teil von jüngeren Sedimenten verhüllt ist. Seine eigentliche Ausdehnung ist nur durch zahlreiche Bohrungen (zur Erdölprospektion) bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slapansky&amp;quot;&amp;gt;Peter Slapansky, Reinhard Belocky, Heinz Fröschl, Petr Hradecky, Peter Spindler: &amp;#039;&amp;#039;Petrographie, Geochemie und geotektonische Einstufung des miozänen Vulkanismus im Steirischen Becken (Österreich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 56 (1), 1999, S. 419–434.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Vulkanismus begann im [[Miozän]] vor etwa 17&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren (hier die lokale Zeitstufe [[Karpatium]]), als sich die [[Adriatische Platte|Adriatische Kontinentalplatte]] unter die [[Europäische Platte]] geschoben hatte, und hielt 5&amp;amp;nbsp;Millionen Jahre lang an. Der Vulkanismus ist von der eigentlichen [[Subduktion]]sphase, die hier schon im [[Eozän]] endete, allerdings durch viele Millionen Jahre getrennt. Zur Zeit des Vulkanismus war das [[Steirisches Becken|Steirische Becken]], ein Nebenbecken des großen [[Pannonisches Becken|Pannonischen Beckens]], durch eine Dehnungstektonik gekennzeichnet, die zur Ausdünnung der Erdkruste führte. Zeitverzögert zum Abtauchen der subduzierten Platte könnte heißes Mantelgestein der [[Asthenosphäre]] in Kontakt zu Krustenmaterial gekommen sein, was zur partiellen Aufschmelzung führte. Die Vulkanite sind gekennzeichnet durch hohe Anteile aufgeschmolzenen Krustenmaterials, gehören also zum (zwischen basischem und saurem stehenden) intermediären Vulkanismus. Der Schildvulkan bildete zu seiner Entstehungszeit eine Insel in einem relativ flachen Meeresbecken, welches später erheblich tiefer wurde. An seinen Flanken ist durch Riffbildung gebildeter Kalkstein nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Slapansky&amp;quot; /&amp;gt; Das anstehende Gestein wird je nach verwendeter Methodik etwas anders charakterisiert. Nach der Mineralogie wird es als Trachyandesit, nach der chemischen Zusammensetzung (wegen hoher Kaliumgehalte) [[Latit]] genannt. Nach dem Gehalt an akzessorischen Elementen kann es als [[Shoshonit]] charakterisiert werden. Sein Alter wurde (nach einem Aufschluss an der Gleichenberger Klause) mittels [[Kalium-Argon-Datierung]] auf Werte zwischen ca. 15,4 und 16,8 Millionen Jahre datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Handler, [[Fritz Ebner (Paläontologe)|Fritz Ebner]], Franz Neubauer, Ana-Voica Bojar, Siedfried Hermann: &amp;#039;&amp;#039;40Ar/39Ar dating of Miocene tuffs from the Styrian part of the Pannonian Basin: an attempt to refine the basin stratigraphy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Carpathica.&amp;#039;&amp;#039; Band 57 (6), 2006, S. 483–494.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wurde es durch saure [[hydrothermal]]e Lösungen, die schon etwa zeitgleich zum Vulkanismus selbst zikulierten, in seiner chemischen Beschaffenheit und der Mineralzusammensetzung stark verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleichenberge gehören zum &amp;#039;&amp;#039;[[Steirisches Vulkanland|Steirischen Vulkanland]]&amp;#039;&amp;#039;, einer touristischen Bezeichnung für den Südosten des [[Oststeirisches Hügelland|Oststeirischen Hügellands]]. Dieses Sedimentgebiet der [[Grazer Becken#Grazer Bucht|Grazer Bucht]] des [[Paratethys]]-Meeres, aus dem einige Inselberge vulkanischen Ursprungs ragen, entstand etwa zeitgleich mit der Vulkanbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Von [[Fremdenverkehr|touristischen]] und naturkundlich-[[geologisch]]en Vereinen, u.&amp;amp;nbsp;a. dem &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes&amp;#039;&amp;#039; werden die Vulkanketten der Region durch [[Lehrpfad|Lehr-]] und [[Wanderweg]]e erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gipfel des Gleichenberger Kogels befinden sich die Reste der ehemaligen Albrechtsaussichtswarte, die nicht mit der [[Albrechtswarte]] (&amp;#039;&amp;#039;Parapluie&amp;#039;&amp;#039;) auf der Albrechtshöhe bei Bad Gleichenberg zu verwechseln ist. Neben den Mauerresten steht das Gipfelkreuz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/graz-umgebung/c-lokales/ein-gipfelkreuz-fuer-staette-der-einkehr-mit-ausblick_a247665 |titel=Ein Gipfelkreuz für Stätte der Einkehr mit Ausblick |werk=meinbezirk.at |datum=2012-05-29 |sprache=de |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gleichenberger Kogel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-gleichenberg.at Region Bad Gleichenberg/]&lt;br /&gt;
* [https://www.vulkanland.at/de/steirisches-vulkanland/Vulkane/#karte Steirisches Vulkanland]&lt;br /&gt;
* [https://www.vulkanland.at/vulkanismus/ Kärtchen der oststeirischen Vulkane]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Gleichenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Österreichs]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Feldbach am Nordrand, das in der WL [[Bschaidkogel]]--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
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