<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gleesberg</id>
	<title>Gleesberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gleesberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleesberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:41:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleesberg&amp;diff=1543777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •5 externe Links geändert• 🌐︎</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gleesberg&amp;diff=1543777&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T17:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •5 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Gleesberg 110430 AMA fec (116).JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Köhlerturm und Berggaststätte&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Erzgebirgskreis]], [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|HÖHE= 593.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/35/26/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 12/39/35/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-SN&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[#Turm und Gasthof|Köhlerturm]] ([[Aussichtsturm|AT]]) und [[#Turm und Gasthof|Berggaststätte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleesberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|593.1|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg im [[Erzgebirge]] in [[Sachsen]]. Er liegt zwischen [[Aue (Sachsen)|Aue]] und dem Stadtzentrum von [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]]. Auf seiner Kuppe stehen ein [[Aussichtsturm]] und eine Berggaststätte. Verwaltungsmäßig gehört der Gleesberg zu Schneeberg. Am Hang des Berges befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Gut Gleesberg&amp;#039;&amp;#039; genannte Altenpflegeheim, das aus einem im 19. Jahrhundert um eine radiumhaltige Quelle gebauten Bauerngut hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fundgrube Daniel Blick auf Schneeberg mit dem Gleesberg.jpg|mini|Blick auf Schneeberg mit dem Gleesberg]]&lt;br /&gt;
Der Gleesberg liegt südöstlich des Stadtzentrums von Schneeberg im [[Erzgebirgskreis]] und gehört zum Ortsteil [[Neustädtel (Schneeberg)|Neustädtel]]. Er umfasst eine Fläche von rund 71 Hektar, davon entfallen 66,7 ha auf Neustädter Flur, 4,7 ha auf Oberschlemaer Flur. Sein Gestein enthält reichlich [[Glimmer]], woher wahrscheinlich auch sein Name stammt. Im Mittelhochdeutschen bedeutet &amp;#039;&amp;#039;glosen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;glösen&amp;#039;&amp;#039; flimmern, glänzen, schimmern. Der Gipfel des Gleesberges liegt vor dem Nordostrand der Kontaktzone zwischen Eibenstocker und Schlemaer Granit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silber&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Blechschmidt]], [[Klaus Walther (Schriftsteller)|Klaus Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Silbernes Erzgebirge&amp;#039;&amp;#039;. Chemnitzer Verlag 1998; S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Steinbruch am Gleesberg wurden folgende Mineralien gefunden: [[Quarz|Bergkristall]], [[Muskovit]], [[Molybdänit]] und verschiedene Quarzarten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mineralienatlas.de/?l=9683 Mineralienatlas mit Infos zum Gleesberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der östliche Bereich des Berges, der zwei Drittel der Gesamtfläche ausmacht, ist dicht mit Mischwald bewachsen. Bei der ersten Bebauung wurde die Berghöhe noch mit 602 Metern angegeben, was bei einer späteren genauen Messung auf 593 Meter über [[Höhennull]] korrigiert werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm und Gasthof ==&lt;br /&gt;
An den bewaldeten Hängen des &amp;#039;&amp;#039;Gleesberges&amp;#039;&amp;#039; verlief einige Jahrhunderte lang der Weg zwischen Aue, Neustädtel und Schneeberg. Im Sommer 1879 errichtete der Erzgebirgszweigverein Schneeberg-Neustädtel auf der Bergspitze einen hölzernen Aussichtsturm, der 13 m hoch und in vier Stockwerke gegliedert war. Als dieser wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste, legte der Erzgebirgszweigverein den Grundstein für einen neuen Aussichtsturm, der am 2. Oktober 1898 fertiggestellt wurde. Dieser nun 18 m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kurort-schlema.de/natur/ausflugsziele/gleesberg/ | wayback=20161210114110 | text=Gleesberg}} auf der Webseite der Gemeinde Bad Schlema&amp;lt;/ref&amp;gt; hohe Turm mit quadratischem Grundriss wurde nach Plänen des Architekten R. Unger errichtet. Fundament und Erdgeschossbereich bestehen aus Granitsteinen, darüber sind zwei Stockwerke mit rohen gelben Ziegelsteinen aufgemauert. Die [[Aussichtsplattform]] ist verglast und mit einem [[Walmdach|Krüppelwalmdach]] abgeschlossen. Der Turm wurde nach dem Gründer des [[Erzgebirgsverein]]s, dem Schneeberger Pädagogen Dr. [[Ernst Köhler (Volkskundler)|Ernst Köhler]] benannt, dessen Porträt den Eingangsbereich schmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://bergstadt.eu/html/gleesberg.html | wayback=20160402163854 | text=Homepage der Stadt Schneeberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Turm befindet sich ein Berggasthof, der zeitgleich mit dem Turm entstand und ebenfalls auf Entwürfe von Unger zurückgeht. Dieser verwendete für das einstöckige Unterkunftsgebäude kontrastierende rote Backsteine im Fachwerkstil, die mit gelben Ziegelreihen einen sparsamen Fassadenschmuck bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Betreiber war Henner (Heinrich) Falk, der das Haus als „Unterstandshütte Gleesberg“ mit „herrlichstem Aufenthalt“ bewarb. 140 Sitzplätze standen für „ausgezeichnete Bewirthung mit Speise und Trank sowie für Katzenjammer=Vertreibungs=Pillen und Stimmritzen=Stärkungs=Elixire“ und für „Morgen-Concerte“ bereit. Im Jahr 1901 ist Hugo Unger Inhaber des Berggasthofs.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten des Schneeberger Stadtarchivs&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er veranstaltete Heimatfeste, wozu zwischen dem Gasthof und dem Turm ein überdachter Unterstand errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1914 erwarb der Strickmaschinenfabrikant [[Max Paul Schnädelbach]] das Unterkunftshaus und ließ einen Telefonanschluss einrichten. 1925 wurde das Gasthaus an Carl August Dittrich verkauft. Seine neue Gästewerbung lautete „die beste Aussicht vom Köhlerturm 602 m, über das ganze Erzgebirge. In 30 Minuten auf dem Radiumsteig vom [[Bad Schlema|Bad]] gut zu erreichen. Schöne Gästezimmer nach altem erzgebirg. Stil. Für gute Bewirtung ist gesorgt.“ Der hier genannte alte Stil bezieht sich auf das Vorhandensein von &amp;#039;&amp;#039;Stammtischecken&amp;#039;&amp;#039;, die den Bewohnern umliegender Ortschaften vorbehalten waren. Es gab zum Beispiel eine [[Zschorlau]]er Ecke, eine Auer Ecke oder eine „Hutzn Eck des Erzgebirgszweigvereins Radiumbad [[Oberschlema]]“. In diesen Ecken hingen historische Stadtansichten und sie waren mit typischem Handwerkszeug dekoriert. Noch 1994 sollen diese Ecken erhalten gewesen sein. In den 1930er Jahren übernahm der Sohn Karl Dittrich das Anwesen und veranlasste einen seitlichen Anbau an das ursprüngliche Gasthaus, wodurch weitere Unterkunftsräume entstanden. Der Anbau reichte bis zum Eingang des Turmes und bildete mit diesem und dem Stammhaus einen rechteckigen Innenhof. Das Stammhaus erhielt ein neues Dach. Der im Umkreis von Neustädtel für die Gästebetreuung zuständige &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgszweigverein Neustädtel&amp;#039;&amp;#039; organisierte nun auf dem Gleesberg Berg-, Kinder- und Volksfeste. Die auf den Berg führende Straße wurde für die Autobenutzung befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab es keine Eigentümer des Gasthofs. Der Aussichtsturm wurde nach 1945 wegen Baufälligkeit geschlossen. Die gerade gegründete [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] konnte die Gebäude 1947 übernehmen und beabsichtigte, sie zu einer [[Jugendherberge]] umzugestalten. Als dem dafür eingesetzten Verwalter 1948 durch die Stadt Schneeberg gekündigt wurde, entfiel das Projekt Jugendherberge. Das Gasthaus fiel nun an das Kommunalwirtschaftsunternehmen der Stadt Schneeberg. Dieses verpachtete das Anwesen Mitte der 1960er Jahre an die Familie Helmut Bochmann, die es bis 1970 bewirtschaftete. An ihre Stelle trat die Familie Friedrich Seidel, die die Gaststätte bereits 1972 an Hildegard und Kurt Simon weitergab. Am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1989 konnte die Pächterfamilie mit Unterstützung der Schneeberger Stadtverwaltung den Turm wieder eröffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der DDR erbten Silke Simon und Peter Müller von ihren Großeltern das Gasthaus. Die Räumlichkeiten wurden renoviert. Für die Ausstattung der Gasträume gewannen sie den Volkskünstler [[Werner Kempf (Maler)|Werner Kempf]], der hier seine gemalten Erzgebirgsansichten zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut Gleesberg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimstaette Gleesberg um 1930.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Heimstätte Gut Gleesberg&amp;#039;&amp;#039; mit Köhlerturm im Hintergrund (um 1930)|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neustädtel Gut Gleesberg.jpg|mini|„Gut Gleesberg“ in Neustädtel]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gut Gleesberg}}&lt;br /&gt;
Am westlichen Hang des Gleesbergs (Köhlerweg 1), an dem eine radiumhaltige Quelle entdeckt worden war, richtete zwischen 1856 und 1859 der Schneeberger Bergmeister Fritzsche ein Bauerngut ein. Die verschiedenen Gebäude, wie ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], ein Pächterhaus, Ställe und Scheunen wurden in größeren Zeitabständen fertiggestellt und sollen weitestgehend aus „abgezweigten“ Materialien des Eisenbahnbaus stammen. Alle Gebäude stehen rechtwinklig zueinander und bilden zusammen einen Innenhof, in dem sich auch die Quelle befindet, die mit einer Pergola geschützt wurde. Eine Ziegelsteinmauer umgab das Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1889 kaufte [[Willmar Schwabe]], ein [[Homöopathie|homöopathischer]] Apotheker und Vorsitzender der [[Allgemeine Ortskrankenkasse Leipzig|Ortskrankenkasse für Leipzig und Umgegend]], das Gut und stellte es zusammen mit dem ebenfalls von ihm erworbenen [[Langenberg (Raschau)|Rittergut Förstel]] der Krankenkasse unentgeltlich zur Verfügung. Der Umbau beider Güter zur Nutzung als „Heimstätten für Genesende“ wurde durch Schwabe finanziert. 1889 zogen in die &amp;#039;&amp;#039;Heimstätte Gut Gleesberg&amp;#039;&amp;#039; die ersten weiblichen Kranken ein, in die &amp;#039;&amp;#039;Heimstätte Gut Förstel&amp;#039;&amp;#039; kamen männliche Personen. Nach Ablauf von 15 Jahren übertrug Schwabe die beiden Genesungsheime zusammen mit dem 1897 erworbenen [[Augustusbad|Kurbad Augustusbad]] der &amp;#039;&amp;#039;Dr. Willmar Schwabe’schen Heimstätten-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; und übereignete sie so 1905 der Leipziger Ortskrankenkasse. Die hierher verschickten Personen waren weitestgehend Selbstversorger, sie bauten Obst, Gemüse und Getreide an. Zu Transportzwecken nutzten sie Hundegespanne, was von Schwabe angeregt worden war. Er hatte der Einrichtung zu Beginn drei [[Bernhardiner]] geschenkt. Die Quelle, die nach der Frau des Stifters „Maria-Louise-Brunnen“ genannt wurde, kam bei den Heilbehandlungen zur Anwendung. Für die Leitung des Heimes und als Pflegepersonal waren [[Albertiner Schwestern]] aus einer 1869 durch den Heiligen Bruder Albert gegründeten ökumenischen Schwesternschaft, die durch Nächstenliebe den Ärmsten und Alleingelassenen dienen, angestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aphgg.de/Bilder/pdf/heimfest.pdf |titel=Geschichtliches zu „Gut Gleesberg“ |abruf=2023-06-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100525073034/http://www.aphgg.de/Bilder/pdf/heimfest.pdf |archiv-datum=2010-05-25 |kommentar=Info zu den „Albertinerinnen“ auf Gut Gleesberg |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 60 Menschen konnten zur gleichen Zeit behandelt werden. In der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] kam das Gut Gleesberg an die „Badeverwaltung [[Liegau-Augustusbad |Augustusbad]]“ und diente als [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt| NSV]]-Müttererholungsheim. Während des Krieges zogen ausgebombte Bürger aus norddeutschen Hafenstädten hier ein und später auch Kriegsverwundete. Im April 1945 geriet das Gut, obwohl nach der [[Genfer Konvention]] mit einem roten Kreuz deutlich gekennzeichnet, unter Artilleriebeschuss der amerikanischen Streitkräfte. Schwerwiegende Schäden konnten durch den Einsatz von Bewohnern und von Einheimischen verhindert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Uranbergbau ab 1946 in der Gegend begonnen hatte, kamen auch Bergleute zur Pflege in das Gut. Nach 1952, als die Bezirke der DDR gegründet worden waren, ordnete der zuständige Rat des Bezirks Karl-Marx-Stadt die Auflösung der Pflegeanstalt an. Nach einigen unbekannten Zeitabschnitten entstand in den Gebäuden ein „Feierabendheim“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der DDR verhandelte die Schneeberger Stadtverwaltung, die nun für das frühere Gut wieder zuständig war, mit den Schwabeschen Erben über eine Rückübertragung. Diese war 1996 erfolgreich, die neue Stiftungsleitung stellte außerdem eine Million [[Deutsche Mark]] für eine Sanierung und Modernisierung der Gebäude zur Verfügung. Die Rekonstruktionsarbeiten an den vorhandenen Häusern und den Neubau eines Verbindungsgebäudes führte das Chemnitzer Büro &amp;#039;&amp;#039;Meister architektur&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützigen Dr.-Willmar-Schwabeschen Heimstättenbetriebsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in den Jahren ab 1997 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Homepage des Chemnitzer Architekturbüros Meister |abruf=2016-01-16 |archiv-url=https://archive.today/20120804055023/http://www.meister-architektur.de/de/ma/referenz/kat004/prj001/prj001.htm |url=http://www.meister-architektur.de/de/ma/referenz/kat004/prj001/prj001.htm|archiv-datum=2012-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2001 nahm das Heim als Seniorenheim &amp;#039;&amp;#039;Gut Gleesberg&amp;#039;&amp;#039; seine pflegerische Arbeit im Sinne des Stifters wieder auf. 30 feste Angestellte versorgen die 50 Heimbewohner, die aus Schneeberg und umliegenden Orten kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aphgg.de/index.php/geschichte Homepage des Seniorenheims „Gut Gleesberg“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleesbergquelle in Oberschlema (3).jpg|mini|Gleesbergquelle in Oberschlema]]&lt;br /&gt;
Rund 20.000 Quadratmeter Flächen auf dem Gleesberg dienten jahrzehntelang als Mülldeponie. In den Jahren 2004/2005 erfolgte eine durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen in Auftrag gegebene professionelle Abschlusssanierung der Müllhalde. Dafür wurden die Felswände gesichert, eine Oberflächenabdeckung und anschließende Rekultivierung vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cue-chemnitz.de/de/pdf/Gleesberg.pdf | wayback=20130918161453 | text=Homepage der Ingenieurfirma C &amp;amp; E Consulting und Engineering GmbH aus Chemnitz mit dem Gutachten zur Arbeit|format=PDF; 301&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußwege auf den Gleesberg sind Teil des [[Internationaler Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach–Budapest|Europäischen Fernwanderweges „EB“]], der von Eisenach bis Budapest führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schneeberg.de/html/europawanderweg_1.html | wayback=20150402195819 | text=Europäischer Fernwanderweg &amp;quot;EB&amp;quot; (Eisenach - Budapest) (1. Teil)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hang des Gleesbergs auf [[Bad Schlema|Oberschlemaer]] Flur befindet sich die „Gleesbergquelle“, deren radonhaltiges Wasser im Kurbad Schlema genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-schlema.de/radon/ Webseite des Gesundheitsbads in Bad Schlema]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhart Heppner]]; [[Jörg Brückner (Historiker)|Jörg Brückner]]; Helmut Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-böhmische Aussichtsberge des westlichen Erzgebirges in Wort und Bild. Mit touristischen Angaben.&amp;#039;&amp;#039; Geiger, Horb am Neckar 2000, S. 40 f., ISBN 3-89570-593-4&lt;br /&gt;
* [[Volkmar Hellfritzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Namen erzgebirgischer Berge - Gleesberg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 4/2022, S. 22ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat |Gleesberg}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.schneeberg.de/html/gleesberg.html |titel=Gleesberg mit Köhlerturm |abruf=2023-06-21 |abruf-verborgen=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141221092335/http://www.schneeberg.de/html/gleesberg.html |archiv-datum=2014-12-21 |kommentar=Homepage der Stadt Schneeberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.freundeskreis-stadtarchiv.net/gleesberg.pdf Dokumente und Fotos aus dem Stadtarchiv Schneeberg zum Gleesberg] (PDF-Datei; 4,96 MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.ansichtskarten-center.de/schneeberg/9412-schneeberg-erzgeb-haus-baum-gleesberg?isSearchRequest=Y eine Ansichtskarte vom Haus Baum Gleesberg aus dem Jahr 1936 im AK-Center]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schneeberg, Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgebirgsverein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
	</entry>
</feed>