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	<title>Gleźnowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:41:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gle%C5%BAnowo&amp;diff=1173686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 21. November 2025 um 16:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-21T16:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gleźnowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Steinort, Kreis Schlawe/Pommern&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der Landgemeinde (Gmina) [[Darłowo (Landgemeinde)|Darłowo]] im [[Powiat Sławieński|Kreis Sławno]] der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Bauerndorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa 15 Kilometer südwestlich der Ostseestadt [[Darłowo]] und 27 Kilometer westlich von [[Sławno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ort führt die [[Ostsee]]-[[Küste]]nstraße, die als [[Droga wojewódzka 203|Woiwodschaftsstraße Nr. 203]] die Städte [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;), [[Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) und [[Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;) miteinander verbindet. Die nächste Bahnstation ist [[Wiekowo (Darłowo)|Wiekowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Wieck&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt auf einer weiten, fast ebenen Niederung des Buckower Sees ([[Jezioro Bukowo]]), nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Im Süden liegt die Gemeinde [[Bielkowo (Sianów)|Bielkowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Beelkow&amp;#039;&amp;#039;), im Südosten das Dorf [[Dobiesław (Darłowo)|Dobiesław]] (&amp;#039;&amp;#039;Abtshagen&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Boryszewo]] (&amp;#039;&amp;#039;Büssow&amp;#039;&amp;#039;) und im Nordosten [[Bukowo Morskie]] (&amp;#039;&amp;#039;See Buckow&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag das Dorf einen bis zwei Kilometer weiter nördlich zum Buckower See hin. [[Sturmflut]]en mit Wassereinbruch der [[Ostsee]] in den See erzwangen eine Verlegung der Gehöfte weiter landeinwärts. Der letzte Durchbruch der Ostsee erfolgte im Jahr 1836, zuvor 1804.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Die neupolnische Namensgebung „Gleźnowo“ entspricht der alten wendischen Namensform &amp;#039;&amp;#039;Glesenowe&amp;#039;&amp;#039;. Eine direkte Übersetzung dieses Wortes ist die deutsche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Steinort&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Sturmflut von 1804 gab es eine interne Unterscheidung der Dorfbezirke Alt und Neu Steinort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jezioro Bukowo w Glęźnowie.jpg|miniatur|[[Jezioro Bukowo|Buckower See]] bei Steinort]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Steinort dürfte um 1300 vom [[Kloster Buckow]] aus besiedelt worden sein. 1275 bestätigen Fürst [[Wizlaw II.]] von [[Rügen]] und Herzog [[Mestwin II.]] von [[Pomerellen]] die Besitzungen des Klosters. In einer entsprechenden Urkunde wird auch &amp;#039;&amp;#039;Glesenowe&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] 1535 in [[Pommern]] kommt das bisherige Klosterdorf zum [[Amt Rügenwalde]]. Im Jahre 1550 greift Herzog [[Barnim IX.]] von Pommern zugunsten der Fischer aus Steinort und [[Neuwasser]] (polnisch: Dąbki) ein, weil das Rügenwalder Amt ihnen den Verkauf ihrer Fische in der Ostseestadt verboten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1784 gibt es in Steinort 10 Bauern, 2 Landkossäten, 5 Büdner und 1 Schulmeister. 1818 leben hier 251 Menschen. Die Einwohnerzahl liegt 1871 bei 597, sinkt aber bis 1939 auf 498. Mit den Gemeinden [[Bobolin (Darłowo)|Böbbelin]] (Bobolin), [[Boryszewo|Büssow]] (Boryszewo), [[Neuwasser]] (Dąbki), [[See Buckow]] (Bukowo Morskie) und [[See Suckow]] (Żukowo Morskie) bildet Steinort bis 1945 den Amtsbezirk Büssow im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] Diese Gemeinden (mit Ausnahme von See Suckow) stellen auch den Standesamtsbezirk Büssow mit Sitz in See Buckow dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. März 1945 erfolgt die Besetzung des Ortes durch sowjetische Truppen. Die Bevölkerung wurde anfangs [[Vertreibung|vertrieben]], dann aber zum Arbeitseinsatz im Staatsgut See Buckow wieder zurückgeholt. Anschließend wurde Steinort, wie ganz Hinterpommern, unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Steinort erhielt den polnischen Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Gleźnowo&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit wurden die einheimischen Dorfbewohner aus Steinort [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist heute Teil der [[Darłowo (Landgemeinde)|Gmina Darłowo]] im [[Powiat Sławieński]] in der [[Woiwodschaft Westpommern]] (bis 1998 in der [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Köslin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus der bis 1945 zumeist [[evangelisch]]en Einwohner von Steinort war die [[Dorfkirche See Buckow]]. Mit Steinort gehörten die Gemeinden [[Boryszewo|Büssow]], [[Neuwasser]] und [[See Buckow]] sowie die (später nach [[Pęciszewko|Petershagen]] ausgepfarrte) Filialgemeinde [[Przystawy (Malechowo)|Pirbstow]] (heute polnisch: Przystawy) zum [[Kirchspiel]] See Buckow, das in der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern (Provinz)|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union|evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]] lag. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer Waldemar Knieß. Nach dessen plötzlichem Tod am 31. Dezember 1945 war Frau Elfriede Lange mit russischer und polnischer Genehmigung für die kirchliche Betreuung der Deutschen zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Einwohner von Gleźnowo überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Konfession. Die wenigen evangelischen Gemeindeglieder werden nun vom Pfarramt [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen (d.&amp;amp;nbsp;h. lutherischen) Kirche]] versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule steinort.jpg|rechts|miniatur|Schule und Lehrerhaus in Steinort (vor 1945)]]&lt;br /&gt;
Bereits 1784 wird in Steinort ein Schulmeister erwähnt. Von 1840 bis 1882, als die beiden Ortsteile Alt- und Neu Steinort getrennt waren, hatte jeder eine eigene Schule. Im Jahre 1910 wurde die zweiklassige Schule mit Lehrerwohnungen errichtet. Der letzte deutsche Schulhalter in Steinort vor 1945 war Lehrer Heinrich Menke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA861 S. 861, Nr. (21).]&lt;br /&gt;
* Manfred Vollack (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Husum 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://gemeinde.steinort.kreis-schlawe.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Steinort im ehemaligen Kreis Schlawe in Pommern&amp;#039;&amp;#039; (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://territorial.de/pommern/schlawe/buessow.htm Amtsbezirk Büssow]&amp;#039;&amp;#039; (Rolf Jehke, 2011)&lt;br /&gt;
* [http://schlawe.de/ Heimatkreis Schlawe in Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Darłowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Darłowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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