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	<title>Glefe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T11:27:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glefe&amp;diff=98325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil am 1. Januar 2026 um 12:14 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-01T12:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{dieser Artikel|behandelt eine Stangenwaffe. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Gleve]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Clevelandart 1916.1536.jpg|200px|]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Glefe, Italien 17. Jh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Stangenwaffe&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Gläve, Gleve, Couteau de breche, Fouchard&lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = etwa 14. Jh.&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = etwa 14.–20. Jh.&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[Italien]]&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Europa]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = etwa 240–300 cm&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = &lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = &lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Leder&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = verschiedene Formen, Ausstattungen und Klingengrößen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glefe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gläfe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gleve&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fauchard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Fouchard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;couteau de breche&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Stangenwaffe]] mit einer [[Schlagwaffe|Schlag]]- oder [[Hiebwaffe|Hiebklinge]] in der Form eines &amp;#039;&amp;#039;Messers, [[Pallasch]]s&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Falchion|Malchus]]&amp;#039;&amp;#039; mit konvexer Schneide auf einer 2,40 bis 3&amp;amp;nbsp;Meter langen Stange. Sie ähnelt der &amp;#039;&amp;#039;[[Kuse]]&amp;#039;&amp;#039;. An der Rückseite der Klinge, später auch beidseitig einer Stichklinge, ist häufig ein Sporn zum Brechen von [[Rüstung (Schutzkleidung)|Rüstungen]] (&amp;#039;&amp;#039;Siehe hierzu auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Lilie (Heraldik)#Gleve|Heraldische Gleve, als Form der Lilie]]). Von der Waffe färbte der Name auf eine kleine Einheit von Kriegern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haenel Kostbare Waffen Tafel 68.jpg|mini|links|Sächsische Glefe (rechts)]]&lt;br /&gt;
Die Glefe wurde besonders im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Kriegswaffe genutzt, im 16. bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde sie dann zum [[Rangabzeichen]] des [[Trabant (Militär)|Trabanten]] an Fürstenhöfen sowie der [[Leibwache]] des [[Doge von Venedig|Dogen]] von [[Republik Venedig|Venedig]]. Hinweise auf die zeitliche Einordnung einer Glefe liefern häufig [[Heraldik|heraldische]] Verzierungen der Klinge wie [[Wappen]] oder [[Siegel]]. So war die Glefe der Hofwache am Hofe des Kaisers [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] beidseitig mit dem [[Monogramm]] des Kaisers versehen. Unterhalb der Kaiserkrone sind die Wappen der [[Habsburg]]er sowie [[Böhmen]]s und [[Ungarn]]s dargestellt, umwunden vom [[Orden vom Goldenen Vlies|Orden des Goldenen Vlieses]]. Am [[Bayern|bayerischen]] Hof sowie bei der ungarischen Kronwache blieb die Glefe bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Von der Waffe wurde die Bezeichnung [[Gleve|Glefe]] auch auf eine militärische Einheit übertragen. Eine Glefe oder Lanze hatte eine Länge von zehn [[Fuß (Einheit)|Schuh]]. Die Breite eines Mannes wurde mit zwei Schuh angesetzt, woraus sich die Anzahl fünf für die Gruppe errechnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann W. von Bourscheid: &amp;#039;&amp;#039;Kaisers Leo des Philosophen Strategie und Taktik.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, Wien 1777, Seite 119, {{Google Buch |BuchID=xYs-AAAAcAAJ |Seite=119 |Hervorhebung=Glefe}}, abgerufen am 17. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Glefe war jedoch schwankend oder wechselte in den Zeiten. Als Glefe wurde sowohl ein Soldat mit einer Lanze, ein Reiter mit einer Lanze oder einem Speer, ein Haufen von vier oder fünf Mann als auch bewaffnete Reiter einer Vierer- oder Fünfergruppe nach der [[Kriegsordnung]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Christoph Strodtmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Übereinstimmung der deutschen Alterthümer.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1755, Seite 164, {{Google Buch |BuchID=EFYAAAAAcAAJ |Seite=164 |Hervorhebung=Glefe}}, abgerufen am 17. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Hussitenkriege|Bekämpfung der Hussiten]] sollte das [[Haus Württemberg]] das [[Reichsarmee|Reichsheer]] mit zwanzig Glefen stärken, „die Glefe zu fünf [[Reisiger|Reisigen]] und sieben [[Pferde|Rossen]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Wirtenbergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Reutlingen und Leipzig 1819, Seite 84, {{Google Buch |BuchID=C4IAAAAAcAAJ |Seite=84 |Hervorhebung=Glefe}}, abgerufen am 17. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert regelte das um 1363 entstandene Straßburger Ordnungsbuch Nummer 19, wie sich das Stellen von 102 Glefen auf [[Patrizier]] und Handwerker der Stadt verteilte. Dort bestand eine Glefe aus gewöhnlich drei Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. J. Mone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.&amp;#039;&amp;#039; Sechster Band, Karlsruhe 1855, Seite 54, {{Google Buch |BuchID=15IAAAAAcAAJ |Seite=54 |Hervorhebung=Glefe}}, abgerufen am 17. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ritterstand wurde zwischen „Glefenern“ und „Einspännigen“ unterschieden. Gemeinhin gehörten hier vier bis fünf Reiter zu einer Glefe: der Glefener, zwei [[Edelknecht]]e und der [[Schildknappe]], der die Glefe (auch Lanze oder Spieß) trug. Bei einer Heerfahrt saß der Ritter bis zum Kampf auf einem „Telder“ genannten kleineren Pferd. Sein eigentliches Streitross führte zu seiner Rechten ein auf einem [[Hauspferd|Klepper]] reitender Page. Vor dem Gefecht wechselte der Ritter das Pferd und gab den Telder in die Obhut des Pagen, welcher der Kampfhandlung fernblieb. Die Glefe wurde in späterer Zeit um einen Schützen&amp;amp;nbsp;– einen Knecht mit einer [[Armbrust]]&amp;amp;nbsp;– ergänzt. Ein Ritter, der nur einen Knecht oder Pagen mitbringen konnte, wurde als „Einspänniger“ bezeichnet. Zwei Einspännige wurden einer Glefe gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Sporschil: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Deutschen von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, Regensburg 1859, Seite 598, {{Google Buch |BuchID=2ms_AAAAYAAJ |Seite=598 |Hervorhebung=Glefe}}, abgerufen am 17. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Guan Dao]]&lt;br /&gt;
* [[Naginata]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3826202120}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Manuel Braun, Cornelia Herberichs |Titel=Gewalt im Mittelalter |TitelErg=Realitäten, Imaginationen |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2005 |ISBN=3-7705-3881-1 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erich Haenel |Titel=Alte Waffen |Auflage=1. Auflage, bearbeitete Ausgabe  |Verlag=SEVERUS Verlag |Ort=Hamburg |Datum=2015 |ISBN=978-3-95801-142-7 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783613028944}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan Šach |Titel=Illustriertes Lexikon der Hieb- &amp;amp; Stichwaffen |Auflage= |Verlag=K. Müller  |Ort=Erlangen |Datum=1999 |ISBN=3-86070-792-2 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerhard Seifert (Waffenhistoriker)|Gerhard Seifert]] |Titel=Einführung in die Blankwaffenkunde, Fachwörterbuch der Blankwaffenkunde |Auflage= |Verlag= |Ort=Haiger |Datum=1982 |DNB=880624213 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stangenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hieb- und Stichwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Klingenwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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