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	<title>Gleb Maximilianowitsch Krschischanowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:31:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-07T22:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Satz vervollständigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gleb Maksimilianovich Krzhizhanovskiy.jpg|miniatur|Gleb Krschischanowski 1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleb Maximilianowitsch Krschischanowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Глеб Максимилианович Кржижановский}}; * {{JULGREGDATUM|24|01|1872|Link=1}} in [[Samara]]; † [[31. März]] [[1959]] in [[Moskau]]) war ein russischer Revolutionär und [[Sowjetunion|sowjetischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krschischanowski stammte einer adligen Familie ab. Sein Vater war polnischer Herkunft (polnische Schreibweise des Namens: Krżyżanowski); seine Mutter war Elvira Rosenberg, eine Deutsche. Er studierte am Petersburger Technikum, das er 1894 mit Erfolg als Ingenieur abschloss. Seit seiner Jugend interessierte er sich für revolutionäre Bewegungen und trat 1891 einem der ersten marxistischen Zirkel im damaligen Russischen Reich bei. Im Jahre 1893 übernahm er zeitweilig die Leitung des marxistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse|Kampfbundes zur Befreiung der Arbeiterklasse]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Sankt Petersburg]], die einer der Vorläufer der späteren [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|Kommunistischen Partei der Sowjetunion]] war. Dort lernte er den jungen [[Lenin|Wladimir Uljanow]] kennen, der damals seine revolutionäre Tätigkeit erst begonnen hatte. Im Dezember 1895 wurden die Mitglieder der „Kampfunion“ verhaftet und im Februar 1897 nach Ostsibirien verbannt. Krschischanowski nahm an allen russischen Revolutionen seit 1905 aktiv teil. Seit 1904 war er Mitglied des Zentralkomitees der [[RSDAP]], das er im darauffolgenden Jahr als Zeichen des Protestes gegen die, seiner Meinung nach falsche, Kompromisspolitik gegenüber den [[Menschewiki]] wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verbüßung seiner Strafe arbeitete er als Schlosser und Monteur. 1902 leitete er in seiner Geburtsstadt Samara ein Büro der revolutionären sozialdemokratischen Zeitung [[Iskra (russische Zeitung)|Iskra]]. Von 1903 bis 1905 lebte er in [[Kiew]], wo er in einem Eisenbahnwerk beschäftigt war. Während der Revolution 1905 tauchte er in Sankt Petersburg auf, wo er einer der Leiter des Labors war, das Bomben herstellte. Nach der Niederschlagung der Revolution wurde er verhaftet und wieder verbannt. Seit 1910 lebte er in Moskau, wo er als Ingenieur bei den städtischen Elektrizitätswerken beschäftigt war.&lt;br /&gt;
Er gehörte zu denjenigen, die nach der Niederlage der Revolution von 1905 die Bolschewiki verließen und erst nach dem Sieg der Oktoberrevolution zu ihnen zurückkehrte.&lt;br /&gt;
Nach der [[Oktoberrevolution]] übernahm er die Leitung von verschiedenen wirtschaftlichen Organisationen zuerst in Moskau, dann in ganz Sowjetrussland. Seit Januar 1920 war er der Verantwortliche für die Entwicklung und Umsetzung des [[GOELRO]]-Plans für die Elektrifizierung und die damit verbundene Modernisierung des Landes. Von 1921 bis 1923 und von 1925 bis 1930 war Krschischanowski Vorsitzender des [[Gosplan]]. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Entwicklung des [[Fünfjahrplan|Ersten Fünfjahresplans]] und der damit verbundenen Industrialisierung der sowjetischen Wirtschaft beteiligt. Er galt als einer der Väter der Rekonstruktionspolitik. Von 1923 bis 1926 war er Rektor des Lomonossow-Instituts für Mechanik in Moskau. Von 1930 bis 1932 war er Vorsitzender des Staatskomitees für die Energiepolitik &amp;#039;&amp;#039;Glawenergo&amp;#039;&amp;#039;. Danach verschwand er aus der Politik und bekleidete nur unbedeutende Posten innerhalb der sowjetischen Wirtschaftsverwaltung. Gleichzeitig konzentrierte er sich immer mehr auf wissenschaftliche Tätigkeit. Von 1929 bis 1939 war er Vizepräsident der sowjetischen [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]], der er seit mehreren Jahren angehörte. Seit 1930 und bis zu seinem Tod im Jahre 1959 war er Leiter des von ihm gegründeten Energetischen Instituts der Akademie der Wissenschaften, das sich zum Forschungszentrum wissenschaftlicher Probleme der Energetik und Elektrifizierung entwickelte und bereits seit Mitte der 1930er Jahre seinen Namen trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krschischanowski war von 1924 bis 1939 Mitglied des [[Zentralkomitee der KPdSU|Zentralkomitees der kommunistischen Partei]] und von 1937 bis 1945 Deputierter des [[Oberster Sowjet der UdSSR|Obersten Sowjets]]. Von 1925 bis 1931 gehörte er dem Redaktionskollegium der ersten Ausgabe der [[Große Sowjetische Enzyklopädie|Großen Sowjetischen Enzyklopädie]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde ihm als Anerkennung seiner „Verdienste um die Oktoberrevolution“ der Orden [[Held der sozialistischen Arbeit]] verliehen. Nach seinem Tod wurde die Urne mit seinen sterblichen Überresten an der [[Nekropole an der Kremlmauer|Kremlmauer]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krschischanowski war seit 1899 mit Sinaida Newsorowa verheiratet. Seit 1968 wurde die von ihm und seiner Familie seit Jahren bewohnte Wohnung in Moskau zum Museum gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Osnownye sadatschi elektrifikazii Rossii&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Hauptprobleme der Elektrifizierung Russlands). Moskau, 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Velikij Lenin&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Der große Lenin). Moskau, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel über Krschischanowski in: Bolschaja rossijskaja enziklopedija. Moskau, 2008.&lt;br /&gt;
* K. Salesskij. Imperija Stalina. Moskau, 2000 (deutsch: Stalins Imperium).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gleb Krzhizhanovskiy|Gleb Krschischanowski}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hrono.ru/biograf/bio_k/krzhizha.php Кржижановский, Глеб Максимилианович] Biografie (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-50888.ln-ru Кржижановский, Глеб Максимилианович] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121807983|LCCN=n/80/138669|VIAF=50092479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krschischanowski, Gleb Maximilianowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Russischen Revolution 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Oberster Sowjet der UdSSR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bolschewiki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krschischanowski, Gleb Maximilianowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krzyzanowski, Gleb; Кржижановский, Глеб Максимилианович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Revolutionär und sowjetischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Samara]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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