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	<title>Gleiche Bewegung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:12:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleiche_Bewegung&amp;diff=918517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-06-28T08:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gleiche Bewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. motus rectus) bezeichnet die musikalische [[Kontrapunkt]]lehre das Verhältnis zweier [[Stimme (Musik)|Stimmen]], die sich in die gleiche Richtung, d.&amp;amp;nbsp;h. beide entweder auf- oder abwärts, bewegen. Zum Vergleich mit anderen Bewegungsarten siehe [[Bewegung (Kontrapunkt)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verdeckte Parallele, eine gleiche Bewegung in eine [[Konsonanz und Dissonanz#Drei Intervallklassen|vollkommene Konsonanz]], unterliegt bestimmten Einschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Parallelbewegung&amp;#039;&amp;#039;, einem Sonderfall der gleichen Bewegung, gehen beide Stimmen um das gleiche [[Intervall (Musik)|Intervall]] weiter (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Terz (Musik)|Terz]] auf Terz) oder sogar um dieselbe Intervallvariante (z.&amp;amp;nbsp;B. zwei kleine Terzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parallelbewegung zweier Stimmen in chromatisch identischen Intervallen (auch: Totalparallelen) unterliegt in der klassischen Kontrapunktlehre klaren Restriktionen: Parallele große Terzen gelten als teilweise, [[Quintparallele|Quinten]] und [[Oktavparallele|Oktaven]] als ganz verboten. Bei sogenannten [[Antiparallele]]n findet tatsächlich [[Gegenbewegung (Kontrapunkt)|Gegenbewegung]] statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Totalparallelen sind ästhetisch verpönt (insofern ‚verboten‘), sobald ein mehrstimmiger Satz den akustischen Eindruck einer bloßen Verschiebung eines Grundtons &amp;#039;&amp;#039;samt seiner spektralen Struktur&amp;#039;&amp;#039; erzeugt (Akkordtöne repräsentieren Obertöne eines [[Residualton]]s), daher die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Total&amp;#039;&amp;#039;parallelen. Diese Art der Stimmführung wird in klassischer Musiklehre als primitiv angesehen, widerspricht der ästhetischen Vorliebe (insofern: ‚Gebot‘) der [[Kontrapunkt#Prinzipien|Gegenbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich setzt eine Wahrnehmung von Parallelen überhaupt die Wahrnehmung von zwei Stimmen-[[Gestaltpsychologie|Gestalten]] voraus. Wo aber aus ästhetischen Gründen kompositorisch einer Stimmenwahrnehmung bewusst entgegengewirkt wird (z. B. oft in typischen Klaviersätzen), können demnach Noten auf dem Papier Totalparallelen suggerieren, wo akustisch keine wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch können sich Totalparallen relativieren (sozusagen ‚abmildern‘) in Abhängigkeit von der [[Metrum (Musik)|metrischen Zählzeit]], auf denen sich ihre Zusammenklänge finden: Je schwerer die Zählzeit (z. B. Taktmitte, [[Phrase (Musik)|Phrasenmitte]], Phrasenkopf, bzw. Phrasenendung), desto ‚gemeinter‘ die Stimmenbewegung, und desto ‚gemeinter‘ daher ggf. die Totalparallele, und umso auffälliger und daher anstößiger dort ihr Gebrauch. Daher mögen unter Umständen auf leichtesten Zählzeiten Totalparallelen zwar nominell gegeben, musikpsychologisch aber irrelevant sein, da der Wahrnehmungsfokus auf den Bewegungen zwischen den &amp;#039;&amp;#039;schwereren&amp;#039;&amp;#039;, in der musikalischen Wahrnehmung wichtigeren Zählzeiten liegt (siehe [[Maskierung (Psychologie)|Maskierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nur nominell mögen solche ‚Papierparallelen‘ &amp;#039;&amp;#039;zwischen&amp;#039;&amp;#039; zwei musikalischen [[Phrase (Musik)|Phrasen]] gegeben sein (im Gegensatz zu echten Bewegungsintervallen &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; den Phrasen). Denn solche sukzessiven Tonintervalle werden – jedenfalls bei einem sinngemäßen Rezeptionsverhalten (hörend)- nicht als ‚Bewegung‘ erlebt (weder als Schritt, noch als Sprungbewegung), sondern &amp;#039;&amp;#039;gar nicht&amp;#039;&amp;#039;: Der wahrgenommene Bewegungsintervall-Zusammenhang setzt nach der Phrasenendung ab und erneut an dem folgenden Phrasenkopf an, weshalb solch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gelesene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Totalparallelen kein psychologisches Korrelat haben. In Meisterliteratur finden sich hierfür, sowie für allerlei andere ‚verbotene‘ Sukzessivintervalle &amp;#039;&amp;#039;zwischen&amp;#039;&amp;#039; zwei Phrasen ([[Tritonus]], [[Querstand (Musik)|‚Querstand‘]] u.&amp;amp;nbsp;a.), zahlreiche Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleiche Bewegung.jpg|mini|hochkant=1.75|Beispiel: Zwei Stimmen in gleicher Bewegung. Der Schritt vom ersten zum zweiten Intervall ist eine verdeckte Quintparallele, vom dritten zum vierten eine offene (Klein-)Terzparallele.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontrapunkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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